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Der neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.
Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.
Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.
So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.
Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.
Max Diller – Trumpet
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #09 ~ Max Diller ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
By jan LanghammerDer neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.
Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.
Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.
So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.
Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.
Max Diller – Trumpet
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“
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