Spielfeld Gesellschaft

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Spielfeld Gesellschaft episodes

  • Gefährdet Hass im Internet die Demokratie?
    Mit Viet von der Amadeu Antonio Stiftung sprechen wir über den Schutz vor Hate Speech, über den Umgang mit Hasskommentaren und über Lösungen bei eigener Betroffenheit.

    Hass im Internet ist Alltag. Mehr als ⅔ der Internetnutzer*innen zwischen 16 und 24 Jahren haben schon Hass im Internet wahrgenommen, besonders häufig bezogen auf politische Ansichten, das Aussehen oder die körperliche und psychische Gesundheit. Mit Viet von der Amadeu Antonio Stiftung sprechen wir über den Schutz vor Hate Speech, über den Umgang mit Hasskommentaren und über Lösungen bei eigener Betroffenheit.

    Die Amadeu Antonio Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die deutsche Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu stärken. Die Stiftung bietet Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden gegen Hate Speech an. Viet ist seit 6 Jahren Teil des Teams und engagiert sich gegen Diskriminierung und Rassismus. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Internet und Gaming. Er war Projektleiter des Projekts „debate“, welches die demokratische Debattenkultur fördern sowie Interventionsformen und Methoden gegen Hass und Diskriminierung entwickeln möchte und ist aktuell Teil des Teams "Good Gaming- Well Played Democracy".

    Weiterführende Infos:

    Website Amadeu Antonio Stiftung
    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/

    Instagram Amadeu Antonio Stiftung

    https://www.instagram.com/amadeuantoniofoundation/

    Twitter Amadeu Antonio Stiftung

    https://twitter.com/amadeuantonio/

    Projekt debate

    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/debate-dehate/

    Twitter Projekt debate

    https://twitter.com/debatedehate/

    Initiative "ichbinhier"

    https://www.ichbinhier.eu/

    HateAid

    https://hateaid.org/

    Neue Studie: Hass im Netz nimmt zu

    https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/hass-im-netz-nimmt-zu-95049

    43 min
  • Postmigrantische Perspektiven in Niedersachsen
    In dieser Folge sprechen wir mit Innawa über ihr Engagement in verschiedenen Institutionen in Hannover, die sich für Antirassismus, die Rechte von BiPoc oder Klimagerechtigkeit engagieren.

    Die eigene Stimme für gesellschaftlichen Wandel nutzen und neue Perspektiven in resistente Machträume einbringen. In dieser Folge sprechen wir mit Innawa über ihr Engagement in verschiedenen Institutionen in Hannover, die sich für Antirassismus, die Mitsprache von BiPoc oder Klimagerechtigkeit engagieren.

    Innawa ist unter anderem als Vorsitzende im Verein Generation Postmigration aktiv, der sich für die Wertschätzung von Menschen mit Migrationserbe einsetzt und die Teilhabe und Repräsentation aller (post-)migrantischer Bevölkerungsteile verbessern möchte. Wir sprechen mit ihr über die Vision von Generation Postmigration und über die gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren.
    Als Teil des "Beirats Dekolonisierendes Erinnerungskonzept" wirkt sie außerdem dabei mit, Verbindungen der Stadt Hannover zur Kolonialgeschichte und deren bis heute reichende Auswirkungen aufzuarbeiten, diese kritisch zu hinterfragen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Wir sprechen über Herausforderungen ihrer Arbeit, Vorbilder und ihre ersten Schritte im Aktivismus.

    Innawa studiert Politikwissenschaften und ist Vorsitzende des Vereins Generation Postmigration. Zudem setzt sich die 21-Jährige im BIPoC* Kollektiv Colors of Climate für dekoloniale Klimagerechtigkeit ein und ist seit Anfang 2024 Teil des von der Landeshauptstadt Hannover ins Leben gerufenen Beirats Dekolonisierendes Erinnerungskonzept.

    Weiterführende Infos

    Website Generation Postmigration e. V.

    https://generation-postmigration.de/

    Instagram Generation Postmigration e. V.

    https://www.instagram.com/generation_postmigration/

    WIR2.0

    https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Soziales-und-Integration/Fachbereich-Gesellschaftliche-Teilhabe/Einwanderungsstadt-Hannover/Grundsatzangelegenheiten-der-Einwanderung/WIR-2.0-Migration-und-Teilhabe

    Beirat „Dekolonisierendes Erinnerungskonzept“ nimmt Arbeit auf

    https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Beirat-%E2%80%9EDekolonisierendes-Erinnerungskonzept%E2%80%9C-nimmt-Arbeit-auf

    Colors of Climate

    https://www.instagram.com/p/Cujie_SOeOr/

    30 min
  • Muslimische Jugendarbeit: Warum ist sie so wichtig?
    Wir haben mit Aysenur Demir über muslimische Jugendarbeit gesprochen. Wie wird muslimische Jugendarbeit gestaltet und welchen Einfluss hat sie auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

    Wie wird muslimische Jugendarbeit gestaltet und welchen Einfluss hat sie auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Muslimische Jugendarbeit setzt sich dafür ein, Räume und ansprechende Angebote für muslimische Jugendliche zu gestalten. Dabei liegt der Fokus auf Integration, gesellschaftlicher Teilhabe und der Förderung von Diversität. In Deutschland sind der Diskurs und die Wahrnehmung muslimischer Bürger:innen stärker denn je geprägt von Vorurteilen und Rassismus. Für muslimische Jugendarbeit braucht es daher langfristige finanzielle Unterstützung und Fördermöglichkeiten.

    Mit Ayşenur vom Verein "Young Schura Niedersachsen" sprechen wir über Vorurteile gegenüber dem Islam in Deutschland, Finanzierungsstrukturen in der Jugendarbeit und ihre Erfahrung und Haltung der letzten Jahre. Eine Erkenntnis steht im Raum: ohne politische Teilhabe und eine Veränderung im Diskurs kann es keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt geben.

    Der Verein "Young Schura Niedersachsen" ist ein seit 2018 etabliertes landesweites muslimisches Jugendnetzwerk. Angesichts der mangelnden Anerkennung und Professionalisierung der muslimischen Jugendarbeit hat sich Young Schura zum Ziel gesetzt, Jugendgruppen in Niedersachsen zu vereinen und über Fördermöglichkeiten zu informieren. Der Verein unterstützt die Jugendlichen nicht nur bei der Finanzierung eigener Projekte, sondern bietet auch gezielte Qualifizierungsangebote, ermutigt zur gesellschaftlichen Teilhabe und fördert die Mitarbeit an regionalen Bildungsprojekten.

    Ayşenur Demir hat ihren Bachelor in Soziologie an der Universität Göttingen absolviert und setzt ihr Studium derzeit im Masterstudium “Sozial- und Organisationspädagogik” an der Universität Hildesheim fort. Seit einem Jahrzehnt engagiert sie sich in der muslimischen Jugendarbeit und hat zusammen mit anderen ehrenamtlichen muslimischen Jugendlichen den Verein "Young Schura Niedersachsen" gegründet, um die Interessen der muslimischen Jugendlichen in Instanzen und

    Gremien der Jugendarbeit zu vertreten.

    Weiterführende Informationen:

    Young Schura Instagram

    https://www.instagram.com/youngschura/

    Young Schura Youtube

    https://www.youtube.com/@youngschuraniedersachsene.8069?app=desktop

    Muslimische Jugendarbeit

    https://www.bpb.de/themen/infodienst/316281/muslimische-jugendarbeit/

    Muslimische Jugendarbeit: „Wir sind nicht so, wie ihr es euch vorstellt“

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/muslimische-jugendarbeit-wir-sind-nicht-so-wie-ihr-es-euch-100.html

    33 min
  • Wen schützt eigentlich der Verfassungsschutz? Im Gespräch mit Ronen Steinke.
    Unser Gast Ronen Steinke hat ernsthafte Bedenken und Zweifel am demokratischen Handeln des Verfassungsschutzes.

    Wen schützt eigentlich der Verfassungsschutz? Im Gespräch mit Ronen Steinke.

    Die Aufgaben des deutschen Verfassungsschutzes sind vielfältig: die Bewahrung der freiheitlich demokratischen Grundordnung, die Beobachtung und Verhinderung terroristischer Aktivitäten sowie der Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich nicht nur die Zahl der Mitarbeitenden des Verfassungsschutzes verdoppelt, sondern auch die Macht und Einflussnahme sind erheblich gewachsen. Doch wer überprüft eigentlich den Verfassungsschutz? Handelt er im Einklang mit der Verfassung und den demokratischen Prinzipien? Wer entscheidet, welche Gruppen oder Personen unter Beobachtung stehen?

    Unser Gast Ronen Steinke hat ernsthafte Bedenken und Zweifel am demokratischen Handeln des Verfassungsschutzes. Angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre und der Möglichkeiten der Einflussnahme zeigt er sich besorgt und fordert eine grundlegende Transformation oder sogar die Abschaffung der Behörde. Doch welche Alternativen könnte es geben? Wir haben nachgefragt.

    Ronen Steinke ist Jurist und Autor und setzt sich in seiner Arbeit für Gerechtigkeit vor dem Gesetz ein. Seit 2011 schreibt er als rechtspolitischer Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung und erhielt 2022 den Otto-Brenner-Journalistenpreis für sein Buch “Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich”.

    Weiterführende Infos

    Autorenseite SZ

    https://www.sueddeutsche.de/autoren/ronen-steinke-1.1143337

    Instagram

    https://www.instagram.com/ronensteinke/

    Twitter

    https://twitter.com/RonenSteinke

    Verfassungsschutz - bpb

    https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321310/verfassungsschutz/

    Bundesamt für Verfassungsschutz

    https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/auftrag/auftrag_node.html

    42 min
  • Rechtsextremisten beim Ausstieg helfen. Aktion Neustart versucht es!
    Mit unserem Gast Dieter sprechen wir über seine tägliche Arbeit als Leiter von Aktion Neustart. Wie sehen die Angebote und Ansätze des Ausstiegsprogramms aus und was ist nötig, um grundlegendes Denken zu verändern und das eigene Weltbild zu hinterfragen?

    In diesem Herbst beschäftigigen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Thema Ausstieg aus dem Rechtsextremismus. Nach einer erfolgreichen Denkraum-Veranstaltung mit Aussteiger Philip Schlaffer, der von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet hat, nehmen wir im Oktober zwei Podcastfolgen auf, um auch Ausstiegsberatungen zu Wort kommen zu lassen. Ziel ist es, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und auch kritische Perspektiven auf die Arbeit mit Aussteiger:innen einzubinden. Den Auftakt bildet heute Aktion Neustart.

    Aktion Neustart ist ein staatliches Ausstiegs- und Präventionsprogramm des niedersächsischen Verfassungsschutzes und hilft ausstiegswilligen Extremistinnen und Extremisten bei einem sicheren und nachhaltigen Ausstieg aus der extremistischen Szene. Seit der Gründung im Jahr 2010 unterstützt das Team Ausstiegswillige und hilft dabei, extremistische Einstellungen und Ansichten zu überdenken und eine neue soziale und berufliche Existenz aufzubauen.

    Mit unserem Gast Dieter sprechen wir über seine tägliche Arbeit als Leiter von Aktion Neustart. Wie sehen die Angebote und Ansätze des Ausstiegsprogramms aus und was ist nötig, um grundlegendes Denken zu verändern und das eigene Weltbild zu hinterfragen? Wir thematisieren die Vielschichtigkeit und Grenzen von Extremismus und sprechen über Gründe und Ursachen von Radikalisierung und das Abrutschen in die rechtsextreme Szene. Gibt es einen Weg zurück und wie kann gesellschaftliche Akzeptanz für Aussteiger:innen nach einem jahrelangem und zähen Ausstiegsprozess aussehen? Wir haben nachgefragt.

    Links und weiterführende Infos:

    Kann man sich ändern? Denkraum mit Ex-Nazi Philip Schlaffer

    https://www.youtube.com/watch?v=Ug7ZgiFk3q0&t=349s

    Website und Kontakt Aktion Neustart

    https://www.aktion-neustart.de/auf-einen-blick/

    Ausstieg Rechtsextremismus - bpb

    https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/41373/ausstieg/

    Ausstieg rechts. Oder: Einmal Nazi, immer Nazi?

    https://www.ardmediathek.de/video/respekt/ausstieg-rechts-oder-einmal-nazi-immer-nazi/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzI4YWFmODFjLTQxODMtNDJiZC04OTBmLWU3MTE5NDk0MTlmOA

    Kontaktmöglichkeiten Aktion Neustart

    Hotline: +49 172 4444300

    45 min
  • Michael Thumann: Welche Hoffnungen gibt es im Ukrainekrieg?
    Unser Gespräch mit Michael Thumann soll einen anderen Blickwinkel des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchten und einen Fokus auf die politischen und geschichtlichen Zusammenhänge legen.

    Bereits im März 2023 haben wir uns mit der aktuellen Lage in der Ukraine beschäftigt und einen Blick auf die betroffenen Menschen vor Ort gerichtet. Unser Gespräch mit Michael Thumann am 14. Juni 2023 soll einen anderen Blickwinkel des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchten und einen Fokus auf die politischen und geschichtlichen Zusammenhänge legen. Für die Menschen in Deutschland kam der Angriff Russlands überraschend, aber welche Anzeichen darauf lassen sich im Nachhinein erkennen? Welche Rolle spielt die russische Bevölkerung? Und wie kann es weitergehen?

    Für ein besseres Verständnis der Ursachen und Dynamiken des Konflikts betrachten wir die historischen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe. Aber wir wagen auch ein Blick in die Zukunft. Wie sind die Aussichten für die Beziehungen zwischen Russland und Europa? Was muss passieren, um eine gute Entwicklung einzuschlagen? Klar ist, kaum einer kennt Russland besser als Michael Thumann, der seit über 25 Jahren aus Osteuropa für die ZEIT berichtet.

    Michael Thumann ist renommierter Journalist, Buchautor und Experte für die Außenpolitik Deutschlands und Europas. Von Auftritten bei Markus Lanz und im Podcast Ostausschuss bis zu seiner Arbeit als außenpolitischer Korrespondent bei Die Zeit ist er aktuell einer der gefragtesten Expert:innen zum Thema.

    Erstmals waren wir mit unserem Veranstaltungsformat in Braunschweig und dort in der tollen Location @381.de zu Gast.

    Links:

    Michael Thumann – Die Zeit

    https://www.zeit.de/autoren/T/Michael_Thumann/index.xml?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Twitter

    https://twitter.com/michaelothumann?lang=de

    Weiterführende Infos:

    bpb – Krieg in der Ukraine

    https://www.bpb.de/themen/europa/krieg-in-der-ukraine/

    Krieg in der Ukraine – wie geht es den Menschen vor Ort?

    https://www.youtube.com/watch?v=mbJz5qhEbV0&t=1s

    Michael Thumann: "Moskaus Machthaber schuf das bedrohlichste Regime der Welt"

    https://www.youtube.com/watch?v=irLdjXLGh50

    1 hr 26 min
  • Ist Seenotrettung eine Frage der politischen Meinung?
    Jede Person hat das Recht darauf in Seenot gerettet zu werden! Sea-Watch sollte dabei eigentlich nur ein Pflaster sein.

    Hat sich die Gesellschaft an die Situation an den europäischen Außengrenzen gewöhnt? Wie ist die rechtliche Grundlage für Seenotrettung? Was sagt die Situation im Mittelmeer über unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Und was können wir tun?

    Kein Mensch sollte bei der Einreise über die Seegrenzen Europas sterben müssen. Dafür setzt sich die Organisation Sea-Watch ein und leistet seit der Gründung im Jahr 2014 zivile Seenotrettung.

    In der heutigen Folge gewährt uns Giulia von Sea-Watch Einblicke in die Arbeit der Organisation. Seit der Gründung im Jahr 2014 bemüht sich Sea-Watch darum, das Fehlen einer institutionalisierten, flächendeckenden und europäischen Seenotrettung zu kompensieren und war seitdem an der Rettung von 45.000 Menschen im Mittelmeer beteiligt. Auf dem Wasser und in der Luft dokumentiert Sea-Watch neben der akuten Seenotrettung Menschenrechtsverletzungen und klärt die Öffentlichkeit über die prekäre Situation im Mittelmeer auf. Trotz dieser wichtigen Arbeit wird zivile Seenotrettung von staatlicher Seite bewusst behindert und kriminalisiert. 27.500
    Menschen haben seit 2014 an den Seegrenzen Europas ihr Leben verloren, allein 1.800 im Jahr 2023.

    Die Forderung von Sea-Watch ist klar: Die Implementierung legaler und sicherer Einreisewege für Schutzsuchende sowie Diskussionen über Seenotrettung auf rechtlicher und internationaler Ebene.

    Hinweis: Dieser Podcast wurde Anfang Juli 2023 aufgenommen. Die im Gespräch thematisierten Verhandlungen zwischen der EU und Tunesien über das Migrationsabkommen sind mittlerweile abgeschlossen und entschieden. Hintergründe und weitere Informationen zu den Verhandlungen haben wir euch unten verlinkt.

    Weiterführende Informationen

    Die geheimen Dates von Frontex und der Rüstungsindustrie | ZDF Magazin Royale

    https://www.youtube.com/watch?v=2uk0w8SvUMw

    Frontex Files – ZDF Magazin Royale

    https://frontexfiles.eu/

    EU-Deal mit Tunesien "höchst problematisch"

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/migrationsabkommen-eu-tunesien-hofreiter-reax-100.html

    Flüchtlingskrise Mittelmeer – UNO Flüchtlingshilfe

    https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/mittelmeer

    Exklusiv: Was geschah auf der Sea-Watch 3? | STRG_F

    https://www.youtube.com/watch?v=mRvzVpTCuVY

    Missing Migrants Projekt

    Aktuelle Zahlen zu vermissten Flüchtenden auf den Mittelmeerrouten
    Mediterranean | Missing Migrants Project (iom.int)

    Mehr über Sea-Watch

    Website Sea-Watch e. V.
    https://sea-watch.org/

    Twitter

    https://twitter.com/seawatchcrew

    Instagram

    https://www.instagram.com/seawatchcrew/

    45 min
  • Engagement für die Ukraine: Der Ukrainische Verein in Niedersachsen
    Gemeinsam werden wir einen tiefen Einblick in die bedeutende Arbeit des Vereins gewinnen und verstehen, warum diese in der aktuellen Situation der Ukraine von so großer Bedeutung ist.

    In dieser Episode haben wir Oksana Jansen, Gründerin und Vorsitzende des Ukrainischen Vereins in Niedersachsen e. V., zu Gast. Gemeinsam werden wir einen tiefen Einblick in die bedeutende Arbeit des Vereins gewinnen und verstehen, warum diese in der aktuellen Situation der Ukraine von so großer Bedeutung ist. Seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine konnte der Ukrainische Verein bereits über 800 Tonnen Hilfsgüter sammeln. Wir sprechen mit Oksana über die aktuelle Situation in der Ukraine, über Solidarität und über Gewöhnungseffekte des Krieges. Was brauchen die Menschen in der Ukraine aktuell? Kann es Alltag im Krieg geben? Und was genau können wir gerade tun, um zu unterstützen?

    Ursprünglich aus der Ukraine stammend, lebt Oksana seit 20 Jahren in Deutschland und ist seit 13 Jahren mit Herz und Seele im ehrenamtlichen Engagement für die migrantische Bevölkerung in Hannover tätig, insbesondere für ihre ukrainischen Landsleute. Gegründet 2015 in Hannover als gemeinnütziger Verein, setzt sich der Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V. für den Erhalt der ukrainischen Kultur, Bildung, Unterstützung von Landsleuten in Not und die Integration von Neuankömmlingen ein. Der Verein arbeitet eng mit anderen Organisationen zusammen und steht für Neutralität, Toleranz und Verständigung.

    Links:

    Website Ukrainischer Verein

    https://uvnev.de/

    Aktuelle Spendenliste Ukrainischer Verein

    https://uvnev.de/sachspenden/

    Weiterführende Infos:

    Kann man sich an Krieg gewöhnen? Leben in der Ukraine

    https://www.funk.net/podcast/die-frage-der-podcast-12258/kann-man-sich-an-krieg-gewoehnen-leben-in-der-ukraine-1038528

    bpb: Krieg in der Ukraine

    https://www.bpb.de/themen/europa/krieg-in-der-ukraine/

    34 min
  • Mehr als eine Heimat - Migration und Potentiale
    Was sagt die Wissenschaft über die Auswirkung der Türkeiwahl für die türkische Community in Deutschland?

    Nach der Präsidentschaftswahl in der Türkei am 14. Mai 2023 bleibt Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan nach der Stichwahl Präsident der Türkei. Auch in Deutschland waren Menschen wahlberechtigt - rund 67,5 Prozent der 1,5 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland gaben ihre Stimme für Erdoğan ab.

    Im Gespräch mit Dr. Zeynep Yanasmayan und Dr. Özgür Özvatan werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen der Wahlergebnisse und die Integration der türkischen Community in Deutschland aus wissenschaftlicher Perspektive. Wir sprechen über den Beitrag dieser Community zur kulturellen und wirtschaftlichen Vielfalt des Landes, über die Vielschichtigkeit von Identität und über den Stellenwert von Integration. Wie können die Potentiale von Migration besser genutzt werden? Und welche Forderungen sollten wir an die Politik stellen? Die beiden sind sich einig: Nur durch Migration und Integration können Gesellschaften funktionsfähig bleiben.

    Dr. Zeynep Yanasmayan ist Leiterin der Abteilung für Migration im Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung. Sie ist Sozialwissenschaftlerin mit Fokus auf der Migrationsforschung und studierte unter anderem in Istanbul, Brüssel und Wales. 2019 veröffentlichte sie das Buch The Migration of Highly Educated Turkish Citizens to Europe: From Guestworkers to Global Talent.

    Dr. Özgür Özvatan ist Politischer Soziologe und stellvertretender Abteilungsleiter des Lehrbereichs Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt Universität. Sein Fokus liegt auf der Gesellschaftsforschung, speziell in den Bereichen Integrations-, Extremismus-, Umwelt- und Demokratieforschung.

    Links:

    Dr. Zeynep Yanaşmayan
    https://www.dezim-institut.de/mitarbeitende/person-detail/zeynep-yana-mayan/

    Dr. Özgür Özvatan

    https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/Integrationsforschung/integrationsforschung_MA/team

    Weiterführende Informationen:

    Denkraum: Gibt's Plural für Heimat? Wahlen in der Türkei und Identität
    https://spielfeld-gesellschaft.de/spielberichte/deniz-yuecel/

    Türkei-Stichwahl entschieden: Was bedeutet der Erdogan-Sieg für die Türkei?

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/tuerkei-wahl-ergebnis-sieg-erdogan-faq-100.html

    Heimat Almanya: Die deutsch-türkische Migration

    https://www.bpb.de/themen/europa/tuerkei/253189/heimat-almanya/

    47 min
  • Ist der Umgang mit der Letzte Generation gerecht? Im Gespräch mit Ronen Steinke.
    Ronen Steinke setzt sich in seiner Arbeit als Jurist, Journalist und Autor für Gerechtigkeit vor dem Gesetz ein. Als wir ihn gefragt haben, welches Thema ihn aktuell bewegt, war die Antwort eindeutig: der Umgang mit der letzten Generation.

    Ronen Steinke setzt sich in seiner Arbeit als Jurist, Journalist und Autor für Gerechtigkeit vor dem Gesetz ein. Als wir ihn gefragt haben, welches Thema ihn aktuell bewegt, war die Antwort eindeutig: der Umgang mit der letzten Generation.

    Mit dem Pariser Klimaabkommen haben wir uns in der Bundesrepublik Deutschland auf ein Klimaschutzziel geeinigt, das wir nach aktuellem Stand nicht einhalten werden. Die “letzte Generation” versucht mit ihren Aktionen auf diesen Rechtsbruch der Regierung aufmerksam zu machen. Sollten es so kommen, gefährden wir laut Verfassungsschutz das Grundrecht auf Freiheit. Doch statt dem Staat stehen die Menschen vor Gericht, die das Klima schützen wollen. Statt das Klima zu schützen, streitet sich die Gesellschaft darüber, wie man protestieren darf. Wie kann das sein?

    Während die meisten Gespräch an Küchentischen und auf Twitter von allen Seiten sehr emotional und aufgeladen sind, gibt uns Ronen einen kurzen, aber umfassenden Überblick zur Rechtslage der Situation. Ist das Strafmaß gerechtfertigt? Darf man sich gegen Straßenblockaden auf Notwehr berufen? Und was hat all das mit zivilem Ungehorsam zu tun?

    Ob du das Vorgehen der Letzten Generation angemessen findest oder nicht: klar ist, es muss etwas für den Kilmaschutz getan werden!

    Mehr über Ronen Steinke:

    https://www.sueddeutsche.de/autoren/ronen-steinke-1.1143337

    Kontakt

    Instagram: https://www.instagram.com/ronensteinke/

    Twitter: https://twitter.com/RonenSteinke

    Weiterführende Informationen:

    “Das BVerfG erklärt die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klima-Abkommens mit seinem Urteil letztlich für verfassungsrechtlich verbindlich.”

    Bahnbrechendes Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts – BUND e.V.
    https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/bahnbrechendes-klima-urteil-des-bundesverfassungsgerichts/?gclid=Cj0KCQjwyLGjBhDKARIsAFRNgW9qFUFKJtjq_8O8yFJVjdmiJNaQEpBMHuFD9KGIppVsCxnnprVfh4UaAgduEALw_wcB

    Pressemitteilung des Verfassungsschutzes vom 29. April 2021

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html;jsessionid=0E27060958AB8358AC26F343A717DE9D.internet011

    23 min

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