Auch nach der Befreiung aus dem KZ Auschwitz im Januar 1945 blieb ihr Schicksal über lange Zeit unbeachtet. Unter den Häftlingen, die das mörderische Lagersystem überlebt hatten, befanden sich auch 750 Kinder und Jugendliche. Ihrem Schicksal widmete sich der Zeitchronist Alwin Meyer in seiner Jahrzehnte langen Spurensuche, die bis heute andauert. Im Göttinger Steidl Verlag erschien seine Dokumentation über die „Kinder von Auschwitz“, an die sich auch eine Ausstellung anschloss, die jetzt im Alten Rathaus zu sehen ist: In Bildern und Texten kommen die Überlebenden zu Wort, die Alwin Meyer ihre unendlich schmerzhafte Biografie anvertrauten. Tina Fibiger über „Die Kinder von Auschwitz“ und eine bewegende Dokumentation.