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Stahl as a Service mit Carl Brockmeyer, thyssenkrupp Materials Services


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Der Stahl- und Werkstoffhandel ist im typischen B2B Großhandelsdilemma gefangen: Hoher Preisdruck, geringe Margen und eine DNA, die über Jahrzehnte auf Masse statt Klasse optimiert wurde. Doch was passiert, wenn sich das Spielfeld komplett verschiebt? Wenn Geopolitik, volatile Lieferketten und der Drang zur Nachhaltigkeit das alte Modell unter Druck setzen?


In dieser Folge von Warenausgang.com spreche ich mit Carl Brockmeier, der seit kurzem bei thyssenkrupp Materials Services die Business Unit Distribution and Trading verantwortet. Carl kommt mit einem unverstellten Blick aus dem Hightech-Maschinenbau und räumt mit dem Vorurteil auf, dass Stahlhandel nur „Boxenschieben“ ist.


Wir diskutieren unter anderem:

  • Dezentralisierung vs. Glashaus: Warum Carl ein Fan davon ist, Entscheidungen nah am Kunden zu treffen, statt in der Konzernzentrale.
  • Materials as a Service: Wie ThyssenKrupp den Anteil von Dienstleistungen massiv ausbaut und warum das Material selbst oft austauschbar, das Kundenerlebnis aber der entscheidende Differenzator ist.
  • Green Steel & Reshoring: Wie nachhaltig das Geschäft mit grünem Stahl wirklich ist und was die „Amazonisierung“ für komplexe B2B-Märkte bedeutet.
  • Ein spannender Deep Dive in eine Branche, die sich mitten in einer kulturellen und digitalen Transformation vom reinen Händler zum Systemintegrator befindet.
  • Was thyssenkrupp Materials Services mit KI vor hat und warum man sich dazu entschieden hat, ein Start-up zu übernehmen und
  • Ob Service nur ein Teil des Namens ist, oder ob die Transformation vom Tonnenschieber zum Service- und Systemlieferanten wirklich gelingt.

Viel Spaß beim Hören!


Kontakt via LinkedIn:

  • Gast: Carl Brockmeier auf LinkedIn
  • Lennart Paul auf LinkedIn
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warenausgang.comBy Lennart A. Paul

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