Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise

Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise

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Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise episodes

  • Swen Hutter und Sophia Hunger: Alles Covidioten? Politische Potenziale des Corona-Protests in Deutschland

    In ihrem Vortrag vom 30. Juni 2021 gaben Swen Hutter und Sophia Hunger einen umfassenden Überblick über die politischen Potentiale des Corona-Protests in Deutschland. Basierend auf Umfragedaten zeigen sie, dass dieser Protest ein erhebliches und relativ stabiles Mobilisierungspotenzial in der deutschen Bevölkerung besitzt. Es besteht zu einem großen Teil aus einer von den etablierten Parteien nicht repräsentierten politischen Mitte, nicht nur aus rechtsradikalen Randgruppen. Allerdings tendiert über Zeit zunehmend nach rechts und besitzt aufgrund seiner Anfälligkeit für Verschwörungstheorien ein erhebliches Radikalisierungspotenzial.

    Die Ergebnisse sind auch in einem Beitrag in den WZB-Mitteilungen sowie in dem Vortrag zugrundeliegenden WZB Discussion Paper nachzulesen.

    Swen Hutter ist Lichtenberg-Professor in politischer Soziologie an der Freien Universität Berlin und Stellvertretender Direktor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

    Sophia Hunger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

    Transkript

    Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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      Zu Gast
      • Swen Hutter
        • Sophia Hunger
            Moderation
            • Florian Binder
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              • Email
                33 min
              • Ulrike Burrmann und Sebastian Braun: Die Sportvereine in Zeiten der Corona-Pandemie – Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung

                In ihrem Vortrag vom 30. Juni 2021 beschrieben Ulrike Burrmann und Sebastian Braun, wie physische Abstandsregeln und Kontaktbegrenzungen die Kernaktivitäten von Sportvereinen limitieren. Der Vortrag liefert auf der Grundlage einer im zweiten Lockdown durchgeführten repräsentativen Online-Befragung mit Erwachsenen empirische Daten zu ausgewählten Strukturmerkmalen von Sportvereinen.

                Ulrike Burrmann ist Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin und dort Leiterin der Abteilung Sportpädagogik am Institut für Sportwissenschaft sowie Leiterin der Abteilung Integration, Sport und Fußball am BIM.

                Sebastian Braun ist Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und dort Leiter der Abteilung Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft.

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                Transkript

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                  Zu Gast
                  • Ulrike Burrmann
                    • Sebastian Braun
                        Moderation
                        • Joshua Perleberg
                          • Email
                          • Website
                            30 min
                          • Johannes Abeler und Frauke Kreuter: Der Effekt von Corona-Warn-Apps

                            Viele Länder haben letztes Jahr Kontakt-Nachverfolgungs-Apps eingeführt, um die Zahl der Corona-Ansteckungen zu reduzieren. In seinem Vortrag vom 23. Juni 2021 zeigt Johannes Abeler, wie diese Apps von der Bevölkerung angenommen wurden, und fasst Ergebnisse über die Effekte der Apps zusammen. Die App, die in England verwendet wird, hat die dortige Epidemie um ca. 25 Prozent reduziert.

                            Der Vortrag wurde zusammen mit Frauke Kreuter ausgearbeitet.

                            Johannes Abeler ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Oxford und Fellow des St Anne’s College.

                            Frauke Kreuter ist Professorin für Statistik und Data Science in den Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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                            Transkript

                            Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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                              Zu Gast
                              • Johannes Abeler
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                                • Frauke Kreuter
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                                        31 min
                                      • Benjamin Schulz: Für wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub? Ergebnisse aus dem Nationalen Bildungspanel zu Veränderungen in der Nutzung digitaler Technologien während der COVID-19-Pandemie

                                        Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass immer mehr Beschäftigte im Arbeitsalltag vernetzte digitale Technologien nutzen. Wer aber nutzt etwa Videokonferenzsysteme oder kollaborative Software häufiger als zuvor, und für welche Tätigkeiten? In seinem Vortrag vom 23. Juni 2021 stellte Benjamin Schulz dazu Analysen der 2020er Corona-Zusatzerhebung des Nationalen Bildungspanels vor und diskutiert zu erwartende Auswirkungen auf die (soziale Ungleichheit von) Weiterbildungsbeteiligung und die digitale Spaltung der Erwerbsbevölkerung.

                                        Benjamin Schulz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Nationales Bildungspanel: Berufsbildung und lebenslanges Lernen, am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

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                                          Zu Gast
                                          • Benjamin Schulz
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                                                  30 min
                                                • Niklas Harder und Magdalena Nowicka: Betreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie

                                                  Am 16. Juni 2021 hielten Magdalena Nowicka und Niklas Harder einen Vortrag mit dem Titel „Betreuer*innen an der Grenze: das transnationale Pflegesystem in der Pandemie“. In Deutschland beschäftigen schätzungsweise 300.000 Haushalte eine ausländische Betreuungskraft. Diese sogenannten Live-ins arbeiten meist über längere Zeiträume im Haushalt pflegebedürftiger Personen, und reisen zwischen Deutschland und ihren Heimatländern hin und her. Durch die Corona-Krise wurden diese Grenzüberschreitungen weitgehend unmöglich. Nowicka und Harder stellen nun erste Ergebnisse aus ihren Befragungen zu den Folgen dieser Beschränkungen vor.

                                                  Magdalena Nowicka leitet die Abteilung Integration am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung.

                                                  Niklas Harder ist Postdoktorand und der Co-Leiter der Abteilung Integration.

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                                                  Transkript

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                                                    Zu Gast
                                                    • Niklas Harder
                                                      • Magdalena Nowicka
                                                          Moderation
                                                          • Sandra Leumann
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                                                              32 min
                                                            • Marcel Helbig: Corona-Schuljahre und wie weiter?

                                                              Am 16. Juni 2021 hielt Marcel Helbig einen Vortrag mit dem Titel „Corona-Schuljahre und wie weiter?“. Er beleuchtet die Frage, welche Folgen sich aus den Lernlücken von Schüler:innen aus den vergangenen Schuljahren ergeben. Bildungspolitische Debatten scheinen die Folgen weitegehend zu unterschätzen. Andererseits müssen Schüler:innen Schulstoff aufholen, als hätten sie das geforderte Klassenziel verfehlt. Helbig analysiert die Fragen, die sich aus dieser Debatte ergeben.

                                                              Marcel Helbig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe der Präsidentin am WZB und Arbeitsbereichsleiter „Strukturen und Systeme“ am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBI).

                                                              VortragsfolienHerunterladen

                                                              Transkript

                                                              Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

                                                              Zu Gast
                                                              • Marcel Helbig
                                                                  Moderation
                                                                  • Michelle Boden
                                                                    • Website
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                                                                    • Christine Preiser und Esther Rind: COVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz

                                                                      Am 9. Juni 2021 hielten Christine Preiser und Esther Rind einen Vortrag mit dem Titel „COVID-19 und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz“. In der zugrundeliegenden Studie befragten die Vortragenden zu mehreren Zeitpunkten in einem Unternehmen Beschäftigte und Führungskräfte zu den Auswirkungen der Pandemie. In ihrer Mixed-Methods Studie geht es um Fragen von Gerechtigkeit, dem Zusammenstehen als Mannschaft und der Sehnsucht nach den Kolleg*innen, sowie um die Herausforderung für Führungskräfte, unter Pandemiebedingungen zu führen und zu motivieren.

                                                                      Mehr Informationen finden Sie im Studienprotokoll und der Projektseite der Studie.

                                                                      Christine Preiser ist Soziologin am Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Tübingen.

                                                                      Esther Rind arbeitet ebenso am Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Tübingen und leitet dort den Forschungsschwerpunkt „Gesundheitsversorgung für Menschen im Erwerbsalter“.

                                                                      Transkript

                                                                      Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

                                                                      Verwandte Episoden
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                                                                                • Rainer Schnell und Sonja Haug: Impfbereitschaft und Einstellungen zu Alternativmedizin und Verschwörungstheorien

                                                                                  In ihrem Vortrag vom 9. Juni 2021 stellten Rainer Schnell und Sonja Haug Ergebnisse einer telefonischen Befragung zur Impfbereitschaft und zu Einstellungen zu Alternativmedizin und Verschwörungstheorien vor. Neben methodischen Hinweisen problematisiert der Vortrag die Frage, welche rationalen Erklärungen es für Impfskepsis gibt. Als wichtigster Faktor bei dem einen Drittel der Befragten, das sich impfskeptisch äußerte, zeigte sich eine deutliche Überschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen.

                                                                                  Der Preprint ist auf ResearchGate abrufbar.

                                                                                  Rainer Schell ist Professor für Empirische Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen.

                                                                                  Sonja Haug ist Professorin für Empirische Sozialforschung an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg.

                                                                                  VortragsfolienHerunterladen
                                                                                  Transkript

                                                                                  Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

                                                                                  Verwandte Episoden
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                                                                                              In Ihrem Vortrag vom 2. Juni 2021 präsentierten Janina Steinert und Cara Ebert ihre Studie zum Einfluss der COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen auf häusliche Gewalt. Sie können zeigen, dass die häusliche Quarantäne, die Betreuung von kleinen Kindern, bestehende finanzielle Sorgen und eine schlechte psychische Gesundheit das Risiko von häuslicher Gewalt erhöhen. Außerdem konnten sie zeigen, dass die Nachfrage nach Hilfsangeboten während des ersten Lockdowns signifikant angestiegen ist.

                                                                                              Janina Steinert ist Assistant Professor für Global Health an der TUM School of Governance der Technischen Universität München.

                                                                                              Cara Ebert ist Wissenschaftlerin im Kompetenzbereich „Arbeitsmärkte, Bildung, Bevölkerung“ des RWI Essen.

                                                                                              Transkript

                                                                                              Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

                                                                                              Verwandte Episoden
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                                                                                                          In ihrem Vortrag vom 2. Juni 2021 beschrieben Jens Hoebel und Morten Wahrendorf die stark wellenförmige Dynamik des Infektionsgeschehens in der COVID-19-Pandemie. Fraglich ist, wie sich diese Dynamik zwischen verschiedenen sozialen Gruppen unterscheidet und mit welchen Strukturmerkmalen sie zusammenhängt. Der Beitrag gibt einen Überblick darüber, welchen Aufschluss regionalisierte Analysen der COVID-19-Meldedaten über diese Frage geben. Er diskutiert außerdem die Potenziale und Limitationen dieses Analyseansatzes für die Sozialepidemiologie und den Infektionsschutz.

                                                                                                          Jens Hoebel ist Deputy Head der Abteilung Social Determinants of Health des Robert Koch-Instituts.

                                                                                                          Morten Wahrendorf ist Leiter der Arbeitsgruppe „Arbeit und Gesundheit“ am Institut für Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

                                                                                                          Transkript

                                                                                                          Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

                                                                                                          Verwandte Episoden
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