Sexueller Missbrauch, Schweigegebot und Schuldumkehr
In dieser Folge geht es um sexuellen Missbrauch, den Anja viele Jahre ertragen musste.
Anjas Geschichte lässt sich nur schwer in Worte fassen – und muss genau deshalb erzählt werden. Anja (Name geändert) hat über viele Jahre sexualisierte Gewalt erlebt. Ihre Familie glaubte ihr nicht, Anzeigen wurden immer wieder fallengelassen, und Täter nutzten ihre Verletzlichkeit immer weiter aus. Irgendwann begann sie, ihre eigene Wahrnehmung infrage zu stellen.
Eindrücklich beschreibt sie die Dynamik von Drohungen und Schuldgefühlen: Man ließ sie glauben, Übergriffe ertragen zu müssen, um andere zu schützen. In ihrer Not griff sie zu extremen Strategien, um ihre Grenzen sichtbar zu machen – bis hin zu Selbstverletzung und verzweifelten Gedanken über den eigenen Körper.
Das Leben nach sexualisierter Gewalt ist ein fortwährender Kampf – geprägt von Erinnerungen, Schmerz und tiefen Glaubenssätzen. Anja plädiert für mehr gesellschaftliche Sensibilität und für Räume, in denen Betroffene offen sprechen und Verständnis erfahren können.
Danke, Anja, für deinen unglaublichen Mut, dem Schweigen Worte zu verleihen: Fortsetzung folgt.
Moderation: Tirza Schmidt
Redaktion: Yessica Breier, Silvia Bartz
Organisation: Tabea Hübner
Produktion: Simon Kepper
Kreation/Design: Sam Günther, Micha Günther
Weil du was wert bist, Déborah Rosenkranz
Mit freundlicher Unterstützung vom:
Bergischen Bestattungshaus
VillaVie Online Shop
VillaVie Website
VillaVie Spenden
VillaVie Instagram
VillaVie Facebook
VillaVie Safe Place Facebookgruppe