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In unserem Format „Am Brett mit…“ interviewen wir Persönlichkeiten, die das Kulturgut Spiel mitprägen.
In dieser Folge sprechen wir mit Reiner Knizia. Mit über 900 Spielen gehört er zu den bedeutendsten Spieleautoren unserer Zeit. Doch wer ist eigentlich der Mensch hinter diesem außergewöhnlichen Lebenswerk? In diesem autobiografischen Interview gehen wir mit ihm zurück in seine Kindheit (und sogar mehrere Jahrhunderte zurück!), zu den ersten selbst erfundenen Spielen, sprechen über Mathematik und Leistung, seine Karriere im Bankenwesen sowie über die Entscheidung, mit 40 Jahren noch einmal ein völlig anderes Leben zu beginnen. Welche Menschen haben ihn geprägt? Was bedeutet Erfolg für ihn und was soll einmal von ihm bleiben?
Reiner Knizia hat unzählige Interviews über seine Spiele gegeben, doch dieses Mal... geht es um ihn!
Vielen Dank an unseren Gast Reiner Knizia.
Moderation: Johannes Blumenberg (Ministerium für Brettspielspaß) & Alexandra Kemmerer (Brettspielhamster)
Jedes Jahr kurz vor der Nominierung zum Spiel des Jahres beginnt in der Brettspielszene dasselbe Ritual: Es wird analysiert, spekuliert und orakelt. Welche Spiele schaffen es auf die Liste? Welche landen in welcher Kategorie? Welches Spiel wird siegen?
Gemeinsam mit unserem Gast, Brettspielminister Johannes Blumenberg (Ministerium für Brettspielspaß) sprechen wir darüber, warum dieses jährliche Rätselraten so eine Faszination ausübt. Es geht um Lieblingsspiele, Hypes, Szenewissen und die Frage, was ein Spiel überhaupt preiswürdig macht und letztlich um die Frage: Geht es beim Orakeln wirklich nur darum, die Ergebnisse der Jury vorherzusagen oder ist es längst ein eigenes Meta-Spiel der Brettspielszene?
Dabei schauen wir nicht nur auf die Community, sondern lassen auch die andere Seite zu Wort kommen.
Moderation: Alexandra (Brettspielhamster) & Stephan (Spiel doch mal! & Spielbox)
Stichspiele gehören zu den ältesten Mechaniken unserer Spielkultur – und zu den polarisierendsten. Für die einen sind sie vertraute Tradition, für andere ein rotes Tuch - und doch begleiten sie uns seit Jahrhunderten.
Gemeinsam mit unserem Gast Hilko Drude (Du bist dran! Spiele aus aller Welt) sprechen wir darüber, wie Stichspiele heute erlebt, gespielt und weitergegeben werden. Wir nehmen Begriffe wie Stich, Trumpf und Zwang unter die Lupe und diskutieren, was die Spielsprache über soziale Prozesse im Spiel verrät. Im Fokus stehen auch emotionale und psychologische Aspekte des Genres: Warum fühlen sich Fehler im Stichspiel so persönlich an? Weshalb erzeugt diese Mechanik so starke Emotionen – von Triumph und Schadenfreude bis zu Frust? Was macht Stichspiele zu kulturellen Übungsräumen für Selbstkontrolle, soziales Denken und den Umgang mit Unsicherheit?
Ein historischer Blick führt vom mittelalterlichen Karnöffel über Tarot-Stichspiele und bis hin zu Skat als regional verankertem Kulturgut – und zur Frage, was davon im modernen Stichspiel noch spürbar ist.
Als Impulse sind dieses Mal zwei Interviews dabei:
Moderation: Stephan (Spiel doch mal!) & Alexandra (Brettspielhamster)
Hinweis: Zu den in der Folge erwähnten Göttinger Stichspieltagen könnt ihr euch per Email bei Hilko anmelden unter: [email protected]
Familienspiele sind weit mehr als eine Marketingkategorie – sie sind gelebte Kultur. In dieser Folge werfen wir keinen Blick darauf, wie Nähe entsteht, Regeln verhandelt werden, sich Rollen verschieben – und was wir daraus mitnehmen können.
Gemeinsam mit unserem Gast Guido Heinecke (Geschäftsführer Spiel des Jahres e.V.) fragen wir: Was macht ein Familienspiel aus – heute, aber auch im Wandel der Zeit?
Wie beeinflussen Trends und Spielgewohnheiten unser Bild von Familie und Spiel?
Wie verändern sich Dynamiken am Spieltisch, wenn Glück, Fairness oder Kooperation stärker in den Vordergrund rücken?
Dazu gibt es wie immer spannende Perspektiven im Interviewformat:
- Johannes Blumenberg (Brettspielministerium) spricht über die Rolle von Zugänglichkeit und das Familienspiel als soziale Kulturtechnik, in der Aushandlung und Machtverschiebung zentral sind.
- Sebastian Wenzel (kulturgutspiel.de, zuspieler.de, Spiel & Kultur e.V.) beleuchtet Familienspiele zwischen Kulturerbe, Vereinsarbeit und sozialer Teilhabe.
Moderation: Alexandra (Brettspielhamster) & Stephan (Spiel doch mal!)
Jedes Jahr im Oktober richtet sich der Blick der Brettspielszene nach Essen – zur SPIEL, der größten Brettspielmesse der Welt. Welche Trends bestimmen diesmal die Hallen? Welche Spiele werden zum Gesprächsstoff – und was sagt das eigentlich über uns als Spielende aus?
In dieser Folge von Spielkulturerbe sprechen wir über aktuelle Entwicklungen in der Brettspielwelt und fragen uns: Was macht einen Trend aus? Wer prägt ihn? Und wann wird aus einem schnellen Hype etwas, das bleibt?
Gemeinsam mit unseren Gästen Johanna France (Jury Spiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres) und Fabian Ehrmantraut (Podcast Bretter Late than Never) werfen wir einen Blick auf die Szene und diskutieren, wie sich Spielkultur im Wandel zeigt.
Außerdem mit dabei: vier spannende Interviews zu großen Trendlinien der SPIEL 2025:
- Mháire Stritter (Orkenspalter TV) – das diesjährige Gesicht der SPIEL, über Barrierefreiheit, Sichtbarkeit von Frauen in der Szene und Zugänglichkeit als kulturelle Verantwortung
- Riccardo Landi (Xplored) – Entwickler des Teburu-Boards (Pegasus), über Hybridspiele, digitale Affordanzen und die Grenzen analoger Technik -> Link zum Transkript des Interviews auf Deutsch
- Arnd Fischer – Programmleiter bei KOSMOS, über Casualisierung, 2-Personen-Spiele und langfristige Trends im Verlagswesen
- Manu Fritsch – Jury Spiel des Jahres und Podcaster (Insert Moin), über IP-Crossovers, Popkultur und Annäherungen von SPIEL und Gamescom
Moderation:
Stephan (Spiel doch mal!) & Alexandra (Brettspielhamster)
Deckbuilding ist meist eine Spielewelt, in der alle mit demselben Startdeck. Das Spiel hält mal bessere, mal schlechtere Karten bereit, um unser Deck zu verbessern. Wie fühlt es sich an, wenn aus einem kleinen Startstapel eine funktionierende Engine wird? Welche Entscheidungen treffen wir – und warum berühren sie uns manchmal emotional so stark?
Gemeinsam mit unserem Gast Ingo Schnieder von den Spielträumers nehmen wir das Deckbuilding genau unter die Lupe. Wir diskutieren, warum Deckbuilding nicht nur Mechanik ist, sondern auch Metapher – für Wirtschaft, Selbstoptimierung, Identität und manchmal sogar fürs Leben selbst. Wir sprechen über Klassiker wie Dominion, Kipppunkte beim Spielen, emotionale Lernkurven und die Frage, warum das Entfernen von Karten aus einem Deck oft schwerer fällt als das Hinzufügen.
Als Experten in dieser Folge hört ihr
- Reiner Knizia (Knizia Games) – über die Zugänglichkeit von Deckbuilding und Spiele als Spiegel unserer Zeit
- Matthias Nagy (Deep Print Games) – über die psychologische Tiefe von Deckbuilding, das Zusammenspiel von Planung und Glück sowie darüber, warum Deckbau manchmal wie das Leben funktioniert: chaotisch, voller Entscheidungen – und dennoch bedeutungsvoll.
Letztlich fragen wir uns: Ist die Geschichte des Deckbuildings bereits auserzählt oder wird uns dieser Mechanismus noch viele frische Spielmomente bescheren?
Moderation: Alexandra (Brettspielhamster) & Stephan (Spiel doch mal!)
We're back! Nach einer Pause melden wir uns mit frischer Energie und spannenden Themen zurück – ab jetzt wieder mit regelmäßigen Folgen rund ums Kulturgut Brettspiel! Danke für eure Geduld!
Seit März 2025 ist „Brettspiele spielen“ offiziell Teil des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Was bedeutet das für die Szene? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kulturgut und Kulturerbe – und warum ist das nicht nur eine Frage für Lexika, sondern für die Zukunft der Brettspielkultur? Wir sprechen über Anerkennung, Verantwortung, Potenziale und Perspektiven mit unseren beiden Gästen Petra Fuchs (Spielecafé der Generationen) und Jürgen Karla (Spielbar.com, Brettspielbar, Brettspielradio). Gemeinsam diskutieren wir, wie ein lebendiges Kulturerbe entstehen kann, wie Inklusion und Sichtbarkeit gestärkt werden könnten – und warum gute Spiele trotzdem das Herzstück bleiben.
Einen vertieften Einblick geben wie immer die Kurzinterviews, dieses Mal mit...
Moderation: Stephan (Spiel doch mal!, Spielbox) & Alexandra (Brettspielhamster)
Was kommt zuerst – Thema oder Mechanik? Wie wichtig ist das Thema für ein Brettspiel? Trägt das Thema die Mechanik oder umgekehrt? In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Gastkritiker Frederik Malsy (Boardcast) tief in die Bedeutung von Spielethemen ein und diskutieren, wie sie die Immersion, das Spielerlebnis und sogar gesellschaftliche Diskurse beeinflussen können. Wir hinterfragen, ob manche Themen ausgelutscht sind, welche unterrepräsentiert bleiben und wo Spiele – und wir Spielenden - kulturelle Verantwortung übernehmen sollten. Auch dieses Mal haben wir uns Experten zum Kurzinterview eingeladen:
Am Ende stellen wir uns die Frage: Wann ist ein Thema bloße Deko, wann wird es zum Herzstück eines Spiels? Und welche Themen würden wir uns noch wünschen?
Moderation: Alexandra (Brettspielhamster) & Stephan (Spiel doch mal!)
Überall, wo es Podcasts gibt: Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts & Co.
#Brettspiele #Podcast #Spielkulturerbe #Brettspielszene #Boardgames #Tabletop #GameDesign #Catan #BoardgameCommunity
Uwe Rosenberg ist ein Urgestein der Brettspielszene. Seit bereits 30 Jahren entwickelt er Spiele. Was treibt ihn an, immer weiterzumachen? Was inspiriert ihn und an welchen Projekten arbeitet er aktuell? Welche Perspektiven sieht er für die Brettspielszene?
Unser Podcast Spielkulturerbe wächst um ein neues Format! In „Am Brett mit…“ interviewt jeweils einer von uns eine Persönlichkeit, die das Kulturgut Spiel mitprägt. Viel Spaß dabei!
Infos zu Schule & Spiel findet ihr hier. Kontakt für Interessierte: [email protected]
Vielen Dank an unseren Gast Uwe Rosenberg sowie an Skellig Games für die Unterstützung bei der Vorbereitung.
Moderation: Alexandra (Brettspielhamster)
Spiele, die Geschichte schreiben
Geschichte muss nicht trocken sein – vor allem nicht auf dem Spielbrett! In dieser Folge sprechen wir darüber, warum historische Themen in Spielen so faszinieren, welche Mechaniken die Vergangenheit lebendig machen und wie solche Spiele unsere Wahrnehmung von Geschichte beeinflussen. In dieser Folge tauchen wir gemeinsam ein in das Spannungsfeld zwischen historischen Fakten, kreativer Freiheit und dem Reiz, Geschichte spielerisch zu entdecken.
Anna Klara Falke und Lukas Boch vom Projekt Boardgame Historian bringen dieses Mal als Gäste ihre Expertise in Geschichte, Archäologie und natürlich zum Thema Brettspiele mit. Darüber hinaus erwarten euch Kurzinterviews mit den Spieleautoren Steffen Bogen und Matthias Cramer sowie eine Einordnung des Themenbereichs Politik von Johannes Blumenberg (Brettspielministerium)
Im Fokus dieser Folge stehen die Spiele Campus Galli (HUCH!), Weimar (Skellig Games) sowie Watergate (Pegasus), aber wir sprechen natürlich auch über andere Spiele im Kontext von Geschichte, Archäologie und Politik!
Moderation: Stephan (Spiel doch mal) und Alexandra (Brettspielhamster).
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Willkommen bei "Spielkulturerbe - Der kulturelle Wert von Brettspielen". In diesem Podcast erkunden wir die Faszination der Brettspiele und betrachten sie näher als Kulturgut und künstlerische…
Brettspiele sind mehr als nur Unterhaltung – sie spiegeln gesellschaftliche Werte, historische Ereignisse und kulturelle Entwicklungen wider. Das wollen wir gemeinsam hier erkunden!