Mehrere deutsche Städte wollen hilfsbedürftige Kinder aus dem Gazastreifen aufnehmen. Die Oberbürgermeister dieser Städte richten ihren Wunsch direkt an die zuständigen Bundesministerien. Das Bundesinnenministerium reagiert zurückhaltend: Den Kindern solle vor Ort oder in räumlicher Nähe geholfen werden, sagte ein Sprecher. Staatsministerin Serap Güler vom Auswärtigen Amt betont, die Initiative sei lediglich "nett für den Wahlkampf". Dabei machen die Städte sehr konkrete Angaben, wie viele Kinder sie aufnehmen können und in welcher Weise sie helfen wollen. Unsere Frage des Tages lautet daher: Soll Deutschland besonders hilfsbedürftige Kinder aus Gaza aufnehmen? Es antwortet die Schriftstellerin Nora Bossong.