Beschwingte Musik, fröhliche Menschen und ein grosses Zelt… viele von uns haben Erinnerungen an den Zirkusbesuch als Kind. Jemand hat dabei nie gefehlt, immer war ein*e Clown*in in der Manege zu sehen und hat die Menschen zum Lachen gebracht. Die meisten von uns haben vermutlich ein ähnliches Bild von den Spassvögeln: eine rote Nase, grüne Haare oder zu grosse Schuhe. Diese Stereotypen prägen den Begriff «Clown*in». Tatsächlich wird diese Kunstform auf ganz unterschiedliche Arten ausgelebt. Drei Clownerie-Acts erzählen, wie sie zu ihren Kunstfiguren gekommen sind, welche Ausbildungen sie gemacht haben und welche Rolle Kostüme und Schminke für sie spielen. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch alle: Sie möchten das Publikum berühren.
Larissa Wagenhals und Adrien Borruat haben sich während der Ausbildung an der Accademia Teatro Dimitri kennengelernt und dort ihre Kunstfigur Mario&Mela kreiert.
Dustin Nicolodi hat vor einigen Jahren seine Kunstfigur The Great Coperlin erschaffen und ist in diesem Jahr mit dem Circus Knie auf Tournee.
Ines Blarer arbeitet für die Stiftung Theodora und besucht junge Patient*innen als Traumdoktorin Rösli Chöl.
Moderation und Redaktion: Laura Minder
Fotografie: Katja Stuppia/Circus Knie (The Great Coperlin), Laure Sallin (Duo Mario&Mela), Pierre-Yves Massot (Rösli Chöl)
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