In Folge 31 von Soirée Spritz schenken Martin Frühwitz und Florian Altklug einen extragroßen Spritz ein – und zwar zuerst den Babyboomern, ihren eigenen Eltern.
Sie beginnen mit echter Inbrunst: Danke für den Fall der Mauer, für den Aufbau, für Frieden, Wohlstand, 35-Stunden-Woche, bezahlbare Mieten, echte Butter und den Glauben, dass harte Arbeit sich irgendwann lohnt. Danke, dass ihr uns in den Urlaub mitgenommen, Europa zusammengeflickt und uns beigebracht habt, dass man mit einem Sparkassenbuch und etwas Disziplin ein ganzes Leben stemmen kann. Ohne euch säßen wir heute nicht so entspannt mit Aperol in der Hand.
Und dann, ganz langsam, dreht sich der Wind.
Denn genau diese Generation, die alles möglich gemacht hat, hat auch alles aufgekauft, was geht: Häuser, Aktien, Rentenansprüche. Sie geht mit 63 in Rente, während wir bis 73 ran dürfen, fliegt weiter nach Malle, heizt mit Öl und findet Fridays for Future „übertrieben“. Sie sagt „Früher war alles bezahlbar“ und vergisst, dass früher auch nur 800 Mark netto verdient zu haben.
Am Ende bleibt nur ein bittersüßes Lächeln und ein gemeinsames Prost:Danke, liebe Boomer. Ihr wart großartig.Aber die Rechnung liegt jetzt bei uns – und die ist ziemlich gesalzen.
Pure Soirée Spritz: erst Liebe, dann die Messer kommen von selbst.Hört rein, lacht, schimpft und umarmt danach eure Eltern. Vielleicht. 🥂
#SoireeSpritz #DankeBoomer #RechnungBitte