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Der 16. „jazzklub“ fand am 29. Oktober 2025 statt – also gut einen Monat nach dem 1. „A-Minor“-Festival. Denn nach fünf Tagen Festival am Stück brauchte das Team erst mal eine kleine Pause zur Erholung und zum Reflektieren.
So traf es sich sehr gut, daß mit Joel Podolski ein Gitarrist zu Gast war, der nicht nur Mitglied des Jazzkollektivs Halle und des „Halle Large Ensembles“ ist, sondern auch das Festival besucht hatte.
Im Vorgespräch reflektieren wir deswegen folgerichtig über unsere Eindrücke während des Festivals, um dann darauf zu kommen, daß Joel zwar gebürtiger Hallenser ist und nun wieder hier lebt, zwischendurch aber auch ein paar Jahre in Hannover verbracht hat, um dort ein Studium der Jazz-Gitarre zu absolvieren und in diversen Bands zu spielen.
Und wie es beim „jazzklub“ gute Tradition ist war auch die Auswahl der Songs, die an diesem Abend gespielt wurden, von Joels Wünschen und Vorlieben geprägt.
Joel Podolski – Guitar
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #16 ~ Joel Podolski ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Der 15. Jazzklub fand am 17. September 2025 statt und stand ganz im Zeichen der Vorfreude auf das erste „A-Minor“-Festival, das am folgenden Tag offiziell starten sollte und war somit auch die inoffizielle Eröffnung und ein Warm-Up für die kommenden Tag.
Deswegen bestand die Band auch ausschließlich aus Mitgliedern des Jazzkollektivs Halle, die an der Durchführung des Festivals beteiligt waren.
Und wie bei jeder Premiere war die Stimmungslage am Vorabend eine Mischung aus freudiger Erwartung und nervöser Anspannung, die auch im Vorgespräch mit Hannes Lingens zum Ausdruck kommt.
Im Anschluss sprechen wir über das vielfältige Programm des Festivals, das – über vier Tage und fünf verschiedene Orte verteilt – ein breites und kontrastreiches musikalisches Spektrum bereit hielt, das durch Filme und einen Workshop noch ergänzt wurde.
Das Repertoire des 15. Jazzklubs kam glücklicherweise ganz ohne nervöse Anspannung aus und ist eine fröhliche Mischung aus Klassikern der Jazzgeschichte.
Christoph Michl – Tenor Saxophone
Simon Stich – Soprano Saxophone
Vinzenz Wieg – Guitar
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #15 ~ A-Minor⭐︎All⭐︎Star⭐︎Band ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Der 14. Jazzklub begann mit einer ersten allgemeinen Verunsicherung: würden Ben Lehmann und Florian Müller rechtzeitig mit dem Zug in Halle ankommen, um pünktlich 20.00 Uhr das Konzert zu eröffnen?
Eine spannende Situation für alle Beteiligten, die der Moderator für ein Gespräch mit Jakob Rehbein vom „ALS_OB kollektiv“ nutzte. Ein Tanz- und Performance-Kollektiv, das schon seit einiger Zeit mit außergewöhnlichen Aktionen und Performances in Erscheinung tritt.
Glücklicherweise betrat dann schließlich auch Ben Lehmann kurz nach acht den Raum und konnte im Vorgespräch von der Fahrt und der Rettung in letzter Minute berichten.
Musikalisch drehte sich an diesem Abend alles um Thelonious Monk, was ja auch irgendwie sehr gut zu einer Anreise passt, die von Improvisation und wechselnden Tempi geprägt war.
Florian Müller – Guitar
Ben Lehmann – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #14 ~ Ben Lehmann & Florian Müller ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Beim „jazzklub #12“ befinden wir uns schon mitten im Vorsommer (2025) und es ist entsprechend hell und heiß und trotzdem gut besucht.
Das mag womöglich auch an Thomas Gruss gelegen haben, der zum einen als Saxophonlehrer am halleschen Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ dafür sorgt, daß junge Talente nicht den Mut verlieren, zum anderen aber auch bei der „GOOD OL’ BLUES BROTHERS BOYS BAND“ das Jailhouse oder jeden anderen Tanzsaal rockt.
Und so unterhalten wir uns im Vorgespräch auch über Christoph Michl, der mittlerweile in Mannheim Saxophon studiert, schon mehrmals beim „jazzklub“ zu Gast war und von Thomas unterrichtet wurde.
Außerdem hatte Thomas zwei Eigenkompositionen mitgebracht, die im Laufe des Abend gespielt wurden.
Und da wir uns im Juni 2025 schon in der heißen Phase der Vorbereitung des 1. „A-Minor“-Festivals befanden spreche ich im Anschluss mit Hannes Lingens über die Spendenkampagne, die damals gerade begonnen hatte und glücklicherweise dazu beigetragen hat, das erste Festival des Jazzkollektivs Halle zu ermöglichen.
Vielen herzlichen Dank nochmal an alle, die gespendet haben!
Thomas Gruss – Tenor Saxophone
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #12 ~ Thomas Gruss ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Der elfte „jazzklub“ fand pünktlich zu Thomas Wright „Fats“ Wallers 121. Geburtstag statt.
Wir wissen das von Bastian Duncker, der durch die Songs des Abends moderierte und – unter anderem – auch eine Anekdote zum Besten gab, die aus der Zeit der Prohibition stammt und Al Capone mit Fats Waller aufs Tragikomischste verbindet.
Der Radiomacher wiederum lernte Bastian Duncker bereits vor ca. 20 Jahren kennen und so gibt es im Vorgespräch allerlei anekdotischen Smalltalk, aber auch hörenswerte Neugkeiten von Bastians aktuellen Projekten.
Namentlich das frisch veröffentlichte Album von Kati Briens Dream Band, das auf den schönen Namen „Zelebrity Zebra“ hört oder die noch frischere Zusammenarbeit mit der Harfenistin Anna Steinkogler.
Im Anschluss gibt Hannes Lingens Einblicke in die Entstehung der Set-List eines jazzklubs – also: wie die Auswahl der Songs, in Absprache mit dem / der jeweiligen Musiker:in, vonstatten geht.
Und schließlich sprechen wir über das „A-Minor“-Festival, das damals noch in der Zukunft lag.
Bastian – Duncker – Alto-Saxophone
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #11 ~ Bastian Duncker ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Beim zehnten „jazzklub“ befinden wir uns schon mitten im Mai (2025) und dementsprechend ist die Stimmung frühlingshaft bis sommerlich, was nicht zuletzt an Christopher Kunz lag, der nicht nur verschiedene Saxophone spielte, sondern auch die Moderation des Abends übernommen hat. Außerdem erklingt, neben einer Eigenkompostion, auch eine Uraufführung eines seiner neuesten Songs.
Im Vorgespräch taucht zum ersten Mal Hannes Lingens auf, der ja einer der Gastgeber und Erfinder des „jazzklubs“ ist und der sonst vor allem durch exzellente Besenarbeit in Erscheinung tritt.
Dort reflektieren wir über modische Aspekte, über Percussion, Akkordeon und Vibraphon und wie das alles mit Sven-Åke Johansson zusammenhängt. Eine Hörempfehlung gibt es auch – nämlich der Schlagwerker William Winant.
Schließlich kommt auch Christopher Kunz ans Mikrofon und erzählt von seinen musikalischen Einflüssen (Ornette Coleman, Joe Lovano, Spektralmusik, Gérard Grisey, Tristan Murail). Im Anschluss sprechen wir über Christophers zahlreiche musikalische Projekte und schließen den Kreis zum „jazzklub“ #03, in dem Volker Heuken am Vibraphon zusammen mit Alma Trunk (Posaune) zu Gast war und mit dem er vor langer Zeit er seine erste Band gründete und immer noch zusammen mit ihm spielt.
Christopher Kunz – Saxophone
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #10 ~ Christopher Kunz ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Der neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.
Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.
Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.
So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.
Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.
Max Diller – Trumpet
Albrecht Brandt – Double Bass
Hannes Lingens – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #09 ~ Max Diller ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
Die achte Ausgabe des „jazzklubs“ besticht nicht nur durch die exquisite Auswahl der Songs, die von keinen Geringeren als Wayne Shorter, John Coltrane, Thelonius Monk, Charlie Parker und Sam Rivers stammen, sondern auch durch ein überaus unterhaltsames Gespräch mit Martin Hanisch, der, neben diversen Holzblasinstrumenten, auch Gitarre bei den „Oschis“ spielt.
In diesem „jazzklub“ spielt er allerdings Tenor-Saxophon, zusammen mit Claudius Stallbaum, der das Alt-Saxophon bedient. Und – wie sich herausstellt – spielen die Beiden zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder miteinander.
Außerdem ist Jonas Schneider am Schlagzeug mehr als bloß die Vertretung von Hannes Lingens, sondern eine willkommene Abwechslung im rhythmischen Bereich.
Abgerundet wird das Ganze durch Albrecht Brandt, der mit seinem Kontrabass nicht nur das Fundament des Groove besorgt, sondern auch heiter und lehrreich durch den Abend moderiert.
Martin Hanisch – Tenor Saxophone
Claudius Stallbaum – Alto Saxophone
Albrecht Brandt – Double Bass
Jonas Schneider – Drums
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #08 ~ Martin Hanisch & Claudius Stallbaum ~ im Pierre Grasse erschien zuerst auf radiYospace.
From Thursday the 18th until Sunday the 21st of September the 1. „A-Minor“-Festival is going to happen in Halle (Saale) – organized by Jazzkollektiv Halle e.V.
In this show Jan Langhammer and Lefteris Krysalis are talking you through the great variety of musical styles and the various bands and events of the festival (including artist talks, movies and a Voice-Workshop).
And since there will be a Festival-Radio, as well, we’ll talk about our programme which is basically broadcasting all the music and the artist talks – and some special events that are going to be explained in the show.
More Infos about „A-minor“-Festival:
Jazzkollektiv Halle e.V.
„A-minor“-Festival-Programme
Olicía
Dell – Lillinger – Westergaard // DLW
YSOP
Crutches
Anil Eraslan
Pierre Borel
Saadet Türköz
Banquet of Consequences
Silvia Tarozzi & Deborah Walker
Der Beitrag Serendipity featuring 1. „A-minor“-Festival for Jazz and experimental music erschien zuerst auf radiospace.
Auf diesen Moment habe ich seit Jahren gewartet: eine Veranstaltung heißt so wie meine Radiosendung. Und deswegen gab es auch kein Vertun und die Vernissage, mit dem einführenden Artist Talk / dem Künstler:innen-Gespräch der Ausstellung „Serendipity – Vom Finden und Suchen“, wurde live übertragen und freut sich nun auf Hörer:innen mit besonderem Interesse am „aktiven Glück“.
Info-Text der Ausstellung, die vom 05. ‒ 27. Juli 2025 im
BLECH – Raum für Kunst Halle e.V. – zu sehen war:
„Wir sind alle so aufgewachsen, dass wir einen Plan haben wollen, eine Strategie. Aber das Unerwartete lauert überall. Unsere Forschung zeigt, es gibt das ‚blinde Glück‘, also Dinge, die uns so passieren, auf die wir keinen wirklichen Einfluss haben. Auf der anderen Seite gibt es die Serendipität, also das ‚aktive Glück‘, wo es darauf ankommt, wie wir mit dem Zufall umgehen.“
Christian Busch
Die Beobachtungen von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist, kann zur Inspirationsquelle für künstlerische Arbeiten werden. Alltägliche Objekte, Materialien und Handlungen faszinieren uns. Wir sammeln, entwickeln Versuchsreihen, experimentieren und beobachten. Die so entstandenen künstlerischen Sammlungen und Archive werfen einen spielerisch-forschenden Blick auf das Leben.
In der Gruppenausstellung wird die Schnittstelle von Kunst und Forschung in den Fokus genommen. Die ausgestellten Arbeiten beleuchten unterschiedliche Themen mit einer Bandbreite von persönlichen Beobachtungen bis hin zur künstlerischen Forschung.
KURATION: Leona Blum und Susanne Langbehn
AUSSTELLENDE:
Anna Bergold, Leona Blum, Thomas Kober, Susanne Langbehn, Jana Isabella Luck, Lukas Niedermeier, Ines Schäfer
GRAFIK: Thomas Kober
Der Beitrag Serendipity-Spezial featuring „Serendipity – Vom Finden und Suchen“ // Artist Talk im „Blech“ – Raum für Kunst Halle e.V. erschien zuerst auf radiYospace.
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