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Stachel und Herz hat einen Überraschungsgast. Thea ist leider krank und so ist Baraka Lwakatare kurzfristig eingesprungen. Baraka ist schon lange mit dem Podcast-Team verbunden und ist eigentlich nur ein vorgezogener Gast. Denn er ist Experte für Drittmittelakquise und setzt sich intensiv mit western/ white Saviorism auseinander. Dabei überlegt er, wie auch diese Bereiche rassismuskritisch und postkolonial gestaltet werden können.
TW: Sprechen über Rassismus
In der aktuellen Folgen unterhalten sich Sarah und Thea mit Emmanuel Kileo über Rassismus in kirchlichen Partnerschaften. Emmanuel ist erster schwarzer Direktor des ELM (Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen) und setzt sich bereits seit vielen Jahren mit Rassismus in ökumenischen Beziehungen auseinander, worüber er auch seine Promotion schrieb ("Weißsein als ideolgoisches Konstrukt in kirchlichen Süd-Nord-Partnerschaften").
Hinweise:
"Grüß Gott aus Afrika. Deutsche Mentalität aus Sicht eines tansanischen Missionars" - Emmanuel Kileo
"Weißsein als ideolgoisches Konstrukt in kirchlichen Süd-Nord-Partnerschaften" - Emmanuel Kileo
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
Sarah und Thea nehmen sich eine aktuelle Anfrage an Sarah nochmal zum Anlass, um über white Saviorism zu reden (unten Link zur ersten Folge). Sie erweitern dies durch eine Auseinandersetzung mit white Charity und schauen auf den Umgang verschiedener Institutionen mit beidem. Es wird deutlich: So wie wir Menschen auf Bildern zeigen oder wie wir über sie schreiben/ sprechen, formt es unsere Vorstellung der Realität. White Charity und white Saviorism veranschaulichen uns auch, wie Gesellschaften und globale Zusammenhänge von kolonialen Machtstrukturen geprägt sind.
Verweise:
https://www.betterplace.org/de/projects/128469?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_stats&utm_source=Link
Triggerwarnung: In der aktuellen Folge werden sexualisierte Gewalt, Missbrauch und schwerer Missbrauch (an Kindern) thematisiert. Wenn ihr nicht in einer stabilen Verfassung seid, lasst die Folge vielleicht weg oder hört sie nicht alleine.
Nach Veröffentlichung der ForuM-Studie kommt auch die Evanglische Kirche nicht mehr um sexualisierte Gewalt herum. Sarah und Thea war nach dem Vorstellen der Studie klar, dass dies auch in Stachel und Herz Platz finden. Im ersten Teil mit Detlev Zander haben sie sich bereits differenziert auf verschiedenen Ebenen der Thematik gewidmet und einer Betroffenenstimme Gehör verschafft. Im zweiten Teil ist Nancy bei Stachel und Herz. Sie ist neben Detlev Zander Betroffenensprecherin und teilt ihre persönliche Geschichte. Neben ihrem eigenen Weg durch die sexualisierte Gewalt zeigt Nancy Janz auf, wie sie heilen konnte und welche Rolle ihr Glaube in ihrem Lebensweg hat.
https://www.anlaufstelle.help/
Wenn du uns unterstützen möchtest, spende gerne bei Betterplace:
TW: Im Abschnitt zum Gender Safety Gap geht es auch um (sexualisierte) Gewalt an Frauen.
In dieser Folge geht es in Stachel und Herz um die strukturelle Diskriminierung von Frauen in Gesellschaft, Familie und Beruf. Sarah und Thea schauen dabei nicht nur auf den Gender Pay Gap (geschlechtsspezifisches Lohngefälle), sondern beschäftigen sich auch mit weiteren Aspekten struktureller Benachteiligung von Frauen. Hierzu gehören Gender Care Gap, Gender Tax Gap, Gender Pension Gep, Gender Leadership Gap, Gender Safety Gap…
Litereturhinweis:
https://www.alexandrazykunov.de/was-wollt-ihr-denn-noch-alles/
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
TW: Rassismus
Sarah und Thea widmen sich in der neuen Folge einem Thema das aktuell noch nicht so stark im Fokus ist. Antiasiatischer Rassismus ist genau so präsent wie z.B. antischwarzer oder antimuslimischer Rassimus und wird leider nicht so breit besprochen. Hierzu haben Sarah und Thea mit Alena Höfer gesprochen. Sie gibt tiefe Einblicke durch ihre differenzierte Perspektive und beleuchtet Rassismus-Aspekte, die so im Podcast noch nicht vorkamen.
Hinweise:
Alenas Blogbeitrag: https://rassismusundkirche.de/allgemein/anti-asiatischer-rassismus-und-kirche/
https://www.korientation.de/
Malte Cramer/ Alena Höfer (Hg.): Schriftauslegung im Plural
Mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
TW: Sprechen über Gewalt an Frauen, Sprechen über Femizide
Sarah und Thea müssen den Women History Month und feministischen Kampftag mal wieder zum Anlass nehmen, um über die Rolle der Frauen in der Kirche und Gesellschaft zu sprechen. Hierbei schauen sie nicht auf Femizide und Gewalt an Frauen, sondern auch nochmal im speziellen auf die Rolle der Frau in der Kirche.
Shownotes:
https://www.petitionen.com/offener_brief_an_frau_dr_preidel_und_den_berufungsausschuss_mit_der_bitte_um_unterzeichnung
https://www.ullstein.de/werke/unlearn-patriarchy-2/hardcover/9783550202773
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
Sarah und Thea haben für die zweite Februarfolge Lilly Blaudszun eingeladen. Lilly ist SPD-Mitglied, Politik-Influencerin (@lillyblaudszun) und Jurastudentin. Sie ist aber nicht nur politisch sehr engagiert, sondern auch in der Kirche aktiv. Zu ihren vielseitigen Perspektiven gehört auch Lillys ostdeutsche Sozialisierung und hierzu Unterhalten sich Thea und Sarah mit ihr.
Triggerwarnung: In der Folge wird an einigen Stellen über Rassismus gesprochen (insbesondere Anti-Schwarzer Rassismus).
Die Geschichte Schwarzer Menschen wurde und wird weltweit ausgelöscht. Daher wurde der Black History Month ins Leben gerufen. Im Februar wird Schwarze Geschichte in vielen Ländern gefeiert und es werden Schwarze Persönlichkeiten hervorgehoben. Auch Sarah und Thea widmen sich Schwarzen Deutschen.
Hinweise:
May Ayim, Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz (Hg.): "Farbe bekennen - Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte".
Charlotte Wiedemann: "Der lange Abschied von der weißen Dominanz".
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
Triggerwarnung: In der aktuellen Folge werden Suizid, sexualisierte Gewalt, Missbrauch und schwerer Missbrauch (an Kindern) thematisiert. Wenn ihr nicht in einer stabilen Verfassung seid, lasst die Folge vielleicht weg oder hört sie nicht alleine.
Nach Veröffentlichung der ForuM-Studie kommt auch die Evanglische Kirche nicht mehr um sexualisierte Gewalt herum. Sarah und Thea war nach dem Vorstellen der Studie klar, dass dies auch in Stachel und Herz Platz finden. Detlev Zander ist für eine differenzierte Auseinandersetzung damit der richtige Gast. Der Betroffenen-Sprecher sagt deutlich, was Sache ist und betont, dass sexualisierte Gewalt jede*n etwas angeht.
https://www.anlaufstelle.help/
Detlev Zander:
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
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