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Wann ist man eigentlich Bodenkundlerin? Und wie kann man mit dieser Qualifikation ins Lehramt oder in die Wissenschaft wechseln? Wir steigen durch!
Disclaimer
Bei Schwierigkeiten im Studiengang wendet euch bitte an die für euch zuständigen Beratungsstellen an der Hochschule.
Beratungen der Landkreise und der Bundesagentur für Arbeit sind gut geeignet, um euch allgemein über mögliche Karrierewege zu beraten.
Thema: Bodenkundliche Berufsfelder 1 // Lehramt und Wissenschaft
Berufsverbände für Bodenkundlerinnen und Bodenkundler sind die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft und der Bundesverband Boden.
Weg ins Lehramt: https://www.fit4ref.de/
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): 15 popüläre Irrtümer zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz
In der Gegend um Koblenz gibt es Böden, die sich auf der begehrten Ressource Bimsstein entwickelt haben. Julian klärt uns über deren Durchwurzelbarkeit auf und hat allerlei Fakten über sie parat!
Nachlese
Unser Hörer Wolfgang Behrendt hat uns darauf hingewiesen, dass es durchaus wissenschaftliche Studien zur Aushagerung, also der Nicht-Düngung von landwirtschaftlichen Böden gibt, so auch als Vortrag auf der DBG-Jahrestagung 2023. Vielen Dank!
Vorgespräch
Bei Jugend forscht (bzw. Jugend experimentiert) in Koblenz ist es zur Auszeichnung eines Versuchs gekommen, der angeblich die Effektivität vom Düngen nach dem Mondkalender belegt. Wir sprechen darüber, warum derartige Versuche die Wissenschaft untergraben und geben euch auch ein Paper, das die Irrlehren vom Düngen nach dem Mondkalender wirkungsvoll entkräftet: https://www.mdpi.com/2073-4395/10/7/955
Thema: Servus, i Bims!
ZEMKE, J.J.; Bange, U.; Dellen, J.; Groh, I.; Henn, R.C.A.; Pöhler, J.; Stegmann, S. (2020): Penetration resistance of Laacher See-Tephra Andosols – evaluating rooting conditions of undisturbed and excavated forest soils in SW Germany. In: Forests, 11, 360. DOI:10.3390/f11030360 (Open Access)
Diese Folge wurde aus unserem Feed entfernt. Die Gründe dafür findet ihr in der neu veröffentlichten Audiodatei und in den Shownotes.
Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer,
an dieser Stelle hat sich in diesem Podcastfeed bis Mitte April eine der beiden Interviewfolgen befunden, die ich in Zusammenarbeit mit der Knauf Gips KG in Unterfranken aufgenommen habe und die sich mit den Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Gips, dessen Abbau sowie mit der Renaturierung und Rekultivierung von ausgedienten Gipstagebauten beschäftigt haben.
Die Folgen waren aus meiner Sicht inhaltlich sehr gelungen, allerdings hat mich die aktuelle Medienberichterstattung dazu veranlasst, die beiden Folgen aus diesem Podcastfeed zu entfernen und das möchte ich an dieser Stelle auch begründen, weil ich mir diese Entscheidung als Wissenschaftskommunikator keineswegs leicht gemacht habe.
Am 4. April 2024 wurde eine Recherche des ARD-Magazins Monitor veröffentlicht, auf deren Ergebnisse ich mich im Folgenden beziehe.
In dem Bericht ging es vorwiegend um die Situation in der Stadt Mariupol. Mariupol ist eine ukrainische Stadt, die durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine fast vollständig zerstört wurde, die seit 2022 von Russland besetzt wird und die von Putin jetzt als Propagandamittel missbraucht wird, um eine russische Vorzeigestadt wiederaufzubauen.
Die Analyse von Dokumenten und vor allem von Videomaterial hat in der Monitor-Recherche ergeben, dass auf Baustellen in der Stadt Mariupol Baumaterialien der Firma Knauf zu finden sind.
Insbesondere hat die Recherche aber klar benannt, dass mindestens ein offizieller Vertriebspartner von Knauf in Russland ein Unternehmen ist, was offensiv Werbung damit macht, dass es am Aufbau der Stadt Mariupol beteiligt ist. Soweit die für mich relevanten Inhalte der Recherche.
Die Firma Knauf hat daraufhin eine Stellungnahme abgegeben, in der sie den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilt und betont, nicht selbst am Baugeschehen in Mariupol beteiligt zu sein, sondern die Baumaterialien an Vertriebspartner zu liefern.
Allerdings nimmt Knauf in dieser Stellungnahme keinen Bezug zu dem russischen Unternehmen, dass sich mit dem Propaganda-Aufbau der Stadt rühmt und offizieller Vertriebspartner von Knauf in Russland ist. Ich habe auch persönlich noch einmal bei Knauf nachgefragt und keine Antwort erhalten.
Zudem hat Knauf nach der Veröffentlichung der Monitor-Recherche auf allen sozialen Medien die Kommentarfunktionen deaktiviert und auch kritische Kommentare gelöscht, die sich auf diesen Beitrag bezogen.
Nun zu meiner Einschätzung der Lage:
Als Wissenschaftspodcaster bin ich auf externe Expertise angewiesen. Dabei kann es sich um Wissenschaftlerinnen handeln oder auch, wie in diesem Fall, um Expertise, die von einem Unternehmen kommt. In beiden Fällen geht mit dieser Kooperation auch einher, dass wechselseitig Werbung mit den gemeinsam produzierten Ergebnissen betrieben wird, das ist auch gut und richtig so.
Aber für diese Zusammenarbeit gibt es Grenzen.
Die Grenzen sind für mich dann überschritten, wenn das Gegenüber so unsouverän mit öffentlicher und medialer Kritik umgeht, wie es Knauf aus meiner Sicht im Nachgang der Monitor-Berichterstattung getan hat.
Zudem besteht mir der Eindruck, dass Knauf in seiner Stellungnahme gar nicht auf die Kernkritik aus dem Medienbeitrag eingeht, sondern sich einer klassischen Strohmann-Taktik bedient. Als Medienschaffender ist das für mich nicht nachvollziehbar.
Ich bedauere aus diesem Grund, dass ich die Folgen aus dem Feed entfernen musste, ich möchte aber nicht weiter mit einem Partner werben, der sich in dieser Art gegenüber öffentlicher Kritik verhält. Das gilt besonders dann, wenn der Eindruck entsteht, dass ein so ernster Vorwurf nur ausgesessen werden soll.
Es ist schade, dass diese Folgen nun in unserem Feed fehlen, zumal Rohstoffgewinnung und Renaturierung zwei wichtige Themen sind und die Produktion der Folgen viel Zeit in Anspruch genommen hat. Das Soilcast-Team wird aber nicht müde werden, auch diese wichtigen Themen wieder zu bearbeiten und neue Folgen für euch zu produzieren.
In dieser Folge machen wir dicht! Was passiert, wenn Böden vollständig oder teilweise versiegelt werden, erklärt euch Laura hier ganz ausführlich!
Hausmeisterei
Wir danken heute der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dass sie uns seit diesem Jahr fördert und uns die kosten für unsere Hoster vom Hals hält. Auch über den Beitrag über uns auf der neu gestalteten Website haben wir uns sehr gefreut!
Nachlese
Der Andres hat sich selbst rückwirkend über Perlit aufgeklärt!
Vorgespräch
Die KI-Anwendung ScienceOS hält Antworten auf wissenschaftliche Fragestellungen bereit und liefert sogar die (hoffentlich) korrekten Literaturverweise mit. Dieses Tool kann nützlich sein, probiert es mal verantwortungsbewusst aus!
Zumindest einer von uns war in der vergangenen Woche sehr inspiriert von der Kür des Oldenburger Grünkohlkönigs.
Christoph erklärt euch unter Zuhilfenahme von ScienceOS, bei welcher Temperatur, welchen Nährstoffangeboten und welchen Wasserdargebot Grünkohl am besten gedeiht. Wir räumen zudem mit dem Frost-Mythos über den Erntezeitpunkt vom Grünkohl auf.
Thema: Die asphaltastische Folge
Natürlich hat unser treuer Linklieferdienst, das Umweltbundesamt, eine tolle Informationsseite mit dem Themenschwerpunkt Bodenversiegelung für euch parat. Mit dabei sind auch Empfehlungen zur besseren Nutzung von Entsiegelungspotenzialen zur Wiederherstellung von Bodenfunktionen und zur Klimaanpassung.
Speziell für das Bundesland Niedersachsen liefert das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie eine Seite mit Informationen über die Flächeninanspruchnahme und Bodenversiegelung in Niedersachsen mit Abbildungen und weiterführenden Links unter anderem zum Nibis Kartenserver mit der Karte zum Versiegelungsgrad und dem GeoBericht 14 in dem ihr ausführlicher die Ermittlung des Versiegelungsgrades, die Folgen der Versiegelung und mögliche Empfehlungen für die Minderung dieser nachlesen könnt.
Die Studie von O’Riordan und Kollegen aus dem Jahr 2021 erleuchtet uns über die Veränderung von organischem Kohlenstoff und Pflanzennährstoffen bei versiegelten Böden. Wir entschuldigen uns bei der gesamten Familie O’Riordan für den Versuch, den Namen auszusprechen! :D
Das Paper Influence of the soil sealing on the geoaccumulation index of heavy metals and various pollution factors aus dem Jahr 2017 bringt Licht in die Schwermetallbelastung von versiegelten Böden.
Diese Folge wurde aus unserem Feed entfernt. Die Gründe dafür findet ihr in der neu veröffentlichten Audiodatei und in den Shownotes.
Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer,
an dieser Stelle hat sich in diesem Podcastfeed bis Mitte April eine der beiden Interviewfolgen befunden, die ich in Zusammenarbeit mit der Knauf Gips KG in Unterfranken aufgenommen habe und die sich mit den Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Gips, dessen Abbau sowie mit der Renaturierung und Rekultivierung von ausgedienten Gipstagebauten beschäftigt haben.
Die Folgen waren aus meiner Sicht inhaltlich sehr gelungen, allerdings hat mich die aktuelle Medienberichterstattung dazu veranlasst, die beiden Folgen aus diesem Podcastfeed zu entfernen und das möchte ich an dieser Stelle auch begründen, weil ich mir diese Entscheidung als Wissenschaftskommunikator keineswegs leicht gemacht habe.
Am 4. April 2024 wurde eine Recherche des ARD-Magazins Monitor veröffentlicht, auf deren Ergebnisse ich mich im Folgenden beziehe.
In dem Bericht ging es vorwiegend um die Situation in der Stadt Mariupol. Mariupol ist eine ukrainische Stadt, die durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine fast vollständig zerstört wurde, die seit 2022 von Russland besetzt wird und die von Putin jetzt als Propagandamittel missbraucht wird, um eine russische Vorzeigestadt wiederaufzubauen.
Die Analyse von Dokumenten und vor allem von Videomaterial hat in der Monitor-Recherche ergeben, dass auf Baustellen in der Stadt Mariupol Baumaterialien der Firma Knauf zu finden sind.
Insbesondere hat die Recherche aber klar benannt, dass mindestens ein offizieller Vertriebspartner von Knauf in Russland ein Unternehmen ist, was offensiv Werbung damit macht, dass es am Aufbau der Stadt Mariupol beteiligt ist. Soweit die für mich relevanten Inhalte der Recherche.
Die Firma Knauf hat daraufhin eine Stellungnahme abgegeben, in der sie den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilt und betont, nicht selbst am Baugeschehen in Mariupol beteiligt zu sein, sondern die Baumaterialien an Vertriebspartner zu liefern.
Allerdings nimmt Knauf in dieser Stellungnahme keinen Bezug zu dem russischen Unternehmen, dass sich mit dem Propaganda-Aufbau der Stadt rühmt und offizieller Vertriebspartner von Knauf in Russland ist. Ich habe auch persönlich noch einmal bei Knauf nachgefragt und keine Antwort erhalten.
Zudem hat Knauf nach der Veröffentlichung der Monitor-Recherche auf allen sozialen Medien die Kommentarfunktionen deaktiviert und auch kritische Kommentare gelöscht, die sich auf diesen Beitrag bezogen.
Nun zu meiner Einschätzung der Lage:
Als Wissenschaftspodcaster bin ich auf externe Expertise angewiesen. Dabei kann es sich um Wissenschaftlerinnen handeln oder auch, wie in diesem Fall, um Expertise, die von einem Unternehmen kommt. In beiden Fällen geht mit dieser Kooperation auch einher, dass wechselseitig Werbung mit den gemeinsam produzierten Ergebnissen betrieben wird, das ist auch gut und richtig so.
Aber für diese Zusammenarbeit gibt es Grenzen.
Die Grenzen sind für mich dann überschritten, wenn das Gegenüber so unsouverän mit öffentlicher und medialer Kritik umgeht, wie es Knauf aus meiner Sicht im Nachgang der Monitor-Berichterstattung getan hat.
Zudem besteht mir der Eindruck, dass Knauf in seiner Stellungnahme gar nicht auf die Kernkritik aus dem Medienbeitrag eingeht, sondern sich einer klassischen Strohmann-Taktik bedient. Als Medienschaffender ist das für mich nicht nachvollziehbar.
Ich bedauere aus diesem Grund, dass ich die Folgen aus dem Feed entfernen musste, ich möchte aber nicht weiter mit einem Partner werben, der sich in dieser Art gegenüber öffentlicher Kritik verhält. Das gilt besonders dann, wenn der Eindruck entsteht, dass ein so ernster Vorwurf nur ausgesessen werden soll.
Es ist schade, dass diese Folgen nun in unserem Feed fehlen, zumal Rohstoffgewinnung und Renaturierung zwei wichtige Themen sind und die Produktion der Folgen viel Zeit in Anspruch genommen hat. Das Soilcast-Team wird aber nicht müde werden, auch diese wichtigen Themen wieder zu bearbeiten und neue Folgen für euch zu produzieren.
Was passiert eigentlich, wenn man Tannen, Trüffeln und Regenwürmern zusammenbringt?
Hausmeisterei
Ankündigung: Für die zukünftigen Episoden des Soilcasts wird die KI-gestützte Audiobearbeitung mit Auphonic genutzt.
Vorgespräch
Sonja Medwedskis Crowdfunding-Kampagne auf Startnext: Unterstützt die Kampagne "Die Stimme des Bodens - Hörbuch" auf Startnext. In der Kampagne werden verschiedene Dankeschöns für Unterstützende angeboten. Ein besonderes Highlight ist der Werbepartner Xardas, der das Projekt unterstützt.
Waldgartenkongress 1.-3. März (online): Veranstaltet vom Sarsarale e.V. in Berlin, zielt dieser Kongress darauf ab, Einsteiger:innen grundlegende Informationen zu bieten und Fachwissen an Landwirt:innen, Solidarische Landwirtschaften (Solawis), Personen aus Politik, Verwaltung, Lehre und Forschung zu vermitteln. Der Fokus liegt auf der Vernetzung von Akteur:innen in der regenerativen Landwirtschaft, insbesondere Agroforstwirtschaft und Waldgärtnerei, um sich über diese spezielle Form des Landbaus auszutauschen (https://waldgartenkongress.de/). Christoph und Andres werden vielleicht auch da sein.
Thema: Von Tannen, Trüffeln und Regenwürmern
Forschungsergebnisse zu Regenwürmern und Weißtannen: Andres berichtet über den Artikel: „Effect of earthworms on mycorrhization, root morphology and biomass of silver fir seedlings inoculated with black summer truffle (Tuber aestivum Vittad.)“. Den Artikel findet ihr hier (https://www.nature.com/articles/s41598-021-85497-8)
Weitere Informationen über Regenwürmer findet ihr auf der Informationsseite der Universität Münster (https://hypersoil.uni-muenster.de/1/02.htm).
Details zur Verbreitung von Abies alba, der Weißtanne, können auf der Webseite von EUFGORGEN (https://euforgen.org/species/abies-alba/) nachgelesen werden.
Klimaresilienz der Weißtanne: Ein Artikel der Nature diskutiert die Klimaresilienz der Weißtanne und bietet wertvolle Einblicke in ihre Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen (https://www.nature.com/articles/s41437-019-0240-0).
Achtung: Die erste von KI bearbeitete Folge!
Kohlenstoff-Sequestrierung ist ein Zauberwort in Politik und Marketing. Aber was heißt das eigentlich – und vor allem: was heißt es nicht? Wir entwirren die Begriffe der Klimabilanzierung und werfen einen kritischen Blick auf CO2-Zertifikate.
Nachlese
Unser Hörer und Landwirt Michael aus Österreich hat uns wertvolle Hinweise zur Folge 19 gegeben, in der es um konservierende Bodenbearbeitung ging. Michael hat auch angemerkt, dass die in Folge 73 angesprochene amerikanische Unterlagsrebe, kurz Unterlage, bei Weinstöcken eine Reblausresistenz hat und dass es mittlerweile erfolgreiche Züchtungen in Richtung Pilzresistenz, sogenannte PIWI Sorten, gibt, die auch schon sehr häufig gesetzt werden.
Vorgespräch
Sonja Medwedski hat auf Startnext ein Crowdfunding gestartet, um ihr Buch Die Stimme des Bodens künftig als Hörbuch anbieten zu können. Helft alle fleißig mit!!!.
Am Sonntag ist der internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft! An einigen Hochschulstandorten finden anlässlich dieses internationalen Gedenktages Veranstaltungen statt.
Margarete von Wrangell war laut Wikipedia die erste ordentliche Professorin an einer deutschen Hochschule. Ein Habilitationsprogramm für Frauen wurde nach ihr benannt. Christoph empfiehlt zusätzlich das Buch „Madame Curie“.
Thema: Das Einmaleins der Klima-Bilanzierung
Das Paper Carbon sequestration in soils and climate change mitigation—Definitions and pitfalls von Don et al. 2024 ist frei einsehbar!
Prost! Julian erklärt euch rechtzeitig vor der Weinverkostung, welche Auswirkungen Kupfer als Pflanzenschutzmittel auf den Weinbergsboden hat!
Hausmeisterei
Wir polieren gerade unsere Shownotes auf. Infos zu allen bisher und zukünftig veröffentlichten Folgen bekommt ihr in der Folgenübersicht auf unserer Website. Dort könnt ihr auch die Suchfunktion verwenden, um gezielt nach Themen zu suchen!
Vorgespräch
Auf der Website www.germanwine.de könnt ihr euch für unsere Folge ordentlich einstimmen und erhaltet dort einen Überblick über die 13 Weinbauregionen Deutschlands und natürlich auch allerlei Fachkunde zum Wein als Lebensmittel.
Thema: In Cuprum Veritas.
Zur Einführung in die Thematik ist die zugegebenermaßen schon etwas in die Jahre gekommene Veröffentlichung des Umweltbundesamtes mit dem Titel Einsatz von Kupfer als Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff: Ökologische Auswirkungen der Akkumulation von Kupfer im Boden hervorragend geeignet.
Julian stellt das PaperEcotoxicity of copper input and accumulation for soil biodiversity in vineyards und den dazugehörigen Kommentar vor.
Ahoi! Im Interview nimmt Prof. Birgit Wild uns mit vom tauenden Permafrost in Nordsibirien bis zum Ozean und spricht mit Katrin über Ozeanversauerung, Kipppunkte im Klimawandel und Ozeanexpeditionen.
Birgit ist Assistenzprofessorin an der Universität Stockholm. Sie ist Expertin für Kohlenstoff- und Stickstoffdynamiken in der Arktis und erforscht wie sie sich mit dem Klimawandel verändern und zukünftige Treibhausgasemissionen beeinflussen.
Hier findet ihr mehr Infos über das OASIS Projekt, über das wir in der Folge gesprochen haben.
Hochwasser, Deichbrüche, Überschwemmungen – diese Folgen des Klimawandels können durch ein kluges Landnutzungsmanagement abgemildert werden. Laura erklärt uns, welche Mechanismen dabei wirken können!
Hausmeisterei
Wir freuen uns auch in diesem Kalenderjahr wieder über eure Unterstützung und bedanken uns für die Unterstützung im letzten Jahr, die zu Lauras neuem Endgerät geführt hat!
Vorgespräch
Die Website www.bodenwelten.de hat den Anspruch, die volle Breite der Bodenkommunikation abzubilden. Schaut gerne mal rein!
Thema When the rain begins to fall
Um gut in das Thema zu starten, braucht ihr natürlich den richtigen Groove. Das titelgebende Musikstück „When the Rain begins to fall“ von Jermaine Jackson und Pia Zadora kann das leisten. Also ab an die Rundfunkgeräte!
In einem kurzen Video visualisieren die Naturparke Luxemburg die Auswirkungen von Verdichtung auf die Wasserinfiltration.
Auf den Seiten der Bundesländer findet ihr Informationen und Karten über Hochwasser gefährdete Bereiche. So zum Beispiel erklärt das [Bayerische Landesamt für Umwelt] wie Hochwasser entstehen und dort seht ihr auf einer schönen Abbildung was mit dem Niederschlag passiert, wenn er auf den Boden trifft: https://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_entstehung/index.htm
Welche genaueren Wege das Wasser dann fließt stellen die Studien Identification of flood-generating forest areas and forestry measures for water retention und A decision scheme to indicate dominant hydrological flow processes on temperate grassland dar, in denen verschiedene Abflusstypen klassifiziert und schematisch dargestellt werden.
Mit den aufwendigen Regen-Simulator-Versuchen aus dem Paper Identification of runoff processes – The impact of different forest types and soil properties on runoff formation and floods kann gezeigt werden, das auch Wälder zum (Oberflächen-) beitragen und ein angepasstes Management diesen minimieren kann.
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