
Sign up to save your podcasts
Or


Der Eurovision Song Contest ist nur noch wenige Wochen entfernt. Zeit für unsere Songchecks. In dieser Episode sprechen über die ESC Beiträge aus Irland, Kroatien, Lettland, Malta, Norwegen, Portugal und Serbien. Von den Big 5 gucken wir uns Frankreich näher an.
Als Gäste haben wir Caro Schwarz (Mastodon: https://planet.musicspots.de/@Caro) und Dirk Kippermann (Mastodon: https://planet.musicspots.de/@Dirk) vom Online Musikmagazin MUSICSPOTS. Außerdem hat Marcel Stober (Twitter:@stober_stoebert) von Eurovision.de auch in unsere Runde gefunden.
Außerdem haben wir erstaunlich viele News aus allen Bereichen des Eurovision Song Contest für Euch.
09. Mai – Erstes Halbfinale – wir dürfen abstimmen
11. Mai – Zweites Halbfinale – wir dürfen NICHT abstimmen
13. Mai – Finale – wir nehmen Teil UND wir dürfen abstimmen
Als ich diese Pressemitteilung bekommen habe, hatte ich direkt zwei Gedanken. Erstens: Oh mein Gott, was wird nun werden? Zweitens: Aber es wurde auch Zeit. Denn er gehört unter den Kommentatoren zu den Urgesteinen. 25 Mal hat er den ESC kommentiert. Was für eine Leistung!
Ich persönlich habe, ähnlich wie Carlo von Tiedemann, Peter im Radio immer genossen. Ich mochte seinen tiefen Einblick in neue Musik, die er in seinen Sendungen vermittelt hat. Seine Sachkenntnis war einfach immer wieder erstaunlich. Das zeigte sich auch bei seinen Kommentaren während des ESC. Natürlich gehört da auch immer eine Redaktion dazu, aber trotzdem muss er in wenigen Sekunden die wichtigsten und interessantesten Fakten unterhaltsam bereitstellen, und ich würde sagen, dass ihm das gelungen ist.
Auf jeden Fall. Es gibt so Stimmen, die hören sich sehr vertraut an, und da gehört Peter Urban ganz definitiv dazu. Ich habe auch Urban Pop in meinem Podcatcher. Allerdings habe ich im letzten Jahr das zweite Halbfinale fix bei YouTube nachgeholt und dann im Finale gemerkt: Eigentlich finde ich Originalton auch ganz gut. Hach, ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Nachfolger brauche. Aber wenn, finde ich die Idee der Herren MedienKuH sehr gut: Nilz Bokelberg!
https://www.eurovision.de/news/Peter-Urban-verabschiedet-sich-vom-ESC,urban324.html
Die Jungs von St. Pauli sind ja aktuell sehr umtriebig und neben vielen anderen Aktivitäten haben sie vor kurzem auch mit der BBC ihre Postcard auf den Kanälen Hamburgs gedreht. Wer sich fragt, was das nun wieder sei: Die “Postcards” sind kleine Videos, in denen während den kurzen Umbaupausen der Shows später die nächsten auftretenden Künstler*innen ein wenig vorgestellt werden. Meistens stehen diese Videos unter einem ganz bestimmten Thema oder zeigen vor allem viel Werbung für das gastgebende Land. Natürlich sind Stile Geschmackssache, aber für mich waren die zuletzt immer ansprechender werdenden Filmchen in der italienischen Version ein echter Rückschritt. Ich bin mal gespannt, wie die BBC die drei Komponenten “Künstler*innenvorstellung”, “ESC-Thema United by Music” und die Rolle der Doppelgastgeber “Ukraine / UK” in dieses kurze Stück Film packt.
So sieht es auf der Bühne aus, wenn die Postcard läuft:
https://youtu.be/cOsBPFaky0A
Ich bin jetzt so alt wie Roger Cicero, als er von uns gegangen ist. Sieben Jahre ist es jetzt her, dass wir Abschied von ihm nehmen mussten. Auf Eurovision-DE ist ein toller Artikel, leider ohne Credit, erschienen, der auf sein Leben und Wirken zurückblickt und auch ein paar tolle Links zu Roger bereithält.
Mir hat dieser Artikel wieder vor Augen geführt, wie schnell das ganze vorbei sein kann. Darum möchte ich an dieser Stelle auch noch sagen, schön, dass ihr alle da seid.
https://www.eurovision.de/news/Zum-siebten-Todestag-von-Roger-Cicero-Erinnerungen-an-den-Swing-Star,cicero400.html
König Charles III. war noch vor seiner Krönung, die übrigens in der Woche vor dem ESC stattfinden wird, in Deutschland und hat bei dieser Gelegenheit Hamburg besucht. Bei einem Empfang in der Britischen Botschaft traf der Monarch auf unsere ESC Teilnehmer “Lord of the Lost”. Charles habe der Band viel Glück gewünscht, sagte Chris Harms nach dem Treffen. Die Band hatte dann noch einen Auftritt, bei dem sie Blood & Glitter, One Last Song und Lenas Satellite gesungen haben. Ob das Königspaar dann noch anwesend waren, ist aber nicht bekannt.
https://www.eurovision.de/news/Lord-Of-The-Lost-treffen-Koenig-Charles-III-und-Camilla-in-Hamburg,charles496.html
https://www.eurovision.de/videos/2023/Royaler-Handshake-zwischen-Koenig-Charles-III-und-Lord-Of-The-Lost,kingcharles108.html
https://esc-kompakt.de/so-war-das-treffen-von-lord-of-the-lost-mit-koenig-charles-und-camilla-in-hamburg/
https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100153806/lord-of-the-lost-reisen-mit-unterstuetzung-von-charles-iii-zum-esc.html
Letztes Jahr war das TV-Programm zum ESC ja super spärlich. Dieses Jahr scheint es so, als wenn man einiges nachholen will, was letztes Jahr versäumt wurde. Ich habe deswegen auch ein wenig Pippi in den Augen, denn das wird super!
Sonst gab es ja den Countdown und die Aftershow Party von der Reeperbahn. Seit der Situation ist das ja Geschichte. Jetzt wird es aber etwas Größeres geben. Das Erste, ORF 1 und SRF 1 werden sich vor und nach dem ESC Finale zusammenschalten und eine gemeinsame TV-Show, live aus dem Tate Museum in Liverpool zeigen. Moderiert von Barbara Schöneberger werden ehemalige ESC Teilnehmende und Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gast sein. Das Tate Museum ist übrigens auf der anderen Straßenseite von der M&S Bank Arena.
Also 13. Mai, das erste ab 20:15 der Countdown und nach dem Finale die Aftershow-Party.
Dann gibt es die volle Dröhnung Alina und Stefan. Vier Songchecks auf Eurovision Punkt DE am 18. und 19. sowie am 21. und 22. April jeweils um 20:15 Uhr. Auf ONE und dem NDR werden die Shows wiederholt. Auf ONE am 5.Mai um 3.05 Uhr, 6. Mai um 3.00 Uhr, 7. Mai um 2.50 Uhr und am 8. Mai um 2.55 Uhr. Im NDR könnt ihr die Songchecks am 8. Mai um 1.35 Uhr, am 9. Mai um 1.10 Uhr am 10. Mai um 1.30 Uhr und am 11. Mai um 0.45 Uhr. Dass das den Programmplanenden nicht peinlich ist …
Aber, viel wichtiger: Alles Eurovision auf Eurovision Punkt DE vom 8. Mai bis zum 13. Mai um 20.15 Uhr Am Dienstag, Donnerstag und Samstag auch auf ONE. Und für mich als Alina Ultra gibt es noch einen Pflichteinschalttermin in der ESC Woche: ESC vor acht – mit Alina Stiegler!!! 19:45, vor der Tagesschau im fucking Ersten!!!
Es gibt eine gute Übersicht auf Eurovision Punkt DE, auf der findet Ihr auch noch ganz viele Sondernsendungen, wie zum Beispiel ein Rückblick auf Peter Urbans ESC Ära am 12.Mai um 20.15 Uhr im NDR.
https://www.eurovision.de/news/Alle-Sendungen-zum-ESC-2023-online-und-im-TV,sendetermine508.html
https://www.eurovision.de/news/Deutschland-Oesterreich-und-Schweiz-mit-gemeinsamen-ESC-Shows,countdown472.html
https://www.eurovision.de/news/ESC-Songchecks-2023-mit-Alina-und-Stefan,songcheck1110.html
Wer den ESC im Rudel gucken möchte, kann seine Veranstaltung auch der Eurovision Redaktion bekannt geben, die veröffentlichen dann diese in einer Liste. Folgende Regeln sind zu beachten:
Kein Eintrittsgeld
Ihr müsst Eure Pflichten als Veranstalter gerecht werden, also denkt an die GEMA, die Lautstärke etc.
Ihr dürft das offizielle Logo NICHT für Eure Werbung verwenden.
Sponsoring-Aussagen wie “Eure Veranstaltung wird unterstützt von Firma XY” sind nicht erlaubt.
Ein paar Veranstaltungen findet Ihr schon auf der Seite.
https://www.eurovision.de/news/Partyplaner-Public-Viewings-zum-ESC-2023,partyplaner124.html
Ich mag ja Remixe und wenn es etwas gibt, an dem aktuell niemand vorbeikommt, dann ist es der 80er/90er-Sound. Ich erinnere nur an Flowers von Miley Cyrus und Co. Auch Lord of the Lost haben schon die eine oder andere abgewandelte Version ihres Songs “Blood & Glitter” in Umlauf gebracht – ich denke da nur an die schöne Akustik-Variante. Nun kommt eine anders tanzbare hinzu, der Faderhead-Remix. Die YouTube-Links zu beiden Varianten haben wir euch hinterlegt.
https://youtu.be/EiocRoKC35M
https://youtu.be/FIhNzEppSFM
Wer sich das Finale im Euro Village auf dem Piers Head ansehen will, muss ein Ticket für 15 Pfund kaufen. Der Hintergrund ist, dass man die Menge an Personen kontrollieren will.
Darüber hinaus ist aber der Eintritt zum Village komplett frei, also auch bei den Halbfinals. Wo genau ihr die Tickets bekommen könnt, wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.
https://eurovisionireland.net/2023/04/01/%f0%9f%87%ac%f0%9f%87%a7-esc23-eurovision-village-grand-final-screening-to-cost-15/
Wenn Ihr zum Beispiel Eure Unterkunft in Liverpool bei AirBnB gebucht habt und Euer Gastgeber Euch um eine Stornierung der Unterkunft bittet, verlangt von Eurem Vermieter eine Stornierung seinerseits. Der Podcast ESC Insight, große Empfehlung an dieser Stelle, weist auf diese Masche von einigen Gastgebern hin, um die Preise ihrer Unterkünfte zu erhöhen. Sie täuschen Euch vor, zum Beispiel Renovierungen über das gebuchte Datum zu planen, sie aber bei einer Stornierung große finanzielle Einbußen zu haben. Das ist, gelinde gesagt, Bullshit! Sollte der Gastgeber tatsächlich sich gezwungen sehen zu stornieren, dann soll er dies auch selbst tun. Oft wird Euch in solchen Fällen auch ein Vorschlag für eine adäquate Ersatzunterkunft gegeben. Solltet Ihr aber stornieren, erfährt der Anbieter, also zum Beispiel AirBnB, nichts davon und der Gastgeber kann die Unterkunft erneut zu einem höheren Preis anbieten.
Das kommt uns ganz dringend bekannt vor, hm? So ist es uns im letzten Jahr in Turin ergangen. Ich hatte in meiner Anfrage sogar ganz offen auf den ESC in Turin hingewiesen, damit sich niemand über den Tisch gezogen fühlt. Und dann meldete sich plötzlich der angebliche Vermieter der Frau, deren Wohnung wir angemietet hatten, und behauptete etwas von der Komplettrenovierung des ganzen Hauses und ich sollte doch zurücktreten. Ich weiß gar nicht, auf wie vielen Kanälen der Herr es versucht hat, bis er dann tatsächlich via AirBnB die Buchung storniert hat. Ja, es gab einen finanziellen Anreiz von AirBnB, etwas neues zu buchen, aber das war alles entweder unbezahlbar oder JWD. Also sind wir am Ende zu Hause geblieben. Mal sehen, wie es kommendes Jahr wird.
https://escinsight.com/2023/03/31/eurovision-insight-news-podcast-follow-birds/
Wie ihr wisst, fand ich die Idee ganz gut, einen WildCard-Beitrag aus dem viel von eher jungen Menschen genutzten Netzwerk TikTok in den deutschen Vorentscheid zu lassen. Und dazu stehe ich auch weiterhin. Was ich aber auch schon im letzten Jahr kritisiert habe und was leider so geblieben ist: TikTok bekommt erneut exklusive Eindrücke von den Bereichen hinter den Kulissen bei den Proben. Und die kann man auch nur mit einem Account anschauen. Das ist für mich so, als würden wir diesen Podcast hier ausschließlich bei Spotify anbieten. Klar, kann man machen. Aber dann ist es nicht inklusiv. Und dafür sollte öffentlich-rechtliches Programm meiner Meinung nach auch stehen. Klar werden die Videos ihren Weg hinaus finden. Aber eben nicht offiziell. Und das ärgert mich auch dieses Jahr wieder. Da habe ich übrigens direkt einen Lesetipp für euch: Unser ESC-Experte Dr. Irving Wolter hat sich die Mühe gemacht, das Thema TikTok & ESC von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Also nicht nur als reines Bashing oder eine Jubelarie, sondern sehr differenziert, wie ich mir Journalismus eigentlich immer wünschen würde. Na klar haben wir da auch den Link für euch: https://www.eurovision.de/news/TikTok-ist-Entertainment-Partner-des-Eurovision-Song-Contest-2023,tiktok174.html
Wir wussten ja schon, wer in welchem Halbfinale und da auch in welcher Hälfte sein wird. Nun wissen wir aber auch ganz genau, wer wann dran ist und wer auf wen folgt. Die komplette Reihenfolge haben wir euch verlinkt, aber vielleicht interessant: Der erste Abend wird von Alessandra aus Norwegen eingeläutet, danach wechseln sich Bands und Einzelkünstler*innen noch ein wenig ab. Aber wir ihr gleich hören werdet, ist diese erste Hälfte einfach sehr bandlastig. Der Dienstagabend endet dann mit Finnlands Cha Cha Cha,
Das zweite Halbfinale eröffnet dann Reiley von den Faröer Inseln für Dänemark und gibt das Mikrofon dann an zahlreiche Einzelkünstler*innen weiter, bis die australische Band Voyager den Sangesteil beendet. Eine genauere Analyse folgt dann wie immer während unserer Songchecks.
https://eurovision.tv/story/eurovision-2023-semi-final-running-orders-revealed
So viele Eurovision Scoreboard App Nutzer wurden zumindest für ein Ranking der ESC Beiträge genutzt. Demnach führt Schweden vor Finnland, Norwegen, Österreich und Frankreich. Deutschland ist auf Platz 21.
Das spiegelt sich auch in den Wettquoten wider, hier sind in den Top 5 Schweden, Finnland, Ukraine, Norwegen und Spanien. Deutschland ist zur Zeit auf Platz 20.
https://eurovisionfun.com/en/2023/03/eurovision-2023-top-37-by-36-000-people/
https://eurovisionworld.com/odds/eurovision
Ich bin über einen Artikel bei Queer-DE gestolpert über ein Thema, dass ich in den anderen Medien nicht gesehen habe, was nicht heißt, dass nicht darüber berichtet wurde.
Es geht darum, dass die faschistische Italienische Regierung, genauer gesagt das italienische Innenministerium, die Registrierung von Kindern schwuler oder lesbischer Paare die aus Leihmutterschaft im Ausland oder durch künstliche Befruchtung entstanden sind verboten hat. Die Stadt Mailand hatte dies bisher ermöglicht.
Das EU-Parlament hat dies scharf kritisiert und forderte die italienische Regierung auf, dieses Verbot aufzuheben. Didier Reynders, EU-Kommissar für Justiz und Rechtsstaatlichkeit antwortete auf eine Anfrage aus dem Parlament, dass Mitgliedstaaten das EU-Recht und die Grundrechte aus der EU-Charta einhalten müssen.
In Italien gibt es die eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare, aber bisher haben Gerichte Einzelfallentscheidungen bezüglich Adoptionen getroffen. Es gab aber lokale Behörden, wie Mailand, die dies direkter regelten. Diese Regelungen wurden durch das Verbot jetzt wieder auf die Gerichte übertragen.
Warum ist das auch wichtig für diesen Podcast? Nun, zum einen gilt keine Handbreit den Faschisten, niemals! Zum anderen möchten wir Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken, das auch in Deutschland akut ist, denn auch hier ist nicht alles gut, wenn es um LGBTQIA+ Rechte geht. Wehret den Anfängen und habt ein offenes Ohr für die Bedürfnisse dieser Menschen.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=45129
Der San Marinesische Sender RTV sah sich gezwungen, ein Statement gegen Hass und Respektlosigkeit zu veröffentlichen. Die Hasskommentare wurden wohl so heftig gegen Piqued Jacks ausgeteilt, dass diese Maßnahme nötig wurde.
Wenn etwas hässlich macht, ist es der Hass selbst. Wir können unterschiedlicher Meinung über Beiträge sein. Wir können dabei sogar ziemlich hart sein. Wenn uns etwas nicht gefällt, dann ist es total okay, das zum Ausdruck zu bringen. Das werden wir auch dieses Jahr in unseren Songchecks zeigen.
Was aber überhaupt nicht geht ist, toxische Bemerkungen, Hassnachrichten oder -kommentare und sich respektlos gegenüber den ESC Künstler*innen zu äußern. Dann verlasst Ihr den Boden, den Euch von der ESC Community bereitet wurde.
Lasst uns freundlich, voller Vorfreude und mit dem größten Respekt für die Leistung der Teilnehmenden den ESC feiern. Dann können wir alle gemeinsam viel Spaß an diesem Event haben.
Und wenn es Dir nicht gefällt, dann ist das total okay. Im Zweifel halte es mit Peter Lustig, der immer “Abschalten” empfahl. Auch das kann gut tun.
https://wiwibloggs.com/2023/03/27/san-marino-delegation-calls-out-toxicity-and-bullying-as-piqued-jacks-start-pre-party-tour/276612/
https://twitter.com/eurovisionsmrtv/status/1640260637287751681?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1640286604190154752%7Ctwgr%5Efcbf6f699ea5741f3eed86aee9c798f19d8b3e7a%7Ctwcon%5Es3_&ref_url=https%3A%2F%2Fwiwibloggs.com%2F2023%2F03%2F27%2Fsan-marino-delegation-calls-out-toxicity-and-bullying-as-piqued-jacks-start-pre-party-tour%2F276612%2F
Ein weiterer Meilenstein für „Queen of Kings“. Alessandras viraler TikTok-Hit hat 30 Millionen Streams auf Spotify überschritten. Der norwegische Beitrag ist nach Marco Mengonis Lied für Italien „Due Vite“ der zweite Eurovision 2023-Song, der die 30-Millionen-Marke knackt.
https://wiwibloggs.com/2023/04/01/daily-digest-eurovision-news-1-april/276720/
Das erste Halbfinale findet am 9. Mai 2023 um 21 Uhr statt. In diesem Halbfinale dürfen die Zuschauer*innen der teilnehmenden Länder und die aus Frankreich, Italien und Deutschland abstimmen. Es gibt keine Jury. Dafür kommt erstmals seit Einführung des Zuschauervotings ein “Rest of the World”-Voting von Nicht-Teilnehmerstaaten zum Einsatz.
Wild Youth – We Are One
M/T: Conor O’Donohoe, Edward Porter, Jörgen Elofsson
Late Late Show:
https://youtu.be/FOwA1zwushY
Offizielles Video:
https://youtu.be/ak5Fevs424Y
Die Band Wild Youth besteht aus dem Sänger und Keyboarder Conor O’Donohoe, dem Gitarristen und Sänger Ed Porter, die auch am Text zu “We Are One” mitgeschrieben haben, sowie dem Sänger und Gitarristen David Whelan und dem Schlagzeuger Callum McAdam.
Sie wurde 2016 gegründet und veröffentlichte die erste Single “All Or Nothing 2017.
2017 soll er bereits am Beitrag von Brendan Murray “Dying To Try” beteiligt gewesen sein, taucht aber nicht in den Credits auf. Aber neben James Newman wurde auch Jörgen Elofsson erwähnt, der auch am diesjährigen Beitrag mitgeschrieben hat. Außerdem soll Conor auch für Westlife, Britney Spears und Kelly Clarkson geschrieben haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wild_Youth
Brendan Murray – Dying To Try (2017) – geschrieben von Jörgen Elofsson, James Newman
https://youtu.be/EOpZikqrfOA
Dieses Lied hat zwei Strophen, unterbrochen von einem Refrain. Es wird durch ein Outro beendet. Conor O’Donohoe meinte in einem Interview mit ESC Bubble, dass der Song durch den ESC inspiriert worden sei, Einigkeit nach Europa zu bringen.
https://de.wikipedia.org/wiki/We_Are_One_(Wild-Youth-Lied)
Let 3 – Mama ŠČ! [Mama SSCHT:Ö]
M: Damir Martinović Mrle, Zoran Prodanović; T: Damir Martinović Mrle
Dora Finale Performance:
https://www.youtube.com/watch?v=isZ_4AnCTnA
Offizielles Video:
https://youtu.be/AyKj8jA0Qoc
Die zweite Band dieser Episode wurde bereits 1986 gegründet. Sie besteht aus Damir Martinović am Bass, Dražen Baljak und Matej Zec an der Gitarre, am Keyboard ist Kornelije Đuras und am Schlagzeug Branko Kovačić. Sänger der Band ist Zoran Prodanović. Die Band gilt als Aushängeschild der Stadt Rijeka [ˈrijɛːka]. Von Anfang an gehörte die Provokation und das Außergewöhnliche zur Band. Dazu gehören Satinanzüge, Fellumhänge und sonstige schräge Klamotten, aber auch krasse Aktionen wie die Enthüllung einer weiblichen Figur mit einem ein Meter großen Phallus oder einem gefakten Suizid durch Erschießungskommando. Gleichzeitig soll die Band durch eine hohe Qualität der Komposition ihrer Lieder sowie durch deren durchdachte Texte ein immer größer werdendes Publikum überzeugt haben. Darin würden sich auch immer wieder Themen wie Frauen und LGBT-Rechte und ihre Opposition gegenüber konservativer Politik und der Katholischen Kirche ansprechen.
Bemerkenswert ist, dass die Band 1997 ihr fünftes Album als CD veröffentlichten, auf der nichts drauf war. 350 Stück sollen davon verkauft worden sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Let_3
https://hr.wikipedia.org/wiki/Let_3
Der Band zufolge soll es sich um einen Antikriegssong handeln. Dabei bleibt die Band Vage, was die Buchstaben “ŠČ” genau zu bedeuten haben. Hrvoje Cvijanović, Professor an der Fakultät für Politikwissenschaft in Zagreb, deutet den Text aber so, dass Mutti als Mutter Russland verstanden werden könnte. Die Band selbst hat ebenfalls Hinweise darauf gegeben, dass es sich um Russland und Putin handele.
https://en.wikipedia.org/wiki/Mama_%C5%A0%C4%8C!
https://lyricstranslate.com/de/mama-sc-mutti-schtsch.html
Die Übersetzung ist mit Vorsicht zu genießen, da die Band sich nicht abschließend dazu geäußert hat
Sudden Lights – Aijā
M: Andrejs Reinis Zitmanis, Kārlis Matīss Zitmanis, Kārlis Vārtiņš, Mārtiņš Matīss Zemītis T: Andrejs Reinis Zitmanis
Supernova Finale Performance:
https://youtu.be/PQkKJNLuO_Y
Offizielles Video:
https://youtu.be/XRV2-jPqaUw
Band Nummer drei ist Sudden Lights aus Lettland. Die Band hat sich 2012 in Riga gegründet und besteht aus Andrejs Reinis Zitmanis, Gesang, Kārlis Matīss Zitmanis, Gitarre, Kārlis Vārtiņš, Bass und Mārtiņš Matīss Zemītis, Schlagzeug.
Die Band konnte 2015 einen Nachwuchswettbewerb gewinnen und sie veröffentlichte 2017 ihr Debütalbum. Schon 2018 nahm Sudden Lights am lettischen Vorentscheid Supernova teil. Mit “Just Fine” erreichte die Band den zweiten Platz. Letztes Jahr erschien das dritte Album. Bei ihrer zweiten Teilnahme an Supernova gewann die Band dieses Jahr das Ticket nach Liverpool.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sudden_Lights
Die Band sagt in Interviews, dass eine Art von Schlaflied sein soll. Insbesondere gaben sie gegenüber “That Eurovision Site” an, dass sie, wegen der ganzen schlimmen Dinge in der Welt, einen Song machen wollten, der die Hörer*innen von diesen Dingen ablenkt.
https://en.wikipedia.org/wiki/Aij%C4%81
The Busker – Dance (Our Own Party)
M: David Meilak, Jean Paul Borg, Matthew James Borg, Michael Joe Cini, Sean Meachen;
T: David Meilak
Finale Performance:
https://youtu.be/h5wfKv4p8uA
Offizielles Video:
https://youtu.be/Apqwl0ayL6A
Alle guten Dinge sind vier, zumindest wenn es um die Anzahl der Bands in dieser Hälfte des Halbfinales geht. The Busker mach Indie-Pop seit 2012, zunächst als Duo mit Dario Genovese und Jean Paul Borg (klingt irgendwie Schwedisch). Der Erste spielt Gitarre und singt, der Zweite ist Schlagzeuger. Später stoßen zur Band der Bassist und Keyboarder David Grech und der Saxophonist Sean Meachen dazu. 2021 wurde aus dem Quartett ein Trio, da Dario die Band verließ. Ansonsten liest sich der Werdegang wie aus dem Bilderbuch. Inspiration soll sie sich aus den 60ern ziehen, Vorbilder seien Paul McCartney und Johnny Cash. Das erste Album erschien 2017 und bereits 2018 das zweite Album.
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Busker
Tanzen steht hier zwar im Vordergrund des Textes, aber im Grunde geht es hier um nichts Banaleres von einem großen, überfüllten Event auf eine private Party zu wechseln. Hoody, Jogginghose, Tanzen…
https://en.wikipedia.org/wiki/Dance_(Our_Own_Party)
Alessandra – Queen of Kings
M/T: Alessandra Mele, Henning Olerud, Linda Dale, Stanley Ferdinandez
MGP Finale:
https://youtu.be/zt7U0-N1mlk
Offizielles Video:
https://youtu.be/CxNiUxdJnTQ
Alessandra Mele wurde 2002 in Cisano sul Neva geboren. Ein Ort, durch den ich im letzten Sommer durchgefahren bin. Mutter Norwegerin, Vater Italiener wuchs sie in Italien auf. Sie machte 2021 ihr Abitur und zog dann nach Norwegen um. 2022 begann sie ein Studium an der Musikschule “Lillehammer Institute of Music Production and Industries” (LIMPI) in Lillehammer. Laut Aussage der Schule verfolgt diese einen praktischen Ansatz in der Musikausbildung und will den Talenten zu ihrem vollen Potential verhelfen.
Im gleichen Jahr nahm Alessandra beim norwegischen The Voice teil und erreichte die Live-Shows.
2023 dann die Teilnahme beim NRK MGP, das sie souverän gewinnen konnte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alessandra_Mele
https://no.wikipedia.org/wiki/Alessandra_Mele
https://de.wikipedia.org/wiki/Cisano_sul_Neva
https://limpimusic.com/
Das Lied soll nach Alessandras Aussage ihre Erfahrungen als Bisexuelle Frau in einem konservativen Umfeld beschreiben. Es ist in einem Songwritingcamp entstanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_of_Kings
Mimicat – Ai Coração
M: Luís Pereira, Marisa Mena; T: Marisa Mena
Festival da Canção Finale:
https://youtu.be/hVUQP534TPg
Mimicat heißt eigentlich Maria Isabel Lopes Mena und wurde 1984 in Coimbra geboren. Selbstverständlich soll sie schon seit ihrer Kindheit Musik begeistert gewesen sein und habe sich autodidaktisch Singen und Komponieren beigebracht. Aber bereits als Teenagerin nahm sie 2001 zum ersten Mal beim Festival da Canção teil. Als Izamena sang sie damals im dritten Halbfinale “Mundo clorido”. Sie konnte sich damals nicht für das Finale qualifizieren. Dann war sie Sängerin in der Band “The Casino Royal”, schloss ihr Studium an der Escola Superior de Artes e Design ab und veröffentlichte ihr Debütalbum 2014, das zweite Album erschien 2017. Dieses Jahr hat sie dann ihren zweiten Versuch beim Festival probiert und konnte den Wettbewerb für sich entscheiden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mimicat
https://pt.wikipedia.org/wiki/Mimicat
https://pt.wikipedia.org/wiki/Festival_RTP_da_Can%C3%A7%C3%A3o_2001
Izamena – Mundo Colorido
https://youtu.be/V4SK9oAftQ4
Text
https://en.wikipedia.org/wiki/Ai_cora%C3%A7%C3%A3o_(Mimicat_song)
https://www.eurovision.de/news/Mimicat-zeigt-fuer-Portugal-Herz-mit-Ai-coracao,portugal892.html
Luke Black – Samo mi se spava (Само ми се спава)
M/T: Luke Black
Finale:
https://www.youtube.com/watch?v=oeIVwYUge8o
Luka Ivanović wurde 1992 in Čačak im heutigen Serbien geboren. Als Sänger tritt er aber als Luke Black auf. Mit 12 soll er angefangen haben Texte zu schreiben und mit 16 soll er angefangen haben zu komponieren. In Belgrad studierte er Anglistik und hat einen Master in Musikproduktion erreicht. 2014 erschien seine erste Single, 2015 sein Debüt Album. 2016 war er bereits beim serbischen Sender RTS auf dem Schirm als möglicher Teilnehmer beim ESC 2016, man entschied sich damals aber für ZAA Sanja Vučić, die “Goodbye (Shelter)” gesungen hat und den 18. Platz erreichen konnte. Luka konnte inzwischen auch große Popularität in China erreichen. Dieses Jahr konnte er sich dann beim serbischen Vorentscheid durchsetzen. Er erreichte sowohl bei der Jury, als auch beim Publikum den zweiten Platz, Princ und Nada hingegen die jeweils ersten Plätze. Luka ist also der lachende Dritte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luke_Black
https://de.wikipedia.org/wiki/Pesma_za_Evroviziju_2023
https://sr.wikipedia.org/wiki/Luke_Black
Inspiriert von Konstrakta holte Luka den Song Samo mi se spava, was so viel heißt wie “Ich bin nur müde”, aus der Schublade und reiche diesen beim serbischen Vorentscheid ein. Das Lied soll seine Isolation von der Welt während der Pandemie beschreiben.
https://sr.wikipedia.org/wiki/%D0%A1%D0%B0%D0%BC%D0%BE_%D0%BC%D0%B8_%D1%81%D0%B5_%D1%81%D0%BF%D0%B0%D0%B2%D0%B0
La Zarra – Évidemment
M: Banx & Ranx, Benny Adams, La Zarra; T: Benny Adams, La Zarra
Song reveal – offizielles Video:
https://youtu.be/ygekcfWDgW0
La Zarra hält sich mit persönlichen Angaben sehr bedeckt. Daher ist sehr wenig über sie bekannt. Sie wurde als Fatima Zahra Hafdi in Montreal geboren. Sie hat marrokanische Wurzeln und wuchs in Quebec auf. 2016 hat sie zusammen mit dem französischen Rapper Niro an “Printemps blanc” gearbeitet. 2021 erreichte ihre Single “Tu t’en iras” Platin. La Zarra wurde vom französischen Sender als Teilnehmerin für den ESC 2023 bestimmt.
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Zarra
https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Zarra
Niro – Printemps blanc ft. La Zarra
https://www.youtube.com/watch?v=IDbu1RxEw9w
La Zarra – Tu t’en iras
https://www.youtube.com/watch?v=GfVpI8Sf-RQ
Der Song vereint Dance-Pop mit Chanson und soll eine Hymne auf die Liebe sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89videmment
By Daniela Sonders & Christoph KrenzDer Eurovision Song Contest ist nur noch wenige Wochen entfernt. Zeit für unsere Songchecks. In dieser Episode sprechen über die ESC Beiträge aus Irland, Kroatien, Lettland, Malta, Norwegen, Portugal und Serbien. Von den Big 5 gucken wir uns Frankreich näher an.
Als Gäste haben wir Caro Schwarz (Mastodon: https://planet.musicspots.de/@Caro) und Dirk Kippermann (Mastodon: https://planet.musicspots.de/@Dirk) vom Online Musikmagazin MUSICSPOTS. Außerdem hat Marcel Stober (Twitter:@stober_stoebert) von Eurovision.de auch in unsere Runde gefunden.
Außerdem haben wir erstaunlich viele News aus allen Bereichen des Eurovision Song Contest für Euch.
09. Mai – Erstes Halbfinale – wir dürfen abstimmen
11. Mai – Zweites Halbfinale – wir dürfen NICHT abstimmen
13. Mai – Finale – wir nehmen Teil UND wir dürfen abstimmen
Als ich diese Pressemitteilung bekommen habe, hatte ich direkt zwei Gedanken. Erstens: Oh mein Gott, was wird nun werden? Zweitens: Aber es wurde auch Zeit. Denn er gehört unter den Kommentatoren zu den Urgesteinen. 25 Mal hat er den ESC kommentiert. Was für eine Leistung!
Ich persönlich habe, ähnlich wie Carlo von Tiedemann, Peter im Radio immer genossen. Ich mochte seinen tiefen Einblick in neue Musik, die er in seinen Sendungen vermittelt hat. Seine Sachkenntnis war einfach immer wieder erstaunlich. Das zeigte sich auch bei seinen Kommentaren während des ESC. Natürlich gehört da auch immer eine Redaktion dazu, aber trotzdem muss er in wenigen Sekunden die wichtigsten und interessantesten Fakten unterhaltsam bereitstellen, und ich würde sagen, dass ihm das gelungen ist.
Auf jeden Fall. Es gibt so Stimmen, die hören sich sehr vertraut an, und da gehört Peter Urban ganz definitiv dazu. Ich habe auch Urban Pop in meinem Podcatcher. Allerdings habe ich im letzten Jahr das zweite Halbfinale fix bei YouTube nachgeholt und dann im Finale gemerkt: Eigentlich finde ich Originalton auch ganz gut. Hach, ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Nachfolger brauche. Aber wenn, finde ich die Idee der Herren MedienKuH sehr gut: Nilz Bokelberg!
https://www.eurovision.de/news/Peter-Urban-verabschiedet-sich-vom-ESC,urban324.html
Die Jungs von St. Pauli sind ja aktuell sehr umtriebig und neben vielen anderen Aktivitäten haben sie vor kurzem auch mit der BBC ihre Postcard auf den Kanälen Hamburgs gedreht. Wer sich fragt, was das nun wieder sei: Die “Postcards” sind kleine Videos, in denen während den kurzen Umbaupausen der Shows später die nächsten auftretenden Künstler*innen ein wenig vorgestellt werden. Meistens stehen diese Videos unter einem ganz bestimmten Thema oder zeigen vor allem viel Werbung für das gastgebende Land. Natürlich sind Stile Geschmackssache, aber für mich waren die zuletzt immer ansprechender werdenden Filmchen in der italienischen Version ein echter Rückschritt. Ich bin mal gespannt, wie die BBC die drei Komponenten “Künstler*innenvorstellung”, “ESC-Thema United by Music” und die Rolle der Doppelgastgeber “Ukraine / UK” in dieses kurze Stück Film packt.
So sieht es auf der Bühne aus, wenn die Postcard läuft:
https://youtu.be/cOsBPFaky0A
Ich bin jetzt so alt wie Roger Cicero, als er von uns gegangen ist. Sieben Jahre ist es jetzt her, dass wir Abschied von ihm nehmen mussten. Auf Eurovision-DE ist ein toller Artikel, leider ohne Credit, erschienen, der auf sein Leben und Wirken zurückblickt und auch ein paar tolle Links zu Roger bereithält.
Mir hat dieser Artikel wieder vor Augen geführt, wie schnell das ganze vorbei sein kann. Darum möchte ich an dieser Stelle auch noch sagen, schön, dass ihr alle da seid.
https://www.eurovision.de/news/Zum-siebten-Todestag-von-Roger-Cicero-Erinnerungen-an-den-Swing-Star,cicero400.html
König Charles III. war noch vor seiner Krönung, die übrigens in der Woche vor dem ESC stattfinden wird, in Deutschland und hat bei dieser Gelegenheit Hamburg besucht. Bei einem Empfang in der Britischen Botschaft traf der Monarch auf unsere ESC Teilnehmer “Lord of the Lost”. Charles habe der Band viel Glück gewünscht, sagte Chris Harms nach dem Treffen. Die Band hatte dann noch einen Auftritt, bei dem sie Blood & Glitter, One Last Song und Lenas Satellite gesungen haben. Ob das Königspaar dann noch anwesend waren, ist aber nicht bekannt.
https://www.eurovision.de/news/Lord-Of-The-Lost-treffen-Koenig-Charles-III-und-Camilla-in-Hamburg,charles496.html
https://www.eurovision.de/videos/2023/Royaler-Handshake-zwischen-Koenig-Charles-III-und-Lord-Of-The-Lost,kingcharles108.html
https://esc-kompakt.de/so-war-das-treffen-von-lord-of-the-lost-mit-koenig-charles-und-camilla-in-hamburg/
https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100153806/lord-of-the-lost-reisen-mit-unterstuetzung-von-charles-iii-zum-esc.html
Letztes Jahr war das TV-Programm zum ESC ja super spärlich. Dieses Jahr scheint es so, als wenn man einiges nachholen will, was letztes Jahr versäumt wurde. Ich habe deswegen auch ein wenig Pippi in den Augen, denn das wird super!
Sonst gab es ja den Countdown und die Aftershow Party von der Reeperbahn. Seit der Situation ist das ja Geschichte. Jetzt wird es aber etwas Größeres geben. Das Erste, ORF 1 und SRF 1 werden sich vor und nach dem ESC Finale zusammenschalten und eine gemeinsame TV-Show, live aus dem Tate Museum in Liverpool zeigen. Moderiert von Barbara Schöneberger werden ehemalige ESC Teilnehmende und Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gast sein. Das Tate Museum ist übrigens auf der anderen Straßenseite von der M&S Bank Arena.
Also 13. Mai, das erste ab 20:15 der Countdown und nach dem Finale die Aftershow-Party.
Dann gibt es die volle Dröhnung Alina und Stefan. Vier Songchecks auf Eurovision Punkt DE am 18. und 19. sowie am 21. und 22. April jeweils um 20:15 Uhr. Auf ONE und dem NDR werden die Shows wiederholt. Auf ONE am 5.Mai um 3.05 Uhr, 6. Mai um 3.00 Uhr, 7. Mai um 2.50 Uhr und am 8. Mai um 2.55 Uhr. Im NDR könnt ihr die Songchecks am 8. Mai um 1.35 Uhr, am 9. Mai um 1.10 Uhr am 10. Mai um 1.30 Uhr und am 11. Mai um 0.45 Uhr. Dass das den Programmplanenden nicht peinlich ist …
Aber, viel wichtiger: Alles Eurovision auf Eurovision Punkt DE vom 8. Mai bis zum 13. Mai um 20.15 Uhr Am Dienstag, Donnerstag und Samstag auch auf ONE. Und für mich als Alina Ultra gibt es noch einen Pflichteinschalttermin in der ESC Woche: ESC vor acht – mit Alina Stiegler!!! 19:45, vor der Tagesschau im fucking Ersten!!!
Es gibt eine gute Übersicht auf Eurovision Punkt DE, auf der findet Ihr auch noch ganz viele Sondernsendungen, wie zum Beispiel ein Rückblick auf Peter Urbans ESC Ära am 12.Mai um 20.15 Uhr im NDR.
https://www.eurovision.de/news/Alle-Sendungen-zum-ESC-2023-online-und-im-TV,sendetermine508.html
https://www.eurovision.de/news/Deutschland-Oesterreich-und-Schweiz-mit-gemeinsamen-ESC-Shows,countdown472.html
https://www.eurovision.de/news/ESC-Songchecks-2023-mit-Alina-und-Stefan,songcheck1110.html
Wer den ESC im Rudel gucken möchte, kann seine Veranstaltung auch der Eurovision Redaktion bekannt geben, die veröffentlichen dann diese in einer Liste. Folgende Regeln sind zu beachten:
Kein Eintrittsgeld
Ihr müsst Eure Pflichten als Veranstalter gerecht werden, also denkt an die GEMA, die Lautstärke etc.
Ihr dürft das offizielle Logo NICHT für Eure Werbung verwenden.
Sponsoring-Aussagen wie “Eure Veranstaltung wird unterstützt von Firma XY” sind nicht erlaubt.
Ein paar Veranstaltungen findet Ihr schon auf der Seite.
https://www.eurovision.de/news/Partyplaner-Public-Viewings-zum-ESC-2023,partyplaner124.html
Ich mag ja Remixe und wenn es etwas gibt, an dem aktuell niemand vorbeikommt, dann ist es der 80er/90er-Sound. Ich erinnere nur an Flowers von Miley Cyrus und Co. Auch Lord of the Lost haben schon die eine oder andere abgewandelte Version ihres Songs “Blood & Glitter” in Umlauf gebracht – ich denke da nur an die schöne Akustik-Variante. Nun kommt eine anders tanzbare hinzu, der Faderhead-Remix. Die YouTube-Links zu beiden Varianten haben wir euch hinterlegt.
https://youtu.be/EiocRoKC35M
https://youtu.be/FIhNzEppSFM
Wer sich das Finale im Euro Village auf dem Piers Head ansehen will, muss ein Ticket für 15 Pfund kaufen. Der Hintergrund ist, dass man die Menge an Personen kontrollieren will.
Darüber hinaus ist aber der Eintritt zum Village komplett frei, also auch bei den Halbfinals. Wo genau ihr die Tickets bekommen könnt, wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.
https://eurovisionireland.net/2023/04/01/%f0%9f%87%ac%f0%9f%87%a7-esc23-eurovision-village-grand-final-screening-to-cost-15/
Wenn Ihr zum Beispiel Eure Unterkunft in Liverpool bei AirBnB gebucht habt und Euer Gastgeber Euch um eine Stornierung der Unterkunft bittet, verlangt von Eurem Vermieter eine Stornierung seinerseits. Der Podcast ESC Insight, große Empfehlung an dieser Stelle, weist auf diese Masche von einigen Gastgebern hin, um die Preise ihrer Unterkünfte zu erhöhen. Sie täuschen Euch vor, zum Beispiel Renovierungen über das gebuchte Datum zu planen, sie aber bei einer Stornierung große finanzielle Einbußen zu haben. Das ist, gelinde gesagt, Bullshit! Sollte der Gastgeber tatsächlich sich gezwungen sehen zu stornieren, dann soll er dies auch selbst tun. Oft wird Euch in solchen Fällen auch ein Vorschlag für eine adäquate Ersatzunterkunft gegeben. Solltet Ihr aber stornieren, erfährt der Anbieter, also zum Beispiel AirBnB, nichts davon und der Gastgeber kann die Unterkunft erneut zu einem höheren Preis anbieten.
Das kommt uns ganz dringend bekannt vor, hm? So ist es uns im letzten Jahr in Turin ergangen. Ich hatte in meiner Anfrage sogar ganz offen auf den ESC in Turin hingewiesen, damit sich niemand über den Tisch gezogen fühlt. Und dann meldete sich plötzlich der angebliche Vermieter der Frau, deren Wohnung wir angemietet hatten, und behauptete etwas von der Komplettrenovierung des ganzen Hauses und ich sollte doch zurücktreten. Ich weiß gar nicht, auf wie vielen Kanälen der Herr es versucht hat, bis er dann tatsächlich via AirBnB die Buchung storniert hat. Ja, es gab einen finanziellen Anreiz von AirBnB, etwas neues zu buchen, aber das war alles entweder unbezahlbar oder JWD. Also sind wir am Ende zu Hause geblieben. Mal sehen, wie es kommendes Jahr wird.
https://escinsight.com/2023/03/31/eurovision-insight-news-podcast-follow-birds/
Wie ihr wisst, fand ich die Idee ganz gut, einen WildCard-Beitrag aus dem viel von eher jungen Menschen genutzten Netzwerk TikTok in den deutschen Vorentscheid zu lassen. Und dazu stehe ich auch weiterhin. Was ich aber auch schon im letzten Jahr kritisiert habe und was leider so geblieben ist: TikTok bekommt erneut exklusive Eindrücke von den Bereichen hinter den Kulissen bei den Proben. Und die kann man auch nur mit einem Account anschauen. Das ist für mich so, als würden wir diesen Podcast hier ausschließlich bei Spotify anbieten. Klar, kann man machen. Aber dann ist es nicht inklusiv. Und dafür sollte öffentlich-rechtliches Programm meiner Meinung nach auch stehen. Klar werden die Videos ihren Weg hinaus finden. Aber eben nicht offiziell. Und das ärgert mich auch dieses Jahr wieder. Da habe ich übrigens direkt einen Lesetipp für euch: Unser ESC-Experte Dr. Irving Wolter hat sich die Mühe gemacht, das Thema TikTok & ESC von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Also nicht nur als reines Bashing oder eine Jubelarie, sondern sehr differenziert, wie ich mir Journalismus eigentlich immer wünschen würde. Na klar haben wir da auch den Link für euch: https://www.eurovision.de/news/TikTok-ist-Entertainment-Partner-des-Eurovision-Song-Contest-2023,tiktok174.html
Wir wussten ja schon, wer in welchem Halbfinale und da auch in welcher Hälfte sein wird. Nun wissen wir aber auch ganz genau, wer wann dran ist und wer auf wen folgt. Die komplette Reihenfolge haben wir euch verlinkt, aber vielleicht interessant: Der erste Abend wird von Alessandra aus Norwegen eingeläutet, danach wechseln sich Bands und Einzelkünstler*innen noch ein wenig ab. Aber wir ihr gleich hören werdet, ist diese erste Hälfte einfach sehr bandlastig. Der Dienstagabend endet dann mit Finnlands Cha Cha Cha,
Das zweite Halbfinale eröffnet dann Reiley von den Faröer Inseln für Dänemark und gibt das Mikrofon dann an zahlreiche Einzelkünstler*innen weiter, bis die australische Band Voyager den Sangesteil beendet. Eine genauere Analyse folgt dann wie immer während unserer Songchecks.
https://eurovision.tv/story/eurovision-2023-semi-final-running-orders-revealed
So viele Eurovision Scoreboard App Nutzer wurden zumindest für ein Ranking der ESC Beiträge genutzt. Demnach führt Schweden vor Finnland, Norwegen, Österreich und Frankreich. Deutschland ist auf Platz 21.
Das spiegelt sich auch in den Wettquoten wider, hier sind in den Top 5 Schweden, Finnland, Ukraine, Norwegen und Spanien. Deutschland ist zur Zeit auf Platz 20.
https://eurovisionfun.com/en/2023/03/eurovision-2023-top-37-by-36-000-people/
https://eurovisionworld.com/odds/eurovision
Ich bin über einen Artikel bei Queer-DE gestolpert über ein Thema, dass ich in den anderen Medien nicht gesehen habe, was nicht heißt, dass nicht darüber berichtet wurde.
Es geht darum, dass die faschistische Italienische Regierung, genauer gesagt das italienische Innenministerium, die Registrierung von Kindern schwuler oder lesbischer Paare die aus Leihmutterschaft im Ausland oder durch künstliche Befruchtung entstanden sind verboten hat. Die Stadt Mailand hatte dies bisher ermöglicht.
Das EU-Parlament hat dies scharf kritisiert und forderte die italienische Regierung auf, dieses Verbot aufzuheben. Didier Reynders, EU-Kommissar für Justiz und Rechtsstaatlichkeit antwortete auf eine Anfrage aus dem Parlament, dass Mitgliedstaaten das EU-Recht und die Grundrechte aus der EU-Charta einhalten müssen.
In Italien gibt es die eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare, aber bisher haben Gerichte Einzelfallentscheidungen bezüglich Adoptionen getroffen. Es gab aber lokale Behörden, wie Mailand, die dies direkter regelten. Diese Regelungen wurden durch das Verbot jetzt wieder auf die Gerichte übertragen.
Warum ist das auch wichtig für diesen Podcast? Nun, zum einen gilt keine Handbreit den Faschisten, niemals! Zum anderen möchten wir Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken, das auch in Deutschland akut ist, denn auch hier ist nicht alles gut, wenn es um LGBTQIA+ Rechte geht. Wehret den Anfängen und habt ein offenes Ohr für die Bedürfnisse dieser Menschen.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=45129
Der San Marinesische Sender RTV sah sich gezwungen, ein Statement gegen Hass und Respektlosigkeit zu veröffentlichen. Die Hasskommentare wurden wohl so heftig gegen Piqued Jacks ausgeteilt, dass diese Maßnahme nötig wurde.
Wenn etwas hässlich macht, ist es der Hass selbst. Wir können unterschiedlicher Meinung über Beiträge sein. Wir können dabei sogar ziemlich hart sein. Wenn uns etwas nicht gefällt, dann ist es total okay, das zum Ausdruck zu bringen. Das werden wir auch dieses Jahr in unseren Songchecks zeigen.
Was aber überhaupt nicht geht ist, toxische Bemerkungen, Hassnachrichten oder -kommentare und sich respektlos gegenüber den ESC Künstler*innen zu äußern. Dann verlasst Ihr den Boden, den Euch von der ESC Community bereitet wurde.
Lasst uns freundlich, voller Vorfreude und mit dem größten Respekt für die Leistung der Teilnehmenden den ESC feiern. Dann können wir alle gemeinsam viel Spaß an diesem Event haben.
Und wenn es Dir nicht gefällt, dann ist das total okay. Im Zweifel halte es mit Peter Lustig, der immer “Abschalten” empfahl. Auch das kann gut tun.
https://wiwibloggs.com/2023/03/27/san-marino-delegation-calls-out-toxicity-and-bullying-as-piqued-jacks-start-pre-party-tour/276612/
https://twitter.com/eurovisionsmrtv/status/1640260637287751681?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1640286604190154752%7Ctwgr%5Efcbf6f699ea5741f3eed86aee9c798f19d8b3e7a%7Ctwcon%5Es3_&ref_url=https%3A%2F%2Fwiwibloggs.com%2F2023%2F03%2F27%2Fsan-marino-delegation-calls-out-toxicity-and-bullying-as-piqued-jacks-start-pre-party-tour%2F276612%2F
Ein weiterer Meilenstein für „Queen of Kings“. Alessandras viraler TikTok-Hit hat 30 Millionen Streams auf Spotify überschritten. Der norwegische Beitrag ist nach Marco Mengonis Lied für Italien „Due Vite“ der zweite Eurovision 2023-Song, der die 30-Millionen-Marke knackt.
https://wiwibloggs.com/2023/04/01/daily-digest-eurovision-news-1-april/276720/
Das erste Halbfinale findet am 9. Mai 2023 um 21 Uhr statt. In diesem Halbfinale dürfen die Zuschauer*innen der teilnehmenden Länder und die aus Frankreich, Italien und Deutschland abstimmen. Es gibt keine Jury. Dafür kommt erstmals seit Einführung des Zuschauervotings ein “Rest of the World”-Voting von Nicht-Teilnehmerstaaten zum Einsatz.
Wild Youth – We Are One
M/T: Conor O’Donohoe, Edward Porter, Jörgen Elofsson
Late Late Show:
https://youtu.be/FOwA1zwushY
Offizielles Video:
https://youtu.be/ak5Fevs424Y
Die Band Wild Youth besteht aus dem Sänger und Keyboarder Conor O’Donohoe, dem Gitarristen und Sänger Ed Porter, die auch am Text zu “We Are One” mitgeschrieben haben, sowie dem Sänger und Gitarristen David Whelan und dem Schlagzeuger Callum McAdam.
Sie wurde 2016 gegründet und veröffentlichte die erste Single “All Or Nothing 2017.
2017 soll er bereits am Beitrag von Brendan Murray “Dying To Try” beteiligt gewesen sein, taucht aber nicht in den Credits auf. Aber neben James Newman wurde auch Jörgen Elofsson erwähnt, der auch am diesjährigen Beitrag mitgeschrieben hat. Außerdem soll Conor auch für Westlife, Britney Spears und Kelly Clarkson geschrieben haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wild_Youth
Brendan Murray – Dying To Try (2017) – geschrieben von Jörgen Elofsson, James Newman
https://youtu.be/EOpZikqrfOA
Dieses Lied hat zwei Strophen, unterbrochen von einem Refrain. Es wird durch ein Outro beendet. Conor O’Donohoe meinte in einem Interview mit ESC Bubble, dass der Song durch den ESC inspiriert worden sei, Einigkeit nach Europa zu bringen.
https://de.wikipedia.org/wiki/We_Are_One_(Wild-Youth-Lied)
Let 3 – Mama ŠČ! [Mama SSCHT:Ö]
M: Damir Martinović Mrle, Zoran Prodanović; T: Damir Martinović Mrle
Dora Finale Performance:
https://www.youtube.com/watch?v=isZ_4AnCTnA
Offizielles Video:
https://youtu.be/AyKj8jA0Qoc
Die zweite Band dieser Episode wurde bereits 1986 gegründet. Sie besteht aus Damir Martinović am Bass, Dražen Baljak und Matej Zec an der Gitarre, am Keyboard ist Kornelije Đuras und am Schlagzeug Branko Kovačić. Sänger der Band ist Zoran Prodanović. Die Band gilt als Aushängeschild der Stadt Rijeka [ˈrijɛːka]. Von Anfang an gehörte die Provokation und das Außergewöhnliche zur Band. Dazu gehören Satinanzüge, Fellumhänge und sonstige schräge Klamotten, aber auch krasse Aktionen wie die Enthüllung einer weiblichen Figur mit einem ein Meter großen Phallus oder einem gefakten Suizid durch Erschießungskommando. Gleichzeitig soll die Band durch eine hohe Qualität der Komposition ihrer Lieder sowie durch deren durchdachte Texte ein immer größer werdendes Publikum überzeugt haben. Darin würden sich auch immer wieder Themen wie Frauen und LGBT-Rechte und ihre Opposition gegenüber konservativer Politik und der Katholischen Kirche ansprechen.
Bemerkenswert ist, dass die Band 1997 ihr fünftes Album als CD veröffentlichten, auf der nichts drauf war. 350 Stück sollen davon verkauft worden sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Let_3
https://hr.wikipedia.org/wiki/Let_3
Der Band zufolge soll es sich um einen Antikriegssong handeln. Dabei bleibt die Band Vage, was die Buchstaben “ŠČ” genau zu bedeuten haben. Hrvoje Cvijanović, Professor an der Fakultät für Politikwissenschaft in Zagreb, deutet den Text aber so, dass Mutti als Mutter Russland verstanden werden könnte. Die Band selbst hat ebenfalls Hinweise darauf gegeben, dass es sich um Russland und Putin handele.
https://en.wikipedia.org/wiki/Mama_%C5%A0%C4%8C!
https://lyricstranslate.com/de/mama-sc-mutti-schtsch.html
Die Übersetzung ist mit Vorsicht zu genießen, da die Band sich nicht abschließend dazu geäußert hat
Sudden Lights – Aijā
M: Andrejs Reinis Zitmanis, Kārlis Matīss Zitmanis, Kārlis Vārtiņš, Mārtiņš Matīss Zemītis T: Andrejs Reinis Zitmanis
Supernova Finale Performance:
https://youtu.be/PQkKJNLuO_Y
Offizielles Video:
https://youtu.be/XRV2-jPqaUw
Band Nummer drei ist Sudden Lights aus Lettland. Die Band hat sich 2012 in Riga gegründet und besteht aus Andrejs Reinis Zitmanis, Gesang, Kārlis Matīss Zitmanis, Gitarre, Kārlis Vārtiņš, Bass und Mārtiņš Matīss Zemītis, Schlagzeug.
Die Band konnte 2015 einen Nachwuchswettbewerb gewinnen und sie veröffentlichte 2017 ihr Debütalbum. Schon 2018 nahm Sudden Lights am lettischen Vorentscheid Supernova teil. Mit “Just Fine” erreichte die Band den zweiten Platz. Letztes Jahr erschien das dritte Album. Bei ihrer zweiten Teilnahme an Supernova gewann die Band dieses Jahr das Ticket nach Liverpool.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sudden_Lights
Die Band sagt in Interviews, dass eine Art von Schlaflied sein soll. Insbesondere gaben sie gegenüber “That Eurovision Site” an, dass sie, wegen der ganzen schlimmen Dinge in der Welt, einen Song machen wollten, der die Hörer*innen von diesen Dingen ablenkt.
https://en.wikipedia.org/wiki/Aij%C4%81
The Busker – Dance (Our Own Party)
M: David Meilak, Jean Paul Borg, Matthew James Borg, Michael Joe Cini, Sean Meachen;
T: David Meilak
Finale Performance:
https://youtu.be/h5wfKv4p8uA
Offizielles Video:
https://youtu.be/Apqwl0ayL6A
Alle guten Dinge sind vier, zumindest wenn es um die Anzahl der Bands in dieser Hälfte des Halbfinales geht. The Busker mach Indie-Pop seit 2012, zunächst als Duo mit Dario Genovese und Jean Paul Borg (klingt irgendwie Schwedisch). Der Erste spielt Gitarre und singt, der Zweite ist Schlagzeuger. Später stoßen zur Band der Bassist und Keyboarder David Grech und der Saxophonist Sean Meachen dazu. 2021 wurde aus dem Quartett ein Trio, da Dario die Band verließ. Ansonsten liest sich der Werdegang wie aus dem Bilderbuch. Inspiration soll sie sich aus den 60ern ziehen, Vorbilder seien Paul McCartney und Johnny Cash. Das erste Album erschien 2017 und bereits 2018 das zweite Album.
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Busker
Tanzen steht hier zwar im Vordergrund des Textes, aber im Grunde geht es hier um nichts Banaleres von einem großen, überfüllten Event auf eine private Party zu wechseln. Hoody, Jogginghose, Tanzen…
https://en.wikipedia.org/wiki/Dance_(Our_Own_Party)
Alessandra – Queen of Kings
M/T: Alessandra Mele, Henning Olerud, Linda Dale, Stanley Ferdinandez
MGP Finale:
https://youtu.be/zt7U0-N1mlk
Offizielles Video:
https://youtu.be/CxNiUxdJnTQ
Alessandra Mele wurde 2002 in Cisano sul Neva geboren. Ein Ort, durch den ich im letzten Sommer durchgefahren bin. Mutter Norwegerin, Vater Italiener wuchs sie in Italien auf. Sie machte 2021 ihr Abitur und zog dann nach Norwegen um. 2022 begann sie ein Studium an der Musikschule “Lillehammer Institute of Music Production and Industries” (LIMPI) in Lillehammer. Laut Aussage der Schule verfolgt diese einen praktischen Ansatz in der Musikausbildung und will den Talenten zu ihrem vollen Potential verhelfen.
Im gleichen Jahr nahm Alessandra beim norwegischen The Voice teil und erreichte die Live-Shows.
2023 dann die Teilnahme beim NRK MGP, das sie souverän gewinnen konnte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alessandra_Mele
https://no.wikipedia.org/wiki/Alessandra_Mele
https://de.wikipedia.org/wiki/Cisano_sul_Neva
https://limpimusic.com/
Das Lied soll nach Alessandras Aussage ihre Erfahrungen als Bisexuelle Frau in einem konservativen Umfeld beschreiben. Es ist in einem Songwritingcamp entstanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Queen_of_Kings
Mimicat – Ai Coração
M: Luís Pereira, Marisa Mena; T: Marisa Mena
Festival da Canção Finale:
https://youtu.be/hVUQP534TPg
Mimicat heißt eigentlich Maria Isabel Lopes Mena und wurde 1984 in Coimbra geboren. Selbstverständlich soll sie schon seit ihrer Kindheit Musik begeistert gewesen sein und habe sich autodidaktisch Singen und Komponieren beigebracht. Aber bereits als Teenagerin nahm sie 2001 zum ersten Mal beim Festival da Canção teil. Als Izamena sang sie damals im dritten Halbfinale “Mundo clorido”. Sie konnte sich damals nicht für das Finale qualifizieren. Dann war sie Sängerin in der Band “The Casino Royal”, schloss ihr Studium an der Escola Superior de Artes e Design ab und veröffentlichte ihr Debütalbum 2014, das zweite Album erschien 2017. Dieses Jahr hat sie dann ihren zweiten Versuch beim Festival probiert und konnte den Wettbewerb für sich entscheiden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mimicat
https://pt.wikipedia.org/wiki/Mimicat
https://pt.wikipedia.org/wiki/Festival_RTP_da_Can%C3%A7%C3%A3o_2001
Izamena – Mundo Colorido
https://youtu.be/V4SK9oAftQ4
Text
https://en.wikipedia.org/wiki/Ai_cora%C3%A7%C3%A3o_(Mimicat_song)
https://www.eurovision.de/news/Mimicat-zeigt-fuer-Portugal-Herz-mit-Ai-coracao,portugal892.html
Luke Black – Samo mi se spava (Само ми се спава)
M/T: Luke Black
Finale:
https://www.youtube.com/watch?v=oeIVwYUge8o
Luka Ivanović wurde 1992 in Čačak im heutigen Serbien geboren. Als Sänger tritt er aber als Luke Black auf. Mit 12 soll er angefangen haben Texte zu schreiben und mit 16 soll er angefangen haben zu komponieren. In Belgrad studierte er Anglistik und hat einen Master in Musikproduktion erreicht. 2014 erschien seine erste Single, 2015 sein Debüt Album. 2016 war er bereits beim serbischen Sender RTS auf dem Schirm als möglicher Teilnehmer beim ESC 2016, man entschied sich damals aber für ZAA Sanja Vučić, die “Goodbye (Shelter)” gesungen hat und den 18. Platz erreichen konnte. Luka konnte inzwischen auch große Popularität in China erreichen. Dieses Jahr konnte er sich dann beim serbischen Vorentscheid durchsetzen. Er erreichte sowohl bei der Jury, als auch beim Publikum den zweiten Platz, Princ und Nada hingegen die jeweils ersten Plätze. Luka ist also der lachende Dritte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luke_Black
https://de.wikipedia.org/wiki/Pesma_za_Evroviziju_2023
https://sr.wikipedia.org/wiki/Luke_Black
Inspiriert von Konstrakta holte Luka den Song Samo mi se spava, was so viel heißt wie “Ich bin nur müde”, aus der Schublade und reiche diesen beim serbischen Vorentscheid ein. Das Lied soll seine Isolation von der Welt während der Pandemie beschreiben.
https://sr.wikipedia.org/wiki/%D0%A1%D0%B0%D0%BC%D0%BE_%D0%BC%D0%B8_%D1%81%D0%B5_%D1%81%D0%BF%D0%B0%D0%B2%D0%B0
La Zarra – Évidemment
M: Banx & Ranx, Benny Adams, La Zarra; T: Benny Adams, La Zarra
Song reveal – offizielles Video:
https://youtu.be/ygekcfWDgW0
La Zarra hält sich mit persönlichen Angaben sehr bedeckt. Daher ist sehr wenig über sie bekannt. Sie wurde als Fatima Zahra Hafdi in Montreal geboren. Sie hat marrokanische Wurzeln und wuchs in Quebec auf. 2016 hat sie zusammen mit dem französischen Rapper Niro an “Printemps blanc” gearbeitet. 2021 erreichte ihre Single “Tu t’en iras” Platin. La Zarra wurde vom französischen Sender als Teilnehmerin für den ESC 2023 bestimmt.
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Zarra
https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Zarra
Niro – Printemps blanc ft. La Zarra
https://www.youtube.com/watch?v=IDbu1RxEw9w
La Zarra – Tu t’en iras
https://www.youtube.com/watch?v=GfVpI8Sf-RQ
Der Song vereint Dance-Pop mit Chanson und soll eine Hymne auf die Liebe sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89videmment