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So schlecht lief es bei Samsung-Handys noch nie


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(Bildquelle: GIGA)

Samsung leidet und profitiert gleichzeitig von der Krise.

Update vom 24. April: Die Mobilsparte von Samsung, (Samsung MX) soll erstmals rote Zahlen schreiben. Laut der koreanischen Publikation Money Today hat Spartenchef Roh Tae-Moon das Management auf die Möglichkeit eines Jahresdefizits für 2026 vorbereitet. Es wäre der erste Jahresverlust in der Geschichte der Abteilung (Quelle: Money Today/ SamMobile).

Überraschenderweise liegt die Ursache nicht bei schwachen Verkaufszahlen. Die aktuelle Galaxy-S26-Serie ist sogar erfolgreicher als Samsung erwartet hat.

Doch all diese Einnahmen scheinen nicht auszureichen, um die explodierenden Kosten für Speicherchips zu kompensieren, die eine zentrale Komponente in jedem Smartphone sind.

Gerade diese Speicherkrise sorgt wiederum dafür, dass Samsung mit eigenen Chips Rekordgewinne macht.

Originalmeldung vom 8. April:

Samsung Electronics steuert auf historische Gewinne zu. In einer aktuellen Prognose für das erste Geschäftsquartal erwartet der südkoreanische Tech-Konzern einen operativen Gewinn von 57,2 Billionen Won (umgerechnet entspricht das knapp 32,3 Milliarden Euro).

Diese Zahl markiert den höchsten Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte und entspricht einer Verachtfachung im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Samsung hat im ersten Quartal 2026 sogar mehr Gewinn gemacht als im gesamten Jahr 2025.

Warum scheffelt Samsung so viel Geld?

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap rechnet damit, dass der anhaltende Boom im Bereich Künstliche Intelligenz für die Rekordgewinne verantwortlich ist. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Halbleitern profitiert Samsung massiv von der enormen Nachfrage nach leistungsstarken Speicherchips.

Diese Komponenten sind entscheidend für den Bau und Betrieb der Infrastruktur, die für komplexe KI-Anwendungen benötigt wird, und treiben die Umsätze in der Chip-Sparte des Unternehmens in die Höhe.

Mit dieser Prognose übertrifft Samsung selbst die optimistischsten Annahmen von Finanzexperten deutlich. Laut einer Umfrage von Yonhap News liegt der erwartete Betriebsgewinn rund 37 Prozent über den Schätzungen der befragten Ökonomen (Quelle: Yonhab News / Heise).

Bei den vorliegenden Zahlen handelt es sich zunächst um eine vorläufige Schätzung. Die detaillierten und endgültigen Geschäftsergebnisse wird Samsung voraussichtlich Ende des Monats veröffentlichen.

Für Kunden wird es richtig teuer

Für Kunden ist der KI-Boom dagegen eine echte Krise. Preise für Grafikkarten und Arbeitsspeicher gehen durch die Decke, weil große Unternehmen die Komponenten für ihre eigenen Zwecke aufkaufen. Xiaomi hat bereits klar ausgesprochen, dass sie für die Kombination aus 16 GB Arbeits- und 512 GB Flash-Speicher jetzt rund 190 mehr zahlen müssen als letztes Jahr. Generell müssen Kunden damit rechnen, dass Unternehmen die höheren Kosten an sie weitergeben werden.

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