Warum Mövenpick 2026 zum Schlüsseljahr für Wein erklärt
Henrik Maaß, Mitgründer von Liquid Grape, ist zum zweiten Mal zu Gast. Seit der ersten Folge ist viel passiert: Sein Unternehmen wurde vom schweizerischen Händler Mövenpick Wein übernommen, Maaß und seine Mitgründerin Annie Dörfelt bleiben markenverantwortlich. Christoph Fröhlich spricht mit ihm über die Hintergründe und vor allem über das größere Bild: Wie kann ein Wein-Investmentgeschäft wachsen, während der Weinmarkt in der Breite schrumpft?
Der Deal: Was sich für Anleger nach der Übernahme ändert – und was ausdrücklich nicht (Lagerung, Ansprechpartner, System)Warum Mövenpick: Kapital für Wachstum, Zugang zum Schweizer Markt, Filialnetz2026 als "Schlüsseljahr": Was Marktindikatoren wie die Bid-Offer-Ratio von Liv-ex derzeit anzeigenDie Schere: Warum die Mitte des Weinmarkts verschwindet und was das für Investments bedeutetDie Kernfrage: Wer in zehn Jahren die Flaschen trinkt, die heute eingelagert werdenAngebotsseite: Rodungen in Bordeaux, Chinas Rebflächen und die Frage, ob sich die Landkarte des Fine Wine verschiebtKäuferstruktur: internationale Händler, Sterne-Restaurants, Tastings – und warum Gastronomen Jahrgänge nicht mehr selbst vorfinanzierenNo & Low: Ergänzung oder Bedrohung? Und warum Maaß bei entalkoholisiertem Wein deutlich wirdDer Zielkonflikt: Genussmensch sein und an Knappheit verdienenBlitzrundeMehrwert für Hörerinnen und Hörer
Wer über Fine Wine als Sachwert nachdenkt, bekommt hier zwei Dinge: eine ehrliche Einordnung der Nachfrageseite – inklusive der Risiken, die Maaß selbst benennt – und ein Gefühl dafür, wo im Markt tatsächlich Liquidität entsteht. Für Berater ist besonders die Käuferstruktur relevant: Sie erklärt, warum Exit-Kanäle in diesem Segment funktionieren und wovon sie abhängen.
Liquid Grape, gegründet 2019 von Annie Dörfelt und Henrik MaaßMövenpick Wein (CEO Nikolas von Haugwitz); Übernahme im März 2026 bekannt gegebenLiv-ex und die Bid-Offer-Ratio als MarktindikatorHendrik Thoma, Master Sommelier aus HamburgErste Folge mit Henrik Maaß: „Weininvestment – Rendite, Risiken und das Netzwerk-Geheimnis"