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Soilcast episodes

  • SC120 SoilTalk: Schwarzes Gold vong Amazonas her
    Die Terra Preta

    In dieser Folge wird hart abgenerdet über das sogenannte schwarze Gold des Amazonas, die Terra Preta. Erfahrt hier, wie Terra Preta entsteht, welche Eigenschaften sie hat und welche Rolle sie bei der Rekonstruktion des Lebens von Menschen im Amazonasgebiet spielt!

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    • Thema: Schwarzes Gold vong Amazonas her

      Bruno Glaser kommt in dieser Folge sehr gut weg. Ihr könnt euch auf den Seiten der Professur Bodenbiogeochemie der MLU Halle-Wittenberg über seine Arbeit informieren.

      Eine sehr gute Dokumentation zur Terra Preta findet man hier. Das Thema wurde auch bei Terra X schon aufgegriffen.

      Das Paper State of the scientific knowledge on properties and genesis of Anthropogenic Dark Earths in Central Amazonia (terra preta de Índio) aus dem Jahr 2012 ist leider nicht frei verfügbar, stellt aber einen soliden Wissensbestand über die Terra Preta zur Verfügung.

      In Nature Communications hat im Jahr 2021 eine kleine akademische Klopperei stattgefunden, die ihr frei einsehen könnt, wenn ihr noch nicht genug habt:

      Runde 1: A new hypothesis for the origin of Amazonian Dark Earths

      Runde 2: Evidence confirms an anthropic origin of Amazonian Dark Earths

      Runde 3: https://www.nature.com/articles/s41467-022-31065-1

      58 min
    • SC119 A/C-Böden
      Sonderfolge zum Boden des Jahres 2025

      Da soll noch einer sagen, dass A/C-Böden primitiv sind! Christoph erklärt euch in dieser Folge, welche A/C-Böden es gibt, wie sie entstehen und welche Eigenschaften sie mitbringen!

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      • Auf unserer Website erhaltet ihr alle Lehrbuchempfehlungen, mit der ihr das besprochene Grundwissen nacharbeiten und verfestigen könnt.

        12 min
      • SC118 Interview: Sounding Soil
        Ein Gespräch mit Umweltbildnerin Marilena Schumann

        Wer einen unkonventionellen Ansatz sucht, um Menschen den Boden als Lebensraum näher zu bringen, ist bei Sounding Soil und dieser Interviewfolge genau richtig! Marilena Schumann erklärt, wie man mit Bodenmikrofonen Menschen vom Boden begeistern kann!

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        • Interview: Sounding Soil // Ein Gespräch mit Umweltbildnerin Marilena Schumann

          Website: www.soundingsoil.ch

          Quelle für den Einspieler: Sounding Soil, Marcus Maeder, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, Institute for Computer Music and Sound Technology ICST, 2017-2020. Sounding Soil - ein Projekt der Stiftung Biovision

          Das Projekt Sounding Soil wird von der Stiftung Biovision getragen und bietet für Interessierte eine Vielzahl an Betätigungsmöglichkeiten.

          Die Stiftung Biovision betätigt sich in der Transformation des Ernährungssystems und hat dazu viele Projekten in Subsahara-Afrika, international und in der Schweiz. Um das Ernährungssystem zu ändern braucht es nach Biovision einen ganzheitlichen Ansatz. Deswegen nutzt Biovision Agrarökologie und die 13 Prinzipien der Agrarökologie in den umgesetzten und unterstützen Projekten.

          Auf der Soundmap kann man sich Hörproben aus verschiedenen Regionen der Schweiz anhören.

          38 min
        • SC117 SoilTalk: MacGyver im Untergrund

          In der Bodenkunde steckt viel High-Tech, aber auch viele Bastel-Lösungen à la MacGyver. Svenja stellt euch heute eine einfache, aber sehr nützliche Methode vor, die Licht ins Dunkel bringt …

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          • Vorgespräch

            Du kennst MacGyver nicht? Hier schnell die Bildungslücke auf Wikipedia füllen!

            Thema: MacGyver im Untergrund

            Der erste vorgestellte Artikel ist frei verfügbar. Zum Download hier entlang!

            Wie man ein Wurzelfenster in einen Acker einbaut, ist in diesem Video der Uni Hohenheim zu sehen.

            35 min
          • SC116 Interview: Das große Krabbeln
            Ein Gespräch über Bodenmilben und Stickstoff mit Marie-Charlott Petersdorf

            Der hohe Stickstoffeintrag aus Landwirtschaft und Industrie lässt Böden versauern und bringt Nährstoffe aus dem Gleichgewicht. Im Interview erzählt Marie-Charlott Petersdorf, wie kleinste Bodenlebewesen dabei helfen könnten gegenzusteuern. Das erforscht sie in ihrer Promotion für Veluwe, das größte zusammenhängende Waldgebiet der Niederlande.

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            • Marie-Charlott hat euch Bilder von allerlei Bodentierchen und ihrer Arbeit zusammengestellt.

              Hier findet ihr mehr Infos zum Forschungsprojekt und Marie-Charlotts Paper (Englisch).

              Das Nitrogen Action Programme der Niederlande wurde eingesetzt, um die Stickstoffbelastung im Land zu senken.

              Wer noch mehr wissen möchte, wie Steinmehl angewendet wird, um Bodenversauerung entgegenzuwirken, schaut gerne mal auf die Homepage der Partners for Innovation (Englisch).

              Wissenschaftliche Paper (Englisch) zu Stickstoffemissionen & ihren Folgen gibt es beispielsweise von Njissen et al. (2017) und Galloway et al. (2003).

              Und falls ihr mal in Wageningen (NL) unterwegs seid, stattet dem World Soil Museum unbedingt einen Besuch ab.

              33 min
            • SC115 SoilTalk: GNEM - Germany's Next Erosion Model

              Bodenerosion bekommt heute leider keine Rose von uns oder wie auch immer! Julian hat jedenfalls ein spannendes, frei verfügbares und sehr intuitiv bedienbares Programm für euch mitgebracht, mit dem man Bodenerosion recht intuitiv modellieren kann!

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              • Nachlese

                Unser Hörer Thomas aus Pirna hat uns hingewiesen auf einen ganz neuen Aspekt des Themas „Verwendung von uralten Kartierungen“, zum Beispiel bei der Endlagersuche. Einen entsprechenden Artikel „Die endlose Suche“ in den Dresdner Neuesten Nachrichten las man zum Beispiel am 29. Oktober 2024. Vielen Dank, Thomas!

                Thema: GNEM – Germany’s Next Erosion Model

                Paper:

                Auerswald, K. et al. (2009): Rates of sheet and rill erosion in Germany - A

                meta-analysis. ( http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2009.04.018
                http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2009.04.018)

                Water Erosion Prediction Project (WEPP):

                https://www.ars.usda.gov/midwest-area/west-lafayette-in/national-soil-erosio
                n-research/docs/wepp/research/

                Wir beschäftigen uns heute mit unterschiedlichen Erosionsmodellen und ihren

                methodischen Vor- und Nachteilen.

                Bodenerosion wird schon seit Jahrzehnten erfolgreich modelliert.

                "Marktführer" in diesem Segment ist die Allgemeine Bodenabtragsgleichung
                (ABAG), die auf der amerikanischen USLE (Universal Soil Loss Equation)
                basiert. Die ABAG ist ein empirisches Modell, das heißt, sie beruht auf
                Erfahrungswerten, die über eine große Anzahl von Feldmessungen erzeugt
                wurden. Sie verwendet die Parameter (R)egenerosivität, (K)ornerodierbarkeit,
                Hang(l)änge, Hangneigung ((S) von Slope), Landnutzung ((C) von Crop) und
                (P)rotektion.

                Für jeden dieser Parameter gibt es Tabellenwerke, die bspw. jeder Bodenart

                (K-Faktor) oder jeder Landnutzung (C-Faktor) einen empirischen Zahlwert
                zuordnet. Werden alle Faktoren multipliziert, ergibt sich ein
                Erosionspotential in t/ha·a. Der große Vorteil dieser empirischen Modelle
                ist, dass sie recht niedrigschwellig sind. So können also mit
                vergleichsweise einfachen Eingangsdaten Modellierungen durchgeführt werden.
                Der Nachteil ist, dass sie ohne physikalische Gesetzmäßigkeiten
                funktionieren, und nur auf Erfahrungswerten basieren. Daher kann es
                passieren, dass die Ergebnisse für einen gegebenen Untersuchungsraum nicht
                realistisch sind, weil sie den Erfahrungswerten nicht entsprechen. Auch kann
                die ABAG keine Deposition modellieren. Wir wissen für eine Fläche nur,
                wieviel von ihr potentiell(!) erodiert werden kann. In der Grundform ist
                zudem jede Fläche isoliert von Nachbarflächen - Weitergabeeffekte, z.B.
                entlang einer Erosionsrinne können nicht modelliert werden.

                Dieses Problem versuchen physikalische Erosionsmodelle wie WEPP zu lösen,

                indem sie möglichst genau auf Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten
                modellieren. Dadurch sind sie natürlich sehr viel Datenhungriger und können
                nur schwerlich auf größeren Flächen angewandt werden. WEPP ist allerdings
                eine recht einfach zu lernende (aber schwer zu meisternde) Variante eines
                physikalischen Modells, weil im Zweifel bestehende Presets verwendet werden
                können, um Lücken im Datensatz zu schließen. Ebenso können Deposition und
                "echte" Abtragsraten (nicht nur Potentiale) modelliert werden. Auch dieses
                Modell benötigt Informationen zu Klima, Relief, Bodenaufbau und Landnutzung.
                Die Einstellungsmöglichkeiten sind hier jedoch im Vergleich zur ABAG
                deutlich detailreicher.

                Der Vergleich der beiden Ansätze in der heutigen Folge zeigt anschaulich die

                jeweiligen Vor- und Nachteile und die Berechtigung, dass empirische und
                physikalische Modelle auch nebeneinander existieren können. Eine
                Modellarchitektur schließt die andere nicht aus, da sie unterschiedliche
                Nischen bespielen.

                Abschließend ein weises Wort zum Modellieren: Kalibration und Überprüfung

                sind immer wichtig! Jedes Modell spuckt ein Ergebnis aus - es liegt an den
                Anwendenden, dieses Ergebnis durch eigene Messungen zu plausibilisieren!

                57 min
              • SC114 SoilTalk: Moorschwund in Brandenburg

                Unsere Bodenkartenexpertin Mareille ist wieder am Start! Sie schaut sich mit Christoph die Moorflächen im fünftgrößten Flächenland Deutschlands an – aber huch! Wo sind die Moore hin? Anhand von Bodenkarten und digitalen Methoden lässt sich der Verlust dieser sensiblen Böden ermitteln.

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                • Nachlese

                  Unser treuer Hörer Konrad hat uns geschrieben und uns darauf hingewiesen, dass wir im Zuge der letzten Folge über Archäologie natürlich auch die Bodenfunktion als „Archiv der Natur- und Kulturgeschichte“ erwähnen müssen. Vielen Dank!

                  Thema: Moorschwund in Brandenburg

                  Endlich kommen die Bodenkarten zu ihrem Recht, hier thematisiert zu werden!

                  Deutschlandweite Bodenkarten findet ihr bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und auch bei allen Landesämtern. An dieser Stelle seien exemplarisch das Niedersächsische Bodeninformationssystem NIBIS, sowie der BodenViewer Hessen von uns begeistert erwähnt – liebe Grüße!

                  Wir gucken uns heute aber genauer an, was es mit der Erstellung einer aktualisierten Moorkarte für das Land Brandenburg auf sich hat. Anhand alter bodenkundlicher Daten, sowie aktuellen Beprobungen als Referenz konnte die frühere Ausdehnung der Moorböden, aber auch ihre Verlustraten bestimmt werden. Somit gibt es eine neue Verbreitung für das Jahr 2013 und mittlerweile sogar schon weitergerechnet bis zum Jahr 2021. Und leider ist der Moorschwund beträchtlich - schaut es euch selbst an im GeoPortal Brandenburg unter MoorFIS.

                  56 min
                • SC113 SoilTalk: Arschäologie am Ullafelsen

                  Wir begeben uns auf eine archäologische Reise zum Ullafelsen ins Fotschtal und beschäftigen uns mit der Frage, wie man anhand von Fäkalbiomarkern die Besiedlungs- und Landnutzungsgeschichte längst vergessener Zeiten rekonstruieren kann.

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                  • Vorgespräch

                    Die Ergebnisse der vierten Bundeswaldinventur (BWI) wurden veröffentlicht und sind Grund genug für uns, uns einmal mit der Darstellung der Ergebnisse zu befassen. Grundlage ist die Handreichung zu ausgewählten Ergebnissen der BWI.

                    Thema: Arschäologie am Ullaelfsen

                    In dieser Folge wirds arschologisch! Wenn ihr ein bisschen historisch in die Wissenschaftsdisziplin der Archäologie einsteigen wollt, empfehlen wir euch die Folge 209 vom Podcast „Geschichten aus der Geschichte“.

                    Einen schönen Übersichtsartikel über die Entwiklungsperioden des Menschen findet ihr hier: https://www.wissen.de/bildwb/steinzeit-bronzezeit-eisenzeit-entwicklungsphasen-der-menschheit

                    Wir begeben uns ins Fotschertal südwestlich von Innsbruch, genauer gesagt zum Ullafelsen.

                    Paper: Human and livestock faecal biomarkers at the prehistorical encampment site of Ullafelsen in the Fotsch Valley, Stubai Alps, Austria – potential and limitations

                    1 hr 1 min
                  • SC112 Auenböden

                    Flussauen sind nicht nur die Heimat für einzigartige Lebewesen und Pflanzen, sie beherbergen auch eine spannende Bodengesellschaft!

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                      13 min
                    • SC111 SoilTalk: Strukturwandel im Boden

                      Wir untersuchen die Strukturwandelregion Boden und stellen uns die Frage, wie man die Veränderung der Bodenstruktur über die Zeit untersuchen kann!

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                      • Vorgespräch

                        Sounding Soil: https://www.soundingsoil.ch/en/

                        Thema: Strukturwandel im Boden

                        Paper: https://pub.epsilon.slu.se/31050/1/leuther-f-et-al-20230530.pdf

                        46 min

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                      Dieser Podcast präsentiert fundiertes Wissen rund um Böden. Böden sind nicht nur unsere Ernährungsgrundlage, sie sind Global Player in der Klimakrise und wir alle sollten mehr über ihre Funktionen…