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Im Muster 118 beschreibt Christopher Alexander Dachgärten, welche unmittelbar in gleicher Höhe an einen Wohnraum angrenzen und damit die Wohnqualität steigern.
Die Entwicklung traditioneller Windtürme, sogenannter Badgir's, scheint im Orient abgeschlossen zu sein. Das System besteht in seiner einfachsten Ausführung aus 2 vertikalen Schächten. Auf der dem Wind zugewandten Seite des Turms wird oben der Wind in einen Schacht gelenkt und strömt durch den Staudruck nach unten. Welche Potenziale stecken in der Kombination dieser traditionellen Kühltechnik mit dem europäischen System drehbarer Windfahnen? Bringt der Einbau hyperbolischer Trichter Vorteile im Strömungsverhalten der Einströmenden Luft?
Hier geht's zu SSB Episode 79 Windfänger "Badgir's" und zu weiterführenden Informationen zum Luftbrunnen des Burgtheaters in Wien
Weiterführende Literatur zu den Badgir's und zu Viktor Schauberger
Bildquelle Episodencover: Michael Kauffmann, CC BY 2.0 de
Bildquelle Kapitelbild hyperbolischer Trichter.
Bildquelle Kapitelbild Einlaufwerk: Clemens PFEIFFER, 1190 Wien, CC BY-SA 2.0 DE
Windtürme, sogenannte Badgir's, werden, von Persien ausgehend, seit Jahrtausenden zur Gebäudekühlung genutzt. Die Bauwerke sind oft aus Lehm, einem lokal verfügbaren Baumaterial errichtet, dessen poröse Struktur kapillare Kondensationsprozesse begünstigt. Mit lokalen Erfahrungswissen können diese Kühlsysteme über lange Zeiträume gewartet und in Betrieb gehalten werden. Das System besteht in seiner einfachsten Ausführung aus 2 vertikalen Schächten. Auf der dem Wind zugewandten Seite des Turms wird Oben der Wind in einen Schacht gelenkt und strömt durch den Staudruck nach unten. Dabei wird die Luft durch selbstregulierende bauphysikalische Prozesse abgekühlt und weiterer Folge in die Innenräume geleitet. Der Fortluft wird durch einen zweiten Schacht auf der windabgewandten Seite des Turms ungestört ausgeleitet.
Weiterführende Literatur
Bildquelle Episodencover: Diego Delso, CC BY-SA 3.0
Sowohl das Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut als auch das Welterbe der Altstadt von Salzburg zählt weltweit zum Besten, was nach einem jahrhundertelangen Ausleseprozess übrig geblieben ist. Über die materiellen Substanz hinaus steckt im immateriellen Kulturerbe das Wissen und die Fertigkeiten mit einfachen Mitteln Herausragendes vom großer Dauerhaftigkeit zu schaffen. Kurt Luger von der Universität Salzburg und Arthur Schindelegger von der TU Wien diskutieren mit Friedrich Idam über Substanz und Möglichkeiten des Welterbes.
Im Podcast "Welterbe Halllstatt" mit der
Im Muster 117 beschreibt Christopher Alexander den Archetypus eines weit zum Boden herab gezogenen Satteldaches. Dieser Frühform eines Daches bildet auch das Konstruktionsprinzip eines einfachen Shelters. Die Innenräume unter einem schrägen Dach haben schräge Wände und so folgt die Konstruktion den sozialen Räumen und schafft es so, sowohl nach Innen als auch nach außen, das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln.
Im Zuge der Räumung meines Büros bin ich auf ein Foto aus den 1980er Jahren gestoßen. Es zeigt mich und einen Kollegen bei monotoner, schwerer körperlicher Arbeit. Unglücklich wirken wir beide dabei aber nicht. In einem Gespräch mit Günther Kain lotet Friedrich Idam die Möglichkeiten aus, wie mit körperlicher Arbeit fossile Energie eingespart und dennoch an Lebensqualität dazu gewonnen werden könnte.
Im Muster 116 beschreibt Christopher Alexander die "Dachkaskade". Dabei nennt er als repräsentatives Beispiel die Hagia Sofia in Istanbul. Dort wird der zentrale, von einer Kuppel überwölbte Hauptraum durch umlaufend gruppierte Nebenräume, die nach außen hin immer niedriger werden, abgestützt. Der höchste und wichtigste Raum bildet die Mitte, die Nebenräume schließen seitlich daran an und sind niedriger. Die Dächer dieses Gebäude-Konglomerats fallen vom zentralen Hauptraum aus kaskadenartig ab. Dieses Muster steht in Bezug zu den Mustern 117 "Schützendes Dach" und 118 "Dachgarten."
Wohnprojekte sind Zukunftsmodelle für preiswertes und qualitativ hochwertiges Wohnen. Die gemeinsame Nutzung möglichst vieler Bereiche reduziert den individuellen Flächenbedarf bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität.
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