ESC Schnack

ESC Schnack

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ESC Schnack episodes

  • ESC 2026 - Das große Finale

    In dieser ESC Podcast Episode sprechen wir über das große Finale des Eurovision Song Contest 2026 aus Wien. Aber wir blicken auch auf die Halbfinals zurück und ranten ein wenig über die Shows.

    Was der ESC auch bedeutet

    Pünktlich zur ESC Woche veröffentlichte der Youtube Kanal “Kampf der Künste TV” den Text von Emil Engelhardt, der seine Geschichte mit dem ESC und was der Wettbewerb für Emil bedeutete und geprägt hat. Ein ganz starker Text über Identität, der wirklich berührt.

    https://youtu.be/XCjsiAFGXdg?si=Naap_UGDBE119zmP

    https://www.kampf-der-kuenste.de

    https://www.instagram.com/emilengelhardt.poetryslam

    Sarah Engels beim Merci Cherie Podcast

    Als vorhin mein Podcatcher die neue Merci, Cherie-Folge inkl. Sarah Engels anzeigte, dachte ich mir: Warum nicht. Leider hat sie da nicht ganz so clever interagiert. Alkis und Marco haben das sehr charmant eingeleitet, so dass ich schon das Schlimmste erwartet habe. Aber nunja – da hat ein Mensch zwar die Doppelmoral Frauen/Männer-Bewertung in Medien festgestellt und will etwas dagegen tun, die grundlegende Idee hinter  Frauenrechten und gegenseitigem Empowerment auch – aber dass genau diese Dinge unter „Feminismus“ subsumiert werden können bzw. sind, ist offenbar noch nicht angekommen. Ich sehe sie aber auf einem guten Weg und finde dass sich über sie ereifern bzw. lustig machen auch nicht besonders förderlich für die Sache.

    https://www.mercicherie.at/
    https://mercicherie.simplecast.com/episodes/0819-eins-zwei-tanzscheinfinale-jJOWaz0R

    Erkenntnisse von Jendrik

    Bildregie und Schnitt – sooo wichtig!
    https://www.instagram.com/mynameis_jendrik/

    Das Finale

    Kommen wir zum Ergebnis und zur Startreihenfolge des Finales

    Ins Finale haben es aus dem ersten Halbfinale geschafft:

    • Satoshi mit “Viva, Moldova!” aus Moldau
    • Felicia mit “My System” aus Schweden
    • Lelek mit “Andromeda” aus Kroatien
    • Akyas mit “Ferto” aus Griechenland
    • Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit “Liekinheitin” aus Finnland
    • Noam Bettan mit “Michelle” aus Israel
    • Essyla mit “Dancing on the Ice” aus Belgien
    • Lion Ceccah mit “Solo Quiero mas” aus Litauen
    • Alicja mit “Pray” aus Polen
    • und die Band Lavina mit “Kraj mene” aus Serbien
    • und aus dem zweiten Halbfinale haben es

      • Dara mit “Bangaranga” aus Bulgarien
      • Alexandra Capitanescu mit “Choke Me” aus Rumänien
      • Daniel Zizka mit “Crossroads” aus der Tschechischen Republik
      • Antigoni mit “Jalla” aus Zypern
      • Søren Torpegaard Lund mit Før vi går hjem (För wi go Jem) aus Dänemark
      • Delta Goodrem mit “Eclipse” für Australien
      • Leleka mit “Ridnym” aus der Ukraine
      • Alis mit “Nan” aus Albanien
      • Audan mit “Bella” von Malta
      • und Jonas Lovv mit “Ya Ya Ya” aus Norwegen
      • ins Finale geschafft.

        Die Startreihenfolge wurde, wie in den Halbfinals von Marvin Dietmann festgelegt. Wie auch schon letztes Jahr haben die Künstler*innen ein Los gezogen, das sie entweder fest in einer der beiden Hälften des Finales platziert oder ihr Schicksal durch das Los “Producers Choice” in die Hände von Marvin Dietmann gelegt.

        Nun sowas führt dann dazu, dass Sarah Engels mit dem deutschen Beitrag “Fire” direkt mal als Zweite auftreten darf. Den Opener und damit das Opferlamm macht Søren aus Dänemark.

        Die weiteren Banger in der ersten Hälfte des Finales sind Belgien an vier, Griechenland, die Ukraine und Australien an sechs, sieben und acht. In der Mitte auf 12 und 13 sind Bulgarien und Kroatien, gefolgt vom Vereinigten Königreich. (eine schöne lange Pause zur Hälfte).

        Dann haben wir wieder ein “Drei Hits am Stück” Part mit Frankreich an 15, Moldau an 16 und Finnland an 17.

        Für meinen Geschmack hat nach dieser Startreihenfolge Norwegen den Sahneplatz bekommen. Jonas ist kurz vor Schluss auf Startplatz 23 auf der Bühne nach Italien und vor Rumänien ziemlich exponiert.

        Den Wettbewerb abschließen wird dann Cosmo aus Österreich.

        Im Finale besinnt man sich hinsichtlich der Show dann auch endlich mal auf die musikalischen 70 Jahre ESC. Diverse Stars aus den letzten Jahrzehnten sind zu Gast. Zum Beispiel Alexander Rybak, Ruslana, Verka Serduchka, Lordi und viele andere aber auch … Max Mutzke … hat er etwa wirklich wieder ein kleines ESC Feuerchen in sich?

        Der ORF, das SRF sowie die ARD präsentieren bereits ab 20:15 Uhr die von Barbara Schöneberger moderierte Countdown-Show.

        Den deutschen Kommentar spricht wie schon in den Halbfinals Thorsten Schorn, die deutschen Punkte werden vom Liechtensteiner Wavvyboi präsentiert, der beim Vorentscheid Zweiter wurde.

        Beccis Bullshit Bingo

        Abschließend noch eine gute Nachricht für heute Abend: Auch dieses Jahr gibt es wieder Beccis Bullshit Bingo!!! Ganz easy als Download bekommt ihr einen ganzen Bogen Spaß für das große Finale.

        Vielen Dank an Becci, dass sie sich wieder die Mühe gemacht hat. Wenn ihr den Download gemacht habt, dann schaut auch mal beim Kulturpessimist*innen Podcast vorbei, Becci, Christopher und Eric machen sehr viel Spaß mit Pop-Kulturellen Themen.

        https://escschnack.de/beccis-eurovision-bullshit-bingo-2026/

        https://www.kultpess.de

        Das ESC Bullshit Bingo als Download:
        https://www.dropbox.com/scl/fo/bd4xos2c2ev8jm821hy1m/AK3ZpXNyYOm45aRe0Ni5Qpc?rlkey=cxw3i5f7ffwolxdx19rgr6sy2&e=1&st=cikfylod&dl=0

        1 hr 32 min
      • ESC Songcheck - Just Go Rumba Mother Nature

        Der Eurovision Song Contest in Wien kommt mit großen Schritten, die ersten richtigen Proben finden statt und wir sprechen heute mit Britt von den zur Zeit pausierenden Podcasts Frankfurter Kranz und Trekgasm und von den aktiven Podcasts Hot Pink, By A Lady und Bahnhofskino Galactica. Außerdem hat sie ein Buch geschrieben, mit dem ihr Schwedisch lernen könnt!

        Euroclub Action

        Viele sagen ja, der Euroclub ist nicht mehr das, was er mal war. Andere wiederum sagen, dass er eine neue Rolle hat. Wie auch immer, das Programm dieser Saison lässt sich sehen. Nicht nur dass JJ sich die Ehre gibt, aus seinem Jahrgang haben sich Go-Jo Abor & Tynna, VAEB und Erika Vikman angekündigt. Außerdem sind auch Cesar Sampson, Efendi, ZOE, Paenda, Nathan Trent und Vicent Bueno und viele viele mehr zu Gast.

        Natürlich hat jeder Abend auch ein Motto. 11. Mai ist die Opening Night, am 12. Mai ist Ice Night, sowas wie eine White Party, darauf folgt die Pink Night, dann Carneval, Golden Years werden am 15 Mai gefeiert, am 16. Mai gibt es die Kids Disco und am Abend die Glitter Night.

        https://eurovoix.com/2026/05/03/eurovision-2026-four-more-artists-announced-for-euroclub-2/

        Rudelgucken auf Malta

        Wer in zwei Wochen auf Malta ist, kann mit den Maltesern zusammen den ESC feiern. Für die 70ste Ausgabe des ESC organisiert der Maltesische Sender TVM zwei große Bereiche um öffentlich die Halbfinale und das große Finale auf großen LED Leinwänden sich anzusehen.

        Zum einen wird es auf dem Triton Fountain Square in der Hauptstadt Valletta und auf dem Campus Hub in der Universität kostenloses Public Viewing geben. TVM nennt das Fan Zones, also vielleicht passiert da sogar noch mehr.

        https://eurovoix.com/2026/05/03/pbs-organises-public-viewings-for-eurovision-2026/

        Ukraine mit bewährten Team

        Die ukrainische Delegation setzt auf ein bewährtes Creative Team für Lelékas Auftritt. Illia Dutsyk hat zum Beispiel schon für Ziferblatt beim letztjährigen Vorentscheid gearbeitet. Was feststeht ist, dass das Staging sich vom Vorentscheid komplett unterscheiden wird. Es soll den Übergang von einem zersplitterten Zustand zu einer Einheit zeigen und will die Hoffnung als wichtigstes Gefühl zu den Schauenden transportieren.

        Außerdem hat Leléka Balla von Abor & Tynna für “A little bit more” gecovert. Ich muss sagen, diese Version gefällt mir auch richtig gut. So wie sie gerade aussieht, könnte man meinen, sie hat gerade die fiesteste Trennung erlebt, die man sich vorstellen kann. Ganz stark. Und das zeigt mal wieder, was für ein geiler Song Baller ist. Übrigens, der Typ, der da das Instrument spielt, das ist Yaroslav Dzuhs an der Bandura und er wird auch auf der ESC Bühne spielen.

        https://eurovoix.com/2026/05/01/ukraine-eurovision-2026-creative-team-revealed/

        https://www.youtube.com/watch?v=c-ns_VJ_ds0

        https://www.youtube.com/watch?v=c-ns_VJ_ds0

        Und wo wir noch bei großartigen Hits, die Portugiesische Band Bandidos Do Cante haben einen meiner ESC Top 10 Hits aller Zeiten auch für A little bit more gecovert. Leider einen Song, der näher an ihrem kulturellen Kreis ist, aber hey, “Saudade Saudade” von MARO kann ich immer hören.

        https://www.youtube.com/watch?v=cbTcgx0RdQM

        https://www.youtube.com/watch?v=cbTcgx0RdQM

        UND Veronica Fusaro, schweizer Teilnehmerin über die wir heute noch sprechen werden, covert auf der Spree! Satellite von Lena. Ich liebs!

        https://www.youtube.com/watch?v=OuIbxfYdgls

        https://www.youtube.com/watch?v=OuIbxfYdgls

        Herzlichen Glückwunsch Eurovoix

        Eine unserer Quellen, zu der ich gerne immer wieder gehe, ist Eurovoix.com . Am ersten Mai feierte diese Seite 15 Jahre Eurovision Berichterstattung. Ich finde es schön, dass es diese Seite gibt, die von einem Teenager gegründet wurde, der mehr über die drei Show Nächte erfahren wollte, die wir alle so lieben. Anthony Granger reflektiert in einem Beitrag darüber, was für ihn die Seite, der ESC und die 15 Jahre bedeuten. Von unserer Seite aus alles Gute zum Geburtstag und auf weitere 15 Jahre!

        Fifteen Years of Eurovoix
        Erste Hälfte Halbfinale 2
        Armenien
        Simón – Paloma Rumba

        M: Lilit Nawasardjan; T: Dawid Zerunjan, Rosa Kostandjan, Ewa Woskanjan

        https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Howhannisjan

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=5EXoK-lgocw

        https://www.youtube.com/watch?v=5EXoK-lgocw

        Aserbaidschan
        Jiva – Just Go

        M/T: Fuad Cavadov

        https://de.wikipedia.org/wiki/Jiva_(S%C3%A4ngerin)

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=iMDBPe25JhM

        https://www.youtube.com/watch?v=iMDBPe25JhM

        Bulgarien
        Dara – Bangaranga

        M/T: Anne Judith Wik, Cristian Tarcea, Darina Nikolaewa Jotowa, Dimitris Kontopoulos

        https://de.wikipedia.org/wiki/Dara_(S%C3%A4ngerin)

        Live

        https://www.youtube.com/watch?v=_pkC9J6BPFY

        https://www.youtube.com/watch?v=_pkC9J6BPFY

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=J3oGYo_mekw

        https://www.youtube.com/watch?v=J3oGYo_mekw

        Luxemburg
        Eva Marija – Mother Nature

        M/T: Julie Aagaard, Maria Broberg, Eva Puc, Thomas Stengaard

        https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Marija

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=DmVfJSRqgnI

        https://www.youtube.com/watch?v=DmVfJSRqgnI

        Rumänien
        Alexandra Căpitănescu – Choke Me

        M/T: Călin Grăjdan, Elvis Silistra, Alexandra Căpitănescu, Ștefan Condrea

        https://de.wikipedia.org/wiki/Alexandra_C%C4%83pit%C4%83nescu

        Live

        https://www.youtube.com/watch?v=JrSl0sTX5W4

        https://www.youtube.com/watch?v=JrSl0sTX5W4

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=yn0YmI0dPb8

        https://www.youtube.com/watch?v=yn0YmI0dPb8

        Schweiz
        Veronica Fusaro – Alice

        M/T: Veronica Fusaro, Charlie McClean

        https://de.wikipedia.org/wiki/Veronica_Fusaro

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=PfpYGAzW5dM

        https://www.youtube.com/watch?v=PfpYGAzW5dM

        Tschechische Republik
        Daniel Žižka – Crossroads

        M: Daniel Žižka, Viliam Béreš; T: Daniel Žižka

        https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_%C5%BDi%C5%BEka

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=6ea25aRGpLo

        https://www.youtube.com/watch?v=6ea25aRGpLo

        Big Four
        Italien
        Sal Da Vinci – Per sempre si

        M/T: Sal Da Vinci, Francesco Da Vinci, Alessandro La Cava, Eugenio Maimone, Federica Abbate, Federico Mercuri, Giordano Cremona

        https://de.wikipedia.org/wiki/Sal_Da_Vinci

        Live

        https://www.youtube.com/watch?v=kA7pS6kaTpg

        https://www.youtube.com/watch?v=kA7pS6kaTpg

        Musikvideo

        https://www.youtube.com/watch?v=V406FAGkhyQ

        https://www.youtube.com/watch?v=V406FAGkhyQ

        2 hr 35 min
      • ESC Songcheck - Pray to epic für den Eins Zwei Drei Superstar?

        In dieser Eurovision Song Contest Podcast Episode geht es nicht nur um die Bühne und die Events in Wien zum ESC, sondern auch um die zweite Hälfte des ersten Halbfinales. Es ist ist Songcheck Zeit!

        Unser Gast ist Sonja von Bleistiftrocker (auch auf Youtube) und dem Merci Cherie Podcast.

        ESC Partys

        Leider liegt die eurovision.de Seite ziemlich brach. Aber Rudelgucken wird doch wieder Thema! Daher hier noch mal der Hinweis zum “größten Public Viewing im Südwesten” in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe. Das ist die offizielle Party des SWRs. Musikalische Gäste sind übrigens Michael Schulte und Abor & Tynna. Tickets kosten 10 Euro, den Link findet Ihr bei uns in den Shownotes auf escschnack Punkt de.

        Wenn Ihr auch ein Public Viewing veranstalten möchtet, ist jetzt wieder das Formular zur Anmeldung freigeschaltet. Damit ihr eine Party anmelden könnt, müsst ihr vorher ein paar Dinge beachten:

        • Kostenloser Eintritt
        • Ihr dürft eure Party nicht als offizielle Party der EBU oder des SWR bezeichnen.
        • Als Veranstalter seid ihr dafür verantwortlich, dass alle gesetzlichen Vorgaben und alle Auflagen eingehalten werden. Stichwort ist hier Lärmschutz, Jugendschutz, Brandschutz, GEMA Anmeldung und so weiter.
        • Ihr dürft das offizielle Logo nicht für Eure Werbung für die Party verwenden. Wenn ihr das Sendesignal der ARD verwenden möchtet, dürfen keine weiteren Sponsoren genannt werden
        • Der Vorteil der Anmeldung ist, dass Eure Party auf eurovision.de in einer Liste aufgeführt wird. Es gibt schon Partys in Hamburg, Dresden, Köln, Hannover, Berlin und Frankfurt am Main. Schaut mal dort vorbei und guckt, wo eine ESC Party in Eurer Nähe stattfindet.

          Anmeldungen sind noch bis zum 16. Mai 15 Uhr möglich. Den Link zum Formular findet Ihr auch bei uns in den Shownotes.

          https://www.eurovision.de/news/Partys-und-Public-Viewings-zum-ESC-2026,partyplaner128.html

          Tickets für die SWR Party:
          https://tickets.swrservice.de/webshop/webticket/bestseatselect?eventId=1482

          Anmeldung für Public Viewing:

          https://share.ard-zdf-box.de/s/Eb3dHkGDSjpP9wG

          Wenn etwas vom Studentenwerk SH kommt, sagen wir sofort Bescheid!

          Reaction Videos

          Youtube quillt gerade über mit Reaction Videos zu den einzelnen Beiträgen. Was ja auch ganz gut ist. Auf jeden Fall möchten wir noch mal auf die Kollegen von ESC kompakt hinweisen, die sich auch dieses Jahr wieder sehr viel Mühe gemacht haben. Schaut mal in deren YouTube Kanal rein!

          https://www.youtube.com/@ESCkompakt

          Was macht Sarah so? Und ihre Bühne?

          Quelle: Bleistiftrocker https://bleistiftrocker.de/sarah-engels-im-interview-esc-auftritt-wird-noch-groesser-noch-spektakulaerer/

          Was kann man in Wien denn so unternehmen?

          Wenn in einer Stadt in Europa aus allen Poren “Kultur” dringt, dann ist es Wien. Ganz vorne dabei ist das Eurovision Village vor dem Rathaus. Dieses Jahr ist es von der Stadt Wien und dem ORF organisiert. Dort gibt es täglich Konzerte von ESC Stars und DJs und alle drei Liveshows werden dort übertragen. 14 Stände werden für das leibliche Wohl sorgen. Das Village öffnet jeden Tag ab 14 Uhr. Vom 14. Mai an wird es sogar schon um 11 Uhr öffnen.

          Am 10. Mai gibt es wieder den Turquoise Carpet und ab den 11. Mai öffnet der EuroClub jede Nacht im PraterDOME. Das Wien Museum wird zum Eurofan House. Dort werden die Wiwibloggs Interviews führen, es wird Panels, Talks und Vorträge geben, alles vom OGAE Fanclub Österreich organisiert. Für die bessere Orientierung gibt es eine App der Host City, die ihr für Apple und für Android bekommt.

          Ein kleine Anmerkung von mir. Geht auf jeden Fall zum Stephans Dom und isst dort an einer der vielen Buden, solltet ihr Fleisch essen, eine Käsekrainer mit Brot und scharfen Senf. So lecker. Gönnt Euch, wenn ihr am Eurovision Village seid, auch einen Spaziergang durch den Volksgarten oder den Stadtpark. Für mich gibt es ein wirklich gutes Wiener Schnitzel im Centimeter am Spittelberg, oder direkt hinter dem Rathaus. Der Prater ist viel mehr als die Vergnügungsmeile, denn dahinter ist ein echt schöner Park zum Entspannen und natürlich lohnt es sich, mal an die Donau zu gehen.

          https://www.eurovision.com/stories/what-to-do-in-vienna-during-eurovision-week-2026

          Das wird eine echt fette Bühne!

          Im April wurde erstmals öffentlich sichtbar, wie groß der ESC 2026 in Wien tatsächlich wird:

          • Der Aufbau läuft seit Ende März, seit 7. April im 20‑Stunden‑Schichtbetrieb
          • Die Bühne misst über 2.000 m², wiegt rund 210 Tonnen
          • 28 Live‑Kameras, 2 Kamerakräne, Steadicams und erstmals ein filmisches Kamera‑System für cineastischen Look
          • Die gesamte Halle wird zur Bühne, inklusive Steg in den Green Room (Wiener Kaffeehaus‑Referenz)
          • 100 % energieeffiziente LED‑ & Laser‑Beleuchtung, recycelbare Materialien
          • ORF und Stadt Wien bezeichnen die Konstruktion als größte ESC‑Bühne aller Zeiten

            Am 20. April 2026 veröffentlichte der ORF erste Bildstrecken und Videos aus der fast fertigen Halle:

            • 75 % der Gerüststruktur waren zu diesem Zeitpunkt aufgebaut
            • Kalibrierung riesiger LED‑Wände lief bereits
            • 40 Kommentatorenkabinen wurden installiert
            • Die Bühne wurde erstmals nicht als Front, sondern als Raum konzipiert
            • Der Entwurf stammt erneut von Florian Wieder, der für das 70‑Jahre‑Jubiläum bewusst ein „Alles‑ist‑Bühne“-Konzept wählte.

              ​​https://songcontest.orf.at/story/buehnenaufbau136 

              Erste Proben

              Die Bühne steht jetzt beginnt der Ernst des ESC. Allerdings gehen wir es wie immer langsam an, denn zunächst werden die sogenannten Standins ihre Zeit auf der Bühne haben. Das heißt, die eigentlich Künstler*innen sind jetzt noch nicht auf der Bühne, sondern andere, oft Musikerinnen, die jetzt die Abläufe der Performance einjustieren. Da werden Fragen geklärt, wo welche Kamera zu welchen Zeitpunkt ist, wie das Licht gesetzt wird, wann wo Tänzer*innen auf die Bühne kommen und so weiter. Jetzt können die Delegationen noch größere Anpassungen machen, weil sie natürlich jetzt erst einen echten Einblick auf die Bühne bekommen. Aber es ist auch der Zeitpunkt, an dem so langsam alles zu einem kompletten Auftritt zusammen kommt.

              https://eurovoix.com/2026/04/25/stand-in-rehearsals-eurovision-2026/

              Deutlich sichtbares Sicherheitskonzept

              Ein zentrales Thema jetzt im April war das Sicherheitskonzept:

              • Die Wiener Stadthalle gilt während des ESC als Hochsicherheitszone
              • Einlass auf Flughafenniveau: Metalldetektoren, Röntgenstraßen, Spürhunde
              • Strikte No‑Bag‑Policy (nur Handy, Schlüssel, Geldbörse erlaubt)
              • Rund 500 Sicherheitskräfte täglich, zusätzlich verdeckte Einheiten
              • Drohnen‑Abwehr & Cyber‑Security‑Teams im Einsatz
              • 400‑seitiger Sicherheitsplan, enger Austausch mit internationalem Polizeinetzwerk
              • Ein Lokalaugenschein mit Innenministerium, ORF und Stadt Wien fand am 1. April statt

                https://songcontest.orf.at/story/security104

                https://pressefeuer.at/news/eurovision-song-contest-2026-sicherheitskonzept-fuer-wien-nimmt-gestalt-an-24360

                ESC 2026 wird offizielles „Green Event“

                Im April 2026 hat der ORF gemeinsam mit der Stadt Wien offiziell bestätigt, dass der Eurovision Song Contest 2026 erneut als „Green Event“ nach dem Österreichischen Umweltzeichen durchgeführt wird – und dabei deutlich über die Mindestanforderungen hinausgeht. Zentrales Element ist die Bio‑Zertifizierung des gesamten Catering‑Systems. Dafür arbeitet der ORF mit BIO AUSTRIA sowie der unabhängigen Kontrollstelle Austria BioGarantie zusammen. Erstmalig in der ESC‑Geschichte wird der Bio‑Anteil nicht nur punktuell, sondern über alle Catering‑Bereiche hinweg erfasst, dokumentiert und zertifiziert – vom Crew‑Catering über Hospitality‑Zonen bis zu Gästebereichen. Das bedeutet: Jede eingesetzte Zutat, ihre Herkunft und ihr Verarbeitungsweg müssen offen gelegt und geprüft werden. Ziel ist ein nachweislich hoher Bio‑Anteil, der bewusst über die offiziellen Mindestquoten des Umweltzeichens hinausliegt. Der ESC 2026 soll damit nicht nur Konzert, sondern Referenzprojekt für nachhaltige Großevents weltweit sein. ORF‑Executive‑Producer Michael Krön betonte in diesem Zusammenhang, dass man „alles offenlegt, alles misst und alles zertifizieren lässt“ – ein Vorgehen, das für eine Veranstaltung dieser Größenordnung ungewöhnlich, aber bewusst gewählt sei.

                Hab auch schon gelesen: „The Sound of Europe. The Taste of Austria.“

                Wichtig ist dabei auch: Die Nachhaltigkeitsstrategie beschränkt sich nicht nur auf Catering, sondern fügt sich in ein größeres Gesamtkonzept ein. Parallel wurden im April u. a. energieeffiziente LED‑ und Laser‑Beleuchtung, recyclingfähige Bühnenstoffe und alternative Stromlösungen bestätigt. In der öffentlichen Kommunikation wird jedoch klar priorisiert: Essen, Ressourcenverbrauch und Lieferketten gelten als der sichtbarste und sensibelste Bereich gegenüber Publikum und Medien – deshalb liegt hier der Schwerpunkt der Bio‑Zertifizierung.

                Wir haben es ja mit einem Großereignis zu tun, und da merkt man am deutlichsten, was im Alltag vielleicht nicht ganz so auffällt. Und so lange wir Großereignisse wollen, egal ob kulturell oder im Sport, müssen wir uns eben auch Gedanken machen, wie wir das ehrlich besser hinbekommen. Es geht ja!
                Der ESC 2026 in Wien soll nicht nur klimabewusst wirken, sondern international belegbar zeigen, dass ein Mega‑Live‑Event mit über 100 Millionen Zuschauenden ökologisch kontrolliert, transparent und zertifiziert organisiert werden kann. Das ist weniger Glamour‑News, aber ein strukturell sehr starkes Signal – auch über den ESC hinaus.https://www.presse-nachrichten.de/2026/04/25/eurovision-song-contest-2026-in-wien-wird-bio-zertifiziert-oesterreichs-bio-landwirtschaft-auf-der-groessten-buehne-europas/

                Eurovision Non-Stop Hits

                Auf dem offiziellen YouTube Kanal der EBU für den ESC gibt es wieder einen Livestream mit ESC Auftritten in wilder Mischung. Letzte Woche habe ich den sehr gerne auf der Arbeit nebenbei laufen lassen. Wenn ihr euch die Zeit zum ESC mit Eurovision Musik vertreiben wollt, dann ist dieser Stream die perfekte Möglichkeit.

                https://www.youtube.com/watch?v=jP-WZ0w3u70

                A Little Bit More

                Wer die aktuellen Teilnehmer in Action erleben möchte, der wird ebenfalls auf dem offiziellen YouTube Kanal für den ESC fündig. Die Rubrik “A little bit more” ist ja schon eine gute Tradition, in der die diesjährigen Teilnehmenden nicht nur ihren eigenen Beitrag in einer anderen Version, oft in einem Unplugged Setting, präsentieren, sondern auch Beiträge aus der Vergangenheit auf ihre Art und Weise covern. Es macht echt Spaß da herumzustöbern. Diese Saison ist unter vielen anderen Delta Goodrem aus Australien, Alis aus Albanien und Lelek aus Kroatien dabei.

                https://www.eurovision.com/stories/eurovision-2026-a-little-bit-more

                Ungarn zurück zum ESC?

                Ich habe ja in den letzten Wochen sehr sehr viel nach Ungarn geschaut. Ich habe mit Menschen mitgelitten, mitgefiebert und mich na klar echt mit gefreut. Denn Péter Magyar hat im Wahlkampf (und im April mehrfach zitiert) über den ESC gesprochen. Was ich mir da notiert habe:

                • Ungarns Rückzug vom ESC sei „ein Fehler gewesen“
                • er sehe keinen kulturellen oder finanziellen Grund, fernzubleiben
                • falls politische Einflussnahme eine Rolle gespielt habe, müsse man das korrigieren
                • Bei mir liegen inzwischen viele, viele Links, teils auf ungarisch, da muss ich mal schauen, wie sehr ich den Übersetzungstools so traue. Vielleicht schreibe ich daraus ja mal wieder einen Blogbeitrag für ESCSchnack punkt de. Denn wenn ein Comeback kommt, dann frühestens 2027. Hoffentlich als Teil eines größeren Neuanfangs – inklusive Medienreform, internationaler Öffnung und kultureller Neuorientierung. Interessant ist auch, wie der ESC jetzt diskutiert wird. Nicht über einzelne Songs oder mögliche Acts, sondern als Symbol. Für europäische Zusammenarbeit, kulturelle Sichtbarkeit. Für ein anderes Ungarn‑Bild nach innen und nach außen. In diesem Sinne steht der Eurovision hier weniger für die Musik – sondern für eine europäische Haltung.

                  https://eurovisioncentral.com/article/69e8d4c43c7a0eeb4b7177c7

                  Songcheck

                  Es geht wieder los, wir sprechen über jeden einzelnen Song des Eurovision Song Contest 2026. Genauso wie der ESC teilen wir die Songs in vier Teile auf. Halbfinale 1, erste Hälfte und zweite Hälfte und genauso auch das zweite Halbfinale. Und die Big Four und das Ausrichterland Österreich mischen wir unter die vier Folgen.

                  Auf ESC SCHNACK PUNKT DE findet Ihr zu jeden Beitrag Videos auf Youtube als Ressourcen für unsere Diskussion.

                  Ihr Zuhörende könnt jetzt diese Episode pausieren und alle Videos durchschauen.

                  Oder ihr hört weiter und pausiert diese Episode nach jeder Beitragsbesprechung und schaut dann das Video für das nächste Teilnehmerland.

                  Oder ihr hört einfach jetzt die komplette Episode und schaut dann danach alle Videos um zu klären, über was zum Teufel wir gerade gesprochen haben.

                  Weiter geht es mit dem ersten Halbfinale, zweite Hälfte und das Vereinigte Königreich.

                  Zweite Hälfte Halbfinale 1
                  Belgien
                  Essyla – Dancing on the ice

                  M: Alice Van Eesbeeck, Nicolas d’Avell, Emil Stengele, T: Alice Van Eesbeeck, Barbara Petitjean

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Essyla

                  Über Essyla

                  Essyla ist ein Wortspiel. Doch, wirklich, denn dieser Künstlername ist Alice rückwärts gesprochen, denn Essyla heißt eigentlich Alice Van Eesbeeck. Sie war 2019 Mitglied im Chor Almkalia, der bei Eurovision Choir 2019 teilnahm, dort aber leider nicht die finale Runde erreichte. Solo erreichte sie Bekanntheit durch die Teilnahme bei The Voice Belgique. Dort konnte sie den zweiten Platz erreichen. Bis heute hat sie sechs Singles und eine EP veröffentlicht und wurde dieses Jahr vom französisch sprachigen Sender Belgiens RTBF für die Teilnahme beim ESC in Wien intern ausgewählt.

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=9sfI4g6DWTU

                  https://www.youtube.com/watch?v=9sfI4g6DWTU

                  Estland
                  Vanilla Ninja – Too Epic to Be True

                  M/T: Sven Lõhmus

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Vanilla_Ninja

                  Über Vanilla Ninja

                  Mit dieser Band kommen echte Veteraninnen zurück zum ESC. 2002 gegründet es Quartett hat diese Rock-Pop-Girlgroup schon einiges hinter sich. Im Gründungsjahr nahm Maarja, eine der Musikerinnen der späteren Band, am estnischen ESC Vorentscheid teil. Dort belegte sie Platz 7 und kam so auf das Radar der Plattenfirma TopTen, die eine Girlband gründen wollte. Sie wurde die Leadsängerin. Die heutige Leadsängerin Lenna Kuurmaa wurde zur gleichen Zeit beim estnischen Idol entdeckt. Zwei weitere Musikerinnen, Piret Katrin wurden hinzugefügt und fertig war Vanilla Ninja.

                  2003 nahm die Band dann am ESC Vorentscheid teil, konnten sich aber nicht für den ESC qualifizieren. Dann begann aber ein paar dramatische Jahre. Ende 2003 wechselte die Band zur Plattenfirma BROS Music, es gab es eine Tour mit den damaligen Popstars Produkten Bro’Sis, Preluders und Overground und Maarja Kivi verließ die Band 2004 wegen einer Schwangerschaft. In dem Jahr gab es die erste Topten in Deutschland, so dass auch Auftritte bei The Dome und eine Bravo Otto Nominierung folgten. 2005 streckte die Band die Fühler nach Asien aus, es folgten weitere Charterfolge aber auch ein Plagiatsskandal bezüglich des Videos zur Single “Cool Vibes”, für das Teile eines Videos von “Deine Lakaien geklaut wurde. Mit diesem von Bernd Meinunger geschriebenen Song jedoch vertrat die Band 2005 die Schweiz beim ESC. Einige von unseren Hörer*innen werden sich jedoch erinnern, dass 2005 ein ziemliches Skandaljahr war. Wenn das Stichwort “Gracia” fällt, dann kommen sofort Erinnerungen an Chartmanipulationen auf. David Brandes war der Manager sowohl von Vanilla Ninja als auch von Gracia und hat mit eigenen Käufen die Chartplatzierungen manipuliert.

                  Es folgte eine neue Besetzung der Band, 2007 der estnische Vorentscheid und ein Rechtsstreit, bei dem Brandes versuchte den Bandnamen für sich zu beanspruchen, was für ein Arsch, 2008 Erfolge in Chile. Sängerin Lenna Kuurmaa trat 2010 beim estnischen Vorentscheid solo an und wurde Zweite, ihre Bandkollegin Piret belegte den siebten Platz mit dem Projekt Disko 4000. Lenna versuchte es 2012 noch mal und wurde wieder Zweite.

                  Bis 2021 wurde es ruhig um Vanilla Ninja. Doch dann kehrte Triinu Kivilaan zur Band zurück und David Brandes wurde wieder ihr Manager. Es wurden neue Singles veröffentlicht aber nur ein Jahr später stieg Triinu wieder aus. 2022 war das vermeintliche Ende der Band. Doch letztes Jahr kam eine neue Single raus, es folgten Auftritte in Deutschland und Estland und dieses Jahr dann die Teilnahme bei Eesti Laul, das sie zum ersten Mal als Band gewinnen konnten und jetzt für Estland zum ESC nach Wien fahren.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=iXVguLuMwkI

                  https://www.youtube.com/watch?v=iXVguLuMwkI

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=lOiWuol3t3o

                  https://www.youtube.com/watch?v=lOiWuol3t3o

                  Israel
                  Noam Bettan – Michelle

                  M/T: Nadav Aharoni, Tzlil Klifi, Yuval Raphael, Noam Bettan

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Bettan

                  Über Noam

                  Noam konnte die israelische Version der Casting Show “Next Star” gewinnen und wurde so zum Teilnehmer für Israel für den ESC bestimmt. Seine Karriere begann jedoch 2018 in der Sendung “Aviv or Eyal”, in der er den dritten Platz belegen konnte. Seit dem hat er zehn Singles und ein Album veröffentlicht.

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=xWCnWSoG8nI

                  https://www.youtube.com/watch?v=xWCnWSoG8nI

                  Litauen
                  Lion Ceccah – Sólo quiero más

                  M/T: Aurimas Galvelis, Tomas Alenčikas

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Lion_Ceccah

                  Über Lion

                  Lion heißt eigentlich Tomas und wurde 1991 in Vilnius geboren. Ein weiterer Alias von ihm ist Alen Chicco und der Grund, warum er so viele Künstlernamen hat, ist, dass er in der Drag-Kultur nicht nur tief verwurzelt ist, sondern vielmehr zu den Gründern der Drag-Kultur in Litauen gehört.

                  Mit neun Jahren wurde er an der Violine musikalisch ausgebildet und bildete sich auch im Tanz aus. In seinen späteren Teenagerjahren trat er dann in TV-Shows auf und beteiligte sich an Wettbewerben. Er schloss sich dem Universitäts Chor von Vilnius an und war mit diesem auch Teil des TV-Show “Krieg der Chöre”. Nach dem Abitur belegte er Bühnenkunst und schloss diese Studium mit einem Bachlor ab und absolvierte ein Masterstudium an der Musikakademie Vytautas-Magnus-Universität.

                  2017 nahm er am litauischen X-Factor teil, was gleichzeitig damit zusammen viel, dass er immer stärker in der Drag-Kultur Litauens Fuß fasste. In der Zwischenzeit gibt er auch Workshops zu diesem Thema.

                  2019 versuchte er es zum ersten Mal beim litauischen Vorentscheid zum ESC und erreichte das zweite Halbfinale. Eigentlich war zu diesem Zeitpunkt schluss, allerdings zog sich eine Künstlerin zurück so dass er sich dennoch fürs Finale qualifizieren konnte und so den fünften Platz erreichen konnte.

                  Ein Mal Blut geleckt nahm er direkt auch 2020 teil, konnte sich dann aber nicht mehr fürs Finale qualifizieren, genauso wie bei der Teilnahme 2023.

                  2025 gönnte er sich dann einen neuen Künstlernamen, erreichte das Finale und wurde hinter “Katarsis” Zweiter. Dieses Jahr gewann er dann endlich den litauischen Vorentscheid.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=nWwMMMVkwRU

                  https://www.youtube.com/watch?v=nWwMMMVkwRU

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=0H-PXnbhG7A

                  https://www.youtube.com/watch?v=0H-PXnbhG7A

                  Montenegro
                  Tamara Živković – Nova zora

                  M/T: Boris Subotić

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Tamara_%C5%BDivkovi%C4%87

                  Über Tamara

                  Auch Tamara, 2000 in Kotor geboren, eine alte Handelsstadt an der Adria, begann ihre musikalische Karriere früh. Bereits mit 14 soll sie erste Solokonzerte bestritten haben. Zwei Jahre später stand sie bei der serbischen Casting Show “Pink Stars” auf der Bühne, schied aber in der Vorrunde aus. Sie trat dann bei verschiedenen Musikfestivals aus und konnte dort einigen Erfolg für sich verbuchen. Tamara nahm an den letzten beiden montenegrinischen ESC Vorentscheidungen teil. 2024 war sie Nachrücker für Boban Raajovic und konnte den neunten Platz erreichen, 2025 war sie reguläre Teilnehmerin und belegte bei der Juri den ersten Platz und beim Publikumsvoting den zweiten Platz.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=59hsYOMCQGY

                  https://www.youtube.com/watch?v=59hsYOMCQGY

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=nuvy2d60HbI

                  https://www.youtube.com/watch?v=nuvy2d60HbI

                  Polen
                  Alicja – Pray

                  M/T: Alicja Szemplińska, Malcolm Sinclair, Weronika Gabryelczyk

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Alicja_Szempli%C5%84ska

                  Über Alicja

                  Die polnische Sängerin Alicja steht ebenfalls schon mit 14 Jahren auf der Bühne. Sie gewann in diesem Alter die Castingshow Hit, Hit, Hurra! Drei Jahre später holte sie sich auch den Sieg beim polnischen “The Voice”. Im Anschluss an “The Voice” erschienen erste Platten. 2020 nahm sie dann beim polnischen ESC Vorentscheid teil und gewann die Teilnahme an einem ESC, der leider nicht stattgefunden hat. Im November jedoch fand der Junior ESC in Warschau statt, so sie ihr ESC Lied präsentieren durfte. 2022 steuerte sie den offiziellen Song zur Handball-Weltmeisterschaft 2023 bei. 2023 nahm sie auch beim Skandal-ESC-Vorentscheid, bei dem Schiebung durch die Jury vermutet wurde und der Gewinnersong “Solo” sich Plagiatsvorwürfen ausgesetzt sah, teil und holte sowohl beim Publikum als auch bei der Jury jeweils 5 Punkte, was sie auf den sechsten Platz hob.

                  Der diesjährige Vorentscheid hatte keine Dramen und Alicja gewann mit “Pray” das Ticket nach Wien.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=q78cnYIoF9Y

                  https://www.youtube.com/watch?v=q78cnYIoF9Y

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=n8NDcrmtxJM

                  San Marino
                  Senhit feat. Boy George – Superstar

                  M/T: Anderz Wrethov, John-Emil Johansson, Julie Aagard, Thomas Stengaard, Senhit Zadik Zadik, George Alan OʼDowd

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Senhit

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Boy_George

                  Über Senhit und Boy George

                  Die Veteranin des San Marinischen ESC kehrt zurück und hat wieder einen Star aus den Jahren dazumals als Unterstützung im Schlepptau. Schon 2011 war sie in Düsseldorf dabei, konnte sich aber nicht für das Finale qualifizieren. 2020 hätte sie mit “Freaky” dabei sein sollen, holte sich dann aber für die Teilnahme 2021 FloRida mit auf die Bühne in Rotterdam. Bei ihrer dritten Teilnahme beim ESC ist jetzt Boy George mit dabei. Schon in den 80ern war er Teil der New Romantic Bewegung und ein musikalischer Superstar. Er gründete die Band Culture Club, ich sag nur “Do You Really Want to Hurt Me” oder “Karma Chameleon”. Seinen Erfolg rettete er noch in die 90er aber spätestens in den 2000ern sank sein Stern unter den Horizont. Zu der Zeit trat er im Musical “Taboo” auf und veröffentlichte diverse Platten. 2010 war er Teil von Night of the Proms. 2016 stieg er ins Castingshow Geschäft ein, als er für “The Voice UK” ein Mentor wurde. Danach war er vier Staffeln beim australischen “The Voice”, wo er übrigens durch Jessica Mauboy, Teilnehmerin des ESC 2028 in Lissabon, ersetzt wurde. 2022 war es dann so weit, dass Boy George in den brittschen Dschungel ging. 2024 hatte er wieder ein Musical Engagement in Moulin Rouge. Im gleichen Jahr war er einer von 400 Künstler*innen, die eine Teilnahme Israels beim ESC befürworteten. Diesen Sommer können wir ihn dann in Jesus Christ Superstar als König Herodes sehen. Vorher singen Senhit und er “Superstar” in Wien.

                  Live

                  https://youtu.be/tC3eHYO38do?si=ttFRxGW8IWeXx6LK

                  Serbien
                  Lavina – Kraj mene

                  M: Lavina; T: Lavina, Ivana Jegdić

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Lavina

                  Über Lavina

                  Lavina, auf deutsch in etwa “Lawine”, ist eine serbische Progressive-Metal Band. Sie besteht aus dem Sänger Luka, den Gitarristen Pavle und Andrija, dem Bassisten Nikola, dem Keyboarder Pavle und dem Schlagzeuger Bojan. 2020 gegründet, veröffentlichte die Band 2022 ihr erstes Album. Seit dem ist die Band unterwegs, zum Beispiel beim Sziget Festival oder beim Eurosonic Noorderslag, einem Festival in Groningen. Beim serbischen Vorentscheid holte die Band äußerst überzeugend den Sieg.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=FJTLKBOOE98

                  https://www.youtube.com/watch?v=FJTLKBOOE98

                  Big Four
                  Vereinigtes Königreich
                  Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei

                  M/T: Sam Battle, Thomas Stengaard, Lasse Midtsian Nymann, Julie Aagaard

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Look_Mum_No_Computer

                  Über Look Mum No Computer

                  Sam Battle ist Musiker, YouTuber und steht auf elektrische Gadgets, was sich auch in seinen Videos widerspiegelt. Seine Musik kann man als exzentrisch bezeichnen. Er bedient sich immer wieder alter Technologie und alter Synthesizer und mischt immer wieder selbstgebaute Geräte aus Gameboys, einer Orgel aus Furbys oder ähnlichen popkulturellen Genres unter. Er hatte einen großen Auftritt mit der Band Zibra beim Glastonbury Festival 2015. Die Band löste sich allerdings 2016 auf und Sam geht seit dem Solo-Wege. In der Zwischenzeit hat er auch Songs für Filme und Netflix Produktionen beigesteuert. 2025 veröffentlichte er das Computerspiel “Look Mum No Computer” mit dem Studio “The Bitfather”. Die BBC hat nun Sam als “Look Mum No Computer” als Teilnehmer für den ESC in Wien bestimmt.

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=niMKvJ-Itq8

                  https://www.youtube.com/watch?v=niMKvJ-Itq8

                  Die XXL Lutz Werbung
                  https://www.youtube.com/shorts/uaFbA9GCO8E

                  https://www.youtube.com/shorts/uaFbA9GCO8E

                  2 hr 41 min
                • ESC Songcheck - On Replay in unserem System

                  Der Eurovision Song Contest ist nur noch wenige Wochen entfernt, darum sprechen wir jetzt wieder über jeden einzelnen Song im diesjährigen ESC, bevor es dann bald nach Wien geht. Es gibt aber ein paar News und ein Video von Sonja von Bleistiftrocker, über die wir noch sprechen müssen.

                  Intervall und Gäste

                  Im Vorfeld des Wettbewerbs wurde jetzt bekannt, wer dieses Jahr in den Pausen für Unterhaltung sorgen soll. Warum diese Auswahl übrigens problematisch ist, besprechen wir gleich in der nächsten Rubrik.

                  Aber trotzdem können wir uns auf Cesar Sampson und Parov Stelar freuen, natürlich wird JJ den Siegersong der letzten Saison noch mal präsentieren und außerdem kommen noch Life of Toni und Go-Jo.

                  https://www.eurovision.com/stories/interval-and-opening-acts-announced-vienna-eurovision-2026

                  Was macht eigentlich Lumo?

                  Letztes Jahr in Basel war LUMO das Maskottchen des Wettbewerbs. Das Herz mit den riesigen Augen und dem feurigen Haar fand ich ja ganz erfrischend, wenn es auch später in der Show keine Rolle gespielt hat.

                  Dem Anschein nach ist LUMO aber schon in Rente gegangen, denn dieses Jahr wird uns Auri fröhlich zu winken. Goldener Iro, fetter Kopfhörer, eigentlich das internationale Zeichen für sprich mich nicht an, eine Trötennase und einem Fell in Blau/Lila, den diesjährigen ESC Farben, so wird sich Auri auf den Straßen Wiens herumtreiben. Das Maskottchen soll aber auch die ESC Botschaft zunächst auf einer Lesetour vermitteln und Kinder und Familien in ganz Österreich treffen. Später wird das Maskottchen dann die Delegationen begrüßen und in Wien zu finden sein.

                  https://www.eurovision.com/stories/meet-auri-the-official-mascot-of-vienna-2026

                  Bleistiftrocker – Sonja redet über die Frauenfeindlichkeit beim ESC

                  Bevor wir auf Sonjas Video eingehen ein kurzer Rückgriff auf die Veröffentlichung bezüglich der Showacts für diesen ESC. Wem es noch nicht aufgefallen ist: Es sind alles Männer. Das JJ prominent auftreten wird ist klar und das soll auch so sein. Warum Parov Stelar und Cesar Sampson einen prominenten Platz im Finale bekommen und warum es keine weiteren, weiblichen Acts aus der österreichischen ESC Geschichte im Finale geben wird, ist unerklärbar. Optionen gibt es genug, Paenda, Teya & Salena, Kaleen, Pia Maria, Zoe, Natalia Kelly, Nadine Beiler oder The Rounder Girls sind Teilnehmerinnen der letzten 26 Jahre. Die hatten alle keine Zeit? Stattdessen kommt Go-Jo noch mal um in einer Musicalnummer den Unterschied zwischen Austria und Australia klar zu machen. Immerhin darf Victoria Swarovski dabei mitmachen. Diese Meldung zeigt, warum Sonjas Video so wichtig war.

                  In einem Video, das Sonja bereits im Februar veröffentlicht hat, beschreibt sie die Frauenfeindlichkeit beim ESC. Sie holt dabei ein mal komplett aus und geht von ganz oben bei der EBU über Berichterstatter über den ESC, der Doppelmoral bei Bühnenauftritten und dem Barbara Dex Award bis hin zum Männerüberschuss auf allen Ebenen des Wettbewerbs. Gerade dieser Männerüberschuss ist bezeichnend, da er sich komplett durchzieht. Die Chefetagen bezüglich des ESC sind Männer dominiert, die Songschreiber in der eindeutigen Mehrheit, die Berichterstattung nahezu zu 100% männlich. Sie zeigt zusätzlich auf, wie diese Männer über die Künstlerinnen dann berichtet haben. An dieser Stelle muss ich dann, als Mann, mich auch an die eigene Nase fassen und mir eingestehen, dass ich auch noch sehr viel lernen muss und darauf achten sollte, wie ich über weibliche Teilnehmerinnen berichte und schreibe. An dieser Stelle auch meinen Dank für Sonjas Hinweis auf die Gegenprobe, also die Frage, ob ich auch über einen Mann so berichten würde. Das nehme ich auf jeden Fall aus diesem Video für mich mit.

                  Erschreckend ist der Umgang der EBU mit diesem Thema. Sonja ist in keiner Weise eine unbekannte Journalistin für den ESC. Auf Ihre Fragen überhaupt nicht zu antworten ist infam. Gerade nach der Einführung des Code of conducts sind auch die EBU und die Verantwortlichen für diesen Wettbewerb daran gebunden. Auch sollte dieser als Maßstab für alle Beteiligten ernsthaft in Betracht gezogen werden. Ansonsten wird dieser Code dann zu Lippenbekenntnis und verfehlt seine Aufgabe. Außerdem zeigt dieses Video, dass wir Männer noch einen verdammt langen Weg zu gehen haben und wir uns schleunigst bewegen müssen.

                  Daniela

                  Ich denke ja immer, ich bin doch eigentlich schon deutlich feministischer als mit 17/18. sei es die gläserne Decke, gegen die auch ich bereits mehrfach stieß, wie ich erstmal lernen musste, von anderen Frauen richtiggehend weggebissen zu werden nicht mit Aggression, sondern einem Bekenntnis zu female empowerment zu antworten, und vor allem, kein Pickme-Girl mehr sein zu wollen, also jemand, die immer wieder betont, eigentlich nur mit Typen befreundet sein zu können, weil andere Frauen so anstrengend seien. Glaubt mir, dieses Verhalten aus meinen 20ern ist mir heute noch unangenehm. So sind auch die Männer, die mich umgeben, im hohen Maße Feministen. Ich zwinkere da mal zu Christoph und Alex. Glücklicherweise haben wir diesen Podcast erst vor zehn Jahren gestartet, daher gibt es hier hoffentlich nur wenig Misogynie. und wer uns hier schon länger folgt, kennt auch unsere immer wieder mal angebrachte Kritik zu diesen Themen an der EBU allgemein, aber auch speziell an einigen Delegationen, Acts etc. in einzelnen Jahren. (Die polnischen Butterstampferinnen sind übrigens so richtig Sinnbild dessen, was mich in schöner Regelmäßigkeit in Rage bringt.)

                  Sonja hat mir noch einmal mit ihrer ruhigen, journalistischen Art gezeigt, wie viele blinde Flecken ich noch habe. Auch ich habe über den Barbara-Dex-Award gelacht. Oder über Kommentare bei Peter Urban. Frauenfeindlichkeit beim ESC ist nicht Ausnahme, sondern systemisch. Dabei geht sie eben nicht reißerisch zurück bis in die 1960er, sondern ist in den meisten Beispielen in den 2020ern. Und spricht darüber: Es gibt Verbesserungen, aber sehr langsam. Danke dafür. 

                  Sprechen wir über den Elefanten im Raum: Es gibt ganz klar einen Männerüberschuss. Das müsste nicht schlimm sein, wenn der genauere Blick nicht leider massig Misogynie hervorbringen würde. Sonja zeigt diverse Beispiele, bei denen mir die unrasierten Armhaare hoch stehen. Interviews, Kommentatoren, Songtexte, Kleidung etc. Wenn ihr die Beispiele sehen wollt: Guckt das Video!

                  Ein Gedanke dazu: Dass Thorsten Schorn die Gelegenheit des Generationenwechsels nicht genutzt hat, sondern eher noch einen drauflegt, beschimpfe ich bereits seit seiner ersten Sendung.

                  Es gibt übrigens Untersuchungen, dass sich der Umgang verbessert, wenn der Anteil der weiblich gelesenen Menschen steigt. Daher unterstütze ich Sonjas Forderung, den Anteil zu regulieren. Wer jetzt losbrüllt, sollte bedenken: Die EBU hat nicht nur den Code of Conduct, der ganz offensichtlich zu häufig nicht angewendet wird. Sondern auch den öffentlich-rechtlichen Anspruch. Und daher ist es vollkommen legitim, solche Paritäten ggf. auch aktiv zu lenken. Das „es hat sich leider keine Frau gefunden“-Argument lassen wir in vielen Bereichen längst nicht mehr zu. Auch, dass die queere Community quasi automatisch auch feministisch sei, lässt Sonja nicht gelten, im Gegenteil: Auch queer-männliche Community reproduziert oft sexistische Muster.

                  Weitere prima Forderungen von Sonja: Mehr weibliche Perspektiven in der Berichterstattung. Nicht ständig Männer Texte über Frauen schreiben lassen. Die EBU soll Frauen-Thema aktiv behandeln, also die Reference Group sollte das Thema Frauenfeindlichkeit explizit besprechen, auch diverser besetzt werden. Wenn das in der Kommunalpolitik geht (Aufsichtsräte etc.), warum nicht auch hier? Ich mag auch die Forderung: Wenn Nippel, dann alle – Familienfreundlichkeit darf nicht nur gegen Frauen greifen. 

                  Sonja will künftig noch stärker auf sexistische Strukturen achten und sie aufdecken. Ich werde mich dem anschließen.

                  Ach so: Wir sind nicht bei allem einer Meinung. Ihre Trennung zwischen Journalist*innen auf der einen Seite und sogenannten „Fanmedien“ auf der anderen ist für mich nicht haltbar. Das hat was von der Diskussion Blogs vs. Zeitungen zu Beginn dieses Jahrtausends. Seitdem haben sich auch die Regeln im Internet verändert. Wer etwas veröffentlicht, muss sich an Standards halten, das wäre das Ideal. Das geschieht vielleicht auf einigen „Fansites“ nicht – aber ihr wollt mir doch nicht verkaufen, dass bei Funke, Madsack, Springer und Co. die Aussagen zum ESC qualitativ so unglaublich kritische Berichterstattung seien? Und wenn ich mich daran erinnere, was für Spacken von großen deutschen Medienhäusern ich im Presseraum der dt. Vorentscheide schon getroffen habe, geh ich diese Unterscheidung nicht mit. Dass also Fanmedien weniger Plätze bekommen sollten, ist für mich reines Gatekeeping. Bei der Forderung, dass Pressevertreter mit misogynen Texten hinterfragt oder ggf. nicht mehr akkreditiert werden sollten, wäre ich genauso dabei, wie einem Blick auf die Parität.

                  https://bleistiftrocker.de/

                  https://www.mercicherie.at/

                  https://www.youtube.com/watch?v=jA5OwVHbew0

                  Het Grote Songfestivalfeest im November

                  Diese Woche wurde das Datum für die große Eurovisionshow in den Niederlanden verkündet. Het Grote Songfestivalfeest findet am 13. November im Ziggo Dome in Amsterdam statt. Mit dieser Meldung wurden auch die ersten Acts bekannt gegeben:

                  Dani Im, die 2016 für Australien antrat, eine meiner liebsten Sängerin aus Belgien Laura Tesoro, die für Belgien im gleichen Jahr dabei war kommt auch.

                  Dann aus 2023 Andrew Lambrou für Zypern, Stefan aus Estland aus 2022 und Erika Vikman aus Finnland aus 2025. Alexander Rybak aus Norwegen, 2009 und 2019 beim ESC dabei und Senhit werden sich auch die Ehre geben. Senhit ist übrigens dieses Jahr auch dabei, bisher war sie 2021 und 2011 beim ESC.

                  In der Zwischenzeit wurde dann noch bekannt gegeben, dass Baby Lasanga, Efendi und Sandra Kim dabei sein werden.

                  Tickets kosten zwischen 20 Euro und 100 Euro.

                  https://eurovisionireland.net/2026/03/27/%f0%9f%87%b3%f0%9f%87%b1-netherlands-het-grote-songfestivalfeest-2026-to-be-held-on-november-13th/

                  https://hetgrotesongfestivalfeest.nl

                  Tickets:
                  https://www.ticketmaster.nl/event/791906122

                  Eurovision Asia 2026 – Gerüchte um Bangkok

                  Weißt du, beim Thema Eurovision Asia 2026 brodelt’s gerade wieder richtig – aber so im Stil von: Wow, das klingt spannend… aber irgendwie auch zu gut, um schon wahr zu sein. Denn plötzlich tauchte für kurze Zeit eine Website namens EurovisionAsia.com auf, komplett im offiziellen ESC‑Look, mit allem Drum und Dran: Bangkok als Gastgeberstadt, 14. November 2026 als Showdatum, dazu bereits angebliche Teilnehmerländer und Partner. Und dann – zack – war die Seite wieder offline. Das hat natürlich sofort für Aufregung gesorgt, weil wir seit Jahren hören, dass dieses Projekt angeblich „bald kommt“, aber nie wurde etwas wirklich bestätigt. Und genau das ist der Punkt: Weder die EBU noch Voxovation haben bisher offiziell irgendetwas dazu gesagt, also müssen wir das Ganze im Moment eher als gut gemachten Leak oder als verfrühten Probelauf sehen. Aber klar ist: Wenn selbst eine halboffizielle Seite plötzlich mit Termin und Location online geht, dann ist da entweder jemand sehr enthusiastisch – oder Eurovision Asia ist tatsächlich näher an der Realität dran, als wir alle gedacht hätten. 

                  https://www.chiangraitimes.com/news/bangkok/eurovision-asia-2026-reportedly-set-for-bangkok-on-november-14/

                  San Marino & der Boy‑George‑Coup

                  Ganz ehrlich: San Marino bleibt einfach der süße kleine ESC‑Frechdachs, den man unmöglich nicht mögen kann. Während andere Länder über Strategien, Inszenierungen und Chart‑Analysen philosophieren, macht San Marino wieder das, was San Marino am besten kann: einen Promi aus dem Ärmel ziehen. Dieses Jahr heißt der Coup: Boy George live auf der Bühne in Wien – bestätigt von Senhit höchstpersönlich.

                  Und es passt perfekt zur Tradition dieses Mini‑Staates, der seit Jahren nach dem Motto fährt: Wenn wir schon klein sind, dann wenigstens glamourös. Ralph Siegel‑Ära? Legendär. Valentina Monetta‑Trilogie? Kult. Senhit + Promi‑Power? Ein Markenzeichen. 2021 mit Flo Rida. Man weiß nie, was kommt – aber man weiß immer: San Marino versucht’s mit Herz, Humor und einer Prise „Warum eigentlich nicht?“

                  Jetzt also Boy George. Und ganz ehrlich: Genau diese charmante Mischung aus Mut und Chaos macht San Marino zu einem der liebenswertesten ESC‑Phänomene überhaupt.

                  Erste Hälfte Halbfinale 1
                  Finnland
                  Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin

                  M/T: Antti Riihimäki, Lauri Halavaara, Linda Lampenius, Pete Parkkonen, Vilma Alina Lähteenmäki

                  https://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Brava

                  https://en.wikipedia.org/wiki/Pete_Parkkonen_(singer)

                  Über Linda Lampenius & Pete Parkkonen

                  Linda wurde 1970 in Helsinki geboren und ist eine etablierte und hoch nachgefragte Konzertviolinistin. Ihre Eltern waren als ebenfalls sehr erfolgreich als Schauspieler*innen und Musiker*innen tätig und arbeiteten hauptsächlich am Theater und fürs Fernsehen. Als Kind nahm Sie Unterricht bei Gézua Szilvay, einer der bedeutendsten Geiger, Geigenlehrer und Dirigent Ungarns. Mit sieben war sie bereits Solistin des Jugendorchesters Helsinki Strings, mit 11 Solistin des finnischen Radio Symphonieorchesters. Sie genoss eine ausführliche Ausbildung an der Sibelius Akademie, eine der renommiertesten Musikhochschulen Europas. In der Zeit war sie bei verschiedenen Orchestern tätig. Sie wurde so eine der besten Violinistin Finnlands und spielte in unzähligen hochkarätigen Orchestern und mit den größten Musiker*innen unserer Zeit. Neben der Klassik beschäftigte sie sich auch mit Popmusik, und spielte unter anderen für Projekte von Andrew Lloyd Webber. Im Jazzbereich kreuzte ihr Weg den von Jeff Goldblum. Als Tochter von Künstler*innen ließ sie sich auch als Model ausbilden und arbeitete zum Beispiel für Björn Borg und Panos Emporio. Als Schauspielerin war sie in LA Fame und Baywatch zu sehen. Natürlich ist sie auch noch Unternehmerin, war in der Politik tätig, sie ist Autorin und fährt nicht nur Autorennen, sondern fährt Ski, boxt und taucht … leider ist sie auch an Peter Nygård geraten, der sie wegen Verleumdung verklagte, was sie über neun Jahre ihres Lebens gekostet hat nur um mit leeren Händen da zu stehen und sich öffentlich dafür zu entschuldigen, weil sie sich als Gast bei einer Veranstaltung Nygards nicht wohl gefühlt habe. Heute wissen wir, dass er ein pädophiler Vergewaltiger ist und dafür im Gefängnis sitzt.

                  Pete hingegen wurde 1990 geboren. Seine Karriere begann 2009 mit der Teilnahme beim finnischen Idol. Obwohl er als Favorit galt, belegte er am Ende den dritten Platz. Nichtsdestotrotz bekam er von Sony BMG einen Plattenvertrag. Seitdem hat er vier Alben veröffentlicht. 2014 gewann er mit seiner Tanzpartnerin Katri Mäkinen Dancing with the Stars und nahm dieses Jahr zusammen mit Linda bei UMK teil. Den finnischen ESC-Vorentscheid gewannen die beiden haushoch.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=9bfwNIYb96Q

                  https://www.youtube.com/watch?v=9bfwNIYb96Q

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=vtElm1dHUNo

                  Georgien
                  Bzikebi – On Replay

                  M: Georgi Kuchianidse; T: Lisa Dschaparidse

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Bzikebi

                  Über Bzikebi

                  Diese Band wurde 2008 bestehend aus Giorgi Schiolaschwili, Mariam Kikuaschwili und Mariam Tatulaschwili extra für den Junior ESC gegründet. Und so kommen wir direkt zu unserer ersten Band, die vom Junior ESC 2008 als Sieger nach Hause gingen, nun nach 18 Jahren zum großen ESC für Erwachsene kommen. Die Band hatte in der Zwischenzeit diverse Gastauftritte beim Junior ESC, hat ein Album und fünf Singles veröffentlicht und besteht seit Gründung ohne Änderungen. Der georgische Sender GPB hat die Band in einer internen Entscheidung für die Teilnahme in Wien bestimmt.

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=coh-lygCINY

                  https://www.youtube.com/watch?v=coh-lygCINY

                  Griechenland
                  Akylas – Ferto

                  M: Akylas Mytilineos, Thomas Papathanasis, Theophilos Pouzbouris; T: Orpheus Nonis, Akylas Mytilineos

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Akylas

                  Über Akylas

                  In seiner Heimatstadt besuchte Akylas die Serres Music School. Allerdings brach er seine Schulausbildung ab und lernte Koch, später arbeitete er auch als Sänger auf Kreuzfahrtschiffen. Wie viele seiner Generation versuchte er sich auf TikTok mit Covern. Außerdem nahm er 2022 an The Voice of Greece teil und erreichte die Liveshows.

                  Dieses Jahr trat er dann beim griechischen Vorentscheid “Sing for Greece” teil und gewann sowohl die Jurys als auch das Televoting mit dem Song Ferto.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=j_tDJ77ntPE

                  https://www.youtube.com/watch?v=j_tDJ77ntPE

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=NGwNTd_DA9s

                  https://www.youtube.com/watch?v=NGwNTd_DA9s

                  Kroatien
                  Lelek – Andromeda

                  M: Filip Lacković, Zorja Pajić, Lazar Pajić; T: Tomislav Roso

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Lelek_(Band)

                  Über Lelek

                  Diese Band ist noch ganz frisch im Geschäft. Gerade erst im September 2024 gründeten Judita, Korina Olivia, Lara, Marina und Klaudija diese Ethno-Pop-Band. In der Zwischenzeit sind sechs Singles erschienen, Klaudija ist ausgestiegen und Inka ist eingestiegen. 2025 nahmen sie zum ersten Mal bei Dora, dem kroatischen ESC Vorentscheid, teil und schlossen den Wettbewerb auf Platz vier ab.

                  Dieses Jahr trat die Band mit dem Song Andromeda beim Dora auf und holten den Sieg und damit das Ticket nach Wien.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=OMCR-8gmgso

                  https://www.youtube.com/watch?v=OMCR-8gmgso

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=vl7Jqnw10sU

                  https://www.youtube.com/watch?v=vl7Jqnw10sU

                  Moldau
                  Satoshi – Viva, Moldova!

                  M/T: Vlad Sabjuc

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Satoshi_(S%C3%A4nger)

                  Vlad, geboren 1998, nennt sich selbst Satoshi und ist Autodidakt in Sachen Schlagzeug, Komposition und Songwriting. Allerdings verfolgte er sein Studium der Musik auch ernsthaft an der moldauischen Akademie für Musik, Theater und Bildende Kunst und erhielt dort 2019  einen Abschluss. Seit 2022 hat er einen Plattenvertrag und konnte so bereits drei Alben und diverse Singles veröffentlichen. Satoshi gewann den moldauischen ESC Vorentscheid souverän. Er holte bei beiden Jurys und im Televoting die Höchstwertung.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=1JEmuzqob8c

                  https://www.youtube.com/watch?v=1JEmuzqob8c

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=SViojHjNSzc

                  https://www.youtube.com/watch?v=SViojHjNSzc

                  Portugal
                  Bandidos do Cante – Rosa

                  M/T: Duarte Farias, Miguel Costa, Luís Aleixo, Francisco Pestana, Francisco Raposo, Francisco Pereira, Gui Alface, Gonçalo Narciso, José Tavares

                  https://en.wikipedia.org/wiki/Bandidos_do_Cante

                  Über Bandidos do Cante

                  Dieses Quintett statt aus Beja und wurde 2022 gegründet. Es besteht aus Miguel, Duarte, Francisco, Luís und einem zweiten Francisco. Sie vereinen die traditionelle portugiesische Gesangsform “Cante Alentejano” mit modernem Pop.

                  Alle Mitglieder der Gruppe sind mit Gesang und einem engen Gemeinschaftsgefühl aufgewachsen, was sich in ihrem gesanglichen Fundament wiederspiegelt. Seit Gründung haben sie sieben Singles aufgenommen, dieses Jahr ein erstes Album veröffentlicht, letztes Jahr den Newcomer Preis beim Portugiesischen Musikpreis gewonnen und dieses Jahr beim Festival da Canção mit dem Song Rosa gewonnen.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=8emG9PghYXg

                  Schweden
                  Felicia – My System

                  M/T: Audun Agnar, Julie Bergan, Felicia Eriksson, Emily Harbakk, Theresa Rex

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Felicia_Eriksson

                  Über Felicia

                  Felicia hat lange Zeit ihre Identität mit der Kunstfigur Fröken Snusk geheim gehalten. Ihr Name und ihr Gesicht waren der allgemeinen Öffentlichkeit unbekannt. Sie gehörte, zusammen mit Rasmus Gozzi, zu den erfolgreichsten Acts aus dem Genre EPA-Dunk, eine schwedische Spezialität aus EDM, Partymusik mit provokanten Texten. 2024 folgte dann auch ein erster Auftritt mit Melodifestivalen. Damals reichte es noch nicht für das Finale. Im gleichen Jahr hingegen gewann sie die schwedische Version von Masked Singer. Das Duo aus Gozzi und Felicia ging im Streit auseinander und Frökken Snusk war Geschichte. Felicia machte solo weiter und hielt ihre Identität weiterhin geheim. Allerdings posaunte dann Expressen ihre Identität raus. Seitdem tritt sie unter “Felicia” auf, allerdings jetzt mit einer Mund-Nase-Maske. Mit dieser Maskierung spielte sie dann auch bei ihrem Auftritt beim diesjährigen Mello, dass sie sowohl bei den Jurys, als auch beim Televoting gewonnen hat.

                  Live

                  https://www.youtube.com/watch?v=ibbfS8iG450

                  https://www.youtube.com/watch?v=ibbfS8iG450

                  Big Four
                  Frankreich
                  Monroe – Regarde!

                  M: Chistopher Cohen, Fred Savio, Fredie Marche, Maxime Morise; T: Fred Savio

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Monroe_(S%C3%A4ngerin)

                  Über Monroe

                  Monroe Vata Rigby wurde 2008 in Salt Lake City, Utha, USA geboren. Sie entdeckte ihr Interesse für Gesang und Musik durch den Kirchenchor, was zu einer Gesangsausbildung und Klavierunterricht führte. Ihre Karrier nahm aber erst in Frankreich Fahrt auf. Letzten Jahr gewann sie die France 2 Musikshow “Prodiges”, die allerdings Talente aus der klassischen Musik sucht. Monroe gewann mit einer Arie aus der Zauberflöte. Sie erhielt einen Plattenvertrag und ihr erstes Album enthält klassische Musik, aber auch Cover und Crossover in den Pop und Chanson.

                  Musikvideo

                  https://www.youtube.com/watch?v=f1RDzzLzFBs

                  https://www.youtube.com/watch?v=f1RDzzLzFBs

                  2 hr 5 min
                • Sanremo - Die Nachlese

                  Alle Vorentscheidungen sind gefallen und der Eurovision Song Contest in Wien steht in den Startlöchern. Doch halt! Über eine Veranstaltung müssen wir noch so richtig abnerden: Sanremo! Leider ist Daniela nicht da, sie war am Tag der Aufnahme auf dem Weg zu einer neuen Katze. Aber Marco, wie jedes Jahr, vom Merci Cherie Podcast hat sich wieder bereit erklärt über das wunderbare Musikfestival aus Italien zu sprechen.

                  United By Queerness

                  Alkis und Marco vom Merci Cheri Podcast machen nicht nur wunderbare Interviews, sondern haben auch im Vorfeld des ESC in Wien eine Ausstellung kuratiert. Sie spiegelt in einem historischen Kontext die Bedeutung des Wettbewerbs für die LGBTQIA+ Community wieder und trumpft mit vielen tollen Exponaten aus der ESC-Geschichte auf. Die Ausstellung ist im QWIEN von Donnerstag bis Freitag zu sehen und bleibt bis zum 24. Mai, also noch bis in die ESC-Woche. Begleitend zur Ausstellung hat Marco auch noch eine Publikation veröffentlicht.

                  Mehr Informationen gibt es auf der Seite von QWIEN:

                  United by Queerness. Die Song Contest Ausstellung
                  Sanremo mit Marco

                  In dieser Episode sprechen Marco von Merci Cherie und Christoph über das Sanremo Festival, dass dieses Jahr nach beider Meinung von der Qualität etwas hat vermissen lassen, jedoch nicht an Spannung und Unterhaltung gegeizt hat. Nichtsdestotrotz gab es diverse Highlights, wunderbare Balladen, tolle Gäste und Musikacts.

                  PS:

                  Über die Dokumentation von Sonja zu Misogynie beim ESC sprechen wir in der nächsten Episode.

                  https://youtu.be/jA5OwVHbew0?si=cO2i8DTV7sJbnR-G

                  1 hr 44 min
                • Mit Fire nach Wien

                  Diese Episode war lange geplant und alles was wir besprechen wollten, hat sich bis zum Zeitpunkt der Aufnahme erledigt. Zum Glück sind wir in der Eurovision Song Contest Hochsaison. Es gibt also genug zu besprechen.

                  Der Deutsche Vorentscheid

                  Mit der besten TV-Quote seit 2002 übernimmt der SWR die deutsche ESC Auswahl. Viel hatte sich ja nicht verändert, Barbara Schöneberger moderierte, dieses Mal war aber Hazel Brugger mit dabei. Ich muss sagen, Hazel hat mir sehr gut als Moderatorin gefallen. Auch hatte die Show ein bisschen mehr Drive, hier wurden die ständigen Unterbrechungen nach den Beiträgen durch die “Saal-Kommentatoren” vermieden, Umbaupausen wurden durch geschickte Pausen mit Einspielern und Greenroomschalten verlängert. Ja, die sind überwiegend cheesy, ich muss das auch nicht haben, aber einen Tod müssen wir bei einem deutschen Vorentscheid sterben.

                  Sarah Engels gewinnt den deutschen Vorentscheid

                  Die internationale Jury hatte wavvyboi mit “Black glitter”, Molly Sue, aus Laboe, und Sarah Engels ins Superfinale gewählt. Für mich, alleine für die Gesangsqualität hätten es auch Dreamboy The Band verdient gehabt und wegen der Show meinetwegen auch Ragazzki, die war nämlich ziemlich gut.

                  Das dann alles entscheidende Televoting war dann auch eine enge Kiste, was zeigt, dass alle drei Beiträge es verdient gehabt hätten, das Ticket nach Wien zu gewinnen. Molly Sue konnte 27,55%, wavvyboi 34,15% der Stimmen auf sich vereinen und nur knapp 4% mehr wählten Sarah Engels. Ich kann also in das geraune um den Berühmtheitsvorteil von Sarah nicht einstimmen, wenn es ihn gab, waren es nur wenige Prozent. Im Gegenteil, ich finde es super, dass hier sowohl Nachwuchsstars, etablierte Künstler*innen und unbekanntere Musikern eine Chance gegeben wird, sich auf einer Bühne zu messen um Deutschland beim ESC zu vertreten.

                  Sarah Engels – Fire

                  https://youtu.be/Olm4M5HTlLk?si=vEn7OGWPV7c5LX20

                  M: Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann

                  T: Sarah Engels, Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann

                  Thorsten Schorn darf wieder kommentieren

                  Zum dritten Mal darf Thorsten Schorn den ESC kommentieren. Auch nach dem Senderwechsel und, mit verlaub, unterirdischen Leistung beim letzten ESC wird er sowohl die Halbfinale als auch das große Finale aus dem Off begleiten. Mal sehen wie er sich dann dieses Mal schlägt.

                  https://eurovoix.com/2026/02/09/germany-thorsten-schorn-to-commentate-on-eurovision-2026/

                  Punkte aus Karlsruhe

                  Es wird einen neuen Ort der Verkündung der deutschen Jurypunkte geben. Mit dem Senderwechsel wechselt auch dieses Detail. Der SWR hat sich für seine Studios in Karlsruhe entschieden. Fun fact, Deutschland ist eines der wenigen Länder, die die Punkte nicht immer aus ihrer Hauptstadt verkünden. Bisher wurden sie aus Frankfurt am Main, Köln, Hamburg, Berlin und Leipzig gesendet. Jetzt kommt Karlsruhe dazu.

                  Außerdem veranstaltet SWR 3 eine ESC Parte in Karlsruhe. In der Schwarzwaldhalle ab 19 Uhr könnt ihr den ESC aus Wien dort feiern. Moderiert wird der Abend von Basti Müller und für Unterhaltung wird DJ Josh Kochhann sorgen. Karten kosten 10 Euro.

                  https://tickets.swrservice.de/webshop/webticket/bestseatselect?eventId=1482

                  https://eurovoix.com/2026/02/17/eurovision-points-to-be-announced-from-karlsruhe/

                  https://www.swrticketservice.de/veranstaltungen/detail/swr3-esc-party

                  COSMÓ für Österreich

                  Österreich hat seit langer Zeit wieder einen Vorentscheid veranstaltet und ich muss sagen, na so langer Zeit war es eine toller Vorentscheid. Die Mischung von Musik und Künstler*innen war enorm und sehr kreativ. Meine Highlights waren auf jeden Fall Kayla Krystin mit dem Song “I Brenn” und Bamlak Werner, die beide mit einem tollen Song mich überzeugen konnten, aber auch eine ganz fantastische Energie auf die Bühne gebracht haben.

                  Gewonnen hat aber Cosmó, ein junger Burgenländer, der im Finale von The Voice Kids 2022 stand und dort super mutig “My Way” von Frank Sinatra sang. Beim österreichischen Vorentscheid überzeugte er mit einer modernen EDM Nummer auf Österreichisch, die richtig viel Spaß macht.

                  Die Show ansich war dann nicht so ganz mein Ding. Als in den 2010ern die Jurys im Studio eingeführt wurden, die zwar Kommentieren, aber keine entscheidende Stimme im Prozess hatten, war das damals ein positiver Gegensatz zu den Kommentaren bei DSDS und Co. Heutzutage verlangsamen die Kommentare nach jedem Beitrag den Fluss der Show enorm. Daher kam mir der österreichische Vorentscheid teilweise als sehr langsam vor. Die Quote mit 20% für die Show und 30% Marktanteil für die Ergebnisverkündung auf ORF1 finde ich allerdings ermutigend.

                  https://youtu.be/SPpL_ZuRTZY?si=j8L3QIlMnGR3YWQ0

                  https://youtu.be/SPpL_ZuRTZY?si=j8L3QIlMnGR3YWQ0

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Gedeon

                  Mehr Barrierefreiheit in Wien zum ESC

                  Der ESC möchte nicht nur auf intellektueller Ebene eine inklusive Veranstaltung sein, sondern auch in physischer Form. Bei der Veranstaltung selbst sollen nicht nur Musikdarbietung in internationalen Gebärdensprache die Show erfahrbarer machen, sondern auch über Vibrationswesten und einer speziellen App, die Untertitel, Audiobeschreibungen und die ISL-Darbietung beinhaltet.

                  Alle weiteren Veranstaltungsorte sollen so barrierefrei wie möglich sein. Blinden und gehörlosen Besucher*innen steht auch hier die Accessify App zur Verfügung. Auch hier soll es Vibrationswesten geben, die an Besucher*innen mit eingeschränkter oder komplett ohne Hörfähigkeiten verteilt werden. Diese Westen sollen es ihnen ermöglichen, den Klang der Musik über den Körper zu spüren.

                  Zusätzlich gibt es weitere Serviceleistungen für Menschen mit Behinderung und auch Schulungen und Informationsstände zum Thema Inklusion.

                  Die neun Gebärdensprachdolmetscher, die in einem Casting ausgewählt wurden, arbeiten sehr eng mit den Delegationen zusammen, um dann im April die Übersetzungen für die Shows vorproduzieren. Ich bin schon echt gespannt, wie diese aussehen werden.

                  https://www.eurovision.com/stories/increased-accessibility-vienna-2026

                  ÖBB dekoriert eine ganze Lok im ESC Look

                  Ich bin ja ein kleiner Eisenbahnnerd und freue mich auch immer über neue Dekorationen auf Lokomotiven. Oft wird da entweder für Produkte einer Bahngesellschaft, Destinationen oder schlicht für Produkte Werbung gemacht. Die ÖBB ließ es sich also nicht nehmen, eine Eurosprinter Lok mit der Nummer 1116-203-1 im aktuellen ESC Design zu dekorieren und auf den ESC in Wien hinzuweisen. Wer die Lok mal live sehen möchte, der kann ihren Standort auf der Lokfinder Seite der ÖBB finden.

                  https://lokfinder.oebb.at/#oebb-lokfinder-songcontest

                  https://eurovoix.com/2026/02/18/obb-unveil-eurovision-branded-locomotive/

                  Neues ESC Merch

                  Für ESC Fans sind die Kleidungsoptionen unendlich. Glitzer, bunt, wild, alles geht. Beim offiziellen Merch kommt es immer auf das Design der Saison an. Buntes Design sorgt oft für ein buntes Merch, wenn das ESC Design eher einfarbig ist, sind die Klamotten auch eher dezent.

                  So einen Jahrgang haben wir dieses Mal auch wieder. Allerdings muss ich sagen, der neue Schriftzug gefällt mir auf den Shirts dann doch ganz gut. Es hat ein wenig einen Retrocharm. Meine Highlights sind das Fussball Shirt mit einem tollen Farbverlauf und die Zip Hoodies mit dem Outline Eurovision Schriftzug.

                  https://www.eurovision.com/stories/eurovision-new-shop-launch

                  Eurovision Tour – Wie gewonnen so zerronnen

                  In der letzten Episode haben wir es auch groß angekündigt, ohne aber die Preise zu kennen. Ich muss sagen, dass ich beim Anblick der Preise auch erstmal vom Stuhl gerutscht bin. Es gab keine Tickets unter 60 Euro. Sonst gibt es auch Sitze im niedrigen 50er oder gar 40er Bereich, gerne mal unterm Dach. Bei dieser Veranstaltung leider so gar nicht.

                  https://www.bbc.com/news/articles/c86ywjdwnzxo

                  Italien, Portugal, Finnland – Event steht im Vordergrund

                  SanRemo: Siegeract darf ablehnen, zum ESC zu fahren. Seit 2026 auch Portugal und Finnland. Man bleibt beim Wettbewerb dabei, die Veranstaltung wird aber ein wenig „erwachsener“ und eigenständiger. So können Acts teilnehmen, ohne sich direkt zu positionieren. Politisch schwierige Zeiten.

                  https://esc-kompakt.de/nach-italien-und-portugal-auch-in-finnland-darf-vorentscheid-siegeract-die-esc-2026-teilnahme-ablehnen/

                  1 hr 20 min
                • Here we go again

                  Die beiden ESC Schnacker haben, wie man so schön sagt, im engen Kreis den 10ten Geburtstag dieses Eurovision Song Contest Podcasts gefeiert. Aber zu lange können sie sich nicht damit aufhalten, denn die ESC Saison geht gerade so richtig los. Es liegen Ticketverkauf und Halbfinalauslosung hinter uns, Vorentscheidungen liegen vor uns. Frei nach Whitesnake: Here we go again!

                  Es wird vorentschieden!

                  Nicht der NDR oder der SWR oder das Erste haben uns eine Mail geschickt, sondern der DWDL-Newsletter hat es uns am 9. Dezember erzählt: Der deutsche ESC-Beitrag wird tatsächlich über einen öffentlichen Vorentscheid gewählt und die Firma Kimmig Entertainment wird ihn ausrichten. Auch ein Datum stand bereits in den Artikeln, aber da haben wir uns dann doch noch ein klein wenig zurückgehalten, bis einen Tag später, also am 10. Dezember auch das ARD-Presseportal und der Instagramaccount Eurovision.de darüber informierten. Inhalt war u.a. das Datum der Show, ein paar Infos dazu, dass es ein Songwriting Camp gab und ein Auswahlverfahren und dass die große Liveshow am 28. Februar stattfindet. Außerdem informierte uns dann das ARD-Presseportal darüber, dass nun Tina Sikorski die neue Head of Delegation ist, eine “ausgewiesene Branchenkennerin, die vorher u.a. an der Popakademie Baden-Württemberg und als Geschäftsführerin der Initiative Musik tätig war” Ich habe gestern in der Audiothek ein kurzes Interview mit ihr gehört, klang danach, als hätte sie gerade echt Bock drauf. Freut mich. 

                  Aber ich sag mal so: Wer nicht wie ich auf diversen Plattformen News-Alerts eingerichtet hat, bei denen man vor lauter nicht passenden News erstmal die Perlen herausfischen muss, hat in den letzten vier Wochen ein wenig in die Röhre geguckt und das find ich ganz schön schade.

                  https://www.dwdl.de/nachrichten/104840/kimmig_entertainment_produziert_deutschen_escvorentscheid_2026

                  https://www.presseportal.de/pm/6694/6176265 https://www.dwdl.de/nachrichten/104849/ard_bringt_escvorentscheid_an_einem_abend_ueber_die_buehne/

                  Aber hier alles wichtige: 

                  Internationale Jury und Publikumsvoting

                  In einem ersten Schritt bewertet am 28. Februar bei „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ eine hochkarätig besetzte 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert:innen aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet allein das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.

                  Weitere Details zur Ausrichtung und zum Ticketverkauf von „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ sowie Informationen zu möglichen Presseakkreditierungen werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Vormerkungen können aktuell nicht entgegengenommen werden.

                  Jubiläumsdokumentation: „70 Jahre ESC – More than Music“ am 11. Mai im Ersten

                  Begleitend zum Eurovision Song Contest in Wien würdigt die ARD das besondere Jubiläum im Mai mit der Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music„. Die Doku zeichnet ein facettenreiches Porträt des Wettbewerbs und beleuchtet seinen Einfluss auf Musik, Politik, Gesellschaft, Mode und die LGBTQIA+-Community – eine Zeitreise durch sieben Jahrzehnte ESC-Geschichte.

                  Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“ am 11. Mai im Ersten und bereits ab 8. Mai in der ARD Mediathek.

                  „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ am Samstag, 28. Februar um 20:15 Uhr live im Ersten und in der ARD Mediathek.

                  Federführend für die ARD beim deutschen ESC-Finale und für die Übertragung des Eurovision Song Contest ist der SWR in Zusammenarbeit mit BR und HR. Die Dokumentation wird für die ARD von HR und SWR verantwortet, in Kooperation mit NDR und WDR.

                  Nun: Der SWR ist ja neu dazu gekommen, das ruckelt sich dann hoffentlich alles noch zurecht. Wir können ja mal quatschen, wenn ich bei all den Mailadressen jemanden entdecke, der*die Bock hat, sich mit uns auszutauschen.

                  https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/esc-2026-106.html

                  https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/esc-vorentscheid-2026-100.html

                  https://www.eurovision.de/news/Artists-Das-Deutsche-Finale-2026,deutschland-346.html

                  https://www.presseportal.de/pm/6694/6197356

                  Die Acts

                  Über den Aufruf, sich für einen Vorentscheid zu bewerben, haben wir hier ja bereits berichtet. Nun ist der SWR endlich aus der Deckung gekommen und stellt uns neun Acts vor, in einem fünfminütigen “Revealtrailer”. Das kenne ich ja eigentlich nur davon, dass einige Eltern ein zu großes Brimborium darum machen, welches Geschlecht das noch zu gebärende Kind mit wohl hoher Wahrscheinlichkeit haben wird. Aber nun. Ich hab es mir angesehen und sage schon mal: Alles sehr sympathische junge Leute. Alle bringen eine kleine Geschichte mit, von allen wird ein kleines Stück Song eingespielt. Der Werbetext, der tatsächlich auch auf eurovision.de gelandet ist, sagt dazu folgendes: “Der deutsche ESC-Jahrgang 2026 begeistert mit ganz unterschiedlichen Sounds, unverwechselbaren Stimmen und persönlichen Geschichten, die ESC-Herzen höherschlagen lassen. Von Pop- über Rock-Songs, Balladen und Titeln, die eher groovig daherkommen oder einfach nur Spaß machen – eine musikalische Bandbreite voller kreativer Kraft.”

                  Würd ich so unterschreiben. Da wir heute echt noch einiges an Zeug haben und die Titel auch erst in fünf Tagen nach Aufnahme dieses Podcasts veröffentlicht werden, halten wir uns mit ausführlichen Bewertungen der handelnden Personen ein wenig zurück. 

                  Diese neun Acts wollen das Ticket nach Wien

                  Der deutsche ESC-Jahrgang 2026 begeistert mit ganz unterschiedlichen Sounds, unverwechselbaren Stimmen und persönlichen Geschichten, die ESC-Herzen höherschlagen lassen. Von Pop- über Rock-Songs, Balladen und Titeln, die eher groovig daherkommen oder einfach nur Spaß machen – eine musikalische Bandbreite voller kreativer Kraft:

                  – BELA (23, Berlin): Mit modernen Beats erzählt BELA in seinem ESC-Song „Herz“ von Liebe, Selbstzweifeln und dem Mut, Nähe zuzulassen und Zugehörigkeit zu spüren.

                  – Dreamboys The Band (Berlin): Vier Singer-Songwriterinnen feiern mit warmen Harmonien und organischem Indie-Pop ihre Freundschaft und Kreativität. Ihr ESC-Song „Jeanie“ ist eine kraftvolle Ode an Selbstvertrauen, Lebensfreude und innere Stärke.

                  – Laura Nahr (25, Berlin): Mit akustischer Gitarre, Klavier und klarer Stimme steht Laura Nahr für modernen Pop mit Tiefe. In „Wonderland“ erzählt sie ehrlich vom Chaos des Erwachsenwerdens und der Suche nach Selbstfindung.

                  – Malou Lovis (26, Berlin): Die Gewinnerin der 13. Staffel von The Voice of Germany verbindet in ihrem Song „when I’m with you“ emotionale Tiefe mit moderner Pop-Ästhetik.

                  – Molly Sue (25, Laboe): Charismatisch, mit unverwechselbarer Stimme und emotionalem Power-Pop, thematisiert Molly Sue in „Optimist (Ha Ha Ha)“, dass innere Stärke oft hinter einem Lächeln steckt.

                  – MYLE (25, Berlin): Ehrlicher, gitarrengetragener Pop voller Emotion und Hoffnung – MYLEs ESC-Song „A OK“ entstand nach einem persönlichen Austausch mit einem Fan und ist ein musikalischer Hoffnungsschimmer für dunkle Zeiten.

                  – Ragazzki (Berlin): Das Duo Marti Fischer (35) und David „Miirtek“ Starosciak (33) mischt Italo-Disco mit Polska-Pop – laut, verspielt und visuell markant. Mit „Ciao Ragazzki“ bringen sie eine energiegeladene Performance auf die Bühne.

                  – Sarah Engels (33, Köln): Ihre größte Leidenschaft ist ihre eigene Musik. Mit „Fire“ setzt Sarah Engels ein emotionales Zeichen für Empowerment, Zusammenhalt und Selbstbestimmung.- wavvyboi (27, Liechtenstein): Mit Glitzer auf der Haut und verzerrter Gitarre verbindet wavvyboi in „black glitter“ vielschichtigen Sound mit künstlerischer Freiheit – jenseits von Genregrenzen.

                  https://youtu.be/LN-ulL2t2IQ?si=n1Ci5SYROX6v9wNv

                  Halbfinale Auslosung

                  Ein untrügliches Zeichen, dass die ESC Saison Fahrt aufnimmt, ist der Tag, an dem die Teilnehmenden dem jeweiligen Halbfinale zugeordnet werden. Wie immer gilt, dass dies noch nicht die Reihenfolge der Auftritte definiert. Es wird aber festgelegt, welches Land in welchem Halbfinale antreten wird und in welcher Hälfte des Halbfinales das Land antreten wird. Außerdem erfahren wir noch, in welchem Halbfinale die Big 5 abstimmen dürfen.

                  Im ersten Halbfinale am 12. Mai treten in der ersten Hälfte an:

                  Georgien, Portugal, Kroatien, Schweden, Finnland, Moldau und Griechenland. In der zweiten Hälfte dann Montenegro, Estland, San Marino, Polen, Belgien, Litauen, Serbien und Israel. Deutschland und Italien stimmen in diesem Halbfinale mit ab.

                  Im zweiten Halbfinale am 14. Mai treten in der ersten Hälfte Armenien, Rumänien, die Schweiz, Aserbaidschan, Luxemburg, Bulgarien und die Tschechische Republik an. Die zweite Hälfte wird von Albanien, Dänemark, Zypern, Norwegen, Malta, Australien, die Ukraine und Lettland bestritten. Österreich, Frankreich und das Vereinigte Königreich stimmen in diesem Halbfinale ab.

                  https://www.eurovision.com/stories/vienna-2026-semi-final-draw-results

                  Tickets wieder in Rekordzeit weg

                  Auch dieses Jahr lief der Ticketverkauf so ab, dass ausschließlich angemeldete Personen Tickets kaufen konnten. Dieses Jahr habe ich mich spontan entschieden, nach Möglichkeit und Preis auch welche zu kaufen. Die Anmeldung war etwas kompliziert, denn zunächst meldete man sich mit Namen und E-Mail bei einem ESC Portal an und in einem zweiten Schritt mit denselben Daten bei der österreichischen Variante von Ticketmaster. Einen Tag vor dem Ticketverkauf gab es via Mail einen Code, einem Rabattcode ähnlich. Dann um 13 Uhr am 13. Januar wurde das Portal freigeschaltet. Vorher konnte man keine Preise sehen, von daher bin ich da ziemlich blind rein. Wie üblich gab es eine virtuelle Warteschlange, in der ich circa 15 Minuten war. Erst dann konnte ich sehen, wie teuer die Tickets dieses Jahr waren. Die Preise reichten von circa 35 Euro für Stehplätze neben der Bühne auf einem Rang für eine Probenshow bis hin zu mehreren Hundert Euro für Liveshows auf Sitzplätzen.

                  Wie wir später erfahren konnten, war aber zu diesem Zeitpunkt schon das Finale ausverkauft und wenig später waren die restlichen Tickets auch weg. Ich konnte zwei Tickets für Stehplätze für die Juryshow des zweiten Halbfinales ergattern, quasi auf den letzten Drücker.

                  Für diejenigen, die sich registriert hatten, aber noch keine Tickets kaufen konnten, wird es eine weitere Möglichkeit im Frühling geben.

                  https://www.eurovision.com/newsroom/release/tickets-vienna-2026-sell-out

                  United by Music School Contest

                  Der ORF und das österreichische Bildungsministerium haben einen Musikwettbewerb für Schulen ins Leben gerufen, der im Rahmen des ESC in Wien stattfinden wird. Der Wettbewerb wendet sich an Schüler*innen ab 14 Jahren aus ganz Österreich. Die Teilnehmenden sollen sich kreativ und aktiv am ESC beteiligen. Egal welche Schulform, Schüler*innen ab der neunten Schulstufe können als Klasse, Kleingruppe oder über klassenübergreifenden Teams teilnehmen. Ab dem 9 Februar können Beiträge als Audio- oder Videoaufnahmen zwischen zwei und fünf Minuten eingereicht werden.

                  Inhaltlich ist Musik Trumpf. Das heißt, es ist egal ob ihr eine Coverversion eines Songs, eine Tanzperformance, Gedichte musikalisch umsetzt oder gar komplett neue Musik für diesen Wettbewerb kreiert. Auch ist das Genre total egal, Hiphop, Pop, Chorgesang oder ein Rock’n’Roll Bandprojekt oder was auch immer für Musik ihr nutzt, es ist alles erlaubt. Eurer Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist wichtig, dass den Wettbewerbsausrichtern die technische Umsetzung nicht wichtig ist. Ihr könnt Handyvideos genauso einreichen, wie einen “professionellen” Videoclip.

                  Als Preis winkt ein Besuch in Wien für die Preview-Show am 12. Mai. Aus jedem Österreichischen Bundesland wird von einer Fachjury eine Gruppe ausgewählt, die nach Wien eingeladen wird. So könnt ihr nicht nur den ESC direkt vor Ort erleben, sondern werdet auch Teil des Wettbewerbs. Außerdem dürfen drei Beiträge im Umfeld des ESC auftreten.

                  Ich glaube wir haben bereits darüber gesprochen, aber hier noch mal der Reminder, dass der ORF auch Unterrichtsmaterialien für die Fächer Musik, Geschichte und politische Bildung bereitgestellt. Einen Link zu allen Infos zum Wettbewerb und zu den Unterrichtsmaterialien findet Ihr auf ESC SCHNACK PUNKT DE.

                  Ich bin ja der Meinung, dass Aktionen wie dieser Musikwettbewerb viel eher im Auftrag der EBU und der öffentlich-rechtlichen Sender sind, als irgendwelchen TikTok Influencern das Feld zu überlassen.

                  https://www.bmb.gv.at/united-by-music

                  https://eurovisionireland.net/2026/01/18/%f0%9f%87%a6%f0%9f%87%b9-esc26-united-by-music-school-contest-launches/

                  https://tv.orf.at/esc26/schulaktion102.html

                  Schulmaterial unter https://bildung.orf.at/

                  Volunteers gesucht

                  Bis zu 800 Volunteers gesucht – Bewerbung mit kurzer Video-Vorstellung bis 28. Jänner 2026 via nurdu möglich.

                  Für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien sucht der ORF bis zu 800 Volunteers. Im Auswahlverfahren setzt der ORF auf den offiziellen Kooperationspartner nurdu: Die Bewerbung erfolgt per kurzer Video-Vorstellung (drei Fragen, je bis zu 60 Sekunden) und mit Lebenslauf – so werden Motivation und Persönlichkeit bereits in der ersten Runde sichtbar. Die Video-Registrierung ist bis 28. Jänner 2026 möglich (Smartphone/Tablet oder PC mit Webcam genügt).

                  Der ESC findet im Mai 2026 in Wien statt. Volunteers unterstützen u. a. an Infopoints, rund um die Venue sowie bei der Betreuung von Gästen und Besucher:innen an mehreren Standorten. Gesucht werden volljährige Personen mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen (weitere Sprachen von Vorteil), die an mindestens einem Casting teilnehmen und zwischen 27. April und 17. Mai 2026 in Wien verfügbar sind.

                  „Volunteers sind ein zentraler Teil des ESC. Mit der Video-Registrierung machen wir den Einstieg einfacher und zeigen Motivation und Kommunikationsstärke früh“, sagt Volunteers sind ein zentraler Teil des ESC. Mit der Video-Registrierung machen wir den Einstieg einfacher und zeigen Motivation und Kommunikationsstärke früh

                  Über nurdu: Die nurdu GmbH ist eine Recruitingplattform aus Wien, die Bewerbungen per Selfie-Video oder Audio ermöglicht und Unternehmen eine strukturierte Vorauswahl sowie direkte Kommunikation und Status-Updates im Bewerbungsprozess bietet. Als offizieller Kooperationspartner des ORF für die ESC-Volunteer-Registrierung bringt nurdu moderne, mobile Bewerbungstechnologie in ein internationales Großevent und macht es Bewerber:innen besonders einfach, sich schnell und authentisch zu präsentieren.

                  Volunteers für den ESC 2026 Zur Registrierung

                  https://www.presseportal.de/pm/181709/6189892

                  Eurovision on Tour

                  Dieses Jahr wird es vielleicht eine Kur für die Post-Eurovision-Depression geben. Diese Woche verkündete die EBU, dass es eine ESC Tour im Sommer geben wird. Es sind noch keine Künstler*innen verkündet worden, aber die Termine für die Shows stehen fest. Die Tour besucht nahezu jede größere Stadt in Europa und findet dort in den jeweils größten Hallen statt. Los geht es am 15 Juni in London, gefolgt von Hamburg am 17. Juni, Mailand am 19. Juni, Zürich am 20. Juni Antwerpen am 22. Juni, Köln als zweiter Termin in Deutschland und übrigens als einziges Land mit zwei Terminen, am 23 Juni, Kopenhagen am 25. Juni, Amsterdam am 27. Juni, Paris am 29. Juni und final am 2. Juli in Stockholm.

                  Achtung! Um eine Chance auf Tickets zu haben, wird es wieder einen exklusiven Fan-Pre-Sale geben. Um dabei zu sein, müsst ihr einen Account auf Eurovision Punkt Com erstellen (wenn ihr einen habt, ist alles gut).

                  https://www.eurovision.com/tour

                  https://www.eurovision.com/account

                  Termine Vorentscheidungen

                  Bereits am Samstag, 24.01.2026 findet der Vorentscheid in Luxemburg statt. Ich hatte ja gehofft, dass wir dieses Jahr hinfahren, aber das wird leider nichts. Aber ich denke, dass wird ein voller Genuss auch am TV, denn an diesem Tag ist das der einzige Vorentscheid im ESC Land.

                  Die Woche darauf, am 31. Januar, beginnt schon das Melodifestivalen in Linköping. Und danach bricht der ESC Vorentscheidungssturm so richtig los. Dabei stechen die beiden Mega-Samstage hervor: 14. Februar ist nicht nur der Tag der Liebe, sondern auch der Tag des dänischen Finales, Eesti Laul Finale und des lettischen Finales Supernova. Griechenland hat auch gerade seine Termine veröffentlicht und sich ganz schlau aus diesem Pulk gehalten. Das griechische Finale findet nämlich am 15. Februar statt. Österreich macht den gleichen Move eine Woche später in dem die bereits am Freitag den 20 Februar ihren Beitrag für den ESC suchen werden. Am 28. Februar dann der zweite Megasamstag mit dem deutschen Finale, Finale in Norwegen, in Sanremo, in Finnland und in Bulgarien, die dann den Song für den ESC auswählen werden. Lecko mio! Den Abschluss bildet wie immer das Finale des schwedischen Mellos und des Festival da Canção aus Portugal am 7. März. Neben den aufgezählten Shows gibt es natürlich noch diverse weitere Semis der Vorentscheidungen. Auf Eurovision World gibt es den wahrscheinlich ausführlichsten Kalender.

                  https://eurovisionworld.com/eurovision/calendar

                  Junior ESC

                  Wieder ein Mal hat Frankreich den Sieg beim Junior ESC erreicht. Gewonnen hat Lou Deleuze mit “Ce monde” mit einem überragenden Sieg bei den Jurys und den zweimeisten Punkten in der Zuschauerwertung. Die Ukraine erreichte den zweiten Platz, konnte sich aber die meisten Punkte von den Zuschauenden sichern. Titelverteidiger Georgien belegte den dritten Platz. Deutschland hatte ja dieses Jahr die Teilnahme zurückgezogen. Der Junior ESC war wieder ein voller Erfolg. In allen 14 gemessenen TV-Märkten zusammen konnte der Wettbewerb circa 16 Millionen Zuschauende anziehen. Der Youtube Livestream hatte im Peak über 100.000 Zuschauende und auf Twitch sogar im Peak über 300.000 Zuschauende.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Junior_Eurovision_Song_Contest_2025

                  https://eurovisionireland.net/2026/01/07/%f0%9f%87%ac%f0%9f%87%aa-jesc25-2025-viewing-figures-social-media-stats-revealed/
                  ESC hinterlässt guten Eindruck in der Schweiz

                  Während die ESC-Welt nach der Entscheidung, Israel auch 2026 zuzulassen, vom Boykott mehrerer Länder wie Spanien, Irland und den Niederlanden erschüttert wird, zieht man in der Schweiz mit Blick auf den ESC 2025 eine hochzufriedene Schlussbilanz, gerade auch in finanzieller Sicht. So hatte man das ohnehin für Großereignisse vorgesehene Budget der SRG um zusätzlich 20 Millionen Schweizer Franken erhöht – davon letztlich aber nur rund 15 Millionen Franken gebraucht. Einer Studie zufolge erzeugten die Ausgaben der 90.000 Besucherinnen und Besucher einen Wertschöpfungsbeitrag von 91,2 Millionen Franken (etwa für Übernachtungen und Ausgaben vor Ort) von denen mindestens 57,6 Millionen in der Schweiz verblieben seien. In einer Umfrage gaben 72 Prozent der Befragten an, dass der ESC vielen Bevölkerungsgruppen zugute gekommen sei, 81 Prozent sprachen von positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft, 71 Prozent sahen das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. SRG-Generaldirektorin Susanne Wille, die ein massives Sparprogramm umsetzen muss, sieht obendrein positive Auswirkungen auf den laufenden Transformationsprozess: „Für die SRG war der ESC auch ein Innovationsmotor. Neue Technologien, neue Herangehensweisen, neue Ideen entstanden rund um dieses Projekt – und sie bleiben. Der ESC wird als Taktgeber für unser Medienhaus erhalten bleiben.“

                  https://www.dwdl.de/internationalupdate/104787/esc_2025_war_guenster_als_gedacht_skurrile_panne_bei_mad_men

                  Über was man so stolpert, wenn man Eurovoix World aufmacht

                  Ich werde nicht versuchen den keltischen Namen des Wettbewerbs auszusprechen, aber es gibt einen Pan-Keltischen Musikwettbewerb. Wie cool ist das denn! Das Festival wird seit 1971 jedes Jahr in Irland ausgetragen. Mit dabei sind Künstler*innen aus der Brétagne, Cornwall, Irland, der Isle of Man, Schottland und Wales.

                  Dieses Jahr findet es vom 7. bis 11. April in Aibreán statt. Wenn wir schottische Hörer*innen haben, ihr könnt noch bis zum 28 Februar Eure Songs einreichen.

                  Scotland: Call For Songs for the Pan Celtic Song Contest 2026

                  https://www.panceltic.ie

                  https://en.wikipedia.org/wiki/Pan_Celtic_Festival

                  1 hr 36 min
                • Nicht so schnell, Kanada

                  In dieser Eurovision Song Contest Podcast Episode sprechen die beiden ESC Schnacker kurz über die Nachfolgeregelung für Martin Österdahl, den Junior ESC, ausführlich über die anstehende Vorentscheidungssaison und darüber, dass Kanada etwas mit dem ESC zu tun haben will.

                  Wer folgt auf Martin Österdahl?

                  https://www.ebu.ch/news/2025/06/martin-osterdahl-to-step-down-as-executive-supervisor-of-the-eurovision-song-contest-this-summer

                  https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Green_(producer)

                  https://escxtra.com/2025/10/08/gert-kark-joins-the-eurovision-reference-group-as-ebu-esc-executive-producer

                  Israel – Ja, nun

                  https://www.deutschlandfunk.de/spahn-fordert-deutschen-boykott-bei-esc-ausschluss-israels-108.html

                  Junior ESC

                  https://kommunikation.kika.de/presse-informationen/pressemitteilungen/2025/jesc108.html

                  Kanada beim ESC?

                  https://wiwibloggs.com/2025/11/08/canada-government-exploring-eurovision-participation/285730/

                  https://budget.canada.ca/2025/report-rapport/toc-tdm-en.html

                  https://www.cbc.ca/news/entertainment/eurovision-fed-budget-9.6968399

                  https://eurotrippodcast.com/2025/11/05/eurovision-organisers-discussing-canadian-participation/

                  https://www.aussievision.net/post/oh-canada-you-haven-t-earned-your-spot-at-eurovision-just-yet

                  Podcastempfehlung zu Kanada

                  https://schlanada.kopfstim.me

                  Podcast über die ESC Geschichte Australiens

                  https://www.sbs.com.au/audio/podcast/why-is-australia-in-eurovision

                  … und was ist mit Kasachstan?

                  https://esctoday.com/201963/will-canada-and-kazakhstan-debut-at-eurovision-2026

                  Top20-ESC-Videos

                  https://eurovision.tv/video/top-20-most-watched-october-2025-eurovision2025

                  https://www.youtube.com/watch?v=frnJYm6MgN0

                  Bulgarien, Rumänien und Moldau kehren 2026 zum ESC zurück
                  https://youtu.be/OMmm-G078LM?si=YiNpdGrnwDZhCEdw

                  https://youtu.be/OMmm-G078LM?si=YiNpdGrnwDZhCEdw

                  https://youtu.be/PQqUTigWKHY?si=wpj6Rdc764XzWEYI

                  https://youtu.be/PQqUTigWKHY?si=wpj6Rdc764XzWEYI

                  https://youtu.be/ZSHc7iDuBCQ?si=-DAfZLgUln_n4NWZ

                  https://youtu.be/nPpuwy79sHs?si=zBUMtyeDUj1pVOea

                  https://youtu.be/nPpuwy79sHs?si=zBUMtyeDUj1pVOea

                  https://youtu.be/Bf3iPXU1RYU?si=eKw9vIt1KeWpoJ8f

                  https://youtu.be/Bf3iPXU1RYU?si=eKw9vIt1KeWpoJ8f

                  https://youtu.be/SWaQdHoCvYk?si=jh7WvKubm62YN8yW

                  https://youtu.be/SWaQdHoCvYk?si=jh7WvKubm62YN8yW

                  https://youtu.be/bGNT5Uh-WKw?si=wZH0yy1e5NEtDBJh

                  https://youtu.be/5evrVL1rJPA?si=9FLvCOJUcAM92FJB

                  https://youtu.be/5evrVL1rJPA?si=9FLvCOJUcAM92FJB

                  https://youtu.be/1zvnsvxA3to?si=WpNOXtqmPVMRt50Q

                  https://youtu.be/1zvnsvxA3to?si=WpNOXtqmPVMRt50Q

                  Antigoni wird für Zypern antreten
                  https://www.youtube.com/watch?v=2JfSwjKYBJg

                  https://www.youtube.com/watch?v=2JfSwjKYBJg

                  1 hr 46 min
                • Jetzt wirds mukkelig

                  Wenn wir zu dieser Jahreszeit diesen Eurovision Song Contest Podcast aufnehmen, ist es in der Regel schon dunkel und draußen auch kalt. Zeit also es schön mukkelig zu machen. Mit tollen ESC Themen und einer Tasse Tee.

                  Raab ist Geschichte – es gibt aber einen Vorentscheid

                  Was in den Augen des NDRs eine gute Idee war, wird vom SWR vom Tisch gewischt. Es wird zwar einen deutschen ESC-Vorentscheid geben, aber ohne Herrn Raab. Seien wir ehrlich, er ist ja auch gerade zu sehr damit beschäftigt, die RTL Zuschauenden mit seiner eigenen Show zu langweilen.

                  ESC kompakt konnte diesen Coup als erstes Medium vermelden.

                  Wichtig: Deadline für Einreichungen ist der 22. Oktober. Gesucht wird eine “Artist-Song-Kombination”. Explizit wurde darauf hingewiesen, dass der ESC Vorentscheid keine Castingshow sein wird.

                  Nach der Einreichungsfrist wird eine ESC-Redaktion alle Beiträge nach künstlerischer und stimmlicher Qualität bewerten. Bühnen- und Medienerfahrung spielen in dieser ersten Sichtung auch eine Rolle.

                  Jeder Beitrag, der dieses erste Sieb übersteht, werden diese Beiträge einer internationalen Jury aus Expert*innen und Musikfans vorgelegt. Durch diese Marktforschung soll ein ESC-Finale simuliert werden.

                  Aus dieser Runde entsteht das Vorentscheidungslineup.

                  Wer darf Teilnehmen:

                  Du solltest professionelle Sänger*in sein und auch schon ein gewisses Umfeld, also Manager, evtl. Plattenvertrag etc. haben.

                  Du solltest spätestens zum 30.04.2026 18 Jahre geworden sein.

                  Du solltest EU-Bürger*in sein oder einen Aufenthaltstitel bis mindestens den 20. Mai 2026 haben, aber auch einen Bezug zu Deutschland haben, also entweder Staatsangehörigkeit, deutsche Eltern, in Deutschland primär leben oder deutschsprachig sein.

                  Du solltest singen können und eine gewisse Bühnenpräsenz haben.

                  Du solltest künstlerisch Glaubwürdig sein.

                  Du solltest wissen, was es bedeutet in diesem Umfeld zu arbeiten, also dem Druck des Events standhalten können. Das heißt auch, dass Du dem gesteigerten Interesse der Medien standhalten solltest und mit den Medien auch umgehen kannst.

                  Deine Teilnahme am deutschen Vorentscheid schließt eine Teilnahme für andere Länder im ESC Umfeld aus. So will der SWR verhindern, dass Künstler*innen am deutschen Auswahlverfahren teilnehmen, dann aber dem Ruf des Heimatlandes folgen und für dieses antreten.

                  Zuletzt noch die wichtigen ESC Regeln, denn es dürfen nicht mehr als sechs Personen auf der ESC Bühne sein und wir ergänzen: Es dürfen nur Songs teilnehmen, die NACH dem 1. September 2025 veröffentlicht wurden.

                  Wichtig ist, es wird eine Kombination von Künstler*in und Song gesucht. Das heißt nicht, dass der mitgebrachte Song auch zum ESC fährt, es kann sogar sein, dass noch ein Songwritingcamp dazwischen geschaltet wird, aber es geht nicht, dass ihr nur einen Song oder Euch als Teilnehmenden einreicht.

                  Und jetzt hoffen wir, dass ihr euch so zahlreich wie möglich bewirbt und wir wünschen Euch viel Glück und Erfolg.

                  Das Bewerbungsformular:

                  https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=XQnKvNSI-EKCYMwha4H2LREyl8z-iNNDmBZB40c88m1UQkZHV0Q3VzVRSjlVNDFZUk5NRkQ2UkJMTCQlQCN0PWcu

                  https://www.eurofire.me/2025/09/deutschland-swr-offnet-bewerbungen-fur.html

                  https://esc-kompakt.de/deutschland-oeffentlicher-vorentscheid-fuer-den-esc-2026-ende-februar-stefan-raab-und-rtl-sind-raus/

                  https://esc-kompakt.de/esc-2026-weitere-anforderungen-fuer-den-deutschen-vorentscheid-aus-den-teilnahmebedingungen/

                  Merz reagiert auf die EBU-Abstimmung

                  Man könnte meinen, dass deutsche Spitzenpolitiker mit solchen Themen wie der nationalen Sicherheit, der Sicherung der Sozialsysteme, dem Erstarken der Faschisten, zu wenig bezahlbarem Wohnraum und und und schon völlig ausgelastet wären. Nicht aber der deutsche Bundeskanzler Merz, der sich am Sonntagabend in der ARD zu Wort meldete. Wie der Deutschlandfunk berichtet, sei ein Ausschluss des Landes Israel vom Wettbewerb aus seiner Sicht ein Skandal. In einem solchen Fall sollte Deutschland Konsequenzen ziehen und freiwillig auf den ESC verzichten. 

                  Ich sag mal so: Es gibt Gründe, warum es in Deutschland einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, und keinen Staatsfunk. Und daran muss sich auch ein Herr Bundeskanzler halten. Wenn ich daran denke, was Spahn vor kurzem erst bei Miosga von sich gegeben hat, wird mir eh schon wieder ganz anders … Aber in diesem Fall sollte der SWR genauso wie das ZDF einfach mal ihre Stärke ausspielen, unabhängig zu sein. https://www.deutschlandfunkkultur.de/bundeskanzler-merz-esc-ausschluss-israels-waere-ein-skandal-100.html 

                  Ralph Siegel will es noch einmal wissen – mindestens

                  Aktuell ist Ralph Siegel in vielen Schlagzeilen. Das kann nur wenige Gründe haben. Er ist entweder verstorben (ist er nicht), hat irgendwas richtig dummes gesagt (nicht, dass wir wüssten) oder es steht ein runder Geburtstag an. Da haben wir auch schon den Grund, denn am 30. September wurde der Herr, den wir normalerweise immer mit einer ganz speziellen Melodie ansummen, 80 Jahre alt. Und natürlich wurde er gefragt, wie er zum ESC stünde.»Es reizt mich einfach, nochmals mit Deutschland zu starten«, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. So. Chronist*innenpflicht erfüllt.

                  https://www.spiegel.de/panorama/eurovision-song-contest-ralph-siegel-will-es-noch-mal-wissen

                  Village und Turquoise Carpet Details

                  In Wien ist man richtig schnell. So wünschen wir uns das. Jeder der in Wien schon mal war, kennt den großen Platz vor dem Wiener Rathaus. Für mich einer der schöneren Orte in Wien. Hier finden viele Großevents statt, wie zum Beispiel Circus Shows oder ähnliche Events. Auf dem Platz wird laut der Organisatoren das Eurovision Village aufgebaut. Auch dieses Jahr werden dort die drei Shows übertragen und weitere Konzerte und kulturelle Ereignisse stattfinden. Es wird zehn Essensstände geben, ich hoffe auf eine richtig gute Käsekrainer. Den Abschluss wird ein spezielles Programm machen. Es wird den Titel “Danke Wien” tragen.

                  Die Eröffnung des ESC wird im Wiener Rathaus stattfinden. Danach geht es den Turquoise Carpet, dieses Jahr ein Halbkreis auf dem Rathausplatz um den Fans einen möglichst guten Blick auf die Teilnehmenden zu gewähren. Diese Show wird komplett live übertragen.

                  https://eurovoix.com/2025/08/26/eurovision-2026-eurovision-village-and-opening-ceremony-details-revealed/

                  Wieder Wieder

                  Mit dem Namen muss Herr Wieder rechnen, wenn er Wiederholungstäter in Sachen ESC-Bühne ist. Es ist zwar noch etwas Spekulation, denn offiziell wurde es noch nicht bestätigt, doch warum auch nicht, denn alle Bühnen, die Florian Wieder zum ESC beigetragen hat, waren absolute Hingucker und ließen alle Teilnehmenden richtig gut aussehen.

                  https://esc-kompakt.de/florian-wieder-entwirft-buehne-fuer-den-esc-2026-in-wien-mit-platz-fuer-rundfunkorchester/

                  https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/20131561/orf-holt-sich-erneut-buehnenmagier-florian-wieder

                  Causa Israel: Abstimmung im November

                  Es ist schon bezeichnend, wenn der Spiegel über diese Angelegenheit berichtet. Das gibt der ganzen Sache eine gewisse Brisanz. Heute am Aufnahmetag jährt sich der brutale Hamas-Angriff auf Israel zum zweiten Mal. Immer noch befinden sich Geiseln in der Hand dieser Terrororganisation. Im Zuge dessen hat jedoch die israelische Regierung jegliche Zügel fallen lassen und geht mit beispielloser Gewalt selbst jetzt gegen die Zivilbevölkerung im Gazastreifen vor. Das ist nur einer der Gründe, warum sich einige Mitglieder der EBU gegen die Teilnahme Israels beim ESC 2026 aussprechen.

                  Dazu gehören Irland, die Niederlande, Slowenien und Spanien, die mit einem Boykott des ESC drohen, sollte Israel erlaubt werden, teilzunehmen. Weiterhin, und das auch schon seit mehreren Jahren, gibt es Vorbehalte in Island. In Belgien scheint zumindest ein Sender nicht bereit zu sein, am ESC teilzunehmen, sollte Israel dabei sein. Auch die RAI wackelt, so haben sich mehrere Direktoren der Anstalt bereits gegen eine Teilnahme Israels ausgesprochen.

                  Zu den Befürwortern einer Teilnahme gehören Österreich, Frankreich und Australien. Der SWR hält sich noch bedeckt.

                  Hinter den Kulissen gab es wohl diverse Gespräche mit vielen Mitgliedern. Diese führten jedoch nur zu der Erkenntnis, dass die Meinungen über diese Angelegenheit sehr weit auseinander gehen. Darum soll es Anfang November eine außerordentliche Sitzung der EBU-Generalversammlung geben. Wie genau, über welche Frage und mit welchen Modalitäten eine etwaige Abstimmung ablaufen wird, ist zur Zeit komplett unklar, auch wenn klar ist, dass bei solchen Abstimmungen eine einfache Mehrheit ausreicht.

                  Der Sender KAN, der quasi ausgeschlossen werden soll, zeigt sich jedoch unbeirrt und hofft auf eine positive Abstimmung.

                  C: Ich hoffe, dass sich bei KAN noch die Erkenntnis breit macht, dass eine ESC Teilnahme zur Zeit eher dem Wettbewerb schaden würde und man von sich aus auf eine Teilnahme verzichtet. Bleibt es dabei, müssen alle Mitglieder Farbe bekennen und egal wie die Abstimmung ausgeht, das wird niemanden helfen. Es wird eher zu mehr Spannungen führen. Es ist nicht schlimm, einen Sturm abwettern und wieder dabei zu sein, wenn die die Wogen sich geglättet haben. KAN kann nichts für die Taten der israelischen Regierung, aber am Ende sind auch sie dann ein Vertreter eines Landes, in dessen Namen das ganze passiert.

                  D: Ich gehe mit dir mit und würde mich na klar freuen, wenn KAN von sich aus verzichtet. Das würde es allen Beteiligten sehr viel einfacher machen. Aber ich weiß nicht, wie viel Druck auf den Verantwortlichen dort lastet. Am Ende kann es einfach nicht sein, dass sich das Land in einem Krieg befindet, der so stark auf dem Rücken der Zivilgesellschaft ausgetragen wird, und dann einfach weitermacht wie zuvor. Eigentlich sogar noch schlimmer, weil die letzten Beiträge ja nun wirklich mit dem Vorschlaghammer eine klare politische Position eingenommen haben. Manchmal frage ich mich, was die immer noch aktiv gegen den Krieg demonstrierende israelische Bevölkerung eigentlich davon hält, dass KAN einfach weitermachen darf. Das schwächt deren Position doch eigentlich auch? Aber damit stochere ich im Trüben.

                  Ich finde zudem interessant, dass Schweden und Dänemark sich ganz offiziell als neutral dazu stehend geäußert haben. Gerade von Schweden hätte ich nach dem Verhalten der Menschen in Malmö stärkeren Gegenwind erwartet. Auch spannend: Island seinen Einsendeschluss für den Vorentscheid verlängert hat bis nach der Abstimmung, so dass man sich als Artist noch überlegen kann, ob man sich überhaupt bewirbt. Das spart ja auch allen Beteiligten Zeit und Nerven.

                  https://www.spiegel.de/kultur/tv/eurovision-song-contest-wie-die-ebu-ueber-die-teilnahme-israels-entscheiden-will-a-667a4817-e219-4b7f-867b-1974371bb96b

                  https://esc-kompakt.de/swr-zur-abstimmung-ueber-israels-esc-teilnahme-noch-keine-detaillierten-infos-zu-modalitaeten-und-ablauf/

                  https://esc-kompakt.de/slowenien-beim-esc-2026-teilnahme-haengt-jetzt-offiziell-von-israels-zulassung-ab/

                  Sanremo für die RAI gesichert

                  Wir wissen ja schon, dass unser geliebtes Sanremo Festival vom 24. bis 28. Februar stattfinden wird. Ende letzten Jahres wurde das ligurische Verwaltungsgericht bestimmt, dass eine direkte Vergabe der Organisation des Festivals an die RAI nicht rechtmäßig sei und dies öffentlich ausgeschrieben werden müsse. Die Berufung der RAI wurde zurück gewiesen.

                  Daraufhin wurde vom Gemeinderat Sanremos Ausschreibungsbedingungen für den Zeitraum 2026 bis 2028 veröffentlicht. An dieser nahm aber nur die RAI teil. Der Sender hat nun das Recht bis 2028 das Festival zu organisieren und im TV auszustrahlen.

                  https://eurofestivalitalia.net/2025/09/03/sanremo-2026-raggiunto-laccordo-tra-rai-e-comune-la-kermesse-dal-24-al-28-febbraio

                  385 761 Euro für ESC Teilnahme

                  RTÉ, der irische Sender, hat der Zeitung “Irish Mirror” die Kosten für die Teilnahme am ESC preisgegeben, nachdem das Medium nach diesen Zahlen mit einer “Freedom of Information Request” offiziell angefragt hatte.

                  Insgesamt brauchte die Delegation etwas mehr als 385.000 Euro. Darunter fallen circa 50.000 Euro für Unterkunft für 19 Personen. Das sind übrigens weniger als 200 Euro pro Nase pro Tag. Versucht mal ein Hotelzimmer für 200 Euro pro Nacht in Wien zu bekommen.

                  Die Produktion von “Laika Party” kostete circa 80.000 Euro, Transport, was auch immer darunter fällt waren circa 1000 Euro und die Flüge kosteten circa 7000 Euro, nochmal für 19 Personen hin- und zurück, also circa 200 Euro pro Person pro Strecke.

                  Diese 19 Personen sind nicht nur Entourage, sondern auch Techniker, die Künstler*innen und Mitarbeitenden des Senders RTÉ. Spannend ist übrigens die EBU-Teilnahmegebühr. Die betrug für Irland dieses Jahr 100.270 Euro. Im Artikel wird aber nicht ganz klar, ob das nur die Gebühr war um am ESC teilzunehmen, oder ob das die EBU-Gebühr ist, die dann ja auch für die ganzen anderen Services der EBU gezahlt werden. Ich vermute allerdings das Erstere.

                  Sehr cool fand ich das Statement von RTÉ zu den kosten, denn der Irish Mirror ist am Ende des Tages ein Boulevardblatt, das die ganze Story etwas ins negative spinnte. Dieser sagte nämlich, dass die Kosten natürlich für die Produktion eines Beitrags ausgegeben werden, auf den man stolz sein könne, aber auch um Irland bei der größten TV-Show der Welt mit über 166 Millionen Zuschauenden zu repräsentieren und den irschen Zuschauenden 9 Stunden Entertainment zu bieten, das im übrigen auch von vielen Iren angeschaut wird. 42.860 Euro pro Stunde TV-Entertainment seien sehr gut angelegtes Geld.

                  Im Vergleich der letzten sechs Jahre sind die Kosten von 335.000 2019 etwas gestiegen, obwohl weniger Personen dieses Jahr in der Delegation waren.

                  https://eurovoix.com/2025/08/14/ireland-rte-releases-eurovision-2025-participation-costs/

                  https://www.irishmirror.ie/showbiz/rtes-eurovision-bill-revealed-staggering-35725868

                  Het Grote Songfestivalfeest und EuroFesta

                  Wer kurz vor den Vorentscheidungen einen großen ESC Schmacht hat, der kann diesen Durst entweder beim Grote Songfestivalfees oder bei EuroFesta dieses Jahr stillen.

                  Het Grote Songfestivalfeest ist jetzt schon eine größere Tradition. Seit 2019, als Begleitung zum ESC in Rotterdam gegründet, bringt die Show diverse Stars aus diversen Jahrgängen auf die Bühne. Das Lineup für dieses Jahr sieht auch wieder sehr gut aus. Wir können uns Stand jetzt auf Cesár Sampson, Chanel, Claude, Destiny, Edsilia Rombley, die 1998 für die Niederlande angetreten ist, genauso wie Imaani im gleichen Jahr für das Vereinigte Königreich.

                  Außerdem wird JJ auftreten, Joker Out, Käärijä, Keiino und Kyle Alessandro aus Norwegen, Marcus & Martinus und Mans Zelmerlöw, Miriana Conte aus Malte sowie Red Sebastian aus Belgien. Remember Monday kommen auch wieder auf die Bühne, Secret Garden und Sieneke aus den Niederlanden, die 2010 angetreten ist, Stefania, das SunStroke Project, Verka Serduchka und Willeke Alberti, Niederlande 1994.

                  Aber am meisten freue ich mich auf Molly Sandén, die beim Junior ESC, 2009, 2012 und 2016 beim Mello war UND im Film Eurovision Song Contest The Story of Fire Sage den Gesangspart für Rachel McAdams übernommen hat. Legendär ihr Auftritt in Husavik für die Oscars. Das ist aber noch nicht alles, denn Johnny Logan kommt auch noch.

                  Das Festival findet am 20. November 2025 statt.

                  EuroFesta ist eine Konzertreihe der letzten Jahre, die sich jetzt immer größerer Beliebtheit erfreuen kann, so dass man jetzt in die E-Work Arena in Busto Arsizio, ein Vorort von Mailand, geht. Dort ist Platz für circa 4.500 Personen. Am 13. Dezember 2025 können wir uns auf Senhit, Efendi, das SunStroke Project, Raven, die 2024 für Slowenien angetreten ist, auch Keiino und Kyle Alessandro vertreten Norwegen, Aiko aus der Tschechischen Republik, die 2024 beim ESC war, Ziferblat aus der Ukraine, Shkodra Elektronike aus Albanien, Emmelie de Forest und Luke Black vervollständigt das Lineup.

                  Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets!

                  https://youtu.be/UamELF1MyN0?si=8Wc2vY5l1IrmpaBz

                  https://eurovoix.com/2025/06/22/kyle-alessandro-het-grote-songfestivalfeest-2025/

                  https://www.eurofesta.it

                  https://hetgrotesongfestivalfeest.nl

                  Bara Bada Bastu knackt 100 Millionen Streams

                  Wer 100 Millionen Mal auf Spotify angehört wurde, der hat es im wahrsten Sinne des Wortes geschafft. Diese Saison hat es Bara Bada Bastu von Kaj geschafft. In diese Reihe gehören natürlich unter anderen ABBAs Waterloo, Nemos “The Code”, Manesskins Zitti e Buoni, Loreens Tattoo und Euphoria, Mans Heroes hat diesen Meilenstein auch erreicht. Aber auch Alexander Rybaks Fairytail und Lenas Satelite haben schon über 100 Millionen Streams auf Spotify. Die absolute Spitze jedoch formen Duncans Arcade und Rosa Linns Snap, die beiden schon 1.4 bzw. 1.3 Millarden Streams verbuchen.

                  Bara Bada Bastu ist gleichzeitig der am meisten gestreamte Song auf Schwedisch. Da soll nochmal einer sagen, dass es sich nicht lohnt, in Landessprache zu singen. In Schweden war Bara Bada Bastu übrigens 13 Wochen auf Platz 1.

                  https://eurovision.tv/story/kaj-bara-bada-bastu-100-million-streams

                  Hazel in ESC-Land

                  Ich muss nur daran denken, und ich beginne zu grinsen – der ESC und Hazel Brugger ist wirklich ein match made in heaven. Umso schöner, dass sie sich offenbar Mühe gibt, diese Beziehung am Laufen zu halten. ESC Kompakt hat im September einen Artikel veröffentlicht, in dem erzählt wird, dass sie mit ihrem Mann und Sandra Studer in der Küche von ABBA-Björn eine Podcastfolge aufgenommen hat, nachdem sie in Schweden ein englischsprachiges Comedyprogramm gespielt hatte. What the heck? Wie cool ist das denn? Den Link zum Artikel von ESCkompakt inkl. dem Link zur Podcastfolge bekommt ihr in den Shownotes bzw. auf ESC-Schnack punkt de.

                  https://esc-kompakt.de/hazel-brugger-tritt-in-schweden-auf-und-sorgt-fuer-ein-hohes-aufgebot-an-esc-legenden/

                  https://hazel-thomas-hoererlebnis.podigee.io

                  Die Hazel Thomas Hörerlebnis Episode mit Sandra Studer bei Björn

                  https://hazel-thomas-hoererlebnis.podigee.io/155-susses-bei-bjorn-mit-sandra-studer

                  Celine war in Basel!

                  Was ich dort ebenfalls gelesen habe: Celine Dion hatte für den ESC 2025 nicht nur eine Videobotschaft geplant, sondern sogar einen Auftritt inkl. “Ne partez pas sans moi”. Alle waren guter Dinge, dass es klappen könnte, hielten sich jedoch lieber bedeckt. Zu Recht, wie man feststellen musste, denn ihre Erkrankung schlug kurz vor Beginn der Show wieder voll durch und sie musste postwendend zurück nach Las Vegas fliegen. Arme Maus. Aber irgendwie freue ich mich darüber, dass all die Unkenrufe, sie wolle mit dem ESC nie wieder etwas zu tun haben, nicht stimmen. Und wünsche ihr möglichst viel schmerzfreie Lebenszeit.

                  https://esc-kompakt.de/celine-dion-war-tatsaechlich-beim-esc-2025-in-basel-auftritt-musste-wegen-krampfanfall-abgesagt-werden/

                  https://youtu.be/VXLWfXmlXPc?si=lfnbR6qG9HyWQVXD

                  https://youtu.be/VXLWfXmlXPc?si=lfnbR6qG9HyWQVXD

                  1 hr 39 min
                • Unser Deckel auf den ESC 2025

                  Es hat viel zu lange gedauert, aber hier ist unsere Abschlussepisode zum Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Darum ist auch der Coldopen ein bisschen lang geworden, weil sich Daniela und Christoph ebenfalls super lange nicht gesehen haben. Aber jetzt gehts wieder los und wir bringen uns alle mal auf den neuesten Stand.

                  Rückblick auf den ESC 2025

                  Die Halbfinale haben die Ukraine im ersten und im zweiten Israel gewonnen. Bemerkenswert für das erste Halbfinale ist vielleicht, dass Gabry Ponte mit Tutta l’italia für San Marino ganz knapp ins Finale gerutscht ist, nur 2 Punkte vor Thea Evan mit Shh aus Zypern. Erwartungsgemäß ist Aserbaidschan mit Mamagama Run with U letzter im ersten Halbfinale und die beiden Knaller-Beiträge aus Belgien und Kroatien sind ebenfalls liegen geblieben aber von den Punkten her gar nicht so weit auseinander.

                  Im zweiten Halbfinale ist ja Australien auf dem 11. Platz gelandet, aber schon mit etwas Abstand zum zehnten Platz von Armenien. Platz 13, 14 und 15, Irland, Serbien und Georgien, haben jeweils 28 Punkte bekommen. Deutschland hat im zweiten Halbfinale 12 Punkte an Israel, 10 an Griechenland (das war ich), 8 an Lettland, 7 an Litauen, 6 an Finnland, fünf an Österreich, vier an Dänemark, drei an Luxemburg, zwei an Australien und einen Punkt an Serbien.

                  Im Finale hat Österreich die Jurys absolut dominiert. Acht mal 12 Punkte, nur aus Aserbeidschan, San Marino, Italien, der Tschechischen Republik und Georgien gab es von den Jurys keine Punkte. Bei Televoting gab es zwar keine 12 Punkte, dafür aber aus jedem Land außer Schweden, Luxemburg, dem Vereinigten Königreich und Estland, mindestens einen Punkt. Deutschland dagegen hat nur von 14 Jurys und von den Zuschauenden aus 21 Ländern Punkte bekommen. Es bestätigt sich also wieder, dass ein Siegerbeitrag sowohl von der Jury als auch vom Publikum Punkte bekommen muss. Und auch noch mal zur Erinnerung, jeder Beitrag, der nicht in die Top 10 der jeweiligen Bewertungen gelangt, geht leer aus.

                  Einschaltquoten

                  Dieses Jahr hat der ESC zugelegt. Das Finale konnte gut 10% mehr Zuschauenden erreichen, nämlich 46,8 zu 36,8 in 2024. Über die letzten 24 Jahre gesehen, ist das deutlich über Schnitt, nur die Lena Jahre und etwas 2004 stehen heraus.

                  https://www.eurovision.de/news/ESC-Finale-Einschaltquoten-im-Vergleich,zuschauer224.html

                  https://youtu.be/goGHztOtPf4?si=RUFO18VTQ_7sQ_VJ

                  Auf gehts nach Wien

                  Kalender gezückt: Der ESC 2026 findet am 12., 14. und am 16 Mai statt. Wir sehen uns genau elf Jahre nach dem letzten ESC in Österreich in Wien wieder. Und noch eine kleine Rückblick auf diese Zeit, nach dem ESC in Wien kündigte der NDR an, dass man einen gewissen Xavier Naidoo für Deutschland zum ESC nach Stockholm schicken wolle, was quasi der letzte Motivationsschub für uns war einen ESC Podcast zu machen … 

                  Wie auch immer, es geht auch dieses Mal in die Stadthalle, die eine maximale Kapazität von 16.000 Personen hat. Natürlich werden den ESC keine 16.000 Menschen in der Halle erleben, die Bühne, der Greenroom und die Technik werden etwas Platz brauchen.

                  Die Stadt Wien hat 22,6 Millionen Euro für den ESC eingeplant, etwa fünf Millionen mehr als vor elf Jahren.

                  https://www.eurovision.de/news/eurovision-song-contest-2026-am-16-mai-in-wien,wien-234.html

                  Wer ist denn dabei

                  Bisher haben 22 Länder fest zugesagt beim ESC 2026 teilzunehmen. Von den Big Five bisher nur Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich.

                  Dänemark und Lettland wollen ihr Vorentscheidungsfinale jeweils am 14. Februar stattfinden lassen, Luxemburg am 26. Januar und Finnland am 28. Februar.

                  Vorentscheidungen in Albanien, Griechenland, Malta, Norwegen, Sweven, der Ukraine, Spanien UND Österreich sind bereits angekündigt. Was so ein ESC Sieg dann doch verändern kann.

                  Italien hat noch nicht offiziell zugesagt. Unabhängig davon ist natürlich das Sanremo Festival, dass vom 2. bis 26. Februar stattfindet.

                  Im Hintergrund jedoch finden wohl von diversen Delegationen, ausgesprochen hat dies nur Island, noch Verhandlungen und Gespräche mit der EBU über die Teilnahme Israels statt. Hier wird der Herbst die entscheidende Zeit sein, was bei diesen Gesprächen als Ergebnis herauskommt.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2026

                  Hej då Martin, hello Martin

                  Es war irgendwie abzusehen und so richtig tragbar war Martin Österdahl als Executive Supervisor für den ESC auch nicht mehr. Sein Rücktritt war also der richtige Schritt, eventuell vier Jahr zu spät. Ich bin mit Herrn Österdahl in Sachen ESC nie warm geworden. Er bürstete mich immer und an jeder Stelle, die er beim ESC anpackte, gegen den Strich.

                  Das Zitat, das er zu seinem Abschied hat veröffentlichen lassen, er habe den ESC zu einer globalen “Supermarke” entwickelt, ist genauso ein Bürstenstrich. Einen Scheiß hat er. Im Gegenteil, es gibt genügend Situationen, die er als Executive Supervisor zu verantworten hatte, die dem Ruf des ESC eher geschadet haben. Nie fand er die richtigen Worte, nie waren seine Aktionen befriedigend. In seine Amtszeit fällt auch, dass vielen Medien und Enthusiasten der Zugang verwehrt oder zumindest erschwert wurde und hat kommerziellen Plattformen Tür und Tor geöffnet, die nicht nur in Sachen Datenschutz und Jugendschutz fragwürdig sind.

                  Für Martin übernimmt, zumindest kommissarisch, Martin. Martin Green wurde letztes Jahr als Direktor für den ESC eingesetzt und seien wir ehrlich, Martin Österdahl vor die Nase gesetzt. Nahezu die gesamte Kommunikation dieses Jahr hat Martin Green übernommen und scheute in Pressekonferenzen auch die fiesen Fragen nicht zu beantworten, mit einer klaren Linie, auch wenn es evtl. nicht das war, was die Fragenden hören wollten. Vielleicht wird ja auch der Supervisor eingestampft und dafür der Direktor übernommen.

                  https://www.eurovision.de/news/martin-oesterdahl-tritt-als-executive-supervisor-des-esc-zurueck,oesterdahl-100.html

                  https://eurovision.tv/mediacentre/release/martin-green-eurovision-director

                  Neues Design für den ESC

                  Bevor die Visuals für den ESC 2026 vorgestellt werden, stand dieses Jahr ein neuer Look für den ESC selbst ins Haus. Es gibt eine neue Schriftart und ein neues Herz. Die Form ist zwar gleich geblieben, es ist also immer noch asymmetrisch und rechts etwas höher als links, aber es ist jetzt dreidemensional nach innen mit vielen Stufen versehen worden und ist mit einem Farbverlauf von blau, nach violett zu rot und pink gefüllt. Später soll es Stimmungen und Länder farblich und in der dreidimensionalen Form darstellen. Der neue Font ist rund, hat hier und da ein paar Schnörkel und ist insgesamt fetter. Die Wortmarke “Eurovision Song Contest” hat ebenfalls eine neue Schriftart bekommen, noch runder, eher wie eine Schreibschrift. Zentral bleibt aber auch hier das Herz anstelle des V von Vision. Hier ist das Herz zwar fetter als im alten Schriftzug, aber von der Form her unverändert.

                  Anlass war das 70jährige Jubiläum des Wettbewerbs und dass seit 2004 und einem sanften Refresh 2014 nichts am Logo und am Erscheinungsbilds des ESC getan wurde.

                  https://eurovision.tv/story/eurovision-song-contest-new-look

                  https://youtu.be/T_uaAkfZpaE?si=688vFxfurss43E7P

                  Am 1. September gehts wieder los

                  Etwas Regelkunde darf nicht fehlen und der Anlass ist der 1. September. Dieses Datum markiert Neujahr im ESC Kalender. Jeder Beitrag, der nach diesem Tag veröffentlicht wird, darf am ESC 2026 teilnehmen.

                  Die Schweiz zum Beispiel hat ihre Sammelphase schon abgeschlossen und geht jetzt in die Findungsphase. In der Schweiz wird der Song ja intern entschieden, was aber nicht heißt, dass es dort nicht einen ausgeklügelten Auswahlprozess gibt. Es gibt zwei Publikumsjurys, eine schweizer und eine internationale Jury, die in mehreren Stufen sich für einen Beitrag entscheiden. Dazu kommt noch eine internationale Fachjury, die schon mal in einem ESC Jury Kontext tätig waren.

                  https://www.srf.ch/sendungen/eurovision-song-contest/einsende-phase-abgeschlossen-danke-fuer-die-vielen-lieder-fuer-den-esc-2026-in-wien

                  Michael Schulte bei Night of the Proms

                  Wir beide sind ja große Night of the Proms Fans, nicht alleine, aber zumindest bei mir zum großen Teil wegen John Miles und “Music”. Leider ist John Miles viel zu früh von uns gegangen, aber ich denke, es gibt einen tollen neuen Künstler im diesjährigen Lineup, denn Michael Schulte ist dieses Jahr bei Night of the Proms dabei. Ich denke, seine tolle Stimme wird durch das Orchester in ganz neue Höhen gebracht.

                  Wer Night of the Proms nicht kennt, entstanden ist die Idee bei zwei belgischen Studenten 1984. Die haben sich die Abschluss Show der BBC Proms, eine Sommerfestival für klassische Musik, Last Night of the Proms, angesehen. Die findet in der Royal Albert Hall statt, wird auf vielen LED-Wänden im ganzen Vereinigten Königreich gezeigt, bei dem man sich lustig verkleidet und neuerdings nicht nur den Unionjack sondern seit 2016 auch zunehmend die EU-Flagge schwenkt. Aber das ist ein reines klassisches Konzert und die beiden Jungs aus Belgien sagten sich, warum nicht ein klassisches Orchester mit Popstars verknuppern. Und dort treten nicht nur Wald und Wiesen Popmusiker*innen auf, sondern Headliner wie Sting, Cliff Richard, Simply Red, Amy Macdonald, Zucchero, Mel C,  Toto und und und.

                  Dieses Jahr ist der Headliner Alice Cooper. Außerdem sind neben Michael Schulte, Joss Stone, Midge Ure, Safri Duo und Vanessa Amorosi dabei.

                  Los geht es am 28.11 in Mannheim, dann unter anderen Städten Dortmund, Frankfurt, Hamburg, München und zum Schluss Köln. So wie es aussieht ist für diese Veranstaltung dynamic Pricing bei Eventim aktiviert, so dass die Preise sehr schwanken, aber in Bremen kommt man zum Beispiel noch für ca 54 Euro rein, genauso in Stuttgart und Köln.

                  https://www.notp.com/de

                  https://www.eventim.de/artist/night-of-the-proms/?affiliate=GMD

                  1 hr 48 min

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