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Die KI übernimmt das Internet, der Mensch ist raus? Daniel und Ole sortieren den Weltuntergangs-Alarmismus und landen bei etwas viel Handfesterem: Neben Desktop und Mobile gibt es bald einen dritten Konsumenten, den KI-Agenten. Es geht um agent-ready Websites, MCP und Bring Your Own AI. Außerdem erklären sie, warum ein Produkt mit "KI drin" oft nur das alte Problem mit neuem Label ist und warum Schnittstellen die Schaufeln dieses Goldrauschs sind. Und zum Schluss gibt es einen Vorgeschmack auf die Retro-Folge, in der es um alles geht, wofür man sich heute schämt.
Wie viel Kaffee braucht man eigentlich, um sich Senior Developer nennen zu dürfen? Nach einem kurzen Ausflug in die Seniorität im Tagesverlauf (und warum der Schulbeginn um 8 Uhr ihr größter Feind ist) wird es ernst: OpenAI verspricht ein Modell, das in Pipelines verlässlich Ja oder Nein sagt – etwa beim Auto-Merge. Daniel fragt sich, warum wir Determinismus ausgerechnet von einem Modell erwarten, das per Definition nicht deterministisch ist. Danach erzählt Ole, warum er Renovate durch ein eigenes Go-Tool namens Pinup ersetzt hat: Aus 40 Stunden Pipeline-Laufzeit pro Woche wurden fünf bis sechs, die meisten Pipelines sind von einer halben Stunde auf fünf Minuten geschrumpft. Die beiden sprechen über Caching, das Risiko von Cache Poisoning und darüber, warum bei Ole nicht nur Menschen, sondern auch Agenten und Bots ihre Commits signieren müssen.
"Zero CVE" klingt gut auf der Landingpage – aber was steckt dahinter? Ole erklärt Daniel, wie sein Setup aus Trivy-Scans, Renovate / PinUp und selbstgebauten Paketen dafür sorgt, dass Critical- und High-Findings in Stunden statt Wochen wieder verschwinden. 4.964 Merge Requests in sieben Tagen, Teamgröße: 1. Und warum Automatisierung trotzdem nie der erste Schritt sein darf.
Nach einer (ungeplant kurzen) Sommerpause sind Daniel und Ole zurück – mit einem Thema, über das kaum jemand gern spricht: Was passiert mit dem ganzen Zeug, wenn der Mensch vor dem Rechner nicht mehr da ist? Verschlüsselte Festplatten, YubiKey-Rotation, Passwortmanager, S3-Buckets, Open-Source-Projekte, der Netzwerkschrank im Keller. Alles sauber abgeriegelt – so sauber, dass im Ernstfall niemand mehr reinkommt. Es geht um Busfaktor im Privatleben, Totmann-Schalter für GitHub, Umschläge im Bankschließfach und die Erkenntnis, dass 400 Seiten Handbuch nichts nützen, wenn nirgends steht, wie man überhaupt an die Zugänge kommt.
Wie tickt eigentlich ein Beratungsgespräch mit Daniel und Ole? In dieser Folge lassen die beiden hinter die Kulissen blicken: Warum Ole seinen diskreten OnlyOle-Kanal für technische Teams strikt von Kundenreferenzen trennt, warum "das geht nicht" fast immer ein verstecktes Eingeständnis ist – und wieso man als Externer oft genau die Fragen stellt, auf die im Unternehmen niemand mehr kommt, weil alle mit Scheuklappen im Dauerfeuer stecken. Es geht um Renovate-Patch-Prozesse, die nur auf dem Papier automatisiert sind, um BSI-IT-Grundschutz-Anforderungen voller Interpretationsspielraum, und warum beide lieber Probleme lösen als fertige Lösungen verkaufen. Außerdem: Hardware-Token als Schutz gegen KI-gestütztes Phishing, warum Ole technologisch bewusst zwei Jahre voraus bleibt – und wie ein Retainer bei den beiden tatsächlich aussieht, wenn man nicht gleich einen ganzen Monat buchen will.
Daniel hat ein Problem mitgebracht, das jeder kennt, der je etwas ins Internet gestellt hat: Spam. Von zugespammten Gästebüchern vor 20 Jahren bis zu Bots, die heute mit Claude im Rücken ganze Bewertungssysteme fluten – Daniel und Ole sprechen über Captchas (und warum die für Menschen mit Legasthenie eine Zumutung sind), Honeypots, künstliche Verzögerungen bei Double-Opt-in-Mails und warum es beim Spam-Schutz nie die eine Lösung gibt, sondern immer mehrere Schichten wie bei einem löchrigen Käse. Spannend wird's, wenn KI-Agenten selbst zu ganz normalem, gewolltem Traffic werden: Was macht ein Shop mit dem Kunden, der gar nicht mehr selbst klickt, sondern seinem ChatGPT sagt "kauf mir eine Klimaanlage"? Und warum verschiebt sich durch KI gerade die ganze Make-or-Buy-Rechnung bei Security-Tools? Nebenbei: GPG-Verschlüsselung, warum Oles E-Mail-Adresse öffentlich ist, und wieso der Podcast garantiert nicht von einer KI übernommen wird – auch wenn die genug Material dafür hätte.
Zwei Stunden in einer überhitzten Blockhütte, ein verpasster Rückflug und eine steile These: KI-Output ist Mittelmaß – außer du bist selbst ein Profi in deinem Feld. In dieser Folge von Secrets Not Included sprechen Daniel und Ole darüber, warum die Qualität von KI-generiertem Code, Text und Design am Ende genau da landet, wo dein eigenes Fachwissen aufhört.
Es geht um das leere-Blatt-Phänomen, warum "gut genug" oft schon eine Steigerung ist, ob Prompts auf Englisch wirklich bessere Antworten liefern, das neue europäische Open-Source-Frontier-Modell mit 24 EU-Sprachen – und die Frage, ob man der KI mit "Bitte" und "Danke" tatsächlich bessere Ergebnisse entlockt. Dazwischen: Kerzenlicht-Prompting, Katzenwaschen-Vergleiche und die Erkenntnis, dass echte Qualität nur entsteht, wenn man selbst weiß, wonach man sucht.
Für alle, die zwischen KI-Hype und eigenem Anspruch die richtige Balance suchen.
Daniel und Ole sprechen bei Affenhitze aus geheimer Outdoor-Location über K3s als pragmatischen Mittelweg zwischen Docker Compose und großem Kubernetes-Cluster: klein starten, sauber skalieren, GitOps nutzen und trotzdem nicht im Infrastruktur-Overhead versinken. Dazu geht es um Cloud-Kosten, europäische Alternativen, DevOps-Realität und die Frage, wo KI im Betrieb hilft – und wo Erfahrung weiterhin unschlagbar bleibt.
Monitoring ist weit mehr als ein Dashboard mit grünen und roten Balken. In dieser Folge sprechen Daniel und Ole darüber, warum Logging, Monitoring und Alerting unterschiedliche Aufgaben erfüllen, weshalb Request-IDs und zentrale Log-Aggregation das Debugging revolutionieren und wie Metriken dabei helfen, bessere technische und fachliche Entscheidungen zu treffen. Außerdem geht es um Dashboards, Deployments, Message Queues, Security-Metriken, Eskalationsstrategien und warum gutes Monitoring am Ende nicht nur Systeme stabil hält, sondern auch den Umsatz schützt.
In Folge 21 von Secrets Not Included sprechen Ole und Daniel über Logging, Monitoring, Alerting und datengetriebene Entscheidungen. Es geht um Request-IDs, Dashboards, Message Queues, CVE-Metriken, Eskalationsketten und die Frage, warum gutes Monitoring nicht nur Systeme stabiler macht, sondern auch Teams ruhiger schlafen lässt.
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Daniel und Ole…
Ole ist Berater und Softwareentwickler und Beschäftigt sich mit Hyperautomatisierurng (auch mit KI), Sicherheit und CMS.
Daniel ist Geschäftsführer der xebro GmbH und sein Schwerpunkt liegt auf PHP, Symfony, E Commerce, DevOps und AWS.