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Wie entsteht aus einer Idee ein Embedded-Produkt? Christian Wenner, bei tecVenture für den Vertrieb verantwortlich, fragt Mike Montoya-Capote aus dem Engineering Schritt für Schritt aus. Mike erklärt eingebettete Systeme von der Kaffeemaschine bis zum Sensor an der Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt. Er zeigt an einem kleinen Feuchtigkeitssensor-„Puck“ mit WLAN, warum Beratung zu Entwicklungs- und Stückkosten am Anfang steht. Beide sind sich einig: Am Anfang ist alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, und genau deshalb müssen Anforderungen und Erwartungen früh sauber festgehalten werden, in der Entwicklung genauso wie im Vertrieb.
Mike erzählt, wie er nach dem Studium an der FH München über Rohde & Schwarz 1993 in die Freiberuflichkeit kam und daraus Schritt für Schritt tecVenture aufgebaut hat. Weitere Themen sind eine temperaturgeregelte Steuerung für Klebstoffauftrag am Roboter, Gründe für das Scheitern von Projekten, verteilte Teams über Zeitzonen, Bauteilknappheit und Obsoleszenz, Großprojekte wie Eurofighter und die Frage, was Ingenieure heute können müssen, um KI zu führen.
Kapitel:
00:00 Intro: Worum es heute geht – und was Embedded Systems eigentlich sind
05:54 Von der Idee zum Produkt: Beratung, Entwicklungs- und Stückkosten
07:50 Praxisbeispiel: Feuchtigkeitssensor-„Puck“ mit WLAN
13:51 Erwartungsmanagement in Vertrieb & Entwicklung: Warum die Anfangsphase entscheidet
19:02 Mikes Weg: FH München, Rohde & Schwarz, Freiberuflichkeit und der Schritt zum Unternehmer
30:22 Ingenieurberuf & KI, Tempo statt Meeting-Kultur, Nachwuchs aus der Praxis
42:04 Projekt-Deep-Dive: Temperaturgeregelte Steuerung für den Klebstoffauftrag am Roboter
52:09 Woran Projekte scheitern: Kosten, Zeitdruck, verteilte Teams, Bauteilknappheit
1:08:07 Projektdauer, der ideale Kunde, Wunschprojekte und Großprojekte wie Eurofighter
1:19:28 Ausklang: Zukunft der Arbeit & Verabschiedung
Hosts: Christian Wenner (CSO/Vertrieb, tecVenture) · Mike Montoya-Capote (Engineering, tecVenture)
Ihr habt eine Produktidee oder braucht Unterstützung bei Embedded-, Test- oder Messsystemen? Sprecht uns an: https://tec-venture.de
Nach der Sommerpause sprechen Christian Wenner und Mike Montoya über den spürbaren Boom in Wehrtechnik und Rüstung: Netzwerkkontakte berichten von vollen Auftragsbüchern – und Mike bestätigt das aus über 30 Jahren Engineering-Praxis, von Rohde & Schwarz bis tecVenture. Es geht um Test- und Erhaltungssysteme rund um Waffensysteme, Reverse Engineering jahrzehntealter Technik (u. a. Seeminen-Sensorköpfe) und die neue Disruption: extrem günstige Drohnen gegen teure Systeme wie Patriot. Dazu Edge-KI in Kameras, kurze Beschaffungszyklen vs. lange Lagerfähigkeit, sowie der Sprung zu Autonomie, Robotik und der Frage, warum Europa kein echtes Silicon Valley aufbaut. Ein ungeskriptetes Gespräch über Technik, Infrastruktur und Entschlossenheit – mit viel Signal und etwas Rauschen.
KI-Agenten, OpenClaw, Hermes, Defense-Tech, Drohnen und lokale KI: In dieser Folge sprechen Christian Wenner und Mike Montoya über Technologien, die gerade vom Experiment in die praktische Arbeit wandern.
Mike berichtet von Eindrücken aus dem Defense- und Autonomie-Umfeld, von Drohnen, Aufklärungstechnik und der Geschwindigkeit, mit der neue Technologien gerade in die Praxis drücken. Christian erzählt, warum ihn KI-Agenten wie OpenClaw und Hermes seit Wochen beschäftigen und warum er darin einen möglichen Game Changer für operative Arbeit, Automatisierung und Unternehmertum sieht.
Gleichzeitig geht es nicht um Hype: KI-Agenten brauchen Struktur, Kontrolle, saubere Prozesse und viel Lernen. Weitere Themen sind lokale KI, Embedded KI, neue Rollen wie der KI-Administrator, Patente, technische Verantwortung und die Frage, ob Deutschland bei diesen Entwicklungen schnell genug ins Handeln kommt.
Ein ungeskriptetes Gespräch über Technik, Engineering, KI-Workflows und die Veränderungen, die gerade vom Randthema zur praktischen Realität werden.
In dieser Folge von Signal & Rauschen geht es um zwei Ebenen technischer Realität: den aktuellen Stand von KI-Anwendungen im Unternehmensalltag und das Potenzial von Energy Harvesting in der Elektronik. Ausgangspunkt ist ein Gespräch über Wahrnehmung, Verdrängung und technologische Entwicklungen, bevor die Episode in konkrete Praxisbeispiele wechselt.
Diskutiert wird zunächst der Eindruck einer Berliner KI-Messe im Bereich Kundenservice, Automatisierung, Agenten, Telefonie und E-Mail. Dabei geht es um Aufbruchsstimmung, aber auch um die Frage, ob viele Lösungen noch an der Oberfläche bleiben und das eigentliche disruptive Potenzial von KI im Mittelstand noch gar nicht angekommen ist. Ein Beispiel aus dem Gespräch: Mit iterativer KI-Nutzung wurde eine Google-Ads-Kampagne aufgebaut, die mit geringem Budget zu qualifizierten Anfragen führte.
Im technischen Schwerpunkt geht es dann um Energy Harvesting: also Sensorik und Elektronik, die Energie aus Licht, Temperaturdifferenzen, Bewegung oder elektromagnetischen Feldern gewinnt. Besprochen werden konkrete Anwendungen wie Funklichtschalter, Füllstandssensoren, Reifendruckmessung, Gebäudesensorik und Systeme im Krankenhausumfeld. Der Kernpunkt: Wenn Sensoren energieautark arbeiten, sinkt der Wartungsaufwand massiv und viele Anwendungen werden überhaupt erst praktikabel.
In dieser Folge spreche ich mit Mike Montoya von tecVenture über praxisnahe Radar-Sensorik in Embedded Systems – von 24 bis 120 GHz, von Tank-Füllstandsmessung in Land- und Baumaschinen bis hin zu patientenschonendem Monitoring in der Medizintechnik. Wir zeigen, wo Radar Laser und Ultraschall schlägt, warum Privacy by Design mit Radar ein echter Wettbewerbsvorteil ist und wie aus Förderprojekten marktfähige Produkte werden. Spannend für Entwicklungsleiter, Systemarchitekten und Ingenieure, die anspruchsvolle Anwendungen in Automotive, Industrieelektronik oder Medizintechnik entwickeln.
In der ersten Folge von „Signal & Rauschen“ sprechen Mike Montoya und Christian Wenner über Mikes Weg von der Wendezeit in Dresden und München in die Selbstständigkeit. Es geht um die Gründung von tecVenture, die Arbeit als Freelancer bei Rohde & Schwarz und den Aufbau einer breit aufgestellten Engineering-Firma. Die beiden reden über Chancen nach der Wende, Mittelstand, Krisen wie 2008 und warum Deep Engineering und „Made in Germany“ heute wichtiger sind denn je.
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