Der Trend zum „Steingarten“ hält sich jetzt schon seit mehreren Jahren felsenfest in den deutschen Vorgärten. Naturliebhabern, Insektenfreunden und den meisten Menschen mit genügend Sehkraft sind sie ein Dorn im Auge. Das Netz wird deswegen auch nicht müde, sich darüber lustig zu machen, wenn lebendige Grünfläche zu den sogenannten „Gärten des Grauens“ verschandelt werden. Wir zeigen euch die schönsten Vorgarten-Sünden.
Der Vorgarten eines Hauses sollte eigentlich eine einladende Atmosphäre schaffen: Etwas, womit man Gästen zeigt, dass sie willkommen sind und was einem selbst die Heimkehr verschönert. Vor allem, wenn der Vorgarten das einzige Stück Grün ist, welches man an seinem Haus besitzt, wird er häufig zur Entspannungsoase umgewandelt, zum sommerlichen Draußensitzen oder als Treffpunkt für Freunde und den Grill genutzt. Ein Garten bedeutet aber auch Arbeit. Der Rasen sollte hin und wieder gemäht werden, wenn man keinen Wildwuchs möchte. Und wenn man es wirklich schön haben will, muss man sich vielleicht auch um weitere Pflanzen und Blumen kümmern oder zumindest ein bisschen Dekoration aufstellen.
Die krasse Alternative? Einfach alles zubetonieren! Asphalt-Chic statt Rasenidylle, Steinwüste statt Grünfläche. Und wem die glatten Flächen von Betonplatten oder Pflastersteinen noch zu angenehm sind, der macht sein Vorgarten einfach zum Kiesbett. Aber nicht mit runden Steinen. Nein, ordentlicher Schotter muss es sein … dieser richtig spitze! Dass dieser Look aber mal so gar nicht einladend wirkt und mit den typischen westlichen Gebäuden der Vor- und Kleinstadt nicht harmonisiert, hat auch das Internet bemerkt. Hier werden nun auf Instagram, X & Co unter dem Hashtag „Garten des Grauens“ fleißig die schlimmsten Vorgarten-Verbrechen geteilt. Wir haben euch unserer Favoriten hier zusammengestellt.
Zum ersten grausigen Garten
Die graue Idylle ist erst perfekt, wenn kleine Steine durch große Steine begrenzt und die neidischen (oder angewiderten?) Blicke der Nachbarn sauber durch Plastikzäune abgeblockt werden.
Hier treffen wahrlich zwei Extreme aufeinander.
Die toten Plastikeier machen es wirklich nicht besser.
In der Abenddämmerung könnte dieser „Garten“ sicher auch als Kulisse für einen Tim-Burton-Film herhalten.
„Little boxes made of ticky tacky ...“ ♪♫♪
Minimalismus kann etwas sehr Schönes sein. Wohlgemerkt: KANN!
Oh hübsch, mit Ausblick aufs ... „Graue“?
Das ist sicher nur noch nicht fertig, oder? ODER?!
Wer in diesem Bild auch nur ein Indiz für Schönheit findet, ist wahrlich Optimist.
Der Zaun ist übrigens dafür da, dass niemand unerlaubterweise die Rasenfläche betri– Oh …
Wenn man metaphorisch Wasser durch eine Wüste darstellt … oder so ähnlich.
Immerhin gibt es hier noch ein kleines Bäumchen, wenn es auch so aussieht, als ob es sehr traurig über seine Umgebung wäre.
Jetzt erhältlich für Garten und Gehweg: „Fifty Shades of Grey“.
Mal was ganz anderes, aber auch schlimm.
Metallzaun um den Steingarten: Stilsicher!
Das ist doch Satire, oder? Steingarten und dann einen Eimer mit Aufdruck „Nature“ hineinsetzen. Genau unser Humor.
Die Gärtnerstatue hält auch traurig Ausschau danach, was sie hier noch bewässern soll …
„Wir haben keine Zeit oder Lust auf Gartenarbeit.“ – Würde eine Eigentumswohnung mit Balkon dann nicht auch reichen?
Wetten, dass die beiden Nachbarn sich nicht ganz grün sind?
Wie viel Schotter und Stein darf es sein? Ja!
Schönste Wohlfühloase im Innenhof, dort setzt man sich doch gerne auf die Bank und genießt die Sonnenstrahlen.
Nun, die Fläche ist wenigstens begrünt. Der natürliche Plastikgeruch erfreut die Anwohner sicherlich täglich.
Lieber ganz oder gar nicht, sollte die Devise lauten …
Wir wissen ehrlich gesagt nicht wo wir hier anfangen sollen …
Wozu Grün, wenn es Stein sein kann? Da versucht wohl jemand besonders kreativ zu sein, nur leider macht das optisch nichts her.
Wird das eine Minigolf-Anlage? Eine Kultstätte? Stonehenge 2.0?
Abenteuerspielplatz zu Hause – wer muss da noch in die Berge zum Klettern fahren? Sieht doch richtig gemütlich aus, oder?
A: „Bin gestern im Garten gestürzt.“