Die von Stefan Ribler lancierten Fachgespräche gehen in eine nächste Runde – mit zwei neuen Moderator:innen und einem leicht veränderten Format. Matthias Weber und Nina Stern widmen sich jeweils in einer dreiteiligen Gesprächsreihe einem aktuellen Thema und beleuchten es zusammen mit ihren Gästen aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage: Was bedeuten gesellschaftliche Entwicklungen für die Soziale Arbeit – und welche Antworten kann sie darauf geben?
Politische Polarisierungen, geopolitische Spannungen, Klimawandel und soziale Herausforderungen prägen unsere Gegenwart. Vieles erscheint unsicher, manches sogar unvorstellbar. Doch gerade in solchen Zeiten stellt sich die Frage: Welche Zukunft wollen wir eigentlich? Und welche Rolle spielt dabei die Soziale Arbeit? – Mit diesen Fragen beschäftigt sich die erste Fachgesprächsreihe unter dem Titel «Krisenhafte Zeiten!? Ist die Zeit für Veränderung, auch für die Soziale Arbeit, gekommen?»
Wenn vieles unsicher erscheint, wächst das Bedürfnis nach Orientierung – und nach einer Vorstellung davon, wie eine wünschenswerte Zukunft aussehen könnte.
Genau hier kommen Utopien ins Spiel. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff? Sind Utopien weltfremde Wunschbilder oder können sie gesellschaftliche Veränderung anstossen? Und warum kann gerade die Soziale Arbeit auf utopisches Denken nicht verzichten?
Diesen Fragen geht Nina Stern im ersten Fachgespräch der neuen Reihe mit Mathias Lindenau nach.
Weitere Informationen zur Sozialraumtagung:
Sozialraumtagung 2026 | OST
Zum Buch von Prof. Dr. Mathias Lindenau:
ad Gustav Landauer Homme de lettres und Edelanarchist – EVA