Simple Smart Buildings

Simple Smart Buildings

By Friedrich Idam und Günther KainSociety & CultureScienceNaturePhysics
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Simple Smart Buildings episodes

  • Gedanken zum Dachgarten
    Flachdächer als Lebensraum nutzen (Muster Nr. 118)

    Im Muster 118 beschreibt Christopher Alexander Dachgärten, welche unmittelbar in gleicher Höhe an einen Wohnraum angrenzen und damit die Wohnqualität steigern.

    Grundlegende Gedanken zur Mustersprache, Gedanken zu anderen Mustern von Christopher Alexander und den Link zur Episode, in welcher der Architekt Gernot Mittersteiner über seine Zusammenarbeit mit Christopher Alexander berichtet finden Sie hier.

    10 min
  • Orient meets Occident
    Über die Kunst den Wind zu fangen

    Die Entwicklung traditioneller Windtürme, sogenannter Badgir's, scheint im Orient abgeschlossen zu sein. Das System besteht in seiner einfachsten Ausführung aus 2 vertikalen Schächten. Auf der dem Wind zugewandten Seite des Turms wird oben der Wind in einen Schacht gelenkt und strömt durch den Staudruck nach unten. Welche Potenziale stecken in der Kombination dieser traditionellen Kühltechnik mit dem europäischen System drehbarer Windfahnen? Bringt der Einbau hyperbolischer Trichter Vorteile im Strömungsverhalten der Einströmenden Luft?

    Diese Fragen sind noch ungeklärt, Ihre Lösung lässt spannende Ergebnisse erwarten.

    Hier geht's zu SSB Episode 79 Windfänger "Badgir's" und zu weiterführenden Informationen zum Luftbrunnen des Burgtheaters in Wien

    Weiterführende Literatur zu den Badgir's und zu Viktor Schauberger

    Bildquelle Episodencover: Michael Kauffmann, CC BY 2.0 de

    Bildquelle Kapitelbild Badgir: Diego Delso, CC BY-SA 3.0

    Bildquelle Kapitelbild hyperbolischer Trichter.

    Bildquelle Kapitelbild Einlaufwerk: Clemens PFEIFFER, 1190 Wien, CC BY-SA 2.0 DE

    13 min
  • Windfänger
    Gebäudekühlung mit Windkraft

    Windtürme, sogenannte Badgir's, werden, von Persien ausgehend, seit Jahrtausenden zur Gebäudekühlung genutzt. Die Bauwerke sind oft aus Lehm, einem lokal verfügbaren Baumaterial errichtet, dessen poröse Struktur kapillare Kondensationsprozesse begünstigt. Mit lokalen Erfahrungswissen können diese Kühlsysteme über lange Zeiträume gewartet und in Betrieb gehalten werden. Das System besteht in seiner einfachsten Ausführung aus 2 vertikalen Schächten. Auf der dem Wind zugewandten Seite des Turms wird Oben der Wind in einen Schacht gelenkt und strömt durch den Staudruck nach unten. Dabei wird die Luft durch selbstregulierende bauphysikalische Prozesse abgekühlt und weiterer Folge in die Innenräume geleitet. Der Fortluft wird durch einen zweiten Schacht auf der windabgewandten Seite des Turms ungestört ausgeleitet.

    Oft stehen diese Windtürme mit einem unterirdischen Bewässerungssystem, einem sogenannten Quanat, in Verbindung. Dort streicht die Luft in einem Stollen über das offen fließende Wasser und wird durch die Verdunstungskälte weiter abgekühlt.

    Weiterführende Literatur

    Bildquelle Episodencover: Diego Delso, CC BY-SA 3.0

    27 min
  • Welterbe
    Form und Inhalt

    Sowohl das Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut als auch das Welterbe der Altstadt von Salzburg zählt weltweit zum Besten, was nach einem jahrhundertelangen Ausleseprozess übrig geblieben ist. Über die materiellen Substanz hinaus steckt im immateriellen Kulturerbe das Wissen und die Fertigkeiten mit einfachen Mitteln Herausragendes vom großer Dauerhaftigkeit zu schaffen. Kurt Luger von der Universität Salzburg und Arthur Schindelegger von der TU Wien diskutieren mit Friedrich Idam über Substanz und Möglichkeiten des Welterbes.

    Links zu weiterführenden Informationen über Steinmauern, Kalktechnik, terrassierte Hänge, mittlere Technologien und die Hallstätter Parkterrasse.

    Im Podcast "Welterbe Halllstatt" mit der

    Feed-URL https://podcaste46baf.podigee.io/feed/mp3 erscheint jede Woche eine neue Episode zum Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut.

    39 min
  • Schützendes Dach
    Hülle und Raumform (Muster Nr. 117)

    Im Muster 117 beschreibt Christopher Alexander den Archetypus eines weit zum Boden herab gezogenen Satteldaches. Dieser Frühform eines Daches bildet auch das Konstruktionsprinzip eines einfachen Shelters. Die Innenräume unter einem schrägen Dach haben schräge Wände und so folgt die Konstruktion den sozialen Räumen und schafft es so, sowohl nach Innen als auch nach außen, das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln.

    Die Nutzung eines Dachbodens als Wohnraum schafft allerdings bauphysikalische Probleme, welche aber durch durchdachte Bauausführung gelöst werden können
    Grundlegende Gedanken zur Mustersprache, Gedanken zu anderen Mustern von Christopher Alexander und den Link zur Episode, in welcher der Architekt Gernot Mittersteiner über seine Zusammenarbeit mit Christopher Alexander berichtet finden Sie hier.

    10 min
  • Muskelkraft
    Eine alternative Energiequelle?

    Im Zuge der Räumung meines Büros bin ich auf ein Foto aus den 1980er Jahren gestoßen. Es zeigt mich und einen Kollegen bei monotoner, schwerer körperlicher Arbeit. Unglücklich wirken wir beide dabei aber nicht. In einem Gespräch mit Günther Kain lotet Friedrich Idam die Möglichkeiten aus, wie mit körperlicher Arbeit fossile Energie eingespart und dennoch an Lebensqualität dazu gewonnen werden könnte.

    20 min
  • Dachkaskade
    Abstützen der Mitte (Muster Nr. 116)

    Im Muster 116 beschreibt Christopher Alexander die "Dachkaskade". Dabei nennt er als repräsentatives Beispiel die Hagia Sofia in Istanbul. Dort wird der zentrale, von einer Kuppel überwölbte Hauptraum durch umlaufend gruppierte Nebenräume, die nach außen hin immer niedriger werden, abgestützt. Der höchste und wichtigste Raum bildet die Mitte, die Nebenräume schließen seitlich daran an und sind niedriger. Die Dächer dieses Gebäude-Konglomerats fallen vom zentralen Hauptraum aus kaskadenartig ab. Dieses Muster steht in Bezug zu den Mustern 117 "Schützendes Dach" und 118 "Dachgarten."

    Alexander nähert sich der Dachkaskade aber auch über die soziale Bedeutung eines Raums der fast in der Mitte eines Gebäudes liegt und von den wichtigsten Bewegungszonen tangiert wird.
    Grundlegende Gedanken zur Mustersprache, Gedanken zu anderen Mustern von Christopher Alexander und den Link zur Episode, in welcher der Architekt Gernot Mittersteiner über seine Zusammenarbeit mit Christopher Alexander berichtet finden Sie hier.
    Alle Muster von Christopher Alexander finden Sie frei zugänglich im Internet.

    10 min
  • Erdwärme simple smart
    Einfach kühlen und temperieren
    Auch die Außenflächen eines Hauses, welche den Boden berühren, sind Teil der Gebäudehülle. Die Bodenplatte, welche man nicht sieht, wird wenig beachtet, wenn sie ihre Aufgaben gut erfüllt. Sie sorgt für statische Stabilität und verhindert das Aufsteigen der Bodenfeuchte. Aber ob sie auch wärmedämmend ausgeführt werden soll, ist durchaus eine Überlegung wert.
    Die obersten Schichten des Bodens folgen in ihrer Temperatur dem Lauf des Klimas. Je näher wir an der Oberfläche messen, desto schneller ändert sich die Temperatur des Bodens. Je weiter wir aber in die Tiefe gehen, desto gleichmäßiger ist der Temperaturverlauf. Geht man ein paar Meter tiefer, bildet sich ein langjähriger Temperatur Mittelwert in einer Größenordnung von etwa 15 °C ab. Und das Potenzial dieses Erdmassespeichers kann man nutzen, wenn man auf eine Wärmedämmung der Bodenplatte nach unten verzichtet.
    13 min
  • Gemeinsam Wohnen
    Potenziale des Teilens

    Wohnprojekte sind Zukunftsmodelle für preiswertes und qualitativ hochwertiges Wohnen. Die gemeinsame Nutzung möglichst vieler Bereiche reduziert den individuellen Flächenbedarf bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität.

    Die Gemeinschaft B.R.O.T. – Kalksburg ist ein Verein für gemeinschaftliches Wohnen der seit 2010 diese zukunftsweisende Form des Wohnens erfolgreich praktiziert. Dieses Modell wird bereits in weiteren B.R.O.T. Wohnprojekten gelebt.

    25 min
  • Örtliche Raumplanung
    Flächenwidmung und Bebauungspläne
    Der Bodenverbrauch kann gestoppt werden, wenn die raumplanerischen Werkzeuge auch eingesetzt werden. Örtliche Entwicklungskonzepte (ÖEK), Flächenwidmungs- und Bebauungspläne sind die Basis einer nachhaltigen Entwicklung unserer Siedlungen. Anita Zenz leitet die Bauabteilung einer Stadtrandgemeinde und erzählt im Gespräch mit Friedrich Idam von ihren praktischen Erfahrungen.
    28 min

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Simple Smart Buildings steht für Gebäude die einfach und dauerhaft gebaut sind. Für die Generationen vor uns war es ganz normal mit einfachen Mitteln dauerhafte Gebäude zu errichten. Diese Art zu bauen hat sich über Jahrhunderte bewährt und wir können daraus lernen. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen, welche Jahrhunderte überdauert haben und gerade deshalb immer noch eine hohe Nutzungsqualität bieten. Dieser Podcast erzählt von Möglichkeiten einfach gut zu bauen.