„Die Großen auf dem Lande“: Internationale Stars, junge Talente und besondere Konzerte an außergewöhnlichen Orten
Musikfest-Intendant Prof. Thomas Albert ist zu Gast bei Ansgar Ahlers im Podcast „Spoiler Alarm“.
Im Gespräch geht es um das Musikfest Bremen 2026, fünf besondere Konzerte in Papenburg und im Emsland sowie um die Frage, warum musikalische Spitzenqualität nicht nur in den großen Metropolen zu erleben sein sollte.
Thomas Albert erzählt außerdem:
– wie er bereits mit sechs Jahren zur Violine kam
– wie ihn die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt prägte
– wie sich die historische Aufführungspraxis entwickelte
– warum er in einer Bremer Behörde seine Barockvioline auspackte
– wie das Musikfest Bremen entstand
– warum Musik Menschen, Generationen und Nationen verbinden kann
– welche Rolle junge Künstlerinnen und Künstler für die Zukunft der Musik spielen
Seine Idee für das Musikfest im Nordwesten fasst Thomas Albert mit einem prägnanten Satz zusammen: „Die Großen auf dem Lande.“
Die Konzerte des Musikfest Bremen 2026 im Emsland
Dienstag, 18. August 2026, 19.30 Uhr
Das junge Ensemble Verità Baroque spielt auf historischen Instrumenten Werke von Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann und Arcangelo Corelli. Außerdem erklingt „Starfish Rebellion“, ein zeitgenössisches Werk von Stefan Hanke.
Thomas Albert beschreibt Verità Baroque als eine Art kleine Rockband auf alten Instrumenten. Die restaurierte Gymnasialkirche hebt er als besonderen Kulturort mit intimer Atmosphäre und außergewöhnlicher Akustik hervor.
Veranstaltung und Tickets:
https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/musikalischer-wettstreit/
Donnerstag, 20. August 2026, 19.30 Uhr
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielt unter der Leitung von Jérémie Rhorer ein vollständig Pjotr Iljitsch Tschaikowsky gewidmetes Programm.
Auf dem Programm stehen die Sinfonie Nr. 5 e-Moll und die Suite aus dem Ballett „Schwanensee“. Thomas Albert bezeichnet das Konzert als das große orchestrale Highlight der Musikfest-Veranstaltungen im Emsland.
Veranstaltung und Tickets:
https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/tschaikowsky-pur/
Shootingstar an der Orgel
Dienstag, 25. August 2026, 20 Uhr
Kirche St. Antonius Papenburg
Der junge Organist Jan Liebermann spielt an der historischen Walcker-Orgel der St.-Antonius-Kirche. Er wurde beim Musikfest Bremen 2025 mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet.
Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Vierne und Franz Liszt. Thomas Albert spricht von einem außergewöhnlichen jungen Talent und einem Konzert, nach dem man anders nach Hause gehe, als man hineingegangen sei.
Veranstaltung und Tickets:
https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/shootingstar-an-der-orgel/
Donnerstag, 27. August 2026, 19.30 Uhr
Alte Rheder Kirche, Rhede
Das französische Ensemble Près de votre oreille widmet sich unter dem Titel „Lighten mine eyes“ der Musik des englischen Hofkomponisten William Lawes.
Psalmvertonungen, Lieder und Instrumentalmusik für Harfe, Viola da Gamba, Theorbe und Violine treffen auf die besondere Atmosphäre der Alten Rheder Kirche. Thomas Albert beschreibt sie als einen Ort der Stille und des Nachdenkens.
Veranstaltung und Tickets:
https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/koenigliche-musik/
Dienstag, 1. September 2026, 19.30 Uhr
Jagdschloss Clemenswerth, Sögel
Der ukrainische Cembalist Dmytro Kokoshynskyy präsentiert das Programm „Music for These Troubled Times“.
Musik von Thomas Tallis, William Byrd, John Bull, Orlando Gibbons und Johann Jakob Froberger trifft auf das Werk „KHORA“ des ukrainisch-niederländischen Komponisten Maxim Shalygin. Das Programm beschäftigt sich mit der Frage, wie Musik in unruhigen Zeiten Trost und Hoffnung vermitteln kann.
Veranstaltung und Tickets:
https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/musik-fuer-die-seele/
August bis 4. September 2026https://musikfest-bremen.de/events/
„Spoiler Alarm“ gibt es als Video bei Papenburg Kultur und als Radiofassung am 03.08.2026 um 18:00 Uhr bei der Ems-Vechte-Welle.
Deine Augen werden Ohren machen.