Sexualität ist ein Menschenrecht – doch gerade im Kontext FASD herrscht oft Sprachlosigkeit, Scham und Überforderung. In dieser Episode spreche ich mit Sabine Stein, Fachkraft für sexuelle Bildung, über die Besonderheiten sexueller Bildung bei Menschen mit fetalen Alkoholspektrumstörungen. Du erfährst, warum dieses Thema so häufig tabuisiert wird und welche konkreten Risiken damit verbunden sind.
Körperwissen schützt – konkrete Ansätze für den Alltag
Sabine erklärt, wie wichtig eine klare Haltung, eine offene Sprache und praktische Methoden sind. Sie zeigt auf, wie du jungen Menschen mit FASD helfen kannst, ihre Grenzen zu erkennen, übergriffiges Verhalten zu verstehen und selbstbestimmt zu handeln. Denn Menschen mit FASD sind besonders gefährdet, sowohl Opfer als auch Täter_innen zu werden – präventive Bildung ist deshalb unverzichtbar.
Toleranz, Offenheit und Respekt als Grundlage
Sexuelle Bildung ist immer auch Wertearbeit. Sie bedeutet, Menschen ernst zu nehmen, sie zu schützen und ihnen zu ermöglichen, respektvoll mit sich und anderen umzugehen – unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung. Sabine teilt ihre Erfahrungen aus der Weiterbildung bei der Kompetenzschmiede NRW und gibt Einblicke, wie sie diese Themen in ihre Arbeit mit Pflegefamilien, Fachkräften und jungen Erwachsenen einbringt.
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