In Lars Werners Schauspiel „Die ersten hundert Tage“ haben sich die politischen Verhältnisse in Deutschland extrem zugespitzt. Die rechtsextremistische Regierung hat bereits eine Bürgerwehr mobilisiert, verfeinert die staatlichen Überwachungsmethoden und drangsaliert die demokratischen Stimmen mit Verboten, Entlassungen und Haft. Mit diesen Umständen konfrontiert Lars Werner, der Autor des Stücks, vier langjährige Freunde, die sich an einer abgelegenen Tankstelle an der ...