Schon immer sind Orte der Kunst und Kultur aus eigeninitiativen Projekten entstanden. Über die Jahre wurden von Kunstschaffenden und weiteren Akteur*innen immer wieder Ausstellungs- oder Aktionsräume ins Leben gerufen, ob einmalig, befristet oder auch über einen längeren Zeitraum. In Wohnungen, Garagen, Gewerberäumen, Industriebrachen, Abrisshäusern oder in einem ausrangierten Schaukasten. Einige sind längst vergessen, andere haben sich halten können und sind heute etabliert. Was steht hinter diesen Initiativen? Wer sind und wer waren ihre Macher*innen? Was ist der Preis solcher Projekte? Und bietet Winterthur einen guten Nährboden dafür?
Einführung ins Thema mit Katharina Henking, Künstlerin und Initiantin dieses Gesprächs, Co-Kuratorin der Ausstellung FACETTENREICHES SCHWARZ
Teilnehmende Podiumsgespräch
Moderation:
Karin Salm, Kulturjournalistin
Es diskutieren:
Peter Grüter, Mitgründer oxyd – Kunsträume, Ausstellungsmacher
Martin Landolt, Mitgründer Jungkunst, langjähriger Leiter Kuration
Merly Knörle Izquierdo, ehemalige Co-Kuratorin kunstkasten und Galeristin, Initiantin Intra Muros Festival, Direktorin Kulturhaus Villa Sträuli
Astrid Künzler, Initiantin und Kuratorin Kunst im Depot, Leitung Tanzfest Winterthur, Performance-Künstlerin, Choreografin