Am Sonntag war Weltfrauentag. Ein Tag, der 1911 entstand, um für Gleichberechtigung zu kämpfen. Dazu gehörte auch die Emanzipation von Arbeiterinnen. Heute haben Frauen immer noch mit ungleicher Bezahlung, sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz und damit zu kämpfen, dass sie mehr leisten müssen, als ihre männlichen Kollegen, um als gleichwertig anerkannt zu werden. Dies hat auch Stefanie Giesselbach erfahren. Die heute 42-Jährige hat als Sales-Managerin mehrere Jahre in den USA gearbeitet. Als ihr dort auffiel, dass ihr Arbeitgeber gegen das Gesetz verstieß, versuchte sie an der Praxis etwas zu ändern, wurde aber abgeschmettert und unter Druck gesetzt, ein männlicher Kollege würde sich nicht so anstellen. Das Resultat: Sie schwieg, um ihren Job nicht zu gefährden und landete dafür im amerikanischen Frauenknast. Über ihre Erfahrungen berichtet sie in ihrem Buch „Meine abgeschminkten Jahre“. Jeanine Rudat stellt es Ihnen vor.