Gespräch mit Heinz-Werner Rapp von FERI
Gast: Heinz-Werner Rapp, Gründer und Vorstand, FERI Cognitive Finance Institute | ehemaliger CIO, FERI AG
Was ist das FERI Cognitive Finance Institute?
Das vor zehn Jahren gegründete Institut erweitert klassisches Finanzmarkt-Research um sechs Erkenntnisräume: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Umwelt, Technologie und weitere systemische Dimensionen. Ziel ist ein vernetztes „Big Picture", das langfristige Trendbrüche sichtbar macht – idealerweise zwei bis drei Jahre bevor sie im Mainstream ankommen. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Investmententscheidungen bei FERI ein.
Warum das klassische Finanzmarkt-Research strukturell blind für Trendbrüche istDas Navigationssystem-Konzept: sechs Erkenntnisräume, ein Big PictureWarum Volatilität als Risikomaß veraltet ist – und was stattdessen zählt„Politik treibt die Märkte": die Rückkehr der Geopolitik als MarktfaktorDas Ende der Pax Americana und die chaotische ÜbergangsphaseKlimakipppunkte als massiv unterschätztes KapitalmarktrisikoDie Verbindung von Behavioral Finance, Neurowissenschaften und Cognitive FinanceRobert Shiller und die Salonfähigkeit irrationalen MarktverhaltensKI und ihre eingebauten Biases: ein Cognitive-Finance-Problem der ZukunftWas Rapp in seiner Karriere früher tun würdeWeiterführende Links & Hinweise:
FERI Cognitive Finance Institute: http://www.feri-institut.de/Studie des Instituts zu Klimakipppunkten (November 2024): auf der Feri-Website verfügbarBuch von Heinz-Werner Rapp: „Cognitive Finance" (Hinweis auf Eigenwerk im Gespräch)Robert Shiller und das zyklisch adjustierte Kurs-Gewinn-Verhältnis (CAPE): Malte Dreher hat Shiller selbst interviewt - https://www.private-banking-magazin.de/robert-shiller-kgv-interview-oekonom-usa-wirtschaftspolitik-aktienmarkt/Florian Illies: „1913 – Der Sommer des Jahrhunderts" (im Gespräch erwähnt)Thomas Mann: „Der Zauberberg" (im Gespräch erwähnt als historische Parallele)