Frankfurter Geschmack

Smoothies, Blechpizza & Abschied vom Funky


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Frankfurter Geschmack: Von 13-Euro-Smoothies über römische Pizza bis zum Abschied vom Funky Mr. Salvador.

Transkript

Willkommen zu Frankfurter Geschmack, eurem Podcast über die kulinarische Szene unserer Stadt. Ich bin Luisa, und heute habe ich drei Geschichten mitgebracht, die zeigen, wie dynamisch und überraschend Frankfurt gerade ist — von ambitionierten Neugründungen bis zu bittersüßen Abschieden.

Beginnen wir im Bahnhofsviertel, am Jürgen-Ponto-Platz. Dort verkaufen Lennart Schlüter und Moritz Grunicke aus einem kleinen Container Smoothies, die nun ja, die für Schlagzeilen gesorgt haben. Dreizehn Euro für einen Smoothie? Das klingt erst mal nach Wahnsinn, oder? Aber hört mir zu: Die beiden nennen sich selbst „Drink Artists" — und das ist mehr als nur Marketing-Sprech. Sie arbeiten ausschließlich mit besten Zutaten, beziehen exotische Früchte von einem brasilianischen Händler und setzen auf regionale Produkte, wo es geht. Ihre Vision? Vitamin B soll zur Plattform werden, auf der Marken und Influencer ihre eigenen Signature Smoothies kreieren können. Beauty meets Smoothie Bar, sozusagen. Mit einem neuen Standort im Nordend, dem Glow Club, und Präsenz im Gibson Beach Club wollen sie bewussten Konsum zelebrieren. Ob das Konzept aufgeht? Die Zeit wird's zeigen — aber die Ambition ist DEFINITIV da.

Kommen wir zur Pizza. Shademan Souri hat in der Stiftstraße seine neue Pizza Wolke eröffnet, und er bricht radikal mit seinem eigenen Erbe. Statt neapolitanischer Pizza — die er übrigens nach Deutschland gebracht haben will — gibt's jetzt Pizza al taglio. Das sind diese wunderbaren, rechteckigen Pizzen aus dem Blech, knusprig, luftig, römisch eben. Souri ist genervt davon, dass mittlerweile jeder neapolitanische Pizza macht. Seine Philosophie? Die Produkte müssen für sich sprechen. Er erntet die Tomaten auf eigenen Plantagen, lässt Mozzarella nach seiner Rezeptur in Neapel herstellen, und bald sogar direkt in Frankfurt. Und das Beste: Seine Pizzastücke sollen NIE mehr als zehn Euro kosten. Man zahlt nach Gewicht, nicht nach Stück — fair und transparent. Für mich klingt das nach einem ehrlichen Neuanfang mit Herz.

Und dann dann gibt es auch traurige Nachrichten aus dem Nordend. Das Funky Mr. Salvador schließt seine Türen. Nur sechs Jahre nach der Eröffnung ist Schluss mit der feinen Küche und dem nachbarschaftlichen Charme, den so viele von uns geliebt haben. Küchenchef Nick Kircher, der das Restaurant kulinarisch geprägt hat, verlässt Frankfurt nicht, aber er sucht neue Herausforderungen. Was aus dem Raum in der Weberstraße wird? Das bleibt noch ein Geheimnis. Aber wenn ihr das Funky noch einmal erleben wollt, so wie ihr es kennt — dann habt ihr nur noch bis zum neunten Mai Zeit.

So ist das eben in dieser Stadt: Ständig in Bewegung, voller Mut und manchmal auch voller Wehmut. Das war's für heute von Frankfurter Geschmack. Bis zum nächsten Mal — und guten Appetit!

Quellenangaben

  1. Vitamin B: Smoothies als Marketing-Plattform? - journal-frankfurt.de News: GASTRO
  2. Pizza Wolke: Alter Name, neues Konzept - journal-frankfurt.de News: GASTRO
  3. Letztes Dinner im Funky Mr. Salvador - journal-frankfurt.de News: GASTRO
  4. Episode generiert mit mindTunes, unter Verwendung von KI und den oben angegebenen Quellen.

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    Frankfurter GeschmackBy mindTunes