Giga.de

Schneechaos in Deutschland: ADAC überrascht mit klarer Ansage


Listen Later

(Bildquelle: IMAGO / Marc Schüler / Bearbeitung: GIGA)

Wenn der Wetterdienst warnt, ist das eine Sache – doch wenn der ADAC empfiehlt, das Auto stehen zu lassen, wird es ernst.

Angesichts heftiger Schneefallprognosen hat der ADAC eine unmissverständliche Empfehlung ausgesprochen: Wer kann, sollte am Freitag unbedingt im Homeoffice arbeiten und das Auto stehenlassen. Obwohl die Winterdienste im Dauereinsatz sein werden, lassen sich schwierige Straßenverhältnisse mit Schnee und gefährlicher Glätte kaum vermeiden. Die Ansage des ADAC sollten sich daher alle Autofahrer zu Herzen nehmen.

Homeoffice geht vor: ADAC rät, das Auto stehen zu lassen

Die Warnung richtet sich zwar zunächst an die Metropolregion Hamburg, doch das Sturmtief „Elli“ sorgt in weiten Teilen Deutschlands für eine turbulente Wetterlage. Insbesondere Norddeutschland zwischen Bremen und Hamburg, Ostdeutschland und der Harz sind von kräftigem Schneefall betroffen. Die Warnung des ADAC kann daher als wichtiger Ratschlag für alle Pendler in den betroffenen Gebieten verstanden werden – zu Hause zu bleiben, ist oft die sicherste Option.

Laut Deutschem Wetterdienst wird das Land wettertechnisch schon ab Donnerstag dreigeteilt. Während in einem breiten Streifen von der Nordsee bis in den Südosten starker Schneefall mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee erwartet wird, geht der Schnee im Südwesten zunehmend in Regen über (Quelle: Tagesschau).

Dort und im Westen besteht durch gefrierenden Regen eine hohe Glatteisgefahr. Damit ist klar: Nicht nur um Norden und Osten sollten alle Autofahrer genau überlegen, ob sie sich wirklich auf den Weg machen müssen.

Laut ADAC: So verhaltet ihr euch auf glatter Straße richtig

Wer die Fahrt zur Arbeit antreten muss, sollte seine Fahrweise unbedingt an die Bedingungen anpassen. Der ADAC rät zu langsamem Fahren mit ausreichend Abstand zum Vordermann, da der Bremsweg auf glatter Fahrbahn bis zu fünfmal so lang sein kann wie auf trockener Straße.

Sollte das Fahrzeug dennoch ins Schleudern geraten, sei schnelles und richtiges Handeln entscheidend, so der ADAC (via n-tv). Auf einer geraden Strecke sollten Fahrer sofort auskuppeln, bremsen und gefühlvoll in die gewünschte Fahrtrichtung lenken. Wenn das nicht mehr hilft, bleibe nur noch eine kontrollierte Vollbremsung. Aktives Gegenlenken sei hingegen nur etwas für professionelle Fahrer. Der ADAC rät daher in der Regel davon ab, obwohl viele Fahrer reflexhaft erst einmal genau so handeln würden.

...more
View all episodesView all episodes
Download on the App Store

Giga.deBy