Wer eine längere Strecke bewältigen muss, kein Auto hat und bei Winterwetter nicht mit dem Fahrrad fahren möchte, der steigt logischerweise meist in den Stadtbus, um an sein Ziel zu kommen. Dumm nur, wenn an der Haltestelle einfach kein Bus vorbeikommt, der einen dorthin bringt. Genau das ist nun aber seit einer Weile häufiger in Göttingen der Fall gewesen. Der Grund: Seit Längerem haben die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) mit einer Krankheitswelle zu kämpfen. Die erfordert nun erste Maßnahmen: Vom Montag bis zum 30. Januar gilt ein Notfallfahrplan. Linien fallen komplett aus beziehungsweise verkehren nur noch eingeschränkt, da der Krankenstand schlichtweg zu groß ist. Jennifer Bullert hat mit der Marketingleitung der GöVB, Stephanie Gallinat-Mecke über die Maßnahmen gesprochen.