„Denken Sie ihre Gedanken zu Ende“ forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günter Weisenborn in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland vom 26. bis zum 29. April. Dabei handelt es sich um eine deutsche Schriftstellervereinigung, die verfolgten und unterdrückten Autoren eine Stimme gibt. PEN steht nicht nur für den Stift, der zum Schreiben gebraucht wird, sondern auch für „Poets, Essayists, Novelists“. Neben Lesungen und Gesprächen wird anlässlich der Tagung mit einer Ausstellung auch an die Wiedergründung der deutschen PEN-Sektion erinnert, die 1948 ebenfalls in Göttingen stattfand. Tina Fibiger sprach mit der Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland über das Engagement für verfolgte und unterdrückte Schriftsteller und Autoren und das Tagungsprogramm.