Soilcast

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Soilcast episodes

  • SC183 SoilTalk: Bodenfunk
    Der Vergleich von verschiedenen Messmethoden, um Baumwurzeln im Stadtböden zu kartieren

    Wurzelforschung könnte so leicht sein - wäre da nicht der ganze Boden im Weg! In der heutigen Folge verabschieden wir uns von der Bodengrube und steigen ein ins digitale Zeitalter, mittels zweier technischer Verfahren, um Wurzeln im Boden ausfindig zu machen. Seid gespannt, wie diese Verfahren funktionieren!

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      Der Bodenmikrofonverleih geht im Jahr 2026 in eine neue Runde! Es gibt mehr von allem – mehr Ausleihzeiträume, mehr Mikrofone und mehr technischen Support! Sichert euch jetzt euer Bodenmikrofon! Wie das geht, erfahrt ihr unter www.soilcast.de/bodenmikrofone!

      Nachlese

      In der Nachlese gehen wir auf eine tolle Hörermail von Markus ein zu Max‘ Folge SC177 SoilTalk: Bodenlockerung – Ja, natürlich!.

      Darin befassen wir uns unter anderem mit der Frage, ob die vorgestellten Methoden zur Bodenverbesserung der Menschheit schon lange bekannt sind. Turns out: ja, wahrscheinlich! Auch in Folge 25 des Soilcast besprechen wir verschiedene Bodenmanagementstrategien, die mitunter heute erst wiederentdeckt werden, aber ganz einfach nicht aufgeschrieben wurden.

      Außerdem stellen wir uns die Frage, ob Forschung ein Selbstzweck ist. Unsere Antwort: ja! So sehen das auch die Jungs von Methodisch Inkorrekt als Reaction auf eine aktuelle Merz-Rede.

      Thema: Bodenfunk

      Das Paper der Woche, „Comparing Interpolated Data of Sonic Tomograph and Ground Penetrating Radar to Characterize Tree Roots in Urban Environments”, wendet 2025 in Sao Paolo, Brazilian, die Methoden Schalltomographie (“Sonic Tomograhpy”), Bodenradar (“Ground Penetrating Radar”) an, zur Erkundung von Baumwurzeln im Städtischen Raum, und vergleicht diese miteinander qualitativ.

      Wenn ihr den Sonic Tomograph mal in Aktion sehen wollt, klickt gerne auf den Link. Ohne dafür Werbeeinnahmen zu erhalten, haben wir hier ein informatives Anwendungsvideo direkt vom Hersteller verlinkt.

      Davor hatten Forscher in 2020 schon positive Ergebnisse beim Einsetzen von Schalltomographie mit dem anschließendem Freigraben und 3D-scannen von Olivenbaumwurzeln, in „A sonic root detector for revealing tree coarse root distribution“.

      1 hr 4 min
    • SC182 SoilTalk: Nährwert oder Mehrwert?
      Nachhaltige Ernährungssysteme zwischen Gesundheit und planetaren Grenzen

      In dieser Folge verlassen Kathrin und Christoph die Bodenprofilgrube und richten den Blick auf das Weltgeschehen. Im Fokus steht die Planetary Health Diet und die Fragen: Welche planetaren Grenzen gelten für das Ernährungssystem, welche Lebensmittel sind nährstoffreich und zugleich umweltverträglich?

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        Thema: Nährwert oder Mehrwert? – Nachhaltige Ernährungssysteme

        Das Paper der Woche von Kyttä et al. „Integrating nutrition into environmental impact assessments reveals limited sustainable food options within planetary boundaries” findet ihr hier.

        Eine gute Zusammenfassung zur Planetary Health Diet mit übersichtlichen Graphiken bietet der Bericht der EAT-Lancet Kommission von 2019.

        Wenn ihr euch grundlegens oder einführend mit der thematik der planetaren Belastungsgrenzen informieren wollt, sei euch dieser Wikipedia-Artikel empfohlen. Empfehlungen für eine gesunde und nachhaltige Ernährung in Deutschland des Bundeszentrums für Ernährung findet ihr hier.

        1 hr 5 min
      • SC181 SoilTalk: Meth im Matsch
        Drogenrückstände und ihr Verhalten im Boden

        Breaking Bad ist Fiktion – der Müll ist real: Wir schauen auf eine Feldstudie an einem sanierten Dumping-Standort in den Niederlanden. Was blieb nach einem Jahr noch in Wasser, Sediment und Boden nachweisbar – und warum bleibt Meth teils im Matsch hängen?

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          Thema: Meth im Matsch

          Illegale Drogenküchen sind allgegenwärtig, in den Niederlanden und in Belgien häufen sie sich aber auffällig. In dieser Reportage von planet e. sieht man, wie Drogenfahnder gegen solche Drogenküchen vorgehen und welche Spuren durch sie hinterlassen werden.

          Natürlich wurde sich auch wissenschaftlich mit Drogenrückständen im Boden, im Grundwasser und in Oberflächengewässern befasst. Unsere Studie der Woche von Ter Laak & Emke (2023) ist kein klassisches Peer-Review-Paper, sondern ein wissenschaftlich fundierter Statusbericht.

          Zusätzlich greifen wir auf die Studie Adsorption and desorption characteristics of methamphetamine, 3,4-methylenedioxymethamphetamine, and pseudoephedrine in soils zurück und erklären exemplarisch am Beispiel von Metamphetamin, MDMA und Pseudoephedrin, wie organische Substanzen in Böden sorbieren.

          Entsprechend der Beschaffenheit der Oberflächen in Böden und der (organischen) Moleküle in der Bodenlösung, gibt es verschiedene Sorptionsmodelle. In diesem Wikipedia-Artikel ist eine illustrierte Erklärung für die Sorptionsisothermen des Freundlich- und des Langmuir-Modells enthalten.

          Will man etwas über das Umweltverhalten illegal produzierter Drogen und Nebenprodukte erfahren, so lohnt sih ein Blick in die Studie Biotic and abiotic degradation of illicit drugs, their precursor, and by-products in soil

          53 min
        • SC180 SoilTalk: Bodenlos - SLCH, die versteckte Gefahr
          Wieviel Boden geht durch Ernte verloren?

          Heute geht es um einen selten betrachteten Teilaspekt der Bodenerosion, die SLCH: Soil Loss due to Crop Harvesting. Will heißen: Wieviel Boden geht auf einem Acker durch die Bearbeitung und die Ernte verloren? Grundsätzliche Faktoren der SLCH lassen sich plausibel ableiten, konkrete Daten gibt es aber wenige.

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            Thema: SLCH, die versteckte Gefahr

            In der Studie von Kuhwald et al. (2022) wird dem Phänomen der Bodenerosion durch Ernte (SLCH) nachgegangen. Im Reviewartikel werden alle bis dato bekannten Studien zum Bodenverlust kritisch beleuchtet. Denn: Dass Boden durch Ernte verloren geht, ist plausibel – die Datenlage aber nach wie vor dünn. Vor allem sind es Feldfrüchte, die in der Erde reifen, welche durch anhaftenden Boden besonders viel Material mitnehmen. Hierunter fallen beispielsweise Kartoffeln, Zuckerrüben oder Maniok. Die Autor*innen weisen 5 Hauptsteuerfaktoren aus: Klima, Boden, Feldfrucht, landwirtschaftliche Methodik und die Art der Erntepraxis. Studien aus dem gleichen Cluster geben durchaus beachtliche Erosionsraten heraus. Auch auf europäischer Ebene finden sich Arbeiten zur Thematik sowie ein interessanter Open Data Datensatz.

            56 min
          • SC179 SoilTalk: Der Kannibalen-Staub Chinas
            Was Staub über vergangene Umweltbedingungen verrät

            Was ist äolischer Kannibalismus und kann Staub uns etwas über seine Herkunft und das Klima verraten? Laura und Christoph reisen zum chinesischen Lössplateau und gehen dieser Frage auf den Grund. Mit Hilfe von Klimaanzeigern und Altersdatierung wird ermittelt welche Rolle der Gelbe Fluss spielt.

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              Thema: Der Kannibalen-Staub Chinas

              Wenn ihr einen Eindruck vom Gelben Fluss haben möchtet, empfehlen wir euch die ARTE-Dokumentation Abenteuer Seidenstraße, speziell die Folge Lanzhou: Entlang des Gelben Flusses, die in der Mediathek verfügbar ist.

              Das chinesische Lössplateau ist die weltweit größte Region von Lössablagerungen. Es ist geprägt von Erosion und Ablagerungen, vor allem auch durch äolischem Flugstaub. Der Gelbe Fluss fließt durch das chinesische Lössplateau und ist gekennzeichnet durch hohe Sedimentfrachten, weshalb er auch seinen Namen erhalten hat. Wenn ihr einen Eindruck vom Gelben Fluss haben möchtet, empfehlen wir euch die ARTE-Dokumentation Abenteuer Seidenstraße, speziell die Folge Lanzhou: Entlang des Gelben Flusses, die in der Mediathek verfügbar ist.

              In dieser sehr dynamischen Region können die Lössablagerungen aber auch als Klimaarchive genutzt werden um damit Rückschlusse auf ihre Herkunft und das Klima während ihrer Ablagerung zu liefern. In der Studie Eolian cannibalism: Reworked loess and fluvial sediment as the main sources of the Chinese Loess Plateau wird mit Hilfe der Altersdatierung an Zirkonen bestimmt aus welcher Region der Löss des chinesischen Lössplateaus stammt. Das Ergebnis zeigt, dass die Lössablagerungen vor allem von recyceltem, also erneut umgelagertem Material geprägt sind. Der Großteil sind fluviale Sedimente des Gelben Flusses, welche erneut aufgenommen und wieder abgelagert wurden. Diese Erkenntnis ist sehr entscheidend für die Interpretation des Paläoklimas.

              49 min
            • SC178 SoilTalk: Weniger oder doch mehr Torf als gedacht
              Moorböden als gesteuerte Kohlenstoffsenken

              Wie schnell wächst Torf wirklich? Eine europaweite Analyse von 28 Mooren zeigt, dass die Faustformel für die Torfakkumulationsrate nicht immer die Realität widerspiegelt und deutlich vom oft zitierten Durchschnitt abweicht. Was für die Torfakkumulation entscheidend ist, erklärt Lea in dieser Folge.

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                Vorgespräch

                Lea und Christoph waren beim Moor- und Torfkurs, der vom DUENE e.V. in Greifswald angeboten wird und können diesen Kurs nur wärmstens empfehlen. Der Kurs wird zweimal jährlich angeboten und umfasst die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Moor- und Torfkunde und sehr viel praktische Übung am Mikroskop und im Gelände. Der DUENE e.V. ist gemeinsam mit der Succow-Stiftung und der Universität Greifswald Teil vom Greifswald Moor Centrum.

                Thema: Weniger oder doch mehr Torf als gedacht

                Moore zählen zu den Böden, über die viel gesprochen wird – vor allem im Zusammenhang mit Klimaschutz. Weniger bekannt ist jedoch, wie unterschiedlich Moore tatsächlich wachsen und welche Bedingungen langfristig darüber entscheiden, ob sich Torf aufbaut oder wieder abgebaut wird.

                In der Folge 178 vom Soilcast sprechen Lea-Marie Pollok und unser Host Christoph über eine europaweite Studie, die sich genau dieser Frage widmet: Wie schnell wachsen Moore wirklich – und wovon hängt die Torfakkumulationsrate über Jahrhunderte bis Jahrtausende ab? Grundlage ist eine Analyse von 28 Mooren in Europa, die zeigt, dass die Torfbildung stark variiert und deutlich vom oft zitierten Durchschnitt von etwa 1 mm pro Jahr abweicht.

                Die von uns angesprochene Köppen-Klassifikation ist eine Klassifikation der Landoberfläche der Erde auf Grundlage verschiedener klimatischer Parameter.

                Weitere Hintergrundinformationen zur Entstehung von Mooren findet ihr hier: hier bei YouTube.

                55 min
              • SC177 SoilTalk: Bodenlockerung? – Ja, natürlich!
                Ein Vergleich verschiedener naturbasierter Lösungen zur Behandlung von verdichteten Grünflächen

                Bodenverdichtung ist ein altbekanntes Problem. Fußgänger, Fahrzeuge, Gärtnerei-Maschinen und Bauarbeiten haben dem öffentlichen Park im Fokus dieser Folge stark zu schaffen gemacht. Eine englische Studie sieht sich genauer an, ob sich die Natur selbst zur natürlichen Bodenlockerung eignet.

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                  Thema: Bodenlockerung? – Ja, natürlich!

                  Fußgänger, Mähmaschinen, Lastwägen, Fahrräder, etc, etc. - Ein hübscher Park lädt zum Verweilen ein und wird im Gegenzug über Zeit verdichtet. Ab einer kritischen Zunahme der Lagerungsdichte des Bodens sind Wasser- und Sauerstofftransport eingeschränkt und Wurzeln in ihrem Wachstum behindert. Technische Maßnahmen gibt es viele, vom Tiefenpflügen, über pneumatische Sanierung bis hin zum Auswechseln des Bodens.

                  Ein Forscherteam in England hat sich zur Aufgabe gemacht, den Effekt von „natürlichen“ Alternativen zur Behandlung von Bodenverdichtung zu messen. Im Fokus standen „Nature Based Solutions (NBS)“ , welche sich an natürlichen Prozessen orientieren, meist billiger sind, und weitere Ökosystemdienstleistungen auf den Plan zu bringen.

                  Verglichen wurden Vertical Mulching mit Kompost- und Pflanzenkohleapplikation, Holzschnipsel-Mulching, Kleeaussaat, und Wurm-Inokulation. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden unter anderem Wurzelwachstum, Lagerungsdichte, und biologische Aktivität des behandelten Bodens beobachtet und es wurde ein synergetisch positiver Effekt im Vergleich zu unbehandelten Böden gemessen. Diese Studie ist ein erster, wichtiger Ansatz eine Wissenslücke zu füllen, welche uns zum Erhalt von Stadtgrün lange Zeit entgangen ist.

                  Paper der Woche: Evaluation of Nature-Based and Traditional Solutions for Urban Soil Decompaction

                  54 min
                • SC176 SoilTalk: Kompost gut? Nicht immer alles gut.
                  Überdüngungsrisiko im Marktgarten

                  In dieser Folge nimmt euch Kathrin mit zum Marktgarten, bespricht mit Christoph die Anwendung von Kompost, vor allem als 10-15 cm starke Kompostmulchschicht im Kontext konservierender Bodenbearbeitung, beleuchtet damit verbundene positive sowie negative Auswirkungen und gibt wichtige Praxistipps.

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                  • Vorgespräch

                    Der taschenGARTEN ist ein politischer Gartenkalender und ein persönlicher Terminplaner, der euch hilft, eure Aktionen im Gartenjahr planvoll anzugehen. Neben gartenpraktischen Tipps enthält er auch immer viel Fachwissen, Faustregeln und natürlich Medienempfehlungen!

                    Thema: Kompost gut? Nicht immer alles gut. - Überdüngungsrisiko im Marktgarten

                    Im Paper der Woche wird die Praxis der Kompostmulchschicht genauer unter die Lupe genommen. Mithilfe einer Literaturstudie sowie Modellierungs- und Feldversuchen zeigen die Autor:innen, wo die Stärken liegen, und wo Risiken wie Überdüngung und erhöhte Stickstoffauswaschung auftreten können.

                    Wer spezifische Kompostmengen praxisnah berechnen möchte, findet in zwei deutschsprachigen Quellen gute Orientierung: Das KTBL](https://www.ktbl.de/themen/kompostanwendung)) bündelt Empfehlungen zur Kompostanwendung, und die LWG Bayern](https://www.lwg.bayern.de/gartenbau/gemuesebau/248404/index.php)) liefert hilfreiche Hinweise zur Düngung im Gemüsebau – jeweils mit Blick auf Kulturart, Boden, Standort und Nährstoffbedarf.

                    1 hr 2 min
                  • SC175 Interview: An die Schaufeln, fertig, los!
                    Bodenkunde und Begabungsförderung – wie geht das zusammen?

                    An den Hector Kinderakademien wird in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Bodenkunde und Geomorphologie der Universität Tübingen der Kurs „An die Schaufeln, fertig, los!“ angeboten, der es hochbegabten Grundschulkindern ermöglicht, bodenkundliche Inhalte zu lernen. In diesem Interview besprechen wir, wie das gelingt, wie erfolgreich der Kurs ist und wie er angenommen wird.

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                    • Thema: An die Schaufeln, fertig, los!

                      Im Interview spricht unser Host Christoph mit Jennifer Raffler (PR-Referentin der Hector Kinderakademien am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung), Prof. Dr. Thomas Scholten (Arbeitsgruppenleiter Bodenkunde und Geomorphologie, Universität Tübingen) und PD Dr. Steffen Seitz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Bodenkunde und Geomorphologie, Universität Tübingen).

                      Der Kurs „An die Schaufeln, fertig, los!„ ist ein Angebot der Hector Kinderakademien und richtet sich an begabte und hochbegabte Kinder im Grundschulalter. Er wurde in einer Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Begleitung der Hector Kinderakademien mit der Bodenkunde der Universität Tübingen entwickelt. Dabei floss nicht nur bodenkundliche Expertise in die Kursentwicklung ein, der Kurs wurde auch von der Doktorandin Julia Lange im Rahmen des interdisziplinären Forschungsnetzwerks LEAD unter soziologischen und lerntheoretischen Aspekten untersucht.

                      Der Kurs verfolgt nicht nur das klassische Ziel der Wissensvermittlung. Kinder können im Rahmen des Kurses auch erleben, was Citizen Science ist und selbst Daten erheben, die anschließend wissenschaftlich geprüft und verwertet werden.

                      46 min
                    • SC174 SoilTalk: Rudolf dreht am Thermostat
                      Wie Rentiere den Permafrost beeinflussen

                      Heute geht es ganz weihnachtlich in den hohen Norden: Die vorgestellte Studie untersucht, ob und wie Rentiere einen positiven Einfluss auf den Erhalt von Permafrostböden haben. Eine Intensivierung der Individuendichte kann tatsächlich zum Schutz des Permafrosts im Klimawandel beitragen.

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                        Im Jahr 2026 möchten wir im Rahmen einer Hörer*innenumfrage mehr über euch und eure Hörgewohnheiten erfahren. Wir informieren im Feed und auf allen sozialen Medien!

                        Thema: Rudolf dreht am Thermostat

                        In der Studie von Beer et al. (2020) wird der Frage nachgegangen, ob und wie Rentiere einen Beitrag zum Schutz von Permafrostböden bieten können. Der Hintergrund ist, dass grasende Rentiere im Winter die Dicke der Schneedecke merklich reduzieren. Hierdurch wird die isolierende Wärmedecke der Schneeauflage gemindert. Folge ist, dass die – im „besten“ Falle schneefreien – Böden schneller und tiefgründiger frieren. Daher könnte ein Beitrag zum Permafrostschutz sein, mehr grasende Herden zu fördern. Ein Projekt, wie es beispielsweise in dem im Paper zitierten Pleistozän-Park angestoßen wird. Dieser Effekt kann aber natürlich nur dann greifen, wenn überhaupt entsprechend niedrige winterliche Temperaturen erreicht werden. Ebenfalls zu bedenken ist, dass die Zunahme der Rentierpopulation mitunter Folgen für den Nährstoffkreislauf und den Kohlenstoffkreislauf in Permafrostregionen haben kann.

                        59 min

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                      Dieser Podcast präsentiert fundiertes Wissen rund um Böden. Böden sind nicht nur unsere Ernährungsgrundlage, sie sind Global Player in der Klimakrise und wir alle sollten mehr über ihre Funktionen…