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Sound Branding in der Voice Strategie


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Die Marke als Sound. Eine Corporate Identity (CI) ist heute kein Fremdwort mehr und selbstverständlich geworden. Das Logo, verwendete Farben und Schriften sowie die „Werte“ eines Unternehmens werden übergreifend abgestimmt.
Bekannte Marken haben die bestehende CI bereits um ein Sound Branding erweitert. Intel, Ricola oder Audi nutzen „ihren“ Sound bereits seit einigen Jahren. Durch das Voice-Marketing wird das Sound Branding auch für andere Unternehmen interessant.
Was ist Sound Branding?
Klänge, Töne oder Jingles erzeugen Stimmungen, die das Branding widerspiegeln oder unterstreichen können. Eine spannende Szene in einem Blockbuster-Film wirkt erst durch die unterlegte Musik richtig aufregend. Sound bewirkt eine Menge in unserem Gehirn. Wir können, ähnlich wie bei Gerüchen, bestimmte Erinnerungen schneller abrufen und so eine bessere Vernetzung herstellen.
Unbekannt
Sound Branding ist die Übersetzung der Marke in Klang.
Das Branding um eine hörbare Stimmung zu erweitern, stärkt die Identität der Marke, es erzeugt stärkere Emotionen – weghören ist schwerer als wegsehen. Die Wiedererkennung ist einfacher, die Differenzierung zum Wettbewerb gelingt besser und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe ist gesichert.
Was kann Sound Branding?
Der Nutzen von einem „Klanglogo“ erscheint vielleicht im ersten Moment nicht sehr relevant. Jedoch ist wissenschaftlich bewiesen, dass Klänge eine physiologische Wirkung in unserem Gehirn auslösen und dadurch Dopamin freigesetzt wird. Der Botenstoff vermittelt einen Belohnungseffekt, weswegen Dopamin, so wie Serotonin, als Glückshormon bezeichnet wird. Der Effekt ist also ähnlich wie bei dem Genuss von Schokolade.
Sound Branding verstärkt somit die Identität der Marke. Der Wert für die Wiedererkennung erhöht sich enorm. Das Produkt kann besser differenziert werden und steigert die Aufmerksamkeit der Zielgruppe.
Garantiert erkennst du diese Marken allein am Klang des Sounddesigns:
Welche Anwendungsfelder gibt es?
Das Sounddesign kann ganz individuell umgesetzt werden und besteht aus mehreren Teilbereichen, wie dem Audio-Logo, Soundscapes, Sound-Icons und ggf. einer Brand-Voice, also einer unverwechselbaren Stimmen, die die Marke verkörpert.
Vor allem als Teil der Customer Journey (ASIDAS) sind die verschiedenen Soundlandschaften einsetzbar. Bei interaktiven Audio-Ads, FAQ-Anwendungen und Flash Briefings kannst Du damit arbeiten. Zudem kannst Du die lokale Suche, Produktinformationen oder Bestellabläufe im Voice-Commerce besser gestalten.
Audio Logo
Ein Audiologo ist für die Ohren dasselbe wie ein visuelles Logo für die Augen. Es kann aus einer Melodie, einem Geräusch oder allein aus einem gesprochenen Text bestehen. (z. B. Intel, Audi, Ricola). Die Telekom hat sich mit einer einfachen Tonfolge in unsere Gedächtnisse verankert:
Das Audio-Logo sollte immer dort erscheinen, wo Voice-Applikationen angeboten werden, z. B. als Alexa Skill bzw. Google Action. Dabei können alle Bereiche, wie Bildung, Gaming und Entertainment abgedeckt werden. Es ist zwar wichtig, dass dieses Logo überall eingebunden werden kann, in Warteschleifen, in Radio-/TV-Werbespots, etc., dennoch muss es nicht überall präsent sein um die Customer Journey interessanter werden zu lassen und dem Zuhörer nicht auf die Nerven zu fallen.
Jingle
Die nächste Stufe einer Sound Brand ist ein Jingle, eine kurze Melodie mit dem Ziel eine Art Ohrwurm zu kreieren. Wir kenne Sie von Werbespots, Haribo ist hier ein gutes Beispiel: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“.
Brand Song
Diese exklusiv lizenzierten Songs kennen wir gut von Coca Cola. Bereits vorhandene Songs werden hier immer wieder an das Sound Branding von der Marke angepasst. Es können aber auch komplett eigens für das Unternehmen komponierte Lieder sein. Diese gibt es als „Brand Theme“, also als Song, der für einen langen Zeitraum genutzt wird oder auch kampagnengebunden als so genannter „Commercial Song“.
Firmenhymnen
Dies sind Lieder speziell für interne Zwecke des Unternehm...
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Voice BlogBy Raphael Schaad,Vera Steitz