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Peter Lutz ist in der Naturschutzbehörde im Landratsamt Aschaffenburg als Streuobstberater tätig. Seit etwa zwei Jahren berät er Landwirte, Bürger und Institutionen rund um das Thema Streuobst. Möglich macht das der Bayerische Streuobstpakt, der zum Ziel hat, bis 2035 eine Million zusätzliche Streuobstbäume zu pflanzen.
Peter Lutz kommt aus der Region und kennt sich aus: Der Obernburger hat einen Bachelor in Gartenbau und einen Master im nachhaltigen Pflanzenbau. Wann immer es um Pflanzung, Pflege und auch Fördermittel für Streuobst in der Region geht, ist er der erste Ansprechpartner.
In der neuen Folge von SpessartGebabbel, sprechen wir mit ihm darüber, was hinter dem Bayerischen Streuobstpakt steckt und wieso der Erhalt unserer Streuobstwiesen so wichtig für unsere Kulturlandschaft ist. Der 34-Jährige erklärt uns, wo der Begriff Streuobst herkommt und welche Obstsorten dazu zählen.
Wir tauchen ein in die Wiesen und erfahren, dass sie wichtige Lebensräume für viele Tierarten sind und ein prägender Bestandteil unseres heimatlichen Landschaftsbildes. Außerdem erklärt Peter uns, wie wir alle zum Erhalte unserer Streuobstwiesen beizutragen.
Nicht zuletzt werfen wir einen Blick voraus auf die Traditionsveranstaltung des 27. Regionalen Apfelmarkts, der dieses Jahr am 11. Oktober in Aschaffenburg stattfindet und mit großer Apfelausstellung, Pomologen, Familienangeboten, Fachvorträgen und jeder Menge Apfel-Kulinarik ein Festival rund um die Paradiesfrucht verspricht.
Alles rund ums Streuobst am Bayerischen Untermain gibt es hier: https://infoportal-streuobst-untermain.de/
Der ausgebildete 43-jährige Förster hat in Eberswalde und Vancouver studiert und wohnt in der Nähe von Regensburg. Unter der Woche kümmert er sich für die Bayerischen Staatsforsten um riesige Waldflächen im Spessart. Was viele nämlich nicht wissen, ist, dass der Freistaat der mit Abstand größte Waldbesitzer in Bayern ist – und das gilt auch für unseren Spessart.
In der aktuellen Folge kommt also erstmals ein Förster zu Wort. Das wurde auch Zeit, denn unser Spessart ist doch so etwas wie das Haupt-Identifizierungsmerkmal für Gäste und Einheimische unserer Kulturlandschaft. Florian erklärt uns, welche Bäume im Spessart wachsen, wie die Baumarten mit dem Klimawandel zurechtkommen und was da sonst noch alles wächst und gedeiht.
Er verrät uns, wie viele Festmeter in seinem Forstbetrieb jedes Jahr geerntet werden, wie intensiv und was dort gejagt wird und wie wichtig auch die Erholungsfunktion des Waldes ist und was ihn zum Sehnsuchtsort macht.
Nicht zuletzt erfahren wir, was es mit den Trekkingplätzen im Spessart auf sich hat, wo man Jahrhunderte alte Eichen und Buchen bestaunen kann und wie das mit den Pilzen und Beeren gehandhabt wird …
Der Forstbetrieb Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten im Netz: www.baysf.de/rothenbuch
Der Tourismus-Internetauftritt des Touristikverband Räuberland im Hochspessart, zu dem Rothenbuch gehört: www.raeuberland.com
Weitere Folgen zum Spessart-Gebabbel gibt es wie immer auch hier: www.spessartgebabbel.de
Alles über Tourismus, Freizeit, Touren und Veranstaltungen im gesamten Spessart und Mainviereck unter: www.visitspessart.de
Anja und Willi Stritzinger verkörpern zwei Winzer-Generationen des Weinguts Stritzinger aus der Rotweinstadt Klingenberg am Main, die in diesem Jahr 750-jähriges Jubiläum feiert. Die Familie bewirtschaftet seit Jahrzehnten Weinberge an den steilen Terrassensteillagen und ist Bioland-zertifiziert. Das Weingut gilt als Pionier im ökologischen Weinbau der Region und hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten.
Der 85jährige Willi Stritzinger stammt ursprünglich aus der Pfalz und hat zunächst auch Kellermeister und nicht Winzer gelernt. Aber er hat, nachdem er sich in den 70er Jahren in Klingenberg niedergelassen hat, die Weinregion geprägt wie kaum ein anderer. So war das Weingut Stritzinger aufgrund seines Einsatzes nicht nur ein langjähriger Pionier für ökologischen Weinbau in der Region – Willi Stritzinger hat auch vor über 30 Jahren die Idee des Fränkischen Rotwein Wanderwegs entwickelt und umgesetzt. Dieser Weg, der auf 85 km durch die Weinbauregion Churfranken im Südwesten des Spessarts führt, ist bis heute ein touristisches Aushängeschild.
Das Weingut Stritzinger im Netz: www.weinbau-stritzinger.de
Weitere Folgen zum Spessart-Gebabbel gibt es wie immer auch hier: www.spessartgebabbel.de
Andrea Waßmer führt seit über fünf Jahren den Touristikverband Räuberland. Der Zusammenschluss aus sechst Hochspessart-Gemeinden ist seit 2016 ganz besonders geadelt. Es ist nämlich eine von bundesweit nur neun vom Deutschen Wanderverband ausgezeichneten „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“ und spielt damit in der Champions League des Wanderns.
Das Räuberland ist eine touristische Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden Dammbach, Eschau, Leidersbach, Heimbuchenthal, Mespelbrunn und Rothenbuch. Neben den Gemeinden selbst sind auch viele namhafte und renommierte Hotelbetriebe Mitglied im Räuberland, das vor über 10 Jahren aus der Taufe gehoben wurde.
In dieser SpessartGebabbel-Folge berichtet Andrea, wie es zu dem Zusammenschluss und dem Namen Räuberland gekommen ist, mit welchen Themen und Angeboten das Räuberland um Touristen wirbt und wie sie es jüngst erneut geschafft hat, dass das Räuberland zu den besten Wanderregionen des Landes zählt.
Natürlich nimmer uns Andrea auch mit auf eine Tour durch des Räuberland und macht uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schmackhaft. Neben dem weltberühmten Schloss Mespelbrunn und den vielfältigen Wandermöglichkeiten auf höchstem Niveau gibt es im Räuberland nämlich noch vieles mehr zu entdecken: E-Bike-Touren, Panorama-Aussichten über den Spessart-Blätter-Ozean bis zur Frankfurter Skyline, Familienangebote, Kulturwege und mystische Orte … und natürlich verrät uns Andrea auch ihre Lieblingsplätze im Spessart …
Mehr über Tourismus und Freizeit im Räuberland: www.raeuberland.com
Weitere Folgen zum Spessart-Gebabbel gibt es wie immer auch hier: www.spessartgebabbel.de
Alles über Tourismus, Freizeit, Touren und Veranstaltungen im gesamten Spessart und Mainviereck unter: www.spessart-mainland.de
Heike Baumann leitet seit drei Jahren das Glasmuseum in Wertheim und damit eines der bekanntesten und beliebtesten Museen der Region in der Glasstadt an der Tauber, die in diesem Jahr das Jubiläum „75 Jahre Glas“ begeht. Das Museum selbst gibt es seit 1976 und spiegelt die besondere Beziehung der Stadt Wertheim zum Glas wider.
Glas beeinflusst seit jeher unseren Alltag und unsere Lebensqualität entscheidend. Seine Entwicklung vom einstigen Luxusglas der Antike zum heute unentbehrlichen Werkstoff für Wissenschaft, Medizin und Industrie wird anschaulich im Glasmuseum gezeigt.
Heike ist eine echte Frau vom Fach – ist sie doch ausgebildete Kunstglaserin. Sie nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die 3000-jährige Geschichte des Glases und führt uns im Gespräch durch die verschiedenen Abteilungen des Wertheimer Glasmuseums. Sie erläutert das Ausstellungskonzept „follow the heart“, verrät ihre Lieblingsexponate und was das Museum mit dem Weltbestseller „Das Parfüm“ von Patrick Süskind zu tun hat.
Nicht zuletzt verrät uns Heike, warum im Museum auch Kettensägen, Motorräder und Burger zu sehen sind, was für eine absurd hohe Menge an Holz man benötigt, um ein Kilogramm Glas herzustellen, und was es in Wertheim sonst noch alles zu sehen gibt …
Das Glasmuseum Wertheim im Netz: https://glasmuseum-wertheim.de/
Mehr über Tourismus und Freizeit in Wertheim: https://tourismus-wertheim.de/
Weitere Folgen zum Spessart-Gebabbel gibt es wie immer auch hier: www.spessartgebabbel.de
Alles über Tourismus, Freizeit, Touren und Veranstaltungen im gesamten Spessart und Mainviereck unter: www.spessart-mainland.de
Seit vier Jahren führt Ulrike Oettinger den Kreisverband Garten und Landschaft Miltenberg-Obernburg, der 22 Obst- und Gartenbauvereine mit 3.000 Mitgliedern vereint. Die vielen Gärten und Streuobstwiesen prägen maßgeblich das Landschaftsbild der Region im Spessart und am Main. Sie benötigen aber auch eine besondere Pflege. Nicht zuletzt tragen sie zu einer schmackhaften, gesunden und nachhaltigen Ernährung bei.
Die 59jährige Betriebswirtin half schon als Kind im großen Garten ihres Elternhauses aus und arbeitete auch in dem familieneigenen Weinberg mit. Bohnen, Radieschen, Salat, Spargel, Gemüse - von Kindesbeinen erntete Sie und lernte auch wie man die Erzeugnisse des Bodens einmachen und über den Winter somit auch haltbar machen kann.
Der Kreisverband Garten und Landschaft im Netz: https://kv-garten-mil.de/
Mit über 10.000 Mitgliedern ist die Sektion Aschaffenburg des Deutschen Alpenvereins einer der größten Vereine der Region. Auch wenn der Spessart weit entfernt von den Alpen liegt, prägt der DAV mit seinen Angeboten auch die Freizeitmöglichkeiten in unserem Mittelgebirge. Klettern, Mountainbiken, Wandern … die Vorsitzenden Markus Kunkel und Karl-Heinz Brosig geben einen Einblick in das vielfältige Angebot des DAV.
Markus ist seit fünf Jahren 1. Vorsitzender der DAV-Sektion Aschaffenburg. Der 47-jährige Sozialpädagoge liebt die Alpen, aber auch seinen Spessartwald und es vergeht kein Tag, an dem er nicht draußen ist. Er ist seit über zehn Jahren Trainer in den Jugendgruppen, Jugendleiter und Fachübungsleiter für Sportklettern.
Der 70-jährige Karl-Heinz ist 2. Vorsitzender und pensionierter Gymnasiallehrer. Er ist Sport- und Leistungsklettern-Beauftragter und für den Breitensport zuständig. Außerdem kümmert er sich beim DAV unter anderem um das Thema Mountainbike.
Außerdem geben Karl-Heinz und Markus einen Überblick über das Angebot an MTB-Trails im Spessart und stellen das Vorzeigeprojekt „Kamm-Trails“ im Raum Alzenau mit seinen sieben Abfahren näher vor. Wir erfahren, wo weitere flowige Trails in Planung sind, wie weit verbreitet und beliebt das Mountainbiken mittlerweile auch im Spessart ist und wie umfangreich das Schulungs-, Vortrags- und Tourenangebot des DAV ist – nicht nur zum Klettern und Mountainbiken.
Zu guter Letzt verraten sie uns ihre persönlichen Lieblings-Spots im Spessart…
Der DAV Aschaffenburg im Netz: www.alpenverein-aschaffenburg.de
Mehr zu den Alzenauer KAMM-Trails: www.kammtrails.de
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Alles über Tourismus, Freizeit, Touren und Veranstaltungen im gesamten Spessart und Mainviereck unter: www.spessart-mainland.de
2025 finden die Dammbacher Passionsspiele zum 6. Mal statt. Seit fast einem Vierteljahrhundert bringen die Dammbacher Bürgerinnen und Bürger die zeitlose Geschichte vom Leiden Christi mit viel Herzblut und Engagement auf die Bühne. Martin Anderl ist zuständig für die Gesamtorganisation der Passionsspiele, die auch dieses Mal mit über 5.000 Besuchern rechnen.
Der 51jährige Immobilienmakler ist ein waschechter Dammbacher und in dem kleinen Spessartort sogar geboren. In seiner Freizeit widmet sich der Sparkassenbetriebswirt aber im wahrsten Wortsinne der Passion, die zum ersten Mal 2001 auf die Dammbacher Bühne kam. Begründet hat die Spiele ein einzelner Dammbacher Bürger, der auch das Textbuch eigenständig verfasste und nach anfänglicher Skepsis Kirche, Politik und die gesamte Bürgerschaft von den Spielen begeisterte.
In dieser SpessartGebabbel-Folge erzählt Martin, wie sich die Dammbacher Passion mit den Jahren und Jahrzehnten entwickelt hat. Er blickt zurück auf frühere Aufführungen, lässt uns hinter die Kulissen blicken und berichtet, welchen immensen Aufwand alle beteiligten treiben: Von Kostümen über das Bühnenbild bis hin zu Proben, Regie und Musik.
Martin verrät, wie alt der jüngste und der älteste Darsteller auf der Bühne sein wird, was es in diesem Jahr alles Neues geben wird und wie schnell man in Dammbach zum Jesus werden kann …
Der Dammbacher Passionsspiele im Netz: https://passionsspiele-dammbach.de
Mehr zur Gemeinde Dammbach unter: https://spessart-mainland.de/dammbach
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Alles über Tourismus, Freizeit, Touren und Veranstaltungen im gesamten Spessart und Mainviereck unter: www.spessart-mainland.de
Seit über 30 Jahren bereichert der Erlebnispark Steinau das Freizeit-Angebot im Spessart und ist damit auch der einzige Freizeitpark der Region. Der familiär von Theo Zwermann in zweiter Generation geführte Park bietet Familien- und Freizeitspaß im Grünen, aber auch Tierbegegnungen und ein Museum. PR-Manager Steffen Eckel rückt den Park nicht nur ins rechte Licht, sondern gibt bisweilen auch mit viel Spielfreude den Esel Erli.
Der Erlebnispark Steinau im Netz: https://www.erlebnispark-steinau.de/
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