Daniel Sailer von Metzler AM im Interview
Der SpaceX-Börsengang ist das bislang meistdiskutierte Finanzthema des Jahres. Aber wie bewertet man ein Unternehmen, das das Hundertfache seines Umsatzes kostet und den adressierbaren Markt mit 28,5 Billionen US-Dollar beziffert? Christoph Fröhlich spricht mit Daniel Sailer, Leiter des Sustainable Investment Office bei Metzler Asset Management, über die Substanz hinter dem Hype – und über die Unternehmen, die still und leise an jedem Raketenstart verdienen.
Was ihr in dieser Episode lernt:
Warum die Anzahl der Raketenstarts in den USA exponentiell auf über 200 pro Jahr gestiegen istWie Starlinks Geschäftsmodell mit 10.000 Satelliten und 15 Millionen Abonnenten funktioniertWarum Datencenter im Weltall heute technisch nicht realisierbar sind (und was das mit ISS-Solarsegeln zu tun hat)Die „Schaufel-und-Spitzhacken-Strategie": Welche europäischen Unternehmen vom Boom profitieren und wie er auf Linde, Airbus, OHB & Co.schaut Wie SpaceX beim Enterprise Value/Sales-Verhältnis mit Faktor 100 bewertet wird – und was das im Vergleich zu Nvidia oder Palantir bedeutetWas das Kessler-Syndrom ist und warum es ein systemisches Investmentrisiko darstelltWie Metzler Nachhaltigkeit und Weltrauminvestments zusammendenktErwähnte Unternehmen & Themen:
SpaceX, Starlink, Blue Origin, Rocket Lab, OHB, Airbus, Thales, Safran, Linde, Almonty Industries, Nvidia, Astroscale, IRIS² (EU-Satellitenprojekt)
Daniel Sailer, Leiter Sustainable Investment Office, Metzler Asset Management. Zuvor neun Jahre bei MSCI, wo er das Nachhaltigkeitsresearch in der DACH-Region aufgebaut hat.
Christoph Fröhlich (DAS INVESTMENT) & Malte Dreher (private banking magazin)