James Bond hat dieses Jahr keine Zeit zu sterben, Black Widows Solo-Abenteuer muss auch noch bis 2021 warten – die Kinos haben es in Zeiten der Corona-Pandemie nicht leicht. Erst mussten sie lange schließen, dann flachten die Infektionszahlen ab und mit Hygienekonzepten durfte das Programm wieder aufgenommen werden. So auch im Göttinger Lumière, in dem vor allem Independentfilme zu sehen sind. Eigentlich hatte im April auch schon das Schwestern-Kino Méliès in der ehemaligen Baptistenkirche eröffnen sollen. Doch dann kam es erst Anfang September dazu. Und jetzt droht der nächste Lockdown. Was das für die beiden Programmkinos bedeutet und wie die Situation für sie in den vergangenen Monaten war, berichtet Helge Schweckendiek, der mit für die Programmgestaltung verantwortlich ist, Tanita Schebitz.