In Zeiten, in denen sowieso die meisten Menschen daheim bleiben, greifen sie auch wieder verstärkt auf das altbewährte Festnetztelefon zurück. Ein Trend, den die großen Netzbetreiber nun bekannt gaben. Überhaupt scheint sich das soziale Leben aktuell vom direkten auf den indirekten Kontakt per Telefon, Videotelefonie, Sprachnachricht, Instant Message oder Mail zu verschieben. Grund genug, die sozialen Kontakte in Zeiten eines so genannten Kontaktverbots wegen des Coronavirus mal genauer zu untersuchen. Das dachte sich Andreas Herz von der Universität Hildesheim. Er arbeitet am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik. Mit einem Online-Fragebogen will er gemeinsam mit seinen Kolleginnen herauszufinden, wie sich die Pandemie auf die soziale Interaktion der Menschen auswirkt. Im Interview mit Jennifer Bullert verrät er, wie sich die Idee dazu entwickelt hat.