Das Museum Friedland, das Deutsche Polen-Institut Darmstadt und die KZ-Gedenkstätte Moringen verbindet ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Uni Göttingen. Für ein Projektseminar begaben sich Studierende auf Spurensuche zur Geschichte polnischer „Displaced Persons“, die vorübergehend in Südniedersachsen gestrandet waren. Den ehemaligen Kriegsgefangenen, ZwangsarbeiterInnen, Flüchtlingen und befreiten KZ-Häftlingen widmet sich die gemeinsame Sonderausstellung „Polnische Lebenszeichen“, die im Foyer des Museum Friedland eröffnet wurde. Für unsere Reihe „Im Gespräch“ hat Tina Fibiger die Dokumentation einer Odyssee heimatlos gewordener Menschen erkundet. Projektleiterin Ramona Bechauf und die Göttinger Historikerin Maria Rhode berichten über das gemeinsame Forschungsprojekt.