Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Software Metriken - Manfred Baumgartner


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Die zweite Auflage des Fachbuchs über Metriken ist da

📌 Konferenz-Tipp: TACON 2026 in Leipzig (16.–17. September). Ich war letztes Jahr als Keynote dort und fand den Austausch richtig gut 👉 https://swt.fm/tacon

"Wenn ich 10 Testfälle habe, aber 500.000 lines of code, dann wird ziemlich klar, dass das vielleicht nicht so zusammenpasst" - Manfred Baumgartner

Zusammen mit Manfred habe ich an der zweiten Auflage unseres Buches “Software Metriken” (ehemals “Software in Zahlen”) gearbeitet und jetzt ist es da! Metriken sind ein spannendes Thema. Wenn man sich mal passende Metriken aus den Kategorien Qualität, Quantität und Komplexität ausgesucht hat, verschaffen sie ein tieferes Verständnis der Software - und bringen oft Dinge ans Tageslicht, die man vielleicht lieber gar nicht hätte wissen wollen. Wir schauen uns an, wofür wir Metriken nutzen können, wie man sie auswählt und in den Alltag integriert.

Manfred Baumgartner besitzt über 35 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung, spezialisiert auf Qualitätssicherung und Softwaretests. Er studierte Informatik an der Technischen Universität Wien und arbeitete danach als Entwickler und Testmanager, bevor er 2001 die QS-Beratungsleistungen bei Nagarro GmbH in Wien etablierte. Baumgartner ist Mitglied im Präsidium des ASQF e.V. und verfasste Fachliteratur zu Themen wie Systemtests und agile Testverfahren.

Highlights:

  • Softwaremetriken werden in der Praxis trotz ihres klaren Nutzens noch immer zu selten eingesetzt, obwohl schon einfache Maßzahlen wie Fehlertrends oder Testfallanzahlen die Projektsteuerung erheblich verbessern.
  • Einzelne Metriken liefern erst dann belastbare Aussagen, wenn man sie zueinander in Beziehung setzt: Zehn Testfälle für 500.000 Lines of Code zeigen sofort, dass das Verhältnis nicht stimmt.
  • Softwaremetriken lassen sich nicht nur auf Code anwenden, sondern genauso auf Anforderungsdokumente, Architekturentwürfe und Testergebnisse, was die meisten Projekte völlig ungenutzt lassen.
  • Wer historische Fehlerdaten mit geschätzten Testfallzahlen kombiniert, kann Fehlermengen für spätere Projektphasen erstaunlich genau vorhersagen, wie ein Projektbeispiel mit plus/minus zehn Prozent Abweichung zeigt.
  • Den Einstieg in Metriken muss man nicht mit komplexen Formeln beginnen: Eine schlichte Liste aus Geschäftsvorfall, Komplexitätsstufe und erwarteter Testfallanzahl reicht aus, um einen ersten soliden Planungswert zu erzeugen.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung