Japan ist seit alter Zeit von zwei religiösen Strömungen geprägt: dem Shintoismus und dem Buddhismus. Ursprünglich haben die beiden Glaubensrichtungen wenig gemein. Nominell sind 87 Millionen Japaner Buddhisten. Das wären zwei Drittel der Bevölkerung und ein Sechstel aller Buddhisten weltweit. Aber auch im Fernen Osten ist die Religion auf dem Rückzug. Viele Tempel in Japan haben keinen Mönch mehr, sie sind geschlossen und drohen zu verfallen. In Tokio gehen junge Buddhisten einen ungewöhnlichen Weg, um für ihre Religion zu werben: Sie betreiben eine Cocktail-Bar.