
Sign up to save your podcasts
Or


Sony plant einen Reboot seines Spider-Man-Universums. Ich kann jetzt schon nicht mehr hinsehen.
Ein Kommentar von Gregor Elsholz
Sorry, Onkel Ben: Mit großer Macht kommt im echten Leben leider keine Art von Verantwortung, sondern in erster Linie Schamlosigkeit und Geldgier. Beispiel gefällig? Sony will laut Aussagen von sein desaströses Spider-Man-Universe rebooten. Zuschauer dürfen sich damit vermutlich auf noch mehr Origin Stories von drittklassigen Bösewichten freuen, damit Sony die Rechte an den Charakteren behalten kann.
Sonys Spider-Man-Universe war eine KatastropheIn einem Podcast-Interview hat Tom Rothmann, CEO von Sony Pictures Entertainment, angekündigt, dass das sogenannte SSU einen Reboot mit neuen Gesichtern bekommen solle (Quelle: YouTube)
Dass sich das Unternehmen immer noch mit dem Franchise abstrampelt, nachdem es sich mit den Mega-Flops Madame Web und Morbius zur globalen Lachnummer gemacht hat, ist schon ziemlich bemerkenswert. Selbst die finanziell erfolgreicheren Filme der Reihe – also die Venom-Trilogie – waren bei Weitem keine guten Filme und an den neuesten Teil, Kraven the Hunter, kann und will sich bereits niemand mehr erinnern.
Wer braucht wirklich noch mehr Spider-Man-Filme?Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass ein Reboot vielleicht genau das ist, was der Reihe gefehlt hat. Endlich die Chance auf Qualität, endlich vielleicht mal kein zusammengeschustertes Machwerk aus üblen Dialogen, Greenscreen-Action und belanglosen Charakter-Interaktionen.
Schön wär’s, aber woher soll die Zuversicht kommen, wenn Sony in Eigenregie seit 2004 und dem schmalzigen, aber zumindest charmanten Spider-Man 2 keinen akzeptablen Live-Action-Superheldenfilm mehr zustande gebracht hat?
Sicher, einige Fans werden sich auf die Perspektive stürzen, vielleicht endlich Peter Parker und/oder Miles Morales gegen die Sinister Six antreten zu sehen. Aber um so richtig für diese Vorstellung zu brennen und Sony damit auch noch über den Weg zu trauen, fehlt mir jegliche Überzeugung.
Jahre voller minderwertiger Superhelden-Cash-Grabs auf der Leinwand haben mir mittlerweile komplett die Lust an dem Genre genommen – daran hatte Sony ebenso seinen Anteil wie Marvel und DC.
Letztere hatten aber historisch zumindest insgesamt eine höhere Trefferquote zu verzeichnen. Der Reboot vom SSU lässt mich nun vor allem deswegen völlig kalt, weil Sony für mich darin nie etwas herausgestellt hat, das eine zweite Chance verdient hätte.
By Sony plant einen Reboot seines Spider-Man-Universums. Ich kann jetzt schon nicht mehr hinsehen.
Ein Kommentar von Gregor Elsholz
Sorry, Onkel Ben: Mit großer Macht kommt im echten Leben leider keine Art von Verantwortung, sondern in erster Linie Schamlosigkeit und Geldgier. Beispiel gefällig? Sony will laut Aussagen von sein desaströses Spider-Man-Universe rebooten. Zuschauer dürfen sich damit vermutlich auf noch mehr Origin Stories von drittklassigen Bösewichten freuen, damit Sony die Rechte an den Charakteren behalten kann.
Sonys Spider-Man-Universe war eine KatastropheIn einem Podcast-Interview hat Tom Rothmann, CEO von Sony Pictures Entertainment, angekündigt, dass das sogenannte SSU einen Reboot mit neuen Gesichtern bekommen solle (Quelle: YouTube)
Dass sich das Unternehmen immer noch mit dem Franchise abstrampelt, nachdem es sich mit den Mega-Flops Madame Web und Morbius zur globalen Lachnummer gemacht hat, ist schon ziemlich bemerkenswert. Selbst die finanziell erfolgreicheren Filme der Reihe – also die Venom-Trilogie – waren bei Weitem keine guten Filme und an den neuesten Teil, Kraven the Hunter, kann und will sich bereits niemand mehr erinnern.
Wer braucht wirklich noch mehr Spider-Man-Filme?Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass ein Reboot vielleicht genau das ist, was der Reihe gefehlt hat. Endlich die Chance auf Qualität, endlich vielleicht mal kein zusammengeschustertes Machwerk aus üblen Dialogen, Greenscreen-Action und belanglosen Charakter-Interaktionen.
Schön wär’s, aber woher soll die Zuversicht kommen, wenn Sony in Eigenregie seit 2004 und dem schmalzigen, aber zumindest charmanten Spider-Man 2 keinen akzeptablen Live-Action-Superheldenfilm mehr zustande gebracht hat?
Sicher, einige Fans werden sich auf die Perspektive stürzen, vielleicht endlich Peter Parker und/oder Miles Morales gegen die Sinister Six antreten zu sehen. Aber um so richtig für diese Vorstellung zu brennen und Sony damit auch noch über den Weg zu trauen, fehlt mir jegliche Überzeugung.
Jahre voller minderwertiger Superhelden-Cash-Grabs auf der Leinwand haben mir mittlerweile komplett die Lust an dem Genre genommen – daran hatte Sony ebenso seinen Anteil wie Marvel und DC.
Letztere hatten aber historisch zumindest insgesamt eine höhere Trefferquote zu verzeichnen. Der Reboot vom SSU lässt mich nun vor allem deswegen völlig kalt, weil Sony für mich darin nie etwas herausgestellt hat, das eine zweite Chance verdient hätte.