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Im Vortrag werden zunächst der Begriff „Migrationshintergrund“ und die Selbstdefinition „schwul“ bzw. „homosexuell“ kommentiert. Nach einer Begründung der Konzentration auf türkisch-, kurdisch- und arabischstämmige Männer im Vortrag werden folgende Aspekte behandelt.
a) Die soziokulturelle Selbstverortung schwuler Türken (und Kurden) in Deutschland
b) Coming-out-Prozesse schwuler Türken und Kurden
c) Das Empfinden von Einsamkeit und Entwurzelung als Lebensgefühl vieler schwuler Türken und Kurden
d) Anti-Homosexualität in unterschiedlichen sozialen Milieus
Sexuelle Vielfalt kann theologisch-ethisch begrüßt und positiv gewürdigt werden. Prof. Dr. Peter Dabrock entfaltet dazu Kriterien und Perspektiven. Im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Bubmann werden die im Christentum immer noch verbreiteten Vorbehalte gegenüber nicht-heterosexuellen Lebensformen thematisiert und diese kritisch diskutiert. Gleichzeitig wird der Lernweg evangelischer Kirchen bis hin zur Anerkennung der eingetragenen Lebenspartnerschaft (auch für AmtsträgerInnen) und zum Angebot dafür vorgesehener Segenshandlungen beschrieben.
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Ziel der Ringvorlesung ist es, die gesellschaftliche und individuelle Bedeutsamkeit des Themas sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität in unterschiedlichen Lebensbereichen sichtbar zu machen und aus diversen disziplinären Perspektiven zu beleuchten.
Aufgespannt werden soll der Bogen von theoretischen Grundlegungen zu Geschlechtsidentität und sexuellem Begehren über historische, kontextuelle und (theologisch-)ethische Perspektiven auf das Konzept Heteronormativität als gesellschaftliches Ordnungsmuster bis hin zu biografischen Erfahrungen verschiedener LSBTI-Gruppen. Aber auch nach den Herausforderungen, die sich für die Praxis in Schule und Hochschule ergeben, gilt es zu fragen.

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