Stimme to go

Selbstheilung durch Vergebung


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Vergeben heißt loslassen. Und wie schwierig das sein kann, davon sprechen wir in dieser Folge. Wie empfinden wir Schuld oder Scham? Wie können wir diese erstmal nur anerkennen?

Wenn wir uns schuldig fühlen, heißt es noch lange nicht, dass wir wirklich etwas „falsch“ gemacht haben. Wir Menschen wollen alles richtig machen. Gibt es uns doch Sicherheit und Kontrolle – und diese benötigen wir wie die Luft zum Atmen. Sich schuldig fühlen hat mit Kontrollverlust zu tun. Und wir beschäftigen uns dann oft mit negativen Sätzen wie: „Wie konnte ich nur so falsch handeln?!“ Das möchte ich nie wieder tun.

Wir sprechen über Wiedergutmachung und wie heilsam sie sein kann, auch für uns selbst! Wir brauchen die Gemeinschaft. Viele Gefühle, die wir fühlen, dienen der Gemeinschaft. Schuld, Scham. Inka erzählt von einem Interview mit einem Mörder, der danach sich so geschämt hat und sich schuldig fühlte. Er musst es er“tragen“, und hat sich dann gefragt: „Was kann ich Gutes tun? Dieter Gurkasch – vom Mörder zum Yogi.

Du schadest dir am meisten, wenn du hasst. Du beschwerst dich und es wird schwerer und schwerer. Sich beschweren! Z. B. bei Fragen, die dich schlecht fühlen lassen – die nichts bringen „Warum ich? Warum macht das Leben das mit mir?“ Wir machen uns zum Opfer, unserer Gefühle. Wir brauchen Mut, diese (schlechten) Gefühle zuzulassen. Sie wollen gehört werden!

Eine gute Frage wäre: Wie kann ich diese Situation nutzen, um zu wachsen? Persönlich, spirituell, als Mensch.

Der Andere und die Situation bekommt dann einen SINN!  Du kannst auch üben, Mitgefühl mit dem Anderen zu haben.

Vergebung hat nur etwas mit uns selbst zu tun. Es geht NIE um die Anderen! Es ist pure Selbstheilung!

Kannst du das Leid des Anderen aushalten? Falls nicht, Inka sagt: Leid schafft immer Druck zur Veränderung!

Falls du Schuld und Verantwortung für Andere übernommen hast, dann gib sie an die Anderen zurück: Stefanie Stahl sagt, es ist wie Training im Sport: wie dribbeln - Korbwurf, dribbeln – Korbwurf… Hast du die Probleme z. B. deiner Eltern übernommen? Es ist nicht dein Problem! Und du hilfst ihnen kein Stück damit – gib sie zurück: „Mama, Papa, das ist euer Problem, ich gebe es an euch zurück.“ Jeden Tag, alle Situationen, die dir einfallen.

 

Apropos aufschreiben: Du kannst sowieso mal aufschreiben für deine Klarheit. Wo bist du Opfer? Wo bist du Täter? Du bist immer auch Täter! Vielleicht bemerkst du es gar nicht, aber es ist „normal“, auch die Tätereigenschaften zu integrieren.

Und hier noch der Text des Liedes, das Inka am Ende singt:

Verzeihen

Verzeih´ n – nur für mich, erst ´mal klein

Ich finde Liebe im Bewusstsein von Verzeih´ n.

Verzeih´ n – ich kann mein Herz jetzt befrei´ n,

und das Wunder heißt SEIN mit Verzeih´ n.

Verzeih´ n - mit Vergebung als Grundstein,

bin ich gut, auch allein durch Verzeih´ n.

 

Dies ist wieder einmal eine Einladung an Dich. Wir sind kein medizinischer Podcast und wir machen keine Heilversprechen. Wir möchten dir mit diesem Podcast helfen, zu erkennen, zu verstehen und den Blick ins Positive zu richten. Die Körpersprache verstehen, alles im Zusammenhang zu sehen, Blickwinkel verändern u. v. m. Wenn du mehr über unsere Arbeit wissen möchtest, oder wenn du Kontakt zu uns aufnehmen möchtest, schreibe einfach in die Kommentare oder schreibe uns persönlich:

 

Anja Renz: https://voiceanjarenz.com

www.facebook.com/AnjaRenzVoiceMusik

Instagram: musikrenzie

YouTube:   / @musikrenzie 

 

Inka Weber: www.luxlieder.com

Youtube: Luxlieder

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Alles Liebe,

deine Anja und Inka

 

 



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Stimme to goBy Inka Weber und Anja Renz