For Professional Investors Only

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By Christoph Fröhlich & Malte DreherBusinessInvesting
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For Professional Investors Only episodes

  • Investieren in das Nadelöhr der Künstlichen Intelligenz
    Marcus Weyerer von Franklin Templeton im Gespräch

    Die Emerging Markets haben sich verändert, ohne dass die Portfolios es mitbekommen hätten. Marcus Weyerer von Franklin Templeton erklärt, warum Taiwan und Südkorea zur Engstelle des globalen KI-Booms geworden sind, was das für Anleger bedeutet und wo die These an ihre Grenzen stößt.

    Die Themen der Folge

    • Warum 60 bis 70 Prozent des Weltwirtschaftswachstums aus Schwellenländern kommen – und warum das in deutschen Portfolios kaum abgebildet ist
    • Die KI-Wertschöpfungskette von oben nach unten: Modelle, Hyperscaler, GPUs, Halbleiter – und wo sie zum Nadelöhr wird
    • Wie es historisch dazu kam, dass zwei Länder die Chip-Produktion dominieren: Commoditisierung in den achtziger und neunziger Jahren, Kostenvorteile, staatliche Investitionen
    • Warum Reshoring langsam ist: sterile Fabriken, drei bis vier Jahre Bauzeit, hochqualifiziertes Personal
    • Auftragsbücher bis 2027 und eine Capex-Guidance der Hyperscaler, die von 800 Milliarden Dollar Richtung einer Billion zeigt
    • Die Blasendebatte: Welche Kennzahlen Weyerer tatsächlich auswertet – und welche Frage er bewusst offenlässt
    • Portfoliopraxis: Einzelland-ETFs, Konzentrationsrisiko, geopolitisches Risiko, Drawdowns von 25 Prozent
    • Für wen sich die Beimischung nicht lohnt – Stichwort MSCI ACWI mit 60 bis 70 Prozent USA-Anteil
    • Warum das eigentliche Problem in der Vermittlung an den Endkunden liegt
    • Der Gast

      Marcus Weyerer, CFA, ist Senior ETF Investment Strategist EMEA bei Franklin Templeton. Er kam 2018 von WisdomTree, war zuvor unter anderem Geldmarkthändler bei Intesa Sanpaolo in London und in verschiedenen Positionen bei der Commerzbank tätig. Weyerer hat an der Frankfurt School of Finance & Management studiert und lebt seit über einem Jahrzehnt in Großbritannien.

      Aufgenommen beim 40. private banking kongress am 16. und 17. September 2026 im Cruise Center Altona in Hamburg.

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      21 min
    • Klumpenrisiko Lebenswerk: Wie die Haspa Unternehmer berät
      Eva-Marie Gerland im Gespräch

      Eva-Marie Gerland arbeitet im Private Banking der Hamburger Sparkasse und betreut dort Unternehmerinnen und Unternehmer. Christoph Fröhlich hat sie auf dem private banking kongress in Hamburg getroffen. Das Gespräch dreht sich um die Praxis dieser Beratung: wie man als junge Beraterin Vertrauen gewinnt, wie man über Klumpenrisiken spricht, ohne zu belehren, und wie sich die Rolle von Banken verändert, wenn Informationen kein Wettbewerbsvorteil mehr sind.

      Die Themen

      • Warum Gerland über eine Ausbildung in die Bank kam und blieb, weil Geld „das Persönlichste" ist, worüber man mit Menschen spricht
      • Das erste Gespräch mit einer Unternehmerpersönlichkeit mit 22 Jahren und was gegen den Respektabstand hilft
      • Der Wechsel von Osnabrück zur Haspa: andere Stadt, andere Unternehmerwelt
      • Weshalb kaum jemand mit einem Anlagewunsch kommt, sondern mit einer Lebenssituation
      • Nachfolge und Verkauf: Was passiert, wenn das Lebenswerk in eine andere Hand geht
      • Warum sie Geschlechterklischees in der Anlagementalität ablehnt und welche Realität sie trotzdem noch 2026 sieht
      • Der Kunde, der offensiv investieren will, obwohl das Geld in drei Jahren gebraucht wird
      • Das Ende des Informationsvorsprungs und was danach kommt: Finanzplanung, Einordnung, Wechselwirkungen
      • Welchen Teil ihrer Arbeit sie sofort an eine KI abgeben würde
      • Last Man Standing statt Marathon: ihre Diagnose für eine Branche, deren Ziellinie niemand kennt
      • Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

        Für Beraterinnen und Berater am Anfang der Laufbahn enthält die Folge eine brauchbare Arbeitsdefinition von Augenhöhe und einen konkreten Gesprächseinstieg für das Klumpenrisiko-Thema. Für Entscheiderinnen und Entscheider liefert Gerland eine klare Positionierung zur Frage, wo der Mehrwert von Beratung künftig liegt.

        Der Aufruf der Hosts

        Malte Dreher sucht Gesprächspartner zur Verzahnung von Firmenkundengeschäft und Private Banking: Wie macht man aus zwei Büchern eins? Antworten gern per LinkedIn oder E-Mail an die Redaktion.

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        17 min
      • "Bloß niemals Bank" – was ein 81-jähriger Banker seinen Enkeln rät
        Michael Bothe im Gespräch

        Michael Bothe hat in diesem Geschäft fast alles gesehen: zweistellige Zinsen, schwarze Freitage, Crash-Oktober, Boomjahre. In dieser Folge erzählt er Malte Dreher, warum er trotzdem – oder gerade deshalb – zu einem radikalen Urteil über die Zukunft der Banken kommt. Aufgezeichnet am Rande des private banking kongress in Hamburg.

        Die Themen im Überblick

        • Banker oder Bankier? Bothes Weg von der Bremer Landesbank über Schröder, Münchmeyer, Hengst bis zum Aufbau von Lazard als Asset Manager in Deutschland
        • Der Menschenfänger: warum Beratung für ihn immer Beziehungsarbeit war und was das mit einer Angel zu tun hat
        • Die Enkel-Frage: warum er heute von einer Banklaufbahn abraten würde
        • Früher und heute: als Berater noch die Steuererklärung ausfüllten und sich im Crash von sich aus meldeten
        • Compliance und Restriktionen: Bothes Kritik an der Next-Generation-Debatte im Private Wealth
        • Commodity Vermögensverwaltung: warum Zentralisierung Freiräume schafft, die nicht genutzt werden
        • Die drei Aufgaben eines unabhängigen Vermögensberaters: auswählen, kontrollieren, unabhängig bleiben
        • Vier Prozent Ausgabeaufschlag: ein Fall aus der Praxis
        • Persönlich zum Schluss: St. Pauli, Thalia-Theater, Zwick – und zwei Buchtipps
        • Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

          • Eine Checkliste aus der Praxis, woran unabhängige Beratung zu erkennen ist: Vergütungsstruktur offenlegen, Gesamtkosten vor der Umsetzung erfragen, Entscheidungskompetenz des Gegenübers klären
          • Ein Maßstab für Ausgabeaufschläge aus Sicht eines Käufers, der jedes Jahr mehrere Mandate vergibt
          • Argumente für das Gespräch mit Kunden, die zwischen Bank, Vermögensverwalter und Family Office abwägen
          • Für Nachwuchskräfte: eine unbequeme Außensicht auf das Berufsbild und darauf, woran Kundenbindung tatsächlich hängt
          • Im Gespräch erwähnt

            • Karsten Dusse: „Achtsam morden" (Romanreihe, seit 2018; als Serie bei Netflix mit Tom Schilling)
            • Stephan Schäfer: „25 letzte Sommer" (2024)
            • private banking kongress, Hamburg – Keynote von Gabor Steingart, Talk zur Rolle der Next Generation im Private Wealth
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              16 min
            • Haltung ist Handwerk: 20 Jahre Candriam in Deutschland
              Länderchefin Tanja Bender im Gespräch

              20 Jahre Candriam in Deutschland, das ist ein Anlass für ein Gespräch darüber, was ein Fondshaus mit rund 600 Mitarbeitern anders macht als die Riesen der Branche. Tanja Bender verantwortet das Geschäft in Deutschland und Österreich und spricht im Podcast über Profil, Produkte, Marktstimmung und eine Branche, die sich selbst zu treu ist.

              Die Themen im Überblick

              • Wofür anrufen? Benders Antwort auf die Selektorenfrage und warum sie dabei auch sagt, wo Candriam nicht vorne liegt
              • Liquid Alternatives: Warum sie in Deutschland lange als Hedgefonds galten und warum Bender sie trotzdem im Portfolio sehen will
              • Nachhaltigkeit: Eine ehrliche Einordnung dazu, wie sehr das Thema an Zugkraft verloren hat
              • Doppelte Herkunft: Europäischer Manager, US-Mutter New York Life – was das im Alltag bedeutet, gerade bei Private Assets
              • Der deutsche Sparer: Warum Fixed Income hierzulande so dominant ist und welche Rolle das Altersvorsorgedepot spielen könnte
              • Drawdown-Angst: Institutionelle werden vorsichtig, Retail bleibt euphorisch – Benders Beobachtung zur aktuellen Marktstimmung
              • Biotech: Wann aus medizinischem Fortschritt ein Investment wird und warum der Weg zunehmend über Private Markets führt
              • Marktneutrale Strategien: Welches Depotproblem sie konkret lösen sollen
              • Kulturfrage: Kurze Wege, maßgeschneiderte Lösungen und der Parkplatz als Recruiting-Argument
              • Branchenkritik: „Es gibt Events, die gab es schon vor 20 Jahren"
              • Persönlich: BVB-Rucksack beim Kundentermin, Oktoberfest, Zahlendruck und die Frage, wie viele Chancen ein Fondsmanager verdient
              • Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

                • Eine seltene, konkrete Momentaufnahme davon, wie unterschiedlich institutionelle und private Anleger die KI-Rally gerade einschätzen
                • Argumente für und gegen Liquid Alternatives im Portfolio aus Sicht einer Vertriebsseite, die dafür wirbt
                • Ein praktischer Einblick in den Ertragsmechanismus von Biotech-Investments jenseits der Demografie-Erzählung
                • Impulse für alle, die Veranstaltungen in der Finanzbranche planen oder besuchen
                • Für Führungskräfte: wie der Schritt aus dem Team in die Teamleitung den eigenen Führungsstil verändert
                • Diese Folge entsteht in Zusammenarbeit mit Candriam. Die Fragen stellt die Redaktion unabhängig, wie bei allen Gästen.

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                  26 min
                • Aktien kaufen in ChatGPT: Wie Scalable in fünf Monaten die Bankberatung umbaut
                  Alexander Seipp im Gespräch

                  Scalable Capital hat im August 2026 als erste Bank Europas seine Plattform für gängige KI-Assistenten geöffnet. Unter dem Namen Agentic Investing lassen sich ChatGPT, Claude und Codex mit dem eigenen Depot verbinden – über das Model Context Protocol (MCP) oder eine Kommandozeilen-Anwendung. Möglich sind Analysen, Wertpapiersuche, Orders, Sparpläne, Watchlists und Preisalarme.

                  Christoph Fröhlich spricht mit Alexander Seipp, Chief Product Officer bei Scalable Capital, über die Mechanik dahinter, die Grenzen des Systems, das Entwicklungstempo – und die Frage, wem künftig die Kundenschnittstelle gehört.

                  Die Themen

                  • Wie die Verbindung zwischen KI-Assistent und Depot technisch funktioniert
                  • Welche Aktionen die KI ausführen darf und welche gesperrt sind
                  • Warum jede Order eine mehrstufige Bestätigung braucht
                  • Entwicklungstempo: von der Idee bis zum Launch in unter fünf Monaten
                  • Wie ein Produktchef ohne Entwicklerhintergrund täglich mit Codex arbeitet
                  • Ob der KI-Assistent die Kundenschnittstelle kannibalisiert – oder zum Vertriebskanal wird
                  • Halluzinationen im Depotkontext und die Frage der Haftung
                  • Ob KI zu besseren Anlageentscheidungen führt
                  • Einheitsportfolio oder Segment of One?
                  • Was dem „Finanzberater in der Hosentasche" fehlt
                  • Entweder-oder-Runde zum Schluss
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                    41 min
                  • Sparkasse gegen Sauren – das steckt hinter dem Streit ums Logo
                    Kann eine Marke einen ganzen Buchstaben für sich beanspruchen?

                    Sauren hat nach rund 35 Jahren seinen Markenauftritt erneuert. Seit Ende Juli liegt der Kölner Dachfondsanbieter deshalb im Streit mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband: Der sieht im neuen Sauren-Signet eine zu große Nähe zum Sparkassen-S und hat am Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt. Eckhard Sauren erzählt in dieser Sonderfolge, wie es dazu kam, was er angeboten hat und wie er die Erfolgsaussichten einschätzt.

                    Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

                    • Was der Unterschied zwischen Verwechslungsgefahr und Verwässerung praktisch bedeutet und warum eine starke Marke einen größeren Schutzradius hat.
                    • Warum eine Identitätsrecherche vor dem Launch kein Freibrief ist: Saurens Anwälte hielten die Zeichen für hinreichend beabstandet, das Landgericht sah es anders.
                    • Was bei einer einstweiligen Verfügung operativ wirklich anfällt, von der Website bis zu den Werbemitteln der Vertriebspartner.
                    • Wie man Kompromissangebote im Markenstreit konstruiert: Kontextbindung, Farbausschluss, Verzicht auf prägende Einzelelemente.
                    • Warum ein Markeninhaber die Fallauswahl selbst als Risiko begreifen sollte.
                    • Der Gast

                      Eckhard Sauren gründete 1991 die Sauren Fonds-Service AG in Köln. Das Haus steht für einen qualitativen Multi-Manager-Ansatz: Statt Fonds auszuwählen, bewertet Sauren die Fondsmanager dahinter in persönlichen Gesprächen, von denen das Unternehmen nach eigenen Angaben inzwischen mehrere Tausend geführt hat. Den ersten Dachfonds legte Sauren 1999 auf. Der neue Claim fasst die Philosophie in zwei Wörtern: „Fondsmanager entscheiden."

                      Die Hosts

                      Christoph Fröhlich ist Chefredakteur von DAS INVESTMENT und Host von „For Professional Investors Only". Oliver Morath ist Host von „Der Finanz-Gourmet" beim private banking magazin, den er sonst gemeinsam mit Carolin Tsalkas aufnimmt.

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                      33 min
                    • Was verdient man bei der DVAG? Ein Direktionsleiter rechnet vor
                      Sascha Rabe im Gespräch

                      Sascha Rabe hat zweimal Karriere gemacht. Erst in der Bank – Ausbildung bei der BfG in Braunschweig, Kreditrisikomanagement in Frankfurt, Asset Management in Paris, dann Filialleiter und schließlich Bankdirektor mit rund 100 Mitarbeitenden. Die Bild widmete ihm eine Dreiviertelseite als "Deutschlands jüngstem Bankchef".

                      Dann kündigte er, weil er einen befreundeten Filialleiter entlassen sollte und sich weigerte.

                      Seit 15 Jahren ist Rabe selbstständiger Handelsvertreter bei der Deutschen Vermögensberatung und leitet in Braunschweig eine Direktion mit rund 270 Partnern, davon etwa 50 hauptberuflichen Beraterinnen und Beratern. Malte Dreher spricht mit ihm über das Geschäftsmodell dahinter und fragt konsequent nach den Zahlen.

                      Das nehmen Sie mit:

                      1. Wie die Ertragsverteilung im DVAG-Modell tatsächlich funktioniert: Wer bekommt welchen Anteil, und warum sinkt der Anteil des Direktionsleiters, je erfolgreicher ein Berater wird?
                      2. Warum Rabe keine Fee auf das Bestandsvolumen seiner Berater erhält und was stattdessen gemessen wird
                      3. Welchen Bestand ein wechselnder Private Banker typischerweise mitbringt
                      4. Was nach Personal- und Bürokosten von einem knapp siebenstelligen Bruttoverdienst übrig bleibt
                      5. Warum die Unternehmensnachfolge für Rabe das stärkere Argument ist als die Vergütung
                      6. Weshalb er den Selbstständigenjob für sicherer hält als jede Bankanstellung
                      7. Buch „Wie Profis investieren“: https://amzn.eu/d/08s0cofZ

                        Buch „Mit Kundenorientierung mehr verkaufen“: https://amzn.eu/d/0d5jbfwF

                        Internetpräsenz DVAG: https://www.dvag.de/sascha.rabe/index.html

                        Artikel BILD : https://www.sascharabe.de/projekttitel-02-1-4

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                        26 min
                      8. Drei Bankwelten, 300 Kunden: Wie Nicole Krug Private Banking in Wedel macht
                        Ein Gespräch über das Handwerk der Anlageberatung

                        Nicole Krug ist Portfoliomanagerin im Private Banking der Stadtsparkasse Wedel. Vor Wedel war sie bei der Citibank und bei der Degussa Bank – drei Häuser, drei völlig unterschiedliche Logiken. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich, aufgezeichnet auf dem private banking kongress im September 2026 in Hamburg, erzählt sie, was von jeder Station übrig blieb.

                        Das Gespräch ist auch deshalb interessant, weil Krug an mehreren Stellen dem widerspricht, was man erwarten würde. Ihr Haus arbeitet mit offener Produktarchitektur und berät bewusst auch an der Deka vorbei. ETFs kommen in der aktiven Beratung nicht vor – nicht aus Prinzip, sondern weil viele Kunden das Schlagwort ohne den Inhalt mitbringen. KI spielt im Team kaum eine Rolle.

                        Der Kern ihrer Arbeit ist etwas anderes: Aufklärung. Die Angst vor dem Wertpapier nehmen, mit kleinen Beträgen anfangen, einen positiven Wiederholungseffekt erzeugen. Dass ihre Kunden selbst in Stressphasen ruhig bleiben, führt sie genau darauf zurück.

                        Themen der Folge

                        • Von der geplanten Kripo-Laufbahn über die Volksbank in die Finanzbranche
                        • Was von Citibank und Degussa Bank im Sparkassen-Private-Banking übrig bleibt
                        • Offene Produktarchitektur: warum „Best-of aus jedem Marktsegment" statt Verbundlogik
                        • Warum ETFs kein Beratungsgegenstand sind und was Kunden stattdessen brauchen
                        • Der Kunde, der acht Prozent bei täglicher Verfügbarkeit und null Risiko möchte
                        • Generationenübergreifende Beratung und der Vermögensübergang an die Kinder
                        • Private Markets über Versicherungslösungen und wo die Altersgrenze liegt
                        • Der reale Arbeitstag: drei bis fünf Gespräche à anderthalb Stunden
                        • Kunden mit vorgefertigter KI-Meinung und das Aha-Erlebnis danach
                        • Vertrauen in Stressphasen: warum das Telefon beim Zoll-Crash stillblieb
                        • Wann aus einem Kunden fast ein Familienmitglied wird
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                          19 min
                        • Wenn das Unternehmen geht: Was hält die Familie zusammen?
                          Family-Governance-Experte Dr. Marcel Megerle im Gespräch

                          Dr. Marcel Megerle berät Unternehmerfamilien bei Nachfolge, Family Governance und der Gestaltung gemeinsamer Vermögensstrukturen. In dieser Folge von „For Professional Investors Only“ spricht er mit Malte Dreher darüber, was passiert, wenn Unternehmen und Vermögen von einer Generation auf die nächste übergehen.

                          Warum fällt erfolgreichen Unternehmern das Loslassen so schwer? Wann ist eine Nachfolge fair, auch wenn sie finanziell nicht vollkommen gleich ist? Was gehört in eine Familienverfassung? Welche Rolle spielen Ehepartner, Patchwork-Familien und unterschiedliche Lebensentwürfe? Und wie verändert sich eine Familie, wenn nach einem Unternehmensverkauf plötzlich das Vermögen und nicht mehr der Betrieb im Mittelpunkt steht?

                          Was Hörerinnen und Hörer mitnehmen

                          – Warum Nachfolge in Unternehmerfamilien häufig an der Kommunikation und nicht am Testament scheitert

                          – Weshalb eine faire Vermögensnachfolge nicht zwangsläufig eine rechnerisch gleiche sein muss
                          – Warum das Loslassen für Unternehmer nach Übergabe oder Verkauf so schwierig sein kann
                          – Was eine Familienstrategie von einer Familienverfassung unterscheidet und warum diese „leben“ muss
                          – Welche Rolle Ehepartner, Patchwork-Familien und unterschiedliche Lebensentwürfe in der Family Governance spielen
                          – Was sich verändert, wenn aus einer Unternehmerfamilie nach dem Exit eine Investorenfamilie wird
                          – Warum auch der Ausstieg einzelner Familienmitglieder aus gemeinsamen Vermögensstrukturen mitgedacht werden sollte
                          – Welche zentrale Frage Familien beantworten müssen: Ist die Familie für das Vermögen da oder das Vermögen für die Familie?

                          Zitat der Folge:

                          „Ist die Familie für das Vermögen da oder das Vermögen für die Familie?“

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                          26 min
                        • „So bescheuert ist das" – Peer Steinbrück rechnet mit dem deutschen Sozialstaat ab
                          Gespräch mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister

                          Worum geht es?

                          Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister von 2005 bis 2009, ordnet ein, wo Deutschland wirtschaftspolitisch steht und was er für das teuerste Versäumnis der vergangenen zehn Jahre hält. Aufgezeichnet beim fünfjährigen Jubiläum von Fountain Square Asset Management in Hamburg.

                          Die Themen der Folge

                          [04:15] Standortpessimismus: Warum Steinbrück Abgesänge auf Deutschland für schädlich und perspektivlos hält und welche Substanz er noch sieht.

                          [05:30] Das teuerste Versäumnis: Wettbewerbsfähigkeit, Potenzialwachstum, Arbeitsproduktivität.
                          [06:01] Staatsreform: Warum er sich weigert, aus den 35 Vorschlägen der Initiative für einen handlungsfähigen Staat einen einzelnen herauszugreifen.
                          [06:53] 500-Milliarden-Sondervermögen: Additionalität als Prüfkriterium – und die Kritik des ifo Instituts.
                          [07:46] Sozialstaat: 180 steuerfinanzierte Maßnahmen, elf Sozialleistungen, vier Einkommensbegriffe.
                          [09:42] Mütterrente III: Fünf Milliarden Euro und kein Cent für die Bedürftigsten.
                          [09:57] Aktienkultur: Warum die Deutschen ihr Geld zur Sparkasse bringen.
                          [10:50] Risiken heute: Schattenbanken, Staatsverschuldung, KI-getriebenes Herdenverhalten, Private Credit.
                          [11:50] Regulierung: Verbriefungen, Skalierungseffekte und das Plädoyer für die Kapitalmarktunion.
                          [12:43] SPD: Vom „Krankenwagen der Gesellschaft" zur Fortschrittsperspektive.
                          [13:32] Rente für die Jungen: Kapitaldeckung und der Blick nach Schweden.
                          [14:21] Brandmauer und AfD: Warum sie notwendig, aber allein nicht ausreichend ist.
                          [16:55] Persönlich: Was sich aus dem Ruhestand leichter sagen lässt.

                          Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

                          Wer beruflich mit Altersvorsorge, Fondsvertrieb oder Vermögensverwaltung zu tun hat, bekommt hier zwei Dinge: eine Einordnung der Rentenkommissions-Vorschläge aus der Perspektive eines ehemaligen Finanzministers und eine These zur europäischen Bankenregulierung, die dem gängigen Branchennarrativ widerspricht. Die Passage zu Private Credit und Schattenbanken eignet sich als Argumentationsgrundlage für Allokationsgespräche.

                          Zum Weiterlesen

                          • Initiative für einen handlungsfähigen Staat: Abschlussbericht mit 35 Empfehlungen (Jäkel, de Maizière, Steinbrück, Voßkuhle), übergeben am 14. Juli 2025 an Bundespräsident Steinmeier, erschienen bei Herder, auch als Open-Access-Publikation.
                          • Bericht der Alterssicherungskommission mit 33 Empfehlungen, übergeben am 23. Juni 2026.
                          • Der Podcast

                            „For Professional Investors Only" ist der gemeinsame Podcast von DAS INVESTMENT und private banking magazin. Hosts: Christoph Fröhlich und Malte Dreher.

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                            19 min

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