stadtvisionen – jung gedacht

stadtvisionen – jung gedacht

By Aline Fraikin, Anica Latzer-Schulte, Jürgen BrechtSociety & CultureEducationRelationships
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stadtvisionen – jung gedacht episodes

  • U16-Wahlen: Berliner Jugend wählt

    In der zehnten Folge geht es anlässlich anstehender Wahlen um die Rechte und politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie um die Geschichte und Bedeutung der U16-Wahl. Scarlett Strehlow von der Berliner Landeskoordinierung erklärt, wie junge Menschen dabei ihre politischen Positionen entwickeln, diskutieren und sichtbar machen – von Zukunftsängsten und Wehrpflicht bis zu Social Media und fehlenden Jugendräumen. Zum Abschluss fordert sie ein echtes Recht auf Mitbestimmung und eine Politik, die die Anliegen junger Menschen nicht nur anhört, sondern auch in konkrete Entscheidungen und Maßnahmen einbezieht.

    Weiterführende Links:

    • U16/U18-Wahlen Berlin
    • Stimmzettel zum Download
    • Produktion:

      Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow
      Redaktion: Jürgen Brecht, Annika Latzer-Schulte und Renata Kutinka
      Moderation: Renata Kutinka
      Technik: Verena Ebel (Medienkompetenzzentrum Pankow)
      Jingle und Schnitt: Dylan White

      14 min
    • Eyes on the Street
      Wie wir Barrieren abbauen und echte Teilhabe durch kluge Planung schaffen

      Weiterführende Links:

      • Urban Policy – Dr. Mary Dellenbaugh-Losse
      • Leitfaden Gendergerechte Stadtentwicklung (BMWSB)
      • Buchtipp: The Feminist City von Leslie Kern
      • Bericht: Vierter Gleichstellungsbericht des Bundes zum Thema sozialökologische Transformation (https://www.gleichstellungsbericht.de/gleichstellungsberichte/vierter-gleichstellungsbericht/))
      • Produktion:

        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow
        Redaktion: Jürgen Brecht, Annika Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Moderation: Aline Fraikin
        Technik: Verena Ebel (Medienkompetenzzentrum Pankow)
        Jingle und Schnitt: Dylan White

        41 min
      • Zwischen Matheunterricht und Senatsterminen
        Der Landesschülerausschuss Berlin

        In dieser Folge des Podcasts Stadtvisionen – jung gedacht spricht Aline Fraikin mit Jennifer Rosin, der 19-jährigen Vorsitzenden des LandesschülerInnenausschusses (LSA) Berlin. Der LSA, der bereits auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblickt, ist die gesetzlich verankerte Vertretung für rund 400.000 Berliner Schülerinnen und Schüler. Er fungiert als die zentrale, überparteiliche Stimme der Jugend gegenüber der Politik und der Verwaltung, um sicherzustellen, dass die Perspektiven der Lernenden in bildungspolitischen Entscheidungsprozessen Gehör finden.

        Jennifer Rosin gibt einen authentischen Einblick in ein Ehrenamt, das sich oft wie ein Vollzeitjob anfühlt und regelmäßig mit dem eigenen Schulalltag kollidiert – etwa wenn dringende politische Anfragen während des Matheunterrichts eingehen. Die Arbeit des Gremiums reicht von langfristigen Visionen wie der Abschaffung von Noten und Hausaufgaben bis hin zu sehr lebensnahen Projekten. Dazu gehören die Forderung nach bezahlbaren Mealdeals für die Mittagspause sowie eine gemeinsam mit der Berliner Aidshilfe entwickelte Kondomkampagne, die durch spielerische Workshops die sexuelle Aufklärung an Schulen fördern soll.

        Ein aktueller politischer Schwerpunkt ist der Einsatz für eine Schulgesetznovelle zum Nachteilsausgleich, der künftig auch psychische Erkrankungen und Erbkrankheiten stärker berücksichtigen soll. Zudem thematisiert die Folge den wichtigen Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Schulkontext und die ablehnende Haltung des LSA gegenüber einem pauschalen Social-Media-Verbot. Laut Rosin verschieben Verbote die Probleme oft nur, weshalb der Fokus stattdessen auf einer besseren Prävention und Medienkompetenz liegen müsse.

        Trotz seiner etablierten Rolle muss sich der LSA immer wieder im Berliner Verwaltungsdschungel behaupten, beispielsweise beim erschwerten Zugang zu kostenfreien Sitzungsräumen in den Bezirksrathäusern. Kritisch reflektiert wird in dem Gespräch auch die Frage der Repräsentativität: Da das zeitintensive Engagement oft eine starke familiäre Unterstützung und einen privilegierten Hintergrund voraussetzt, bemüht sich der LSA verstärkt um basisnahe Formate, um gezielt auch Schülerinnen und Schüler ohne bisherige Berührungspunkte zur Gremienarbeit zu erreichen.

        Weiterführende Links:

        §110 SchulG zu Landesausschüssen Positionspapiere des LSA Berlin
        Bundesschülerkonferenz (BSK)

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Produktion und Technik: Medienkompetenzzentrum Pankow, WeTeK Berlin gGmbH
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        33 min
      • Classroom China

        Das Recht auf Bildung ist eines der elementarsten Rechte von Kindern und Jugendlichen. Auf der ganzen Welt gibt es die unterschiedlichsten Bildungssysteme mit ihren ganz eigenen Vor- und Nachteilen was den individuellen Bildungserfolg betrifft. In dieser podcast Folge haben wir zwei Schülerinnen aus Mannheim zu Gast. Carolina und Malin sind viel in der Welt herumgekommen. In Mannheim besuchten sie die Regelschulen, dann waren sie einige Jahre in Mexiko. Zurzeit besuchen sie eine internationale Schule in China. Sie berichten über ihr Leben in einer Schule, in der die Lehrerinnen sich kümmern, Eltern zum Schul-Gym gehen und Schülerinnen auch am Wochenende geöffnete Türen vorfinden. Ob sie ihre jetzige Schule mit einer deutschen Schule tauschen würden?

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Moderation: Birgit Schreiber
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann
        Technik: Laetitia Spano und Dustin Potratz, Stadtmedienzentrum Mannheim

        31 min
      • Auf Augenhöhe im Straßenverkehr
        Warum wir Platz für Kinder(rechte) statt für Autos schaffen müssen

        Diese Podcast-Folge befasst sich mit Kinderrechten im Bereich der Verkehrsplanung und dem Recht auf ein unversehrtes, sicheres Aufwachsen. Gast ist die Stadt- und Verkehrsplanerin Katalin Saary (deren Namen wir leider im Gespräch falsch aussprechen; sorry dafür! Der Name Saary hat eigentlich einen "sch"-Laut am Anfang._) Saary betont, dass Kinder das Recht auf einen angenehmen Schulweg und ein lebenswertes Umfeld für ihre Freizeit haben. Es sei ein Wandel von der Haltung des „verkehrsgerechten Kindes“ zum „kindgerechten Verkehr“ nötig. Dies bedeutet, die Stadt aus der Augenhöhe von Kindern zu betrachten, um neben der objektiven Verkehrssicherheit auch das subjektive Sicherheitsempfinden zu berücksichtigen. Kinder achten auf Gerüche, bellende Hunde oder zu schmale Wege, die sie zum Straßenseitenwechsel zwingen.

        Die aktuelle Situation in Deutschland bewertet Saary als einen „Rollback“, bei dem das Auto wieder stärker im Fokus steht.
        Die Zunahme der Größe und Anzahl von PKWs führt dazu, dass Gehwege immer schmaler werden (oft 1,50 m statt der regelkonformen 2,50 m). Dies steht im Konflikt mit der Vision Zero (keine Unfälle bis 2050), da die Unfallzahlen von Kindern und Jugendlichen auf Schulwegen zunehmen.
        Kinder benötigen breite Wege, auf denen sie nebeneinander laufen können, sowie abgesenkte Bordsteine und adäquate Grünzeiten an Ampeln, da ihre Gehgeschwindigkeit langsamer bemessen werden muss (ca. 0,9–1,0 m/s).
        Die Umsetzung notwendiger baulicher Maßnahmen wird oft durch leere Kassen und die politische Angst vor dem Wegfall von Parkplätzen blockiert.
        Positive Ansätze sind die gesetzlich vorgeschriebene Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Programme wie die Schulmobilitätspläne in Hessen, bei denen Kinder aktiv ihre Wege auf Barrieren überprüfen. Saary fordert, die existierenden Gesetze und Richtlinien (wie das 3:4:3-Verhältnis zur Flächenverteilung) endlich ernst zu nehmen und umzusetzen. Angesichts des dramatischen Verhältnisses von 3,5 PKWs pro Kind (im Vergleich zu 1:1 im Jahr 1970) seien Kinder heute eine „Minderheit ohne Schutz“, die sichere, grüne und langsame Straßenräume benötige.

        Weiterführende Links:
        Studiengänge der Hochschule Kehl

        The Guardian: London's Ultra Low Emmission Zone and the case of Ella

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Moderation: Aline Fraikin
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        46 min
      • Kernkurrikulum oder Herzenssache?
        Kinderrechte im Studium der Verwaltungswissenschaften

        Diese Folge widmet sich den Kinderrechten in der Ausbildung von Verwaltungsfachkräften. Zu Gast ist Professor Dr. Jürgen Kegelmann, Experte für Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Kehl, der die Rolle der Kommunalverwaltungen, die als Zielgruppe alle Bürger, aber insbesondere die Kinder, die verletztlichste Gruppe, betreuen, beleuchtet. Er betont, dass Kinder gleichzeitig ein ungemeines Kreativitäts- und Innovationspotenzial in die Stadt bringen. Da Verwaltungen stark rechtsorientiert sind, wird oft erst gehandelt, wenn Kinderrechte im Gesetz fixiert sind, weshalb die UN-Kinderrechtskonvention und deren Wirkung auf Bundes- und Landesrecht wie das SGB VIII (Kindeswohlvorrang) oder bspw. § 41a der Baden-Württembergischen Gemeindeordnung (Kinderbeteiligung) entscheidend sind.

        Prof. Kegelmann identifiziert notwendige strukturelle und kulturelle Veränderungen, um Kinderrechte in der Praxis umzusetzen. Es braucht Vision, Mission und Strategie, da das Thema fast alle Handlungsfelder der Kommune betrifft. Zudem müssen entsprechende Rollen und Zuständigkeiten, wie die des Kinderbeauftragten, geschaffen werden, damit Menschen in der Verwaltung Verantwortung übernehmen. Das Spannungsfeld zwischen knappen Kassen und der Berücksichtigung von Kinderrechten in Haushaltskonsolidierungszeiten hält der Experte oft für einen Scheinkonflikt, da Sparen an dieser vulnerabelsten Gruppe die Zukunft der Stadt verbauen würde.
        Ein zentrales Thema ist die Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Am Beispiel von "Kinderdetektiven" in Meckenbeuren zeigte sich, dass das symbolhafte Hören der Kinderperspektive im Gemeinderatssaal bei den Erwachsenen positive Betroffenheit auslöst und bei den Kindern Verantwortungsgefühl für die Gemeinde schafft. Für die zukünftige Verwaltungsgeneration an der Hochschule Kehl sind Kinderrechte zwar noch nicht im Kernkurrikulum, werden aber durch Fachprojekte und Bachelorarbeiten vermittelt, um Commitment und Begeisterung zu wecken. Abschließend fordert Kegelmann von der Verwaltung, eine Servant Leadership/Dienstleistungs-Haltung einzunehmen, die Kinderbrille aufzusetzen und die Ressource Kinder und Jugendliche im Sinne der Koproduktion zu nutzen. Er sieht zudem große Chancen in der digitalen Partizipation für sogenannte Digital Natives.

        Weiterführende Links:
        Verwaltungshochschule Kehl

        Kinder als Gemeindedetektive in Meckenbeuren

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Moderation: Aline Fraikin
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        24 min
      • UN-Kinderrechte: Grundpfeiler oder Nice-to-have?
        mit Claudia Kittel

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Produktion und Technik: Medienkompetenzzentrum Mitte
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        31 min
      • Mitbestimmung in der Stadtplanung – nur wie?
        mit Susanne Fuchs

        In dieser Folge des Podcasts „Stadtvisionen – jung gedacht“ spricht Aline Fraikin mit Susanne Fuchs, Landschaftsplanerin und Expertin für Jugendbeteiligung, über praxisnahe Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in kommunalen Stadtplanungsprozessen. Während Beteiligung bei konkreten Vorhaben wie Spielplätzen inzwischen zum Standard gehört, bleibt sie in der klassischen Bauleitplanung trotz gesetzlicher Vorgaben oft unzureichend.

        Susanne Fuchs plädiert für eine frühzeitige Einbindung junger Menschen, die Nutzung jugendgerechter Kommunikationswege und eine engere Zusammenarbeit zwischen Stadt- und Jugendämtern. Besonders positiv sticht das Beispiel der Wedemark hervor: Dort fand bereits vor dem Aufstellungsbeschluss eines Bauleitplans eine aufwendige und kreative Beteiligung von Kindern und Jugendlichen statt.

        Die Folge zeigt deutlich: Kinder und Jugendliche verfügen über wertvolles Wissen über ihre Lebenswelt – dieses Potenzial muss stärker genutzt werden. Dafür braucht es mehr finanzielle Mittel, politisches Engagement und gezielt ausgebildete Fachkräfte.

        Die zentrale Botschaft der Folge ist unüberhörbar: Kinder- und Jugendinteressen werden in der Stadtplanung noch zu oft vernachlässigt!

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Produktion und Technik: Meredo
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        Weiterführende Links:
        Child-friendly Cities Initiative](https://www.childfriendlycities.org/))

        Bauleitplanung mit Kindern und Jugendlichen in der Wedemark](https://stadtundgruen.de/artikel/wie-die-niedersaechsische-gemeinde-wedemark-neue-wege-beschreitet-bauleitplanung-mit-kindern-und-jugendlichen-das-geht-5953))
        Moderator:innenweiterbildung KiJu-Beteiligung](https://www.kinderrechte.de/praxis/aus-und-weiterbildungen/moderationsausbildung))

        51 min
      • Kinderrechte im politischen Abseits?
        mit Anne Lütkes

        In dieser Folge sprechen wir mit Anne Lütkes über ihren politischen Werdegang – von ihrem Engagement für Frauenrechte bis hin zur Kinderrechtspolitik. Wir beleuchten die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland und diskutieren die Herausforderungen, Kinderrechte sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene wirksam umzusetzen. Ein zentrales Thema ist die Frage, warum Kinderrechte bis heute nicht im Grundgesetz verankert sind und welche Widerstände es dabei gibt. Zudem werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Beteiligungsprojekte, die Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten. Die Kernaussage der Folge ist klar: Kinder- und Jugendinteressen werden in der Politik oft nachrangig behandelt – das muss sich ändern!

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht, Anica Latzer-Schulte und Aline Fraikin
        Produktion und Technik: Jürgen Brecht
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        Weiterführende Links:
        Child-friendly Cities Initiative

        Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD
        Staatenberichte zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention an die Vereinten Nationen
        Kölner Beteiligungsprojekt Hey Nippes

        31 min
      • Was ist eine kinderfreundliche Kommune?
        mit Dominik Bär

        In dieser Folge spricht Aline Fraikin mit Dominik Bär (Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V.) über das Konzept der "kinderfreundlichen Kommune" bzw. der "child-friendly cities". Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. wird von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen und setzt sich seit 2012 für die Umsetzung der Kinderrechte in deutschen Städten und Gemeinden ein. Dominik erklärt, wie das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. verliehen wird und welche Kriterien Städte und Kommunen erfüllen müssen, um dieses Siegel zu erhalten. Eine vom Verein ausgezeichnete Kinderfreundliche Kommune bezieht die Meinungen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein und entwickelt konkrete Aktionspläne zur Umsetzung der Kinderrechte. Die Vergabe des Siegels erfolgt nach einer Bestandsaufnahme und einer Befragung von Kindern und Verwaltungsmitarbeitenden, mit dem Ziel, die Stadt kinderfreundlicher zu gestalten und zu zeigen, wie die Rechte von Kindern konkret berücksichtigt werden. Das Siegel bietet den Kommunen nicht nur Anerkennung, sondern dient auch als Argumentationshilfe gegenüber Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit. In der Folge geht es außerdem um internationale Best Practice und die Herausforderungen und Fragestellungen, vor denen deutsche Kommunen bei der Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene stehen.

        Produktion:
        Koproduktion der Städte Mannheim, Köln und des Berliner Bezirks Pankow

        Redaktion: Jürgen Brecht und Aline Fraikin
        Produktion und Technik: Niklas Ernecke und Verena Ebel vom Medienkompetenzzentrum Pankow
        Jingle und Schnitt: Dylan White
        Cover: Maja Luna Neumann

        Weiterführende Links:
        Child-friendly Cities Initiative

        Die Wiener Kinder- und Jugendstrategie
        Finnland als Vorreiter für das Recht auf Beteiligung von Kindern
        Deutsches Kinderhilfswerk – Kinderrechte in der Kommune fördern

        24 min

      About stadtvisionen – jung gedacht

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      In der Podcastreihe „stadtvisionen – jung gedacht“ werden spezifische Themen rund um die Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene behandelt. Dafür führen wir Interviews mit einer Bandbreite an…