Franz dreht diesmal den Spieß rum und greift zu den Büchern von Jürgen Wiebicke. Das eine handelt davon, wie man durch Bewegung das eigene Denken verändert. Das andere liefert Ideen für Demokratie-Retter*innen...
Ist es immer richtig, den Rettungswagen zu bestellen und künstlich zu beatmen? Franz und Jürgen sind sich einig, dass es ein Recht auf einen guten Tod gibt. Aber wo ist der Weg dorthin?
Franz möchte eines Tages in der Urne bestattet werden. Jürgen lieber im Sarg. Beide können sich vorstellen, noch heute zu sterben. Aber ist damit ist der Tod auch nur ein bisschen verstanden?
Eigentlich wollten die beiden heute über Trost sprechen. Aber Franz wählt einen Umweg und hat Jürgen vorher nicht verraten, dass er erstmal Lieblings-Postkarten vorzeigen will...
Ein Hörer aus Kassel wollte von den Sinnsuchern wissen, wie man denn glauben kann als Intellektuelle(r). Antwort von beiden: Wir wissen immer mehr darüber, was wir nicht wissen.
Vor 550 Jahren hat ein reicher Mann ein Hospital gestiftet. Er wollte mit Hilfe einer guten Tat in den Himmel kommen. Darf die gute Tat eigennützig sein?
25 min
About Sinnsucher allein zu Haus
From the publisher's feed
Es gibt so viel zu besprechen, aber wir dürfen uns ja gerade nicht treffen! Wer Zeit hat, auch unfreiwillig viel Zeit, kommt auf andere Gedanken. Helle und dunkle, tragische und komische, und die möchte man doch teilen. In nächster Zeit geht es um existentielle Dinge, um Gott und die Welt, vor allem aber um uns. Wie wir mit uns selber klar kommen, was wir mit anderen gemeinsam hinkriegen. Darüber werden wir sprechen, Tag für Tag, der Philosoph und der Theologe, zurückgezogen im Pfarrhaus von St. Elisabeth.
Franz Meurer ist Armen-Pfarrer in Köln-Vingst
Jürgen Wiebicke moderiert jeden Freitag-Abend „Das philosophische Radio“ in WDR5