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Die meisten modernen Fernseher haben neben den üblichen HDMI-Eingängen auch einen oder mehrere USB-Anschlüsse, die oft ungenutzt bleiben. Dabei bieten diese Anschlüsse viele praktische Möglichkeiten. Mit den richtigen Tipps nutzt ihr euren Fernseher vielseitiger und spart den Kauf teurer Zusatzgeräte.
Je nach Modell, Baujahr und Betriebssystem (zum Beispiel bei Smart-TVs von Samsung, LG, Sony oder Philips) kann der USB-Port ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Im Kern dient er als universelle Daten- und Stromschnittstelle. Was konkret möglich ist, hängt jedoch stark von der verbauten Software und der unterstützten USB-Version ab.
Filme und UrlaubsfotosIn der Praxis wird der USB-Anschluss am häufigsten zur Medienwiedergabe genutzt. Steckt ihr einen USB-Stick oder eine externe Festplatte an, erkennt der Fernseher in der Regel automatisch das Speichermedium und öffnet einen integrierten Mediaplayer. So lassen sich Filme, Serien, Musikdateien oder Fotos direkt abspielen – ganz ohne zusätzliches Gerät wie Blu-ray-Player oder Streaming-Box. Wichtig ist dabei das Dateiformat: Während MP4- oder MKV-Videos oft problemlos laufen, können exotischere Codecs oder sehr hohe Bitraten zu Inkompatibilitäten führen. Auch das Dateisystem spielt eine Rolle. Viele Fernseher unterstützen FAT32 und NTFS, bei exFAT oder sehr großen Laufwerken kann es Einschränkungen geben.
Der USB-Anschluss bietet noch mehrEine der praktischsten Funktionen ist das sogenannte „USB-Recording“. Viele Fernseher mit PVR-Funktion (Personal Video Recorder) können das laufende TV-Programm direkt auf einen angeschlossenen USB-Stick oder eine externe Festplatte aufzeichnen. Das Gerät wird nach dem Anschließen meist automatisch für die Aufnahme formatiert und schon könnt ihr Sendungen bequem über den Programmführer planen. Das geht ganz ohne einen teuren Festplattenreceiver.
Allerdings formatieren viele Fernseher die angeschlossene Festplatte in einem proprietären Format. Das bedeutet: Die Aufnahmen sind anschließend meist nur auf genau diesem Fernseher abspielbar und nicht ohne Weiteres am PC nutzbar.
Speicher erweitern und Peripheriegeräte anschließenAuch der oft knappe interne Speicher eines Smart-TVs lässt sich einfach erweitern. Neigt sich der Platz für neue Apps oder Spiele dem Ende zu, könnt ihr ein externes USB-Laufwerk als dauerhafte Speichererweiterung nutzen. So müsst ihr nicht mehr entscheiden, welche App ihr löschen müsst.
Darüber hinaus dient der Anschluss als Schnittstelle für zahlreiche Peripheriegeräte. Eine Tastatur und eine Maus erleichtern das Surfen im Internet oder machen den Fernseher sogar zu einem tauglichen Zweitbildschirm für das Homeoffice. Für Gaming-Fans ist der Port ebenfalls nützlich, da sich hierüber unkompliziert ein Gamepad für Cloud-Gaming-Dienste wie GeForce Now anschließen lässt. Hier empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch, da nicht jeder USB-Port automatisch als universelle Eingabeschnittstelle fungiert.
Nicht zuletzt ist der USB-Anschluss eine praktische Stromquelle. Streaming-Sticks, zum Beispiel ein Amazon Fire TV Stick oder Google Chromecast, können direkt über den Fernseher mit Strom versorgt werden, was ein zusätzliches Netzteil und unnötigen Kabelsalat erspart. Das sollte allerdings keine langfristige Lösung sein, da das Streaming-Gerät so beschädigt werden kann. Wenn einmal keine Steckdose frei ist, kann hier im Notfall sogar ein Smartphone langsam aufgeladen werden.
Auch LED-Lichtleisten für indirekte TV-Beleuchtung werden häufig über den USB-Port gespeist und schalten sich automatisch mit dem Fernseher ein und aus. Wichtig ist hier die maximale Stromstärke: Standard-USB-2.0-Anschlüsse liefern meist bis zu 0,5 Ampere, USB 3.0 entsprechend mehr. Leistungsintensivere Geräte wie große externe Festplatten benötigen daher unter Umständen eine eigene Stromversorgung.
Service und WartungDarüber hinaus kann der USB-Port für Software-Updates genutzt werden. Gerade wenn ein Fernseher keine stabile Internetverbindung hat oder ein Update manuell installiert werden soll, ladet ihr die aktuelle Firmware von der Herstellerseite herunter, kopiert auf einen USB-Stick und spielt sie direkt am TV ein. Das ist insbesondere bei älteren Geräten sinnvoll, um Fehler zu beheben, Sicherheitslücken zu schließen oder neue Funktionen freizuschalten.
Weniger bekannt ist, dass USB-Anschlüsse bei manchen Fernsehern auch Service-Zwecken dienen. Techniker nutzen sie für Diagnose-Tools oder spezielle Wartungssoftware. Für Endnutzer sind diese Funktionen in der Regel nicht zugänglich.
By Die meisten modernen Fernseher haben neben den üblichen HDMI-Eingängen auch einen oder mehrere USB-Anschlüsse, die oft ungenutzt bleiben. Dabei bieten diese Anschlüsse viele praktische Möglichkeiten. Mit den richtigen Tipps nutzt ihr euren Fernseher vielseitiger und spart den Kauf teurer Zusatzgeräte.
Je nach Modell, Baujahr und Betriebssystem (zum Beispiel bei Smart-TVs von Samsung, LG, Sony oder Philips) kann der USB-Port ganz unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Im Kern dient er als universelle Daten- und Stromschnittstelle. Was konkret möglich ist, hängt jedoch stark von der verbauten Software und der unterstützten USB-Version ab.
Filme und UrlaubsfotosIn der Praxis wird der USB-Anschluss am häufigsten zur Medienwiedergabe genutzt. Steckt ihr einen USB-Stick oder eine externe Festplatte an, erkennt der Fernseher in der Regel automatisch das Speichermedium und öffnet einen integrierten Mediaplayer. So lassen sich Filme, Serien, Musikdateien oder Fotos direkt abspielen – ganz ohne zusätzliches Gerät wie Blu-ray-Player oder Streaming-Box. Wichtig ist dabei das Dateiformat: Während MP4- oder MKV-Videos oft problemlos laufen, können exotischere Codecs oder sehr hohe Bitraten zu Inkompatibilitäten führen. Auch das Dateisystem spielt eine Rolle. Viele Fernseher unterstützen FAT32 und NTFS, bei exFAT oder sehr großen Laufwerken kann es Einschränkungen geben.
Der USB-Anschluss bietet noch mehrEine der praktischsten Funktionen ist das sogenannte „USB-Recording“. Viele Fernseher mit PVR-Funktion (Personal Video Recorder) können das laufende TV-Programm direkt auf einen angeschlossenen USB-Stick oder eine externe Festplatte aufzeichnen. Das Gerät wird nach dem Anschließen meist automatisch für die Aufnahme formatiert und schon könnt ihr Sendungen bequem über den Programmführer planen. Das geht ganz ohne einen teuren Festplattenreceiver.
Allerdings formatieren viele Fernseher die angeschlossene Festplatte in einem proprietären Format. Das bedeutet: Die Aufnahmen sind anschließend meist nur auf genau diesem Fernseher abspielbar und nicht ohne Weiteres am PC nutzbar.
Speicher erweitern und Peripheriegeräte anschließenAuch der oft knappe interne Speicher eines Smart-TVs lässt sich einfach erweitern. Neigt sich der Platz für neue Apps oder Spiele dem Ende zu, könnt ihr ein externes USB-Laufwerk als dauerhafte Speichererweiterung nutzen. So müsst ihr nicht mehr entscheiden, welche App ihr löschen müsst.
Darüber hinaus dient der Anschluss als Schnittstelle für zahlreiche Peripheriegeräte. Eine Tastatur und eine Maus erleichtern das Surfen im Internet oder machen den Fernseher sogar zu einem tauglichen Zweitbildschirm für das Homeoffice. Für Gaming-Fans ist der Port ebenfalls nützlich, da sich hierüber unkompliziert ein Gamepad für Cloud-Gaming-Dienste wie GeForce Now anschließen lässt. Hier empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch, da nicht jeder USB-Port automatisch als universelle Eingabeschnittstelle fungiert.
Nicht zuletzt ist der USB-Anschluss eine praktische Stromquelle. Streaming-Sticks, zum Beispiel ein Amazon Fire TV Stick oder Google Chromecast, können direkt über den Fernseher mit Strom versorgt werden, was ein zusätzliches Netzteil und unnötigen Kabelsalat erspart. Das sollte allerdings keine langfristige Lösung sein, da das Streaming-Gerät so beschädigt werden kann. Wenn einmal keine Steckdose frei ist, kann hier im Notfall sogar ein Smartphone langsam aufgeladen werden.
Auch LED-Lichtleisten für indirekte TV-Beleuchtung werden häufig über den USB-Port gespeist und schalten sich automatisch mit dem Fernseher ein und aus. Wichtig ist hier die maximale Stromstärke: Standard-USB-2.0-Anschlüsse liefern meist bis zu 0,5 Ampere, USB 3.0 entsprechend mehr. Leistungsintensivere Geräte wie große externe Festplatten benötigen daher unter Umständen eine eigene Stromversorgung.
Service und WartungDarüber hinaus kann der USB-Port für Software-Updates genutzt werden. Gerade wenn ein Fernseher keine stabile Internetverbindung hat oder ein Update manuell installiert werden soll, ladet ihr die aktuelle Firmware von der Herstellerseite herunter, kopiert auf einen USB-Stick und spielt sie direkt am TV ein. Das ist insbesondere bei älteren Geräten sinnvoll, um Fehler zu beheben, Sicherheitslücken zu schließen oder neue Funktionen freizuschalten.
Weniger bekannt ist, dass USB-Anschlüsse bei manchen Fernsehern auch Service-Zwecken dienen. Techniker nutzen sie für Diagnose-Tools oder spezielle Wartungssoftware. Für Endnutzer sind diese Funktionen in der Regel nicht zugänglich.