BLACKBOX LERNEN

Schluss mit betreutem Lesen


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Warum weniger Folien mehr Wirkung erzielen, wie man die Bühne souverän beherrscht und warum die eigene Begeisterung das wichtigste Medium ist.

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Die Diskussion beginnt mit der Feststellung, dass Präsentieren heute oft fälschlicherweise mit der reinen Nutzung von PowerPoint gleichgesetzt wird. Barbara und David plädieren für einen bewussten Umgang mit diesem Medium, bei dem maximal sechs Objekte pro Folie die kognitive Belastung des Gehirns berücksichtigen sollten. Sie warnen vor dem Huschen durch unzählige Folien, was oft zu einer beschämenden Atmosphäre und Mitleid beim Publikum führt. Ein zentraler Aspekt ist die Vorbereitung der Kernbotschaft: Was soll am Ende im Kopf hängen bleiben?

Barbara schlägt vor, Fehler bewusst als spielerisches Element einzubauen, um die Aufmerksamkeit zu prüfen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Präsenz im Raum: Das langsame Einnehmen der Mitte, der bewusste Blickkontakt und der Verzicht auf floskelhafte Begrüssungen schaffen Sicherheit. David und Barbara diskutieren zudem, wie man den Übergang in eine Präsentation durch direktes Storytelling ohne Einleitung gestaltet, um die Spannung hochzuhalten.
Auch der Umgang mit Lampenfieber und die Nutzung einfacher Hilfsmittel wie Flipcharts als Inhaltsverzeichnis werden thematisiert. Es wird deutlich, dass die Beziehung zum Publikum und zu den verwendeten Gegenständen im Raum entscheidend für den Erfolg ist. Die Episode schliesst mit dem Rat, von Profis wie Stand-up-Comedians oder Meistern des Humors wie Loriot zu lernen, bei denen die scheinbare Leichtigkeit das Resultat harter Arbeit und präziser Choreografie ist.

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BLACKBOX LERNENBy Barbara Messer, David Sigos