Schul-Check – der Podcast über Schule und Bildung

Schul-Check – der Podcast über Schule und Bildung

By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Hendrik GeislerScienceEducationParentingKids & Family
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Schul-Check – der Podcast über Schule und Bildung episodes

  • Kinder vor sexueller Gewalt im Netz schützen – mit Kriminalhauptkommissar Dirk Beerhenke
    Wie können Eltern und Lehrkräfte Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch im Internet schützen? Was sollten Eltern tun, wenn ihr Kind Opfer des sogenannten Cybergroomings geworden ist? Gibt es Signale, auf die Eltern bei ihren Kindern achten können, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen? Und wie kann die Polizei helfen und welche weiteren Hilfsangebote gibt es?
    Moderator Hendrik Geisler hat sich mit Dirk Beerhenke, Kriminalhauptkommissar der Polizei Köln, auf die Suche nach Antworten begeben.
    Dirk Beerhenke berät für die Polizei Köln Internetnutzer zum Thema Datensicherheit. Seine Schwerpunkte sind der Schutz vor Cyberkriminalität und ein bedachter Umgang mit der eigenen digitalen Identität. Siebzehn Jahre lang war Beerhenke Ermittler im Fachkommissariat Cybercrime im Polizeipräsidium Köln, wo er viele Facetten der Computerkriminalität erlebt hat. Seit 2015 berät er Unternehmen, Behörden, Schulen, Kirchen, Vereine und Privatpersonen in Köln und Leverkusen.
    35 min
  • Keine Angst vor Brennpunktschulen! – mit Autorin Hanna Fecht
    Welche Schule ist die richtige? Diese Frage stellen sich aktuell viele Eltern zum Wechsel ihrer Kinder von der Grund- auf die weiterführende Schule. Für viele steht fest: Eine Brennpunktschule – eine „Problemschule“ – soll es bitte nicht sein.
    Eine falsche Entscheidung, sagt die Autorin Hanna Fecht. In ihrem neuen Buch „Was für Ghettoschule?! Nicht für die Lehrer, für die Straße lernen wir“ berichtet die Journalistin über ihre Schulzeit an einer Bielefelder Brennpunktschule. Sie geht Vorurteilen und Klischees auf den Grund und gleicht diese mit ihren persönlichen Erfahrungen ab. Hanna Fecht öffnet den Blick für eine Subkultur, die von außen gerne fehlinterpretiert wird und wenig Wertschätzung erfährt.
    Mit Moderator Hendrik Geisler hat Fecht im „Schul-Check“ über die Frage gesprochen, wie wichtig die Schulzeit für ihre Entwicklung war, wie wertvoll es war, von Lehrer:innen ernstgenommen zu werden – und warum Eltern nicht davor zurückschrecken sollten, ihre Söhne und Töchter an Schulen anzumelden, denen ein zweifelhafter Ruf angeheftet wurde.
    Hanna Fecht ist 26 Jahre alt, lebt in München und hat Medienkommunikation, Journalismus und Medienwissenschaft studiert. Sie hat unter anderem für die Cosmopolitan, InStyle, Elle, Zeit Online und Freundin geschrieben und ist heute Textchefin Digital bei InStyle.
    „Was für Ghettoschule?! Nicht für die Lehrer, für die Straße lernen wir“ ist am 30. August im Ullstein Verlag erschienen, ist 224 Seiten dick und kostet 9,99 Euro.
    35 min
  • Videospiele im Unterricht einsetzen – mit Prof. Friederike Siller
    Friederike Siller ist Leiterin des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik an der TH Köln und forscht unter anderem zum medialen Wandel der Gesellschaft. An der Hochschule ist sie Teil des "Spielraum", einem Projekt, das sich „pädagogisch mit digitalen Spielewelten auseinandersetzt und als kompetenter Vermittler zwischen Spielinteressen junger Menschen und Bedenken Erziehender fungiert“.
    Im Gespräch mit Hendrik Geisler erklärt Siller, warum Videospiele stärker in den Unterricht einbezogen werden sollten und nennt Beispiele gelungener Einbindungen von Games in Schulstunden. Sie erläutert, warum Minecraft so ein wertvolles Spiel ist und welche Hürden es gibt auf dem Weg zu einem stärkeren Einsatz von Videospielen in der Schule.
    Hier geht es zu den Broschüren des „Spielraum“ der TH Köln: https://spielraum.web.th-koeln.de/digitale-spiele-in-der-jugendarbeit-beispiele-aus-dem-projekt-ethik-und-games/.
    24 min
  • Corona, Flut, Explosion – Kinder im Ausnahmezustand – mit Gero Steinmetz und Uwe Sonneborn
    Der Schul-Check ist zurück aus den Sommerferien: In der ersten Folge des neuen Schuljahrs spricht Hendrik Geisler mit einem Vater und einem Schulpsychologen über psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen in den letzten anderthalb Jahren. Der Aufhänger: Die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden, die Schulen stehen vor einem unsicheren Start ins neue Schuljahr, und gleichzeitig haben viele Kinder in der Region unruhige Sommerferien erlebt. Sommerferien, in denen Hochwasser im Rheinland für Chaos gesorgt und auch Kinderzimmer verwüstet hat. In Leverkusen explodierte wenige Tage nach der Flut dann auch noch eine Mülldeponie, was für starke Verunsicherung bei der Bevölkerung sorgte.
    Zu Gast ist zunächst Gero Steinmetz, Vorsitzender der Schulpflegschaft am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Leverkusen, dessen Schülerinnen und Schüler aufgrund von Flutschäden für mindestens ein halbes Jahr eine andere Schule besuchen müssen. „Fast jeder kennt jemanden, der schwerste Schäden in seinem Haus oder seinem Geschäft zu beklagen hat“, sagt Steinmetz. „Ich wünsche mir, dass wir als Gesamtgesellschaft mehr Verständnis für die Belange und Sorgen der Kindern haben“, so Steinmetz weiter. Es gehe jetzt darum, Kinder nach so schwierigen Zeiten wieder in der Schule ankommen zu lassen, ihnen ein angstfreies Umfeld zu bieten, in dem sie sich wohl und verstanden fühlen, und sie nicht sofort wieder ohne Pause mit Lernstoff vollzupumpen.
    Zweiter Gast ist der Diplom-Psychologe Uwe Sonneborn, der im Vorstand des NRW-Landesverbands Schulpsychologie sitzt. Er erklärt unter anderem, auf welche Warnsignale Lehrkräfte nach den Sommerferien besonders achten sollten, um psychische Belastungen zu erkennen: „Wenn sie Wesens- oder deutliche Verhaltensänderungen feststellen, die sie nicht im schulischen Kontext verstehen können. Wenn sich also ein Kind deutlich zurückzieht oder ein Jugendlicher deutlich aggressiver reagiert als sonst, dann sollten sie hellhörig sein.“
    46 min
  • #wirfürschule – Deutschlands größter Bildungshackathon – mit Janina Wiedenbach
    Janina Wiedenbach, Projektleiterin bei Deutschlands größtem Bildungshackathon #wirfürschule, der Mitte Juni mit rund 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfand, spricht im Schul-Check über das Megaprojekt für ein besseres Bildungssystem.
    Im Mai 2020 wurde das Projekt als Reaktion auf die Corona-Pandemie ins Leben gerufen. Es ging vor allem darum, Lösungen für die großen Herausforderungen des digital-analogen Hybrid-Schuljahres zu finden. In diesem Jahr wurde die Idee von #wirfürschule weiterentwickelt. Das Brennglas war weniger auf die Mängel von Schule und Unterricht gerichtet, sondern auf eine Neuausrichtung des Bildungssystems
    https://wirfuerschule.de/
    https://www.ksta.de/schule/schule-ist-zukunft
    https://factsforfuture.ksta.de/
    30 min

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Expertinnen und Experten sprechen im Schul-Check des „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die besten Ideen für Schule und Bildung.